Freiwillig verzichten um weniger arbeiten zun können?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von bianka33 - 11.01.12 - 10:48 Uhr

Hallo,

gibt es hier Familien, die freiwillig auf einiges (materiell) verzichten um auf Dauer (also nicht nur bis die kids 3 Jahre alt sind) weniger arbeiten zu müssen, also zb ein Elternteil langfristig zu Hause oder beide Eltern arbeiten nur Teilzeit oder so ähnlich?

Ich meine nicht solche Familien, wo ein Elternteil super verdient und daher der Partner nicht mehr arbeiten muss. Ich meine Elternteile, die Normalverdiener sind, und sich trotzdem bewußt dazu entschließen zu verzichten (zb. nur kleine Wohnung statt Haus, keine Urlaube....).

Geht also mehr in Richtung "Minimalismus", "Einfach leben" bzw. "Alternativer Lebensstil".

Ich befasse mich gerade mit solchen und ähnlichen Lebensmodellen und würde mich freuen über Erfahrungen von Menschen, die so ein Leben führen (möchten), und jede Antwort (gerne auch über pn/VK).

LG
Bianka#blume

Beitrag von scrollan01 - 11.01.12 - 11:01 Uhr

Hier - aber ungewollt!

Ich bin KS in Teilzeit, mein Mann Schreiner mit Tariflohn!
1 Auto, 2 Kinder, eine Katze!
Haus ja, aber mtl. keine hohe Zahlung da von Großeltern.
Urlaub ist nicht drin und große Extras auch nicht!
Dafür immer ordentliche Anziehsachen (keine Marken) und Kühlschrank voll.
Immer wieder neue Bücher und co für die Kinder und uns!

Wir würden gerne regelmäßig 1x im Jahr 2 Wochen verreisn - geht aber nicht!

Beitrag von janine2785 - 11.01.12 - 11:21 Uhr

Hi,

was willst du denn mit der ganzen Zeit dann anstellen wenn du keine Kohle hast um z.B. zu verreisen, ich bin mit einem solchen Lebensstil noch nie in Berührung gekommen, aber ich stelle es mir relativ sinnlos vor (meine das nicht böse oder abwertend sonder spreche nur für mich)
Wenn man nur eine kleine Wohnung ohne Garten hat, nicht verreist, auf andere Annehmlichkeiten verzichtet und sich generell auch nicht viel leisten kann, frage ich mich worin man dann den Spaß findet. Irgendwann ist jede Ecke geputzt, zum ausgiebigen Shoppen fehlt das nötige Kleingeld, Verreisen geht auch nicht.... Kinder sind in der Schule und der Kita... und dann? Was will machen dann machen? Blütentee trinken und solange auf psychedelische Bilder schauen bis man das große Ganze versteht??? Es ist bei uns aber auch so, dass im ganzen Familien- und Freundeskreis alle arbeiten gehen, von daher wäre auch niemand da mit dem man sich treffen könnte, ich würde also zusehen müssen was ich allein mit der ganzen Freizeit mache#schock
Wie du schon merkst, kann ich es mir nicht vorstellen, oder habe wohl möglich eine falsche Vorstellung von diesem Lebensstil, man möge es mir verzeihen#winke

LG

Beitrag von boesesbunny - 11.01.12 - 12:00 Uhr

Es ist sehr traurig, dass du dir keinen "Spaß" ohne Geld vorstellen kannst.
Besteht deine Freizeit denn nur aus Geld ausgeben?
Es gibt tausende sehr viele schöne Dinge, die man völlig kostenlos machen kann.
Spazieren und Radfahren bei Sonnenschein mach sehr viel Spaß und ist völlig kostenlos, um nur ein Beispiel zu nennen.
Auch wenn man keinen Garten hat und sich keinen teuren Urlaub leisten kann, kann man trotzdem viel in der eigenen Umgebung unternehmen. Picknick in der freien Natur oder im Park, Wandern gehen, Radtouren usw.
Du solltest in dieser Hinsicht dringend deinen Horizon erweitern.

LG Yvonne

Beitrag von cinderella2008 - 11.01.12 - 12:19 Uhr

Mir würde es nicht reichen, in der Sonne spazieren zu gehen.

Wir machen gehen auch sehr gerne spazieren, aber wir gehen auch gerne ins Kino, ins Theater, besuchen Konzerte, Museen. All das kostet Geld.

Daher wäre ich nie bereit dazu gewesen, beruflich kürzer zu treten. Ich gehöre nämlich auch nicht zu den Schwerverdienern, muss also voll arbeiten. Auch als meine Kinder noch klein waren. Die Kinder haben nichts vermisst. Sie wurden gut betreut, hatten schon früh soziale Kontakte und sind zu erfolgreichen und glücklichen Menschen herangewachsen.

Noch heute schwärmen sie von unseren Urlaubsreisen, die wir unternommen haben: Ans Meer, nach Disneyland usw.

Cinderella

Beitrag von janine2785 - 11.01.12 - 12:46 Uhr

Mir reicht es nicht aus in eine Stadtpark zu gehen oder durch Felder zu laufen.
Weißt du, mich reizt die Abwechslung.

Natürlich gehe ich auch gerne mal in der Wald, oder einfach mal über die Felder, aber ich kann auch verreisen, ich kann auch wenn mir danach ist mein Kind schnappen und in eine Freizeitpark fahren oder ihr mal was kaufen nur weil sie es haben will und nicht weil sie es braucht. Das ist es, was mir Spaß macht.

Natürlich kann man mit wenig Geld auch leben und darf es nicht verlernen sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, aber andauernder Verzicht würde mich persönlich sehr betrüben.

Grade Reisen erweitert den Horizont enorm, neue Bräuche, andere Kulturen, Fremde Vegetation etc. das alles sind Dinge die mich reizen.

Es ist nicht so, dass ich aus lauter Langeweile mein Geld verbrenne und mir zu fein bin eine Radtour zu machen, aber auf dauer würde mich das nicht glücklich machen immer nur sagen zu müssen ''wir können uns das nicht leisten''

Ich möchte mein Leben so leben, dass ich auch mal sinnlos Geld ausgeben kann, dass ich unsere Tochter andere Länder zeigen kann und vor allem möchte ich ihr vorleben, dass dieser Lebensstil erarbeitet werden kann.

Ich denke nicht das deshalb mein Horizont nur ungenügend Erweitert ist ;-)

Ich habe mich dafür entschieden, arbeiten zu gehen um mir genau dieses Leben zu ermöglichen, wenn du dein Leben anders führst ist das ganz alleine deine Sache, aber du solltest deshalb nicht über die Lebensweise anderer urteilen.

Beitrag von alkesh - 11.01.12 - 17:33 Uhr

Und was macht Ihr im bei der derzeitigen Wetterlage die sich schon über Wochen so hinzieht?

Picknick im Regen?

Ich gehe jeden Tag in den Wald, bei Wind und Wetter - und diesen Winter hängt es mir massiv zum Hals raus, nicht mal der Hund hat Spaß!

Ich versteh schon worauf Du hinaus möchtest, aber wie viele Jahre möchte man denn so leben? So ganz ohne Ausflüge die mal was kosten?

LG

Beitrag von boesesbunny - 11.01.12 - 21:50 Uhr

Wo habe ich den geschrieben, dass jede Freizeitaktivität kostenlos sein muss?
Die TE hat davon geschrieben zugunsten von mehr Freizeit für die Familie auf Luxus zu verzichten bzw. seine Ansprüche runterzuschrauben.
Ich finde es traurig, wenn ich lese, dass es Leute gibt, die sich keine Freizeitaktivität vorstellen können, die nichts kostet. Man muss doch nicht immer etwas unternehmen was Geld kostet oder man kann auch eine günstigere alternative wählen.
Ich verzichte lieber auf teure Unternehmungen und habe mehr Zeit für meine Familie, denn Zeit ist der größte Luxus für mich.
Anstatt Freizeitpark lieber eine Radtour mit Grillpicknick, anstatt Kino lieber eine DVD ausleihen, anstatt Essen gehen lieber mit Familie und Freunden gemeinsam kochen, anstatt 2 Wochen 5 Sterne in Griechenland lieber 2 Wochen Zelten in Holland, anstatt Skiurlaub lieber Jugendherberge mit Wandern im Teutoburgerwald...
Macht alles Spaß und man muss kein Großverdiener sein, um sich das Leisten zu können.
Ich finde es schade, wenn man sich nicht vorstellen kann zugunsten der Familie auf materielle Dinge zu verzichten.

LG Yvonne

Beitrag von alkesh - 11.01.12 - 22:06 Uhr

Ausflüge sind doch keine materielle Dinge!

< Ich verzichte lieber auf teure Unternehmungen und habe mehr Zeit für meine Familie >

Der Faktor Zeit hat doch nix mit den Kosten der Unternehmungen zu tun #kratz

Beitrag von boesesbunny - 11.01.12 - 22:42 Uhr

teure Unternehmungen kosten mehr Geld = ich muss mehr arbeiten bzw. überhaupt arbeiten gehen = weniger zeit für familie

Ich verzichte auf teure Dinge, um nicht arbeiten gehen zu müssen, um länger bei meinem Kind Zuhause sein zu können. Darum geht es doch in diesem Thread oder habe ich etwas falsch verstanden?

LG Yvonne

Beitrag von alkesh - 11.01.12 - 22:45 Uhr

Naja, man kann auch arbeiten wenn das Kind eh nicht zuhause ist!

Beitrag von janine2785 - 12.01.12 - 11:41 Uhr

Mag sein das ich etwas begünstigt bin durch unsere tollen Familien, unsere Tochter liebt ihre Oma, Tante, Onkel abgöttisch, und andersrum ist es genau so, sie wird in der Zeit in der ich bzw. wir arbeiten von Menschen betreut sie sie lieben und gerne Zeit mit ihr verbringen, und bei denen sie sich geborgen fühlt und gerne ist.
Mein Mann und ich sind ihre Eltern, aber wir sind nicht ihre komplette Familie, dazu gehören auch andere, und ich finde es wunderbar, dass sie von so vielen Menschen geliebt wird, das ermöglicht mir/ uns natürlich unseren Berufen nachzugehen ohne Angst zu haben, dass unsere Tochter nicht genügend Zeit mit der Familie verbringt.
Unsere Arbeit nimmt vielleicht unsere Zeit in Anspruch, ermöglicht uns dadurch aber andere Flexibilitäten in dessen Genuss auch unsere Tochter kommt.

Beitrag von liki - 11.01.12 - 17:33 Uhr

Hallo Janine,

bei Deinem ersten Satz musste ich ein wenig schmunzeln, denn bei mir ist es genau andersrum: ich stelle mir immer die Frage: was will man denn mit der ganzen Kohle machen, wenn man nicht genug Zeit (und damit meine ich _wirklich_ genug) zum Leben hat? ;-)

In meinem Beitrag unten schrieb ich schon, dass ich relativ genügsam in materiellen Dingen bin, alles was ich brauche sind viele Bücher, gesunde Füße zum Spazierengehen, ein gutes Fahrrad, einen lieben Hund und einfach viel Zeit für die Menschen, die mir lieb sind (ach ja, einen guten Zahnarzt nicht zu vergessen. Für DEN hab ich auch was auf die hohe Kante gelegt ;-))

Weite Reisen habe ich früher gemacht, das war toll, ich habe aber gemerkt, dass mir die nicht so wichtig sind wie der Faktor Zeit in meinem Leben.

Könnte ich beides haben, wäre es natürlich super. Da ich wählen muss, ist mir die Zeit lieber als das Geld.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht arbeite - ich arbeite halbtags und bewerbe mich gerade um Aufstockung (da unsere Kinder bald mehr Geld verschlingen werden).. unser Langzeit-Plan ist aber, dass wir beide nur zu 75% arbeiten. Mein Mann ist auch so ein Zeitjunkie, dem Materielles nicht so wichtig ist.

Tja, so unterschiedlich sind die Menschen..

Gruß, liki

Beitrag von anarchie - 11.01.12 - 11:37 Uhr

Hallo!

Ja.

Ok, wir leben jetzt nicht schlecht im Alltag, aber große Urlaube sind nicht drin und wir fahren ein seeehr günstiges Auto und haben auch nur Eines.
Unser Haus ist immer noch nicht fertig, weil das Geld(und die Zeit) fehlt.
Und über ist nie was.

Aber dafür bin ich seid dem 1, Kind zuhause(Aug. 2002) und das bleibt auch erstmal so, der Kleinste ist jetzt 2,5 und kommt dann mit 3,5 oder 4 für ein paar Stunden Vormittags in den Kiga.
Zum Arbeiten lohnt das nicht. Aussderm will ich Vormittags Haushalt und Tier abarbeiten und dann nachmittags Zeit für die Kinder haben.
Wenn ich bis Mittags abreite muss ich am nachmittag den haushalt schmeissen, die Tiere versorgen und meine Kinder drum rum wurschteln - das will ich nicht.

Für mich war das eine bewusste Entscheidung.
Und ein herber Verzicht, da in meinem Ursprungszuhause zwar die Mutter nie gearbeitet hat, aber das geld trotzdem nie knapp war und Alles drin war.
Ich musste da ganz schön zturückrudern.

lg

melanie und die 4 (9,7,4,2)

Beitrag von lunacy - 11.01.12 - 11:47 Uhr

Ich bin allein erziehend und verzichte zu Gunsten von (Frei)Zeit mit meinem Kind auf Wohneigentum und größere Urlaube. 1-2 Wochen an der See sind schon drin aber halt kein 3-Wochen-Trip durch Australien ;-)

Weiterhin sparen wir wahrscheinlich einiges dadurch, dass wir (vor allem ich) keine Marken-Kleidung tragen. #gruebel

Beitrag von nele27 - 11.01.12 - 11:49 Uhr

Hi!

Mein Mann und ich WÜRDEN gern auf Dauer beide nur 3/4 arbeiten.

Finanziell ginge das, wenn man unsere jetzigen Gehälter als Maßstab nimmt.

Leider ist es besonders für mich total schwierig bis unmöglich, etwas in TZ zu finden (und dann echte TZ, also wirklich nur 30 Stunden arbeiten und nicht den Rest über Überstunden). Und als Freiberufler ist der Markt gerade so schlecht.

Mein Mann hat aktuell sogar die 30 Stunden geschafft und arbeitet nur noch bis 12.40 Uhr. Das wird sich aber leider bald wieder ändern, dann muss er (in einem neuen Job) bis 14 Uhr ran.

Also der Traum 2x 30 Stunden bleibt, aber die Realität...

Finanziell müssten wir uns in dem Fall einschränken, allerdings nicht so sehr, da die Kita wesentlich billiger wird und bei einem anderen Job meine immensen Spritkosten wegfallen würden. Daher bin ich wahrscheinlich gar nicht so ein gutes Beispiel :-)

LG, Nele

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 12:23 Uhr

Hallo

naja - für einen Zeitraum galt das für uns - aber eben bis das kleinste Kind annähernd 3 Jahre alt ist.
Bin seit Februar 2007 mit Kind 2 zu Hause, dann kam Juni 2009 Kind Nummer 3.
mein Mann ist Erzieher und mit dem Gehalt ist man in unserer Stadt verloren
ich bin trotz kaum Geld bis jetzt zu Hause geblieben - gehe aber jetzt im März wieder Teilzeit arbeiten, wenn der Sohn etwas über 2,5 Jahre alt ist.

Aber da ich nur Teilzeit arbeiten werde, mit der schlechten Lohnsteuerklasse, und ich auch Erzieherin bin - werden wir nicht viel davon haben, da ja auch 3 Betreuungsplätze bezahlt werden wollen

wir haben ein Auto
eine günstige Wohnung
und versuchen günstig Urlaub zu machen, oder auch mal nicht
wir können uns halt best. Sachen zur Zeit nicht leisten, dies ist aber für uns völlig in Ordnung

Grüße Silly

Beitrag von blackcat9 - 11.01.12 - 12:29 Uhr

Hallo.

Aktuelle Situation:
- Schatz und ich sind verlobt
- ich: 1 Sohn (3,5 Jahre) in die Beziehung gebracht, der bei uns lebt
- er: 2 Söhne (3 und 7 Jahre) in die Beziehung gebracht, wobei der Große bei uns lebt
- wir: 1 Tochter (1 Jahr)
- er: in Elternzeit bis Ende Februar, dann wieder auf der Messe arbeiten
- ich: arbeite seit dem Ende Mutterschutz wieder (erst 25, jetzt 40 Stunden über Zeitarbeitsfirma)
- 3-Raum-Wohnung (2 Jungs in einem Zimmer, Mädel im eigenen Zimmer, wir schlafen in der Stube)
- 1 Stubentiger
- 1 Kombi

Wir können keine großen Sprünge machen. Urlaub war schon lange nicht mehr wirklich drin, aber wir gönnen uns kleine Urlaube übers Wochenende (Verlobungswochenende ohne Kinder; verlängertes Wochenende an einem See mit Kindern). Und wir versuchen, regelmäßig kleine Dinge wie weggehen (ohne Kinder - ist klar; Spieleland mit Kids) zu machen.

Mein Freund "gönnt" sich den Luxus, dass er nach der Elternzeit nur noch 40 Stunden pro Woche arbeitet. Vorher waren es meistens 80-100 Stunden pro Woche). Darüber bin ich schon sehr glücklich. :-)

Nun sparen wir auf unsere Hochzeit im September 2012. Soll ja ein einmaliges Erlebnis für uns werden.

LG
Franzi

Beitrag von agostea - 11.01.12 - 13:34 Uhr

Ja, ich spiele mit dem Gedanken meine Stunden zu reduzieren. Das Arbeitsleben verschlingt auf alle Fälle zuviel Zeit. :-)

Gruss
agostea

Beitrag von nele27 - 11.01.12 - 13:37 Uhr

Hattest Du nicht gerade irgendwo geschrieben, dass Du Vollzeit entspannter findest als Teilzeit??? #gruebel

Da ich auch eigentlich gern eine echte (!) 30-Stunden-Stelle hätte, interessiert mich das Thema...

In meinem Umfeld sehen die 30 Stunden aber meist so aus, dass man dann doch Vollzeit arbeitet.

Beitrag von agostea - 11.01.12 - 13:39 Uhr

Ja, ich war das.
Ich rede auch nicht von einer Halbtagsstelle - das könnte ich mir nicht erlauben, ich finanziere mich und meine Kinder ja allein, ich arme Sau #heul

Aber so paar Stündchen wären drin, und da überlege ich durchaus, ob ich da nicht auf Geld verzichte zugunsten mehr Freizeit. Auch, weil die jungs dieses Jahr eingeschult werden, und ich nicht weiss, wie sich das entwickelt.

Zumindest lass ich mir die Option offen. :-)

Beitrag von nele27 - 11.01.12 - 13:56 Uhr

Also bei mir im Umfeld sieht es so aus, dass man mit 30 Stunden entweder

a) in seiner verantwortungsvollen Position bleibt und dann eigentlich genauso viel arbeitet wie vorher bzw. unbefriedigenderweise wichtige Sachen schleifen lassen muss

oder

b) sich degradieren lassen muss zu jemandem, der eben auf Stempelkarte arbeiten darf und daher echte 30 Stunden arbeitet, aber eben auch nichts mehr zu melden hat

:-(

Also ists bei mir eher ein Problem der Stelle an sich als des Gehalts (obwohl, bei Variante B wahrscheinlich auch des Gehalts...)

Glücklicherweise konnte wenigstens mein Mann auf 30 Stunden reduzieren und pünktlich um 12.40 Uhr abhauen. In seinem Job geht das. Seine neue Stelle hat er zwar Vollzeit nehmen müssen, aber wenigstens wieder nach dem Kriterium "Frühdienst-kompatibel" ausgewählt...

Wäre ich AE, hätte ich ein echtes Problem mit meiner Stelle...

Beitrag von agostea - 11.01.12 - 14:01 Uhr

Ja, das ist natürlich schwierig bei euch. Freie Wirtschaft/Freiberuflich Tätige haben es da nicht leicht.

Bei mir ist das halt nur ne Frage - will ich? Ich bin im ÖD, da kann ich jederzeit befristet! mal ein Jährchen oder auch 20 reduzieren, wie man grad Laune hat.

schon sehr Familienfreundlich.

Ist halt ne Frage des Geldbeutels.

Beitrag von nele27 - 11.01.12 - 14:14 Uhr

Na, ich bin ja quasi auch im ÖD :-) Allerdings geht meine Stelle nicht in Teilzeit auszuführen... bzw. ich müsste dann jemanden dazu kriegen und ob ich DAS will, ist die andere Frage. Jetzt schmeiß ich den Laden allein, da hat man schon viele Freiheiten...

Beitrag von agostea - 11.01.12 - 14:28 Uhr

Das würde ich an deiner Stelle nicht aufgeben! Bei mir ists egal, ob ich 40 oder 32 Stdunden die woche komme. Die Arbeit bleibt gleich. :-)