Eine Woche Kleinkindbetreuung-was zahlen?

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Beitrag von silver206 - 11.01.12 - 11:26 Uhr

Hallo,

Mein Mann fliegt im April beruflich eine Woche nach Las Vegas und ich möchte gerne mit.

Die Erzieherin in der Kita meines kleinen Sohnes hat angeboten, ihn für die Woche zu nehmen und ich bin gespannt, ob der Probelauf klappt #zitter

Nun zu meiner Frage: Was empfindet ihr als angemessen zu bezahlen?
Es wäre genau eine Woche, Windeln etc werde ich kaufen, Klamotten genügend mitgeben, so dass sie nicht waschen muss.

Mein Sohn ist dann 22 Monate alt und ganz ehrlich, kein besonders einfaches Kind. Zuckersüß, aber anspruchsvoll (um es mal positiv auszudrücken #schwitz ).

So, was würdet ihr bezahlen bzw. was erwarten?

Lg Irene, die so gerne nach Vegas möchte!!

Beitrag von sonnenblume77 - 11.01.12 - 12:05 Uhr

Hallo,

wieviel Stunden betreut sie ihn? Den ganzen Tag oder halber Tag? Oder ist er bis späten Nachmittag im der Krippe und sie nimmt ihn mit?

Beitrag von silver206 - 11.01.12 - 12:28 Uhr

Hallo,

Er ist 7 Stunden in der Kita, blieben also noch 17 Stunden weitere Betreuung. Man, das klingt total viel. Werde mir mal das Beispiel unten durchrechnen.

Danke schonmal für Deine Antwort.

Gruß Irene

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 12:16 Uhr

Hallo

ich würde ab Kindergartenende rechnen - denn dann wird sie ihn ja mitnehmen
Mind. 5.- die Stunde - angelehnt an Tagesmutterpreise - solange er wach ist.
und dann für die Nächte - wenn er durch schläft Pauschale 35.-

dann wieder mind 5.- für die wachen Std. vor dem Kindergarten

und das dann aufrunden
wahrscheinlich würde ich wesentlich mehr zahlen, wenn ich jemanden hätte dem ich total Vertraue, und der sich das auch "antut"

aber total schwierig zu sagen, was da angemessen ist

Habt ihr Notfallkontaktpersonen - wenn etwas wäre - z.B. Unfall

Grüße Silly

Beitrag von silver206 - 11.01.12 - 12:36 Uhr

Hallo,

Wow, das ist ganz schön viel. Nach Deiner Rechnung würde ich auf knapp 500€ kommen. Ehrlich gesagt ist mir das zu viel. Und du würdest echt noch was drauflegen? Denn natürlich vertraue ich ihr, sonst würde ich ihr mein Kind niemals anvertrauen.

Naja, mal sehen, was sie mir vorschlägt, wir werden uns bestimmt einigen können.

Notfallkontakte sind da (Oma) und eine Vollmacht für Arzt, KKH, bekommt sie natürlich auch.

Erstmal kommt ein Probelauf, dann sehen wir weiter.

Danke für Deine Antwort

Lg Irene

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 12:45 Uhr

Hallo

das sind halt die Preise die Tagesmütter, Notfallbetreuungen bei uns für sowas verlangen.
Das gilt dann aber für wenige Tage
wenn sich eine so hohe Summe ergibt, kann man ja eher eine Pauschale ausmachen.
z.B. 400 Euro

Klar - wenn es so viele Stunden sind, und bei dem Betrag würde ich nichts mehr drauf legen

allerdings wäre für mich auch ein Unterschied ob es nur Tage sind wo Kindergarten ist - d.h. sie wird entlastet
oder aber auch Sa und So dabei sind - dann würde ich schon bei der oben genannten Summe bleiben

Grüße Silly

Beitrag von scullyagent01 - 11.01.12 - 13:15 Uhr

Du die Größenordnung finde ich normal und auch angemeassen - schließlich ist sie vom Fach und das Kind ist anstrengend.

Komisch, für jeden Mist wird Geld ausgegeben, aber beim Wichtigsten wird rumgeknausert!

100 - 200 € finde ich viel zu wenig.

Scully

Beitrag von silver206 - 11.01.12 - 13:47 Uhr

Hallo scully,

Naja, von 100-200€ hat ja keiner geredet. Und zwischen 200 und 500 liegen ja noch ein paar Zahlen.

Wir Wien uns schon einig werden. Wobei ich die Anmerkung, dass sie ja vom Fach ist, nicht so wichtig finde. Ich bin auch nicht vom Fach und meinen Kindern eine gute Mutter.

Auch wenn ich eine Woche ohne meine Kinder sein werde. Eventuell. Vielleicht ;-)

Lg Irene

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 14:00 Uhr

Hallo

das vom Fach finde ich schon wichtig

denn wenn eine mir befreundete, nette Mutter das Angebot machen würde
dann wäre ich dem skeptischer gegenüber als eine pädagogische Fachkraft mit mehrjähriger Berufserfahrung

denn dann wäre ich mir sicherer
das sie weiß was sie tut - was sie sich da für eine Aufgabe aufbürdet
das sie mit schwierigen Sitautionen besser umgehen kann, belastbarer bleibt, und z.B. ablehnende Reaktionen des Kindes nicht persönlich nimmt

klar bist du eine gute Mutter für deine Kinder
aber es geht ja quasi um eine Fremdbetreuung

und da denke ich liegst du mit einer guten Erzieherin genau richtig um gutes Gewissens fahren zu können

Grüße Silly

Beitrag von alizeeceline - 11.01.12 - 12:58 Uhr

Und mitnehmen wäre nix? Großeltern auch nicht?

Spontan hätte ich jetzt gesagt 100 €. Oder vielleicht 150, wenn ein Wochendene mit dabei ist. Für den Preis würde ich nämlich aufpassen. :-D

LG Susanne

Beitrag von alkesh - 11.01.12 - 17:20 Uhr

150 € für eine ganze Woche und dann noch eine Fachkraft? Ich bekomm ja schon 70 € pro Woche für nen Hund und der macht weniger Arbeit ;-)

LG

Beitrag von lilaluise - 11.01.12 - 22:10 Uhr

Nö für das Geld würde ich das nicht machen- das ist ja schon ne Menge Arbeit und Verantwortung!

Beitrag von binnurich - 11.01.12 - 13:10 Uhr

ah, ich denke immer, das es auf das Verhältnis ankommt.

die ehemalige ERzieherin meiner Tochter unternimmt auch sehr gern was mit ihr - das entlastet mich manchmal aber die beiden mögen sich einfach total gern. Da käme ich jetzt mit dem Vorschlag Geld zu zahlen nicht gut an.
Da ich aber die Vorlieben der ERzieherin kenne, würde ich mich da mit was entsprechendem bedanken

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 13:14 Uhr

Hallo

klar - aber eine Woche Betreuung während die Eltern in Las Vegas sind - quasi als Elternersatz für so viele Tage am Stück, mit der ganzen Verantwortung, den Nächten, dem Morgen, dem Wochenende
das ist schon ne andere Nummer

Grüße Silly

Beitrag von .antonia - 11.01.12 - 13:14 Uhr

Na ja, weißt du, was deutlich einfacher wäre, wenn du sie fragst, was sie sich vorstellen würde, um Peinlichkeiten vorzubeugen.

Als ich nach einer professioneller Betreuung gesucht habe d.h. dort, wo die Leute geprüft sind und die Betreunng wirklich auf dem Niveau ist ,war ich bei 15 Euro die Stunde.

Ja, ich finde 5 euro die Stunde als das Mindeste oder noch deutlich einfacher - du fragst nach

Beitrag von arcoiris - 11.01.12 - 13:26 Uhr

Hi,

also mal ganz davon abgesehen, dass ich niemals damit leben könnte meine Kleine (genauso alt) für eine Woche lang abzugeben um in Urlaub zu fahren #augen
finde ich, dass unter 400 Euro wirklich gar nichts geht. Drunter würde ich es zum Beispiel auch nicht machen.

Mal ganz blöd gefragt: Warum nehmt ihr ihn denn nicht mit? Klar, ist wohl Vieles einfacher zu handeln ohne Kind, aber zerreißt es euch nicht das Herz so weit weg zu sein?
Seid ihr sicher, dass ihr euch da amüsieren könnt?
Und wenn wirklich was wäre (auch nur dass er weint und nach seinen Eltern schreit) könnt ihr damit leben nicht schnell mal zurückzufliegen?

Nichts verungut, aber wie gesagt, unter 400 Euro ists schon fast ne Beleidigung.

Lg

Beitrag von sillysilly - 11.01.12 - 13:31 Uhr

Hallo

sehe ich auch so - unter 400 Euro für eine ganze Woche

geht gar nicht

selbst wenn die Erzieherin dann weniger will
aber ich würde mir schon wünschen, daß die Familie nicht erwartet, daß ich es für ein Taschengeld mache

und jede von uns weiß wie anstrengend Kinder in dem Alter sind
auch die Lieben und Braven
hinzu kommt noch Heimweh, ect.

Und wo wird das Kind betreut ?
Für das Kind wäre es wesentlich leichter, wenn es in den eigenen Räumen betreut wird

Grüße Silly

Beitrag von silver206 - 11.01.12 - 13:44 Uhr

Hallo,

Ja, schlimm, wie kann man nur eine Woche ohne Kind sein...

Mitnehmen ist für das Kind natürlich eine ganz tolle Idee. 18 Stunden Flug, 9 Stunden Zeitverschiebung. Und dann mit Mama durch irgendwelche Shoppingmalls flanieren. Abends sitze ich dann mit dem Kind im Hotelzimmer, also nichts mit Casino oder Shows.

Da bleibe ich dann eher daheim. Auch wenn ich meinem 22 Monate altem Kind damit das Erlebnis Las Vegas verweigere...

Wenn er in der Kita ist, kann Mama ihn auch nicht troesten. Und er mag seine Erzieherin sehr und sie ihn auch. Und natürlich wird er Probehalber bei ihr übernachten. Wenn es nicht klappt, dann bleib ich hier.

Aber nur weil ich Mutter bin, darf ich nichts mehr erleben? Komisch...

Ach so, 400€ find ich auch okay.

Lg Irene

Beitrag von arcoiris - 11.01.12 - 18:45 Uhr

"Ja, schlimm, wie kann man nur eine Woche ohne Kind sein..."

Ja, ganz ehrlich ist es das für mich schon. Und ich bin überzeugt, dass es das Kind schon erst mal aus der Bahn wirft. Er weiß ja gar nicht wie ihm geschieht. Einem 2jährigen kann man das gar nicht im Voraus so klar machen.

Es sollte kein Vorwurf sein, ich wollte fragen ob du darüber nachgedacht hast, was wäre wenn er nach dir schreien und weinen würde und du nicht mal schnell herkommen kannst.

Wirklich, ich könnte mich gar nicht amüsieren wenn ich so weit von meiner Kleinen weg wäre. Ich könnte es nicht.

Ich hoffe auch wirklich, dass sich dann nicht einiges bei ihm verändert, ohne jetzt was unterstellen zu wollen. Es könnte aber möglich sein, dass er dann extrem anfängt zu klammern, Verlustängste zeigt, nicht mehr in die Kita will (Mama könnte ja wieder nicht mehr kommen) oder nicht mehr gut schläft (gleicher Grund)

Also , ich hoffe für den Kleinen vor allem dass er es gut wegsteckt.

Lg und ja, 400 find ich genau angemessen, auch wenn sie weniger verlangen würde, würde ich das geben.

Beitrag von nana141080 - 12.01.12 - 09:37 Uhr

Und das findest du schon nach 22 Monaten dass du "nichts mehr erlebst"?

Also ganz ehrlich, bevor man ein Kind WILL, weiß man doch dass man mindestens die ersten Jahre zurückstecken muss bevor das Kind auch mal ohne einen sein kann.
Eine ganze Woche bei einer Erzieherin finde ich sehr viel! M.M.!

Gruss Nana

Beitrag von bambolina - 11.01.12 - 14:04 Uhr

Hallo

es gibt genug Eltern die mal für ein paar Tage etwas OHNE Kind unternehmen. Ich finde Vorwürfe da absolut nicht angebracht, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Zumal das eigene Leben mit Mutter werden nicht aufhört...

400€ die Woche finde ich sehr hoch. Das hat mir bei weitem nicht das JA bezahlt für meine Vollzeitpflegekinder und da hätte nicht auch noch die Windeln gesponsert bekommen.

lg bambolina

Beitrag von schullek - 11.01.12 - 14:28 Uhr

ja, aber das kind kennt hier die erzieherin nur als erzieherin. nicht als 'oma'mäßige betreuungl. wie soll ein 2jähriger verstehen: mama fährt in den urlaub, kommt nach einer woche wieder und dann gehj ioch wieder nach hause. ich gehe stark davon aus, dass kind wird nicht wissen, wie ihm da geschieht!
wäre die betreuung eine oma, die zur familie gehört, was ein zweijähriges ja schon begreift bzw. so sein leben lang kennt, wär es was anderes.

lg

Beitrag von bambolina - 11.01.12 - 15:55 Uhr

Na ja, das Erinnerungsvermögen eine 2-jährigen ist nicht so groß, so wird er die Erzieherin gefühlsmäßig ebenso ein Leben lang kennen, wie die Oma...

Was ein Kind mit 2 Jahren begreift und was nicht, kann man nicht beurteilen, zumal es reifetechnisch unterschiedliche Kinder gibt und auch ein Unterschied besteht, ob erst Anfang 2 oder schon fast 3...

Ich sehe da keinen schlimmen Unterschied ob Oma oder Erzieherin, zumal er die Erzieherin fast täglich sieht und somit i.d.R. öfters als die Oma. Ausserdem "testen" sie es ja zuvor - ich sehe da keine Probleme, eher dass welche gesehen werden wo gar keine sind

lg bambolina

Beitrag von arcoiris - 11.01.12 - 18:59 Uhr

Das sehe ich anders.

Das Kind wir bestimmt nicht wissen wie ihm geschieht. Sicherlich kennt es die Erzieherin gut aber eine Oma, die in der Zeit zu ihm nach Hause kommt fände ich um einiges angemessener, er hätte wenigstens seine Umgebung, sein Spielzeug etc.

Ich kann ja nur von meinem Kind ausgehen und bin mir sicher, dass sie äußerlich nicht viel zeigen würde, aber innerlich sehr leiden würde, weil sie einfach nicht versteht, dass sie ihre Erzieherin auf einmal mit nach Hause nimmt.

Versteh mich nicht falsch, eine Woche Las Vegas würde mich schon auch reizen, aber wenn ich abwäge, würde ich mich sofort fürs das Wohl des Kindes entscheiden.

Wenn jetzt gleich wieder kommt, dass man als Mutter ja nicht sein eigenes Leben aufgeben muss.... kann ich nur sagen: Nein, muss man natürlich nicht. Ich sitze auch nicht zu Hause und betütel meine Kleine von früh bis spät, sondern gehe auch jeden Tag zur Uni und sie in die Krippe.

ABER: Man bekommt mit der Geburt auch ein großes Stück Verantwortung mit. Und die kann man meiner Meinung nach nciht eine Woche lang abgeben wenn man WEIß, dass das Kind nicht glücklich mit der Situation sein wird. Da habe ich als Mutter meines Erachtens die Pflicht meine Bedürfnisse für den Moment zurückzustellen.

ES ist ja nicht aus der Welt, ihr könnt ja immer noch fliegen wenn er groß genug ist zu verstehen, dass er jetzt eine Woche wo anders ist und dann wieder geholt wird. Jetzt kann er das noch nicht.

Beitrag von bambolina - 11.01.12 - 20:25 Uhr

Dass die Oma nach Hause kommt, davon war nicht die Rede oder hab ich etwas überlesen??? Zugegeben, in der vertrauten Umgebung wäre natürlich die beste Lösung.

Ich würde meine Kinder (heute noch nicht) über längere Zeit alleine lassen, das liegt nicht nur an mir, sondern auch dass meine Kleine (7) immer noch extrem anhänglich ist. Wärend mein Sohn mit damals einem Jahr mit seinem Papa für ein paar Tage zu den Schwiegis fuhr. Er hat die Trennung locker weg gesteckt.
Meine Tochter hätte ich eine solange Trennung von mir nicht zugetraut.

Ich denke das sollte jede Mutter für sich entscheiden. Wer kennt sein Kind denn besser?

lg bambolina