hallo zusammen!
wer von euch hat es so gemacht?
leider war die geburt meiner zwillis 2010 ein ks.
bei meienr 2. geburt überlege ich, ob ich ins geburtshaus gehen soll - ich hatte mir schon fürs erste mal eine geborgene, gemütliche athmosphäre gewünscht 
nun ist es aber mit der ks-narbe ja u.u. schwierig, oder?
ich muss dazu sagen, dass ich noch nicht schwangere bin und damit noch warten will, aber irgendwie ging mir das die tage so im kopf rum...
danke für eure erfahrungen!
lieben gruss,
pili
1. geburt ks - bei der 2. ins geburtshaus?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von pili79 - 11.01.12 - 12:55 Uhr
Beitrag von lavendeltraum - 11.01.12 - 13:18 Uhr
mit zustand nach sectio kannst du ins geburtshaus gehen. du musst dich eben frühzeitig um eine hebi bemühen, die das macht. es gibt ein forum für sowas, anfrage per pn
Beitrag von corny123 - 11.01.12 - 16:14 Uhr
Eine verantwortungsbewusste Hebamme wird das ablehnen.
Ich hatte eine Narbenruptur (ja, blabla, sehr selten, ich weiß... aber ich hatte eine und wäre im Geburtshaus schnell gestorben, zusammen mit meinem Baby).
Beitrag von sharlely - 11.01.12 - 18:18 Uhr
Oh eine Leidensgenossin. Hatte zweimal eine Ruptur (einmal bei der Geburt kurz vor den Presswehen und das letzte Mal in der 31 SSW, ohne Wehen einfach so, wurde dann natürlich gleich ein Not KS), obwohl das ja sooooo selten sein soll.....
Beitrag von qrupa - 11.01.12 - 20:07 Uhr
das Risiko liegt nunmal nur bei 0,45%. Wenn du schonmal eine Ruptur hattest steigt es für dich persönlich natürlich massiv an. Ändert aber nichts daran das es für alle anderen immernoch bei 0,45% liegt. Dazu kommen Faktoren unter der Geburt und während der SS die das Risiko vergrößern können. Genau so gibt es Faktoren die das Risiko veringern. Ca 6% aller Frauen die außerklinisch gebären hatten schon einen KS bei ca 0,1% kam es zu einer Ruptur oder drohender Ruptur, gestorben ist dabei nicht eine.Da gehe ich lieber das deutlich kleinere Risiko zu Hause ein wenn meine in HG nach KS erfahrene Hebamme keine Einwände hat.
Beitrag von anarchie - 11.01.12 - 18:37 Uhr
Damit unstellst du sehr vielen erfahrenen Hebammen Verantwortungslosigkeit.
melanie
Beitrag von corny123 - 11.01.12 - 18:46 Uhr
Wenn Sie Frauen für Haus/Geburtshausgeburten annehmen nach vorangegangener Sectio - JA.
Beitrag von anarchie - 11.01.12 - 21:17 Uhr
Das ist ein sehr vermessenes und keineswegs objektives Urteil.
Und es widerspricht jeglichen Fakten und Zahlen.
Beitrag von an-ne82 - 13.01.12 - 10:19 Uhr
Hallo,
hast du Links zu Zahlen und Fakten?
LG,
Anne
Beitrag von anarchie - 13.01.12 - 10:28 Uhr
Hallo!
http://www.caesarean.org.uk/articles/VBACMM.html
http://www.americanpregnancy.org/labornbirth/vbac.html
http://emedicine.medscape.com/article/272187-overview
...
lg
Beitrag von an-ne82 - 13.01.12 - 10:31 Uhr
in Deutschland gab es da keine Studien?
Beitrag von anarchie - 13.01.12 - 10:39 Uhr
warum?
Ich schaue, wer die studien macht, ob es renommierte Institue und anerkannte Fachleute sind..nicht wo sie gemacht wurde...
lg
Beitrag von anarchie - 13.01.12 - 10:33 Uhr
relevanter übersetzer Auszug aus
"Birth after previous ceasarean birth, Green-top Guideline No. 45, Februar 2007, Royal College of Obstretricians and Gynaecologists"
Vergleich ein vorhergehender Kaiserschnitt zu zwei vorhergehenden Kaiserschnitten
Rupturrisiko ohne vorhergehenden Kaiserschnitt: 0,02%
Rupturrisiko bei einem vorhergehenden Kaiserschnitt: 0,68% (0,22%-0,74%)
Rupturrisiko bei zwei vorhergehenden Kaiserschnitten: 0,92%
Kein siginifikant höheres Ruptur-Risiko nach zwei Kaiserschnitten
verglichen mit einem Kaiserschnitt, aber erhöhtes Risiko für
Gebärmutterentfernung (0,6% zu 0,2%) und Transfusion (3,2% zu 1,6%).
Vergleich natürliche Geburt versus geplanter Kaiserschnitt
Rupturrisiko bei geplantem Kaiserschnitt liegt quasi bei 0%.
Verglichen mit geplantem Kaiserschnitt birgt geplante natürliche
Geburt etwa 1% erhöhtes Risiko für Blutransfusion (1,7% zu 1%) und
Endomtriose (2,89% zu 1,8%). Kein signifikater Unterschied bei
Gebärmutterentfernung, thromboembolic disease und Tod der Mutter. Das
Risiko, dass man an einer Ruptur stirbt liegt bei < 0,001%.
Das Risiko für das Baby bei einer geplanten natürlichen Geburt nach
Kaiserschnitt zu sterben liegt ungefähr in der gleichen Höhe wie bei
der ersten Geburt und ist gegenüber einem geplanten Kaiserschnitt um
etwa 0,02% erhöht, vor allem durch Totgeburten nach der 39 SSW (0,1%
Risiko), die durch einen geplanten Kaiserschnitt verhindert worden
wären, und etwa 0,04% Risiko für Tod bei der Geburt selber. Das Risiko
für einen Hirnschaden durch Sauerstoffmangel liegt etwa bei 0,08% (zur
Hälfte bedingt durch Ruptur).
Beitrag von yamie - 11.01.12 - 16:44 Uhr
hi,
meine erste geburt war auch ein ks und bei der 2. geburt wurde mir von mehreren seiten (ärzte, hebammen) dringend abgeraten im geburtshaus zu entbinden. die risiken sind halt doch wesentlich höher.
lg
yamie mit baby 11 wochen
____________________________
dies ist KEINE signatur!
Beitrag von qrupa - 11.01.12 - 19:54 Uhr
was bedeutet denn wesentlich höher ? Das Rupturrisiko liegt im bei ca 0,45% und das meiste davon sind nichtmal echten Rupturen sondern "nur" ein auseinderweichen des Narbengewebes. Immernoch eine ernste Kompliaktion aber bei weitem nicht so dramatisch wie eine echte Ruptur. Beid er muß man nämlich auch in einer Klnik größes Glück haben das zu überleben udn für die Kinder geht es so gut wie nie gut aus, egal wo die Geburt stattfindet.
Und wenn ich mir die Zahlen der letzten Jahre bei quag ansehe, dann hat es in den letzten 10 Jahren keinen Mütterlichen Todesfall gegeben und das obwohl ca 5% aller Frauen bei außerklinischen Geburten einen KS in der Vorgeschichte haben. Und das obwohl auch Rupturen oder drohende Rupturen vorkommen. Außerklinisch liegt die Rate jedoch nicht bei 0,45% sondern nur bei 0,1% und damit deutlich niedriger als in der Klinik
Beitrag von sandytipp - 11.01.12 - 18:31 Uhr
hallo pili,
ich habe 2 ks und 2 "normale Geburten" gehabt. Unser 5. Baby soll/wird Zuhause auf die Welt kommen, da ich bisher keine Komplikationen habe und mir eine schöne Geburt in einem intimen Rahmen wünsche. Eine selbstbestimmte Geburt!
Liebe Grüße, Sandra
Beitrag von qrupa - 11.01.12 - 19:59 Uhr
Ich hab trotz (bzw gerade wegen) des vorherigen KS mich für eine Hausgeburt bei meienr zweiten Tochter netschieden und würde es immer wieder tun. Es war nichtmal besonders schwer eine Hebamem zu finden, ich hätte sogar Auswahl gehabt. Du bist damit auf keinen Fall allein
Beitrag von zafala - 11.01.12 - 22:36 Uhr
deine Überlegungen kann ich verstehen. Mein Sohn kam 2010 auch per KS zur Welt und ich wünsche mir für eine zweite Geburt auch eine andere Umgebung.
Wir planen derzeit eine Hausgeburt. Leider gibt es bei uns kaum mehr Hebammen und ich hoffe, dass ich dann noch eine Hebamme für eine HG finde, wenn ich denn dann irgendwann schwanger bin.
Alternative wäre das Geburtshaus in der Nähe.
Wegen der Narbe mache ich mir eigentlich keine Sorgen mehr.
