Teamkollegin immer morgens beim Arzt - jede Woche

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Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 13:08 Uhr

Hallo an alle,

wir haben eine neue Teamkollegin, die nun nach einem längeren Krankenhausaufenthalt zur weiteren Behandlung zum Facharzt muss.

Keine Ahnung was sie hat, redet sie nicht drüber. Doch diese Facharztbehandlungen sind nun jede Woche von 9-11. Das bedeutet, dass wir dann ihren Job machen nmüssen.

Muss ich das hinnehmen?

Gruß
Beate

Beitrag von cinderella2008 - 11.01.12 - 13:13 Uhr

Hallo,

ich denke ja. Wir haben bei uns auch einige Kolleginnen, die immer wieder ausfallen - auch regelmäßig. Da macht man die Arbeit mit. Eine meiner Kolleginnen ist seit 6 Monaten krank. Die Arbeit kann auch nicht liegen bleiben und wird aufgeteilt.

Hat sie das o.k. vom Chef hat, dass sie während der Dienstzeit zum Arzt gehen darf?

LG, Cinderella

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 13:16 Uhr

"Hat sie das o.k. vom Chef hat, dass sie während der Dienstzeit zum Arzt gehen darf?"

Weiß ich nicht. Die Teamleiterin sagt dazu auch nichts.

Ich bin hier eh schon der Buhmann, da ich ständig auf Fehler stoße und diese dann der Kollegin berichte und sie um mehr Sorgfalt bitte.

Gruß
Beate

Beitrag von windsbraut69 - 11.01.12 - 13:41 Uhr

"Weiß ich nicht. Die Teamleiterin sagt dazu auch nichts"

Das geht auch niemanden etwas an.

Beitrag von sassi31 - 11.01.12 - 21:46 Uhr

Gebe ich dir grundsätzlich Recht. Aber um des lieben Friedens willen könnte man schon signalisieren, ob das so abgesegnet wurde. Denn dann kann die TE auch nicht rummeckern.

Beitrag von gh1954 - 11.01.12 - 23:10 Uhr

Diese Kollegin wird sicher nicht ohne das Einverständnis des Chefs die Arzttermine wahrnehmen.

Beitrag von zarewitsch - 11.01.12 - 13:16 Uhr

Denk mal bitte kurz nach: Die ist eine Frau längere Zeit im Krankenhaus und muss auch danach noch wöchentlich zum Facharzt. Es wird also eine schwerere Erkrankung sein. Sie redet nicht darüber. Das könnte man so verstehen, dass es wirklich eine schwerere Erkrankung ist, über die man ungern sprechen möchte.

Und dein einziges Problem ist, dass du und deine Kolleginnen zwei Stunden in der Woche für die kranke Kollegin mitarbeiten müsst?

Wie erbärmlich.

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 13:30 Uhr

Erbärmlich?
Nee, ist die Situation leider nicht, denn sie nutzt es echt aus.

Und ja, 2 Stunden sie vertreten ist echt ätzend, weil dann alle meine Aufgaben liegen bleiben. Erwartet wird jedoch, dass es trotzdem erledigt wird.

Egal, ich such mir was anderes.

Gruß
Beate

Beitrag von windsbraut69 - 11.01.12 - 13:42 Uhr

Du weißt nicht mal, was sie hat(te) und sprichst von Ausnutzen?

Beitrag von mansojo - 11.01.12 - 13:44 Uhr

inwiefern nutzt sie denn die situation aus ?

geht sie ein kaffee trinken statt zum arzt?

oder macht sie ätsche bätsche du musst meine arbeit machen

zum besseren verständnis frag sie doch einfach

vielleicht schaffst du es ja etwas sozialkompetenz zu zeigen

Beitrag von nightwitch - 11.01.12 - 13:52 Uhr

Soviel kannst du ja nicht zu tun haben, wenn du Zeit hast in einem Forum zu posten.....#augen

Gruß
Sandra

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 13:59 Uhr

Mittagspause...

Beitrag von nightwitch - 11.01.12 - 14:13 Uhr

Über eine Stunde?

Erster Post 13.08 Uhr
letzter Post (bislang) 14:10 Uhr

Komm Mädel, dass kannste deinen Blumen erzählen....

Beitrag von nick71 - 11.01.12 - 16:58 Uhr

"Erbärmlich?
Nee, ist die Situation leider nicht, denn sie nutzt es echt aus.

Und ja, 2 Stunden sie vertreten ist echt ätzend, weil dann alle meine Aufgaben liegen bleiben."

Erbärmlich ist dein Neid. Möchtest du gerne mit der Kollegin tauschen?

Beitrag von aurum79 - 11.01.12 - 13:48 Uhr

Ja, ich habe auch in die Richtung gedacht und würde mich da wegen zwei Stunden nicht aufregen.

Ich hatte Kollegen, die gesund waren und acht Stunden anwesend, kaufen konnte man sich dafür nichts, man wußte zum Feierabend, was man gemacht hatte. Sagen konnte man auch nichts, die waren mit dem Chef "per Du" und haben die Situation ausgenutzt.

Es wird wohl dauern, bis die Kollegin wieder voll einsatzbereit ist und nach ihren Möglichkeiten arbeitet. Schwer zu erkranken, das kann jedem passieren und da will keiner sofort auf der Abschussliste stehen.

Ich denke, hier spielt auch ein allgemeine Unzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz eine Rolle, oder?

Grüße!

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 14:07 Uhr

mmhhh, unzufrieden generell eigentlich nicht. Aber da sie ständig usfällt, wird jeder Scheiß bei mir und meiner anderen Kollegin abgeladen. Und ein Wort des Dankes ob dieser enormen mehrarbeit gibts auch nicht.

Gesagt habe ich schon was, nämlich das die Qualität ihrer Arbeit mies ist. Natürlich nett und höflich... und...getan hat sich nichts!

Sie soll ja auch nicht abgeschossen werden, ich will, dass nicht alles bei mir landet. Ich weiß eh schon nicht, wie ich mein Pensum schaffen soll.

Beitrag von aurum79 - 11.01.12 - 14:30 Uhr

Ja, ich denke sie ist momentan wohl das schwächste Glied in der Kette, durch ihre krankheitsbedingten Ausfälle auch angreifbar.

Wenn Du Dein Pensum so schon kaum schaffst, dann denke ich schon, dass da grundsätzlich der Wurm drin ist. Auch an einem anderen Arbeitsplatz kann Dir so etwas passieren, es gibt doch noch ganz andere Sachen, die ein arbeitender Mensch aushalten muss oder denkt, aushalten zu müssen. Ich denke, der kalte Wind, der Deiner Kollegin entgegenweht, nimmt ihr jegliche Motivation... wenn andere erkranken oder ausfallen, wird ein Danke erwartet für die Mehrarbeit? Ist doch selbstverständlich, dass einer für den anderen da ist, nur so funktioniert Teamwork. So denke ich darüber. ;-)

Beitrag von bruchetta - 11.01.12 - 17:48 Uhr

Wer Dich als Kollegin hat, braucht keine Feinde mehr!

Freu Dich einfach, dass Du gesund bist. Immer beim Arzt rumzuhängen ist auch nicht prickelnd, glaub's mir!

Beitrag von lynn-grace - 11.01.12 - 20:47 Uhr

Sehe ich so wie aurum. Dass du dein Pensum so schon kaum schaffst ist nicht das Problem deiner Kollegin, die offensichtlich ernsthaft erkrankt ist und an ihre Gesundheit denken muss, sondern das deiner Vorgesetzten, die dafür sorgen müssen dass man eben nicht vor einem nicht zu bewältigenden Berg an Arbeit steht.

Ich würde also eher mal ein Gespräch mit meinem Chef suchen bzgl. meiner Tätigkeiten, anstatt der Kollegin zu grollen. Zwei Stunden pro Woche, aufgeteilt auf mehrere Kollegen, sollte ja wohl machbar sein!

Aus dir spricht sehr viel Ärger (mit Sicherheit begründet), den du aber nicht an der Kollegin auslassen solltest. Auch ihre Fehler muss der jeweilige Vorgesetzte erkennen, das steht dir eigentlich nicht zu (auch wenn ich verstehen kann, dass man sich extrem über solche Fehler ärgert wenn sie in den eigenen Arbeitsbereich eingreifen oder gar Korrekturen nötig machen). Bitte geh mal in dich, schlaf ne Nacht drüber und versuche das Ganze von der sachlichen Ebene zu betrachten.

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 21:03 Uhr

Doch, sie Ist Schuld daran, dass ich mein Pensum nicht schaffe. Denn ihre Arbeit muss ich leider Gottes prüfen, bzw. werde von anderen darauf aufmerksam gemacht, das da was nicht stimmt. Also muss ich alles nachbereiten. Sie ist wenig motiviert sich Wissen anzueignen, auch eine Sache, die wie ich finde, die nicht geht. Ich hab's echt im Guten versucht, ihr Dinge näher zu bringen, nö, sie zeigt wenig Motivation, die Arbeit die sie tut, zu verbessern.

Und dann soll ich ohne jegliche Rücksprache ständig aushelfen, wenn sie mal wieder zum Arzt muss?

Ja, klar bin ich verärgert. Ich habe die Fehler an die Teamleitung übergeben, doch es tut sich nichts. Unsere Teamleiterin ist auch sehr frisch im Unternehmen. Es kümmert sie wenig!!!

Problem bei der Sache, wir als Team werden vom Chef angemahnt, wenn Fehler auftreten. Bis dato hab ich's hingenommen, haben ja beide noch Welpenschutz ( die Kollegin und die Teamleiterin). Doch wird's mir gedankt??? NÖ!!!

Stattdessen kommt und geht man wie man lustig ist und überlässt uns dummen Gänsen, die Kuh vom Eis zu holen.

Beitrag von lynn-grace - 12.01.12 - 18:41 Uhr

Das ist natürlich alles wirklich sehr ärgerlich, da helfen nur Kofliktgespräche (vielleicht mit einem neutralen Vermittler?) mit allen betroffenen Personen, vielleicht zunächst einzeln, dann in einer gemeinsame Runde. Ansonsten, wenn das alles nichts hilft - würde ich mir unter Umständen in Ruhe einen neuen Job suchen.

Beitrag von thea21 - 11.01.12 - 13:21 Uhr

<<<Muss ich das hinnehmen?>>>

Nein, du kannst kündigen!

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 13:27 Uhr

Jepp, darauf wirds hinaus laufen.

Beitrag von zarewitsch - 11.01.12 - 13:31 Uhr

Dann vergiss aber nicht, deinem neuen Arbeitgeber gegenüber deine starke Motivation, unbedingte Teamfähigkeit und hohe Belastbarkeit hervorzuheben.

Beitrag von atarimaus - 11.01.12 - 14:08 Uhr

Hohe Belastbarkeit???

Kein Thema, aber das momentan geht echt zu weit!

ich habe quasi zwei Vollzeitjobs, da eine andere gekündigt wurde UND noch die Aufgaben der ständig beim Arzt Sitzenden.