Ich werte gerade unser Haushaltsbuch aus und wir konnten trotz fast 4000€ netto pro Monat, letztes Jahr nix sparen, reine Fixkosten sind 1400€
Wir wissen jetzt genau wieviel wir überall ausgegeben haben, manche Familien brauchen in bestimmten Kategorien bestimmt weniger, wie macht oder setzt man sich ein gewisses Budget? Wie teilt man es sich ein? Was sind realistische Ausgaben?
Vielen Dank für Hilfe, vorallem wie schafft man es, sich konsequent an Sparpläne zu halten? ohne den Verlust der Lebensqualität?
LG
DRINGEND Spartips gesucht - mein Mann ist stinksauer :-(
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Beitrag von unsereinkommenistzuniedri - 11.01.12 - 20:44 Uhr
Beitrag von white-blank-page - 11.01.12 - 20:52 Uhr
erkläre uns, was eure fixkosten beinhaltet, was ihr mit dem übrigen geld so anstellt.
dann sagen wir dir, was ihr wo sparen könnt.
Beitrag von unsereinkommenistzuniedri - 11.01.12 - 21:04 Uhr
Fixkosten ist alles festes, Hausrate, Vers., Bausparer, Telefon, Ballett bzw. die ganzen Kurse der Kinder, Kindergarten, Strom,
der Rest geht für Lebensmittel, Kosmetik, Freizeit, Benzin, Kleidung drauf.
Beitrag von sniksnak - 11.01.12 - 21:11 Uhr
1. Lebensmittel: WAS kaufst du und wo? Wieviel wird weggeschmissen? Macht pro Woche einen Essensplan und EINEN Einkauf.
2. Kosmetik: Was fällt darunter? Und du kaufst wirklich jeden Monat neue Kosmetikprodukte? Ist das nötig?
3. Freizeit: Was bedeutet das alles? Vereine fallen ja unter Fixkosten!
4. Benzin: Kann man da sparen? Kurze Wege vielleicht vermeiden?
5. Kleidung: Wieviel? Wie oft? Jeden Monat?? Marken?
Pflück alles gezielt auseinander und schau, wo Einsparpotential ist...
Beitrag von unsereinkommenistzuniedri - 11.01.12 - 21:21 Uhr
Zerpflückt habe ich alles
1. Lebensmittel nur Marken, hauptsächlich Real und Edeka, weggeschmissen, wir Restwurst, Joghurts, Brot 600,78 € pro Monat, im Durchschnitt
2. Kosmetik, darunter zähle ich auch Frisör 113,00€ mtl. Durchschnitt
3. 2239,34€ jährlich ohne Vereine, aber incl. Urlaub
4. Benzin 271,33 ich fahre zuviel mit dem Auto, das fällt mir schwer zu verzichten
5. Kleidung jedes Monat, fast nur Marken, 464,30€ pro Monat im Durchschnitt
Einsparen könnte man viel, aber dazu muß ich konsequent werden
Beitrag von sniksnak - 11.01.12 - 21:28 Uhr
Ja. Nur wenn du nicht konsequent bist, können wir noch so viele Tipps haben
Beitrag von gh1954 - 11.01.12 - 21:45 Uhr
Wenn ich deine Punkte 1 - 4 mal aufrunde und addiere, komme ich auf 1715 Euro im Monat, zuzüglich der 1400 Euro Fixkosten = 3115 Euro
Bis du an 4000 Euro kommst, ist aber noch reichlich Geld zum "Verplempern" da.. und da wird das Geld auch hingehen, vermute ich mal.
Beitrag von sniksnak - 11.01.12 - 21:48 Uhr
Die 885 € hätte ich auch total gerne zum Verplempern!
Beitrag von badguy - 11.01.12 - 23:00 Uhr
Ach Mensch, bist du gemein. Unsere Armut kotzt halt andere an. Was solls...
Beitrag von sniksnak - 12.01.12 - 14:20 Uhr
Das tut mir schon fast leid! Fast.
Beitrag von silverhawk - 12.01.12 - 06:49 Uhr
"Einsparen könnte man viel, aber dazu muß ich konsequent werden."
Damit hast Du die Lösung deines "Problems" schon selbst erkannt.
LG silverhawk
Beitrag von cinderella2008 - 12.01.12 - 07:09 Uhr
Ich würde bei der Kleidung ansetzen? Warum wird jeden Monat Kleidung gekauft? Ist das nötig? Wenn ja, evtl. auch mal bei H&M für die Kinder einkaufen.
Bei Lebensmitteln lässt sich sicher auch was einsparen. Es müssen nicht durchweg Marken sein. No-name-Produkte sind da oft genauso gut. Warum Joghurt weggeschmissen werden muss, erschließt sich mir nicht. Scheinbar kauft ihr zu viel davon? Beim Kauf auf das Haltbarkeitsdatum schauen und nur so viel mitnehmen, wie wirklich gebraucht wird. Lieber noch mal nachkaufen.
Beitrag von cinderella2008 - 12.01.12 - 07:12 Uhr
Ach ja, noch vergessen. Schau mal hier, vielleicht hilft Dir das, Dein Einkaufsverhalten etwas zu ändern, falls Du das möchtest:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4549501/Die-Marken-hinter-Billig-Produkten-bei-Aldi-und-Co.html
http://www.bild.de/ratgeber/geld-karriere/aldi/diese-marken-stecken-hinter-den-no-name-produkten-9755074.bild.html
http://www.stern.de/tv/sterntv/markendetektive-unterwegs-wer-steckt-hinter-den-billigmarken-1511755.html
Cinderella
Beitrag von daddy-69 - 12.01.12 - 09:20 Uhr
Die Billig-Produkte werden von Markenherstellern produziert um z.B. ihre Maschinenauslastung zu maximieren.
Das heißt aber natürlich nicht, dass die Rezeptur und/oder die verwendeten Rohstoffe die gleichen sind. Warum sollten sie das auch tun, wenn sie von den Abnehmern wie ALDI und LIDL kaum was dafür kriegen?
Beitrag von cinderella2008 - 12.01.12 - 09:35 Uhr
Du denkst doch nicht im Ernst, dass extra die Rezepturen geändert werden für die Billigprodukte. Der Aufwand wäre viel zu groß. Am Ende würde die Auslastung der Maschinen nichts bringen.
Aber ist ja egal. Glaube versetzt Berge. Und wer meint, er bekommt eine andere Rezeptur, wenn er ein paar Euro mehr bezahlt, dann soll er das machen. Mir egal. Jedem so, wie es ihm gefällt.
Beitrag von windsbraut69 - 12.01.12 - 09:41 Uhr
"Du denkst doch nicht im Ernst, dass extra die Rezepturen geändert werden für die Billigprodukte. Der Aufwand wäre viel zu groß. Am Ende würde die Auslastung der Maschinen nichts bringen."
Das ist doch heute kein Aufwand, wird ja nicht mehr per Hand abgewogen und zusammengerührt.
Gibt ja heute auch mehr als 3 Autofarben und Ausstattungen.
Gruß,
W
Beitrag von cinderella2008 - 12.01.12 - 09:46 Uhr
O.k. dann hat sich mein Bruder, der in der Lebensmittelbranche tätig war, verguckt. Dann wurden die Rezepturen wohl immer dann gewechselt, wenn er nicht da war.
Beitrag von daddy-69 - 12.01.12 - 10:19 Uhr
Das ist abhängig von der Rezeptur.
Weiterhin schrieb ich "Rezeptur und/oder die verwendeten Rohstoffe"
Beitrag von flamingoduck - 12.01.12 - 15:05 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe mal von irgendwem gehört, dass es auf den Aldi-Verpackungen irgendwo einen gewissen Zahlencode gibt, der auch einen Hinweis auf den Betrieb gibt.
Und viele dieser Betriebe stellen auch die teureren Markenprodukte her...?
Zum Beosiel muss ich sagen, dass diese "Joghurtgums" aus dem Aldi genauso schmecken wie die von Katjes, wenn nicht sogar besser
Beitrag von ayshe - 12.01.12 - 15:08 Uhr
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Und viele dieser Betriebe stellen auch die teureren Markenprodukte her...?
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Es kann ja immer sein, daß ein Betrieb etliches herstellt, auch in Lohnfertigung für andere.
Beitrag von gh1954 - 12.01.12 - 15:09 Uhr
Ich denke auch, nur weil Katjes oder Dr. Oetker drauf steht, muss das Produkt nicht besser sein.
Diese Namen sind uns eben geläufig, werden stark beworben, aber auch die No-Name-Produkte sind ja irgendwie "Marken"...
Beitrag von flamingoduck - 12.01.12 - 15:10 Uhr
Richtig.
Beitrag von ayshe - 12.01.12 - 11:21 Uhr
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Du denkst doch nicht im Ernst, dass extra die Rezepturen geändert werden für die Billigprodukte. Der Aufwand wäre viel zu groß. Am Ende würde die Auslastung der Maschinen nichts bringen.
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Doch, daddy hat recht.
Ich kenne genug Lebensmittelhersteller, die nicht extra ihre Rezepturen ändern, sondern schon von vornherein verschiedene Rezepturen haben.
Für Billigprodukte werden auch billige Rohstoffe eingesetzt, da läßt sich wirklich sehr viel drehen. Es gibt ja schließlich ganz unterschiedlcihe Qualitäten, nur so zb bei Fetten, Ölen, Früchten usw.
Aber egal, glaub doch, was du willst, du hast sicher noch nie etwas mit der Lebensmittelproduktion zu tun gehabt.
Beitrag von lilly18 - 12.01.12 - 15:43 Uhr
Natürlich sind die Rezepturen und teilw. auch der Geschmack geändert, bei Pizza wird zum teil auch weniger Salami aufgelegt oder hier
http://www.wunderweib.de/fitundgesund/ernaehrung/bildergalerie-1013403-ernaehrung/Diese-Marken-stecken-hinter-den-No-Name-Produkten.html
Es besteht schon ein Unterschied!
Beitrag von imzadi - 14.01.12 - 03:52 Uhr
Klar ist es eine andere Rezeptur. Probier mal einen Milchreis (Schoko) von ALDI und einen von Müller. Beide der gleiche Hersteller. Nur das der von ALDI um längen besser schmeckt.
