Hallo!
Mich würde interessieren, was eine Krankenschwester so verdient und welche Aufstiegschancen man hat.
Und gibt es einen Unterschied zwischen der "normalen" Krankenschwester und jener ,die in einer Psychiatrie arbeitet? Da würde ich nämlich gerne hin.
Danke!
Gruß
Was verdient eine Krankenschwester und Frage
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Beitrag von geldfrage - 12.01.12 - 08:16 Uhr
Beitrag von proseccobarbie - 12.01.12 - 08:20 Uhr
Kommt doch total drauf an, wo, wie lange im Beruf usw.-
Beitrag von proseccobarbie - 12.01.12 - 08:21 Uhr
http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Krankenschwester-Krankenpfleger.html
Google ist Dein Freund
Beitrag von mansojo - 12.01.12 - 08:22 Uhr
hallo,
wo wohnst du?
was hast du für eine ausbildung?
zusatzqualifikationen?
wie alt bist du
wie lange arbeitest du schon in dem bereich?
lg
Beitrag von geldfrage - 12.01.12 - 08:29 Uhr
Wohne in Ba-Wü, bin 29, verheiratet, zwei Kinder. Würde gerne umsteigen auf den Beruf, habe bislang noch keine Erfahrung darin gesammelt (komme aus dem Bürobereich).
Beitrag von mansojo - 12.01.12 - 08:31 Uhr
als quereinsteiger?
ich denke du solltest erst eine ausbildung zur krankenschwester beginnen
den link mit den gehaltsvergleich hast du ja schon bekommen
Beitrag von geldfrage - 12.01.12 - 08:37 Uhr
Nein, natürlich mit Ausbildung. Ich würde quasi noch mal von 0 anfangen.
Beitrag von geldfrage - 12.01.12 - 08:39 Uhr
Ach ja, wenn ich in die Psychiatrie will - muss ich dann trotzdem die "normale" Krankenhausausbildung durchlaufen oder ist das eine spezielle Ausbildung? Ich interessiere mich hauptsächlich für diesen Bereich.
Beitrag von .sumizome. - 12.01.12 - 09:41 Uhr
Wenn du in der Psychiatrie als Krankenschwester arbeiten möchtest, reicht eine "normale" Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen. Natürlich sind Weiterbildungen von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Beitrag von mansojo - 12.01.12 - 09:58 Uhr
dann wird es ne weile dauern bis du "gut" verdienst
ich bin fachschwester für anästhesie und intensiv
ich bin jetzt 17 jahre dabei
seid 10 jahren als fachschwester
seid 4 jahren bin ich am oberen rand der tarifgruppe angelangt
das war es bei uns dann auch schon
zuverdienen kann man sich über die nachtstunden den ein oder anderen euro
der zuschlag für die fachschwester ist ehr ein witz
wenn du deine ausbildung nach drei ajhren beendet hast solltest du mind 2 jahre im psychiatrischen bereich gearbeitet ahben ehe du dich für eine weiterqualifizierung bewirbst
ob du dieses weiterqualifizierung selbst bezahlen musst oder ob deine klinik die kosten übernimmt ist verhandlungsbasis
ich persönlich würde jede weiterquali mitnehmen die das haus anbietet
ehe du dich endgültig entscheidest
hast du irgendeine ahnung auf was du dich da einlässt?
lg
Beitrag von redrose123 - 12.01.12 - 08:35 Uhr
Ich denke nicht das du da viel verdienst, richtige Krankenschwester kannst du ja nicht machen, hoffe ich zumindest....
Beitrag von seelenspiegel - 12.01.12 - 08:37 Uhr
<<<was eine Krankenschwester so verdient>>>
Gemessen an der Verantwortung der Tätigkeit, den Arbeitszeiten und der Leistung: ZU WENIG !!!!
Kommt auch sehr auf die Region, und die Länge der bisherigen Tätigkeit an. Tarife kannst Du ergoogeln.
<<<welche Aufstiegschancen man hat.>>>
* Krankenpflegerin im Bereich Psychatrie, Onkologie, Intensivmedizin und Anästhesie
* Weiterführendes Studium im Bereich Pflege
* Weiterbildende Maßnahmen zur Stations- oder Praxispflege, bzw. Pflegeleitung
* Zudem läuft seit 2008 ein Krankenhausmodell, bei dem Ärzte eigene Tätigkeiten auf das bisherige Pflegepersonal unter Aufsicht übertragen. (Weiterführend sogar auf Angehörige von Patienten).
Wurde 2011 abgesegnet und beeinhaltet die Erlaubnis im Bereich Infusions-, Schmerz- oder Wundtherapie selbstständig arbeiten zu können, auch ausserhalb der Beaufsichtigung durch den Arzt, bzw. nach Ausarbeitung eines "Betreuungsplanes" durch den zuständigen Mediziner.
Beitrag von mansojo - 12.01.12 - 10:03 Uhr
hallo seele,
letzteres wird aber nciht extra vergütet
das ist nur ein umschichten damit die mediziner länger an ihrem schreibkram sitzen können
da kommt es bei uns permanent zu reiberein
ich bin anästhesie und intensiv fachschwester mit algesiologische fachasistenz
und verdiene nicht ein euro mehr
allerdings sind wir in einem haustarifvertrag "gefangen"
wie as in anderen häusern gestaltet wird weiß ich gar nicht
lg
Beitrag von seelenspiegel - 12.01.12 - 10:21 Uhr
In manchen Kliniken wird das kulanter gehandhabt, und es gibt wenigstens eine anteilmäßge Vergütung auf die geleisteten Stunden mit der "Sonderarbeit". Viel ist es dennoch nicht.
Da muss sich in den nächsten Jahren aber etwas ändern. Es gibt jetzt schon zu wenig Pflegepersonal......was in 5-10 Jahren los ein wird.....an das will ich noch gar nicht denken.
<<<da kommt es bei uns permanent zu reiberein>>>
Glaube ich ungesehen.
Beitrag von mansojo - 12.01.12 - 10:29 Uhr
ich find diese entwicklung falsch und gefährlich
wir haben jetzt schon etliche mediziner die sich weder mit beatmungsgerät noch dialyse auskennen weil die pflege macht ja alles
dafür das ich nicht einen cent mehr bekomme streit ich mich gern mal
das es zu wenig pflegepersonal gibt stört unsere leitung wenig
es läuft ja....
Beitrag von seelenspiegel - 12.01.12 - 10:45 Uhr
Ich bin zwar nicht in der Pflege tätig, aber das mit dem "keine Ahnung" haben- gerade bei den Halbgöttern in weiss, bekomme ich mehrmals täglich deutlich vor Augen geführt.
<<<es läuft ja>>>
Ja....wie in Fukushima .... und es wackelt schon heftig und alles ist nur noch eine Frage der Zeit.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 12.01.12 - 20:32 Uhr
Hallo
Es stellt aber kaum aber einer jemanden ein. Weil keine Kohle da ist.
Bianca
Beitrag von maybelle - 12.01.12 - 08:40 Uhr
Hallo!
Eine Krankenschwester verdient ganz unterschiedlich viel. Es gibt Stellen, die werden nach Tarif bezahlt, was ein recht gutes Gehalt ist. Die meisten werden allerdings nach Haustarifen bezahlt, was momentan in der Regel zu wenig ist für die zu leistende Arbeit und Verantwortung. Dann kommt es drauf an wie hoch die Schichtzulagen für Wochenende, Feiertage und Nachtdienste sind. Da können gut nochmal ca 300 Euro dazu kommen.
Es gibt keinen Unterschied zwischen Psychiatrie und normaler Krankenschwester. Wenn man 2 Jahre Berufserfahrungen in der Psychiatrie hat kann man eine weitere Ausbildung zur Fachschwester der Psychiatrie und Neurologie machen.
Das nutzt aber Gehalttechnisch gesehen überhaupt nicht viel, man übernimmt nur öfter mal die Schichtleitung und hat noch mehr Verantwortung.
Tja mit Aufstiegschancen sieht es auch eher schlecht aus und geht nur, mit weiteren Ausbildungen. Z.B. zur leitenden Stationsschwester, Pflegedienstleitung (tw. nur mit weiteren Studium),, Qualitätsmanagement, Wundschwester oder Ausbildungsschwester. Viel mehr verdienen tut man trotz Ausbildung selten. Es wird oft erwartet, dass man freiwillig zusätzliche Aufgaben übernimmt, z. T. muss man einen Teil der Ausbildung selber finanzieren oder man bekommt nur einen Anteil des Freizeitausgleiches.
Das Einzigste, was man damit verbessern kann, ist eigentlich nur die Einstellungschancen.
Man sollte auf jeden Fall ein hohes soziales Engagement haben, sonst geht man in dem Beruf unter. Natürlich gibt es auch gute Seiten, aber dankbare Patienten gibt es kaum noch, im Gegenteil, es wird immer schwerer, den Menschen gerecht zu werden und man verkommt immer mehr zum Dienstleister.
Wie man hört, ich würde den Beruf nicht mehr lernen heutzutage. Aber ich hoffe mal, dass die Pflegesituation für Pflegefachkräfte in den nächsten Jahren durch den hohen Fachkräftemangel in dem Bereich wieder besser wird. Besonders auch die Finanzielle Seite.
LG und alles Gute!
Yvonne
Beitrag von seelenspiegel - 12.01.12 - 08:58 Uhr
<<<Aber ich hoffe mal, dass die Pflegesituation für Pflegefachkräfte in den nächsten Jahren durch den hohen Fachkräftemangel in dem Bereich wieder besser wird.>>>
Amen !
Beitrag von severus-snape - 12.01.12 - 09:11 Uhr
Aufstiegschancen als Krankenschwester?
Wenn du dir nicht gerade einen Doktor angelst, was in der Psychiatrie eher nicht ganz so angeraten wäre, kannst du nur hoffen mal Stationsleitung zu werden. Was aber nur geringfügig mehr Geld, dafür aber mehr Arbeit und Verantwortung bedeutet.
Viel Glück!
Beitrag von widowwadman - 12.01.12 - 09:36 Uhr
"Wenn du dir nicht gerade einen Doktor angelst"
Nur bei Urbia wird die Beziehung mit einem hoehergestellten als Aufstieg bezeichnet.
Beitrag von severus-snape - 12.01.12 - 09:41 Uhr
Nur bei Urbia? Dann kennst du nicht viel vom Leben. Warte noch ein Weilchen!
Beitrag von widowwadman - 12.01.12 - 16:00 Uhr
Liegt wohl daran dass ich meine Zeit nicht mit Leuten verbringe die in den 50ern steckengeblieben sind
Beitrag von severus-snape - 13.01.12 - 08:26 Uhr
Wahrscheinlich liegt es wirklich an deinem Umgang!
Beitrag von Meine Tochter - 12.01.12 - 09:57 Uhr
Meine Tochter ist Krankenschwester. Eine Kollegin von ihr hat jetzt ihre Arbeitszeit verkürzt und studiert nebenbei. Sie wird Logopädin.
