Hallo an ALLE :)
Wir haben eine kleine Mischlingshündin, welche jetzt fast 1 1/2 Jahre alt ist und noch zwei Kinder (2 und 4).
Nun überlege ich schon eine Weile, ob wir noch einen Hund aus dem Tierschutz zu uns holen. Platz und Zeit ist absolut vorhanden und ich habe im Tierheim eine Hündin gesehen, welcher ich am liebsten eher gestern als morgen ein neues zu Hause geben wollen würde.
Ganz ehrlich...ein wenig Bedenken habe ich wegen der Kinder. Obwohl wir schon einen Hund haben aber dieser kam als Welpe und es klappt super...doch die Hündin aus dem Tierheim ist "schon" ein 3/4 Jahr alt.
Sicher absolut kein Alter aber eben ohne Kindererfahrung und nun kommt sie langsam in die Pubertät.
Sollte ich trotz Herzschmerz die Finger davon lassen oder hat hier jemand dennoch super Erfahrungen damit gemacht?
Liebe Grüße
Hund ja oder nein??? Sie ist soooooo süß...
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Beitrag von tessa030 - 12.01.12 - 10:02 Uhr
Beitrag von ironic666 - 12.01.12 - 10:34 Uhr
Ausprobieren!Nimm deine Kinder mit, wenn du zum Gassi gehen in´s Tierheim gehst, schau wie der Hund reagiert, wenn er generell aggressionsfrei den kindern gegenüber tritt ist der rest gewohnheit!
Mein Macho kannte auch keine Babys, ist seit Sonntag bei mir und passt auf meine MAelie uaf als wäre es sein Welpe!
Beitrag von mineos - 12.01.12 - 10:50 Uhr
Hallo,
was weiß man denn über die Hündin, warum sie ins Tierheim gekommen ist und wie lange schon? Bei uns gibts einen Hundetrainer, der die Hunde im Tierheim beurteilt und einem dann Ratschläge gibt, ob oder ob nicht usw.
Vielleicht gibt es bei euch ja auch sowas oder du kannst anderweitig einen Hundefachmann finden, der sich den Hund mal anschaut.
Auf jeden Fall würde ich auch die Kinder mitnehmen ins Tierheim und mal schauen, wie sie so ist. Wobei ich persönlich sehr vorsichtig bin mit Tierschutzhunden und Kindern, weil ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht hab und ich weiß, wie schwer es ist, einen Hund wieder abgeben zu müssen, auch wenn der Kopf weiß, dass es einfach nicht geht.
LG
Beitrag von alexa81 - 12.01.12 - 11:41 Uhr
Hallo,
ich sehe das ähnlich wie mineos.
Ich schließe es nicht vollständig aus, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, allerdings wäre ich da sehr genau und auch sehr wählerisch. Ich persönlich würde z.B. keinen aus dem Tierheim nehmen, sondern von einer Pflegestelle, die einen guten Eindruck auf mich macht, den Hund gut einschätzen kann und bei denen es idealerweise ähnlich zugeht wie bei uns (z.B. Kinder in der Familie, Katzen im Haus usw.). Außerdem würde ich definitiv unsere Hundetrainerin bitten, mitzukommen und den Hund neutral und objektiv zu beobachten zu beurteilen (das könnte ich wohl nicht mehr, wenn ich mich einmal verliebt hätte...
).
Und was man auch nicht vergessen sollte: Viele stellen sich das immer so einfach vor mit einem Zweithund - spazieren geht man ja eh, da kann der ja mit. Vieles lernt er schon von dem Ersthund. Der Ersthund hat einen Spielkameraden.
Aber - es ist bei weitem nicht immer so einfach mit den Spaziergängen. Ganz im Gegenteil - häufig läuft es darauf hinaus, dass man eine ganze Weile zwei Mal geht, denn der neue Hund muss noch so viel lernen und man muss sich voll auf ihn konzentrieren können, sodass es selten klappt, den Ersthund mit dabei zu haben. Zumal Euer Hund selbst noch sehr jung ist, selbst noch viel Aufmerksamkeit und Arbeit braucht und wahrscheinlich auch noch gar nicht souverän genug ist, einfach unauffällig und lieb nebenher zu trotten, während Du mit "dem Neuen" arbeitest.
Mit Sicherheit ist es so, dass ein Zweithund sich vieles von dem Ersthund abschaut und so einiges quasi nebenher lernt - aber der Ersthund wird sich auch so manchen Blödsinn abschauen. Und zu zweit werden sie sehr wahrscheinlich auf Ideen kommen, die sie alleine nie gehabt hätten...
Und man sollte nicht unterschätzen, wie anders ein "Hunderudel" im Vergleich zu einem Einelhund auftreten kann! Da kann der frühere Einzelhund plötzlich Verhaltensweisen auspacken, die man ihm nie zugetraut hätte. Und manche Situationen (z.B. das Auftauchen eines Rehs oder Ärger mit einem anderen Hund) können eine äußerst unangenehme bis gefährliche Eigendynamik entwickeln, die man weit schwerer durchbrechen kann als bei nur einem Hund.
Ich bin absolut nicht gegen einen Zweithund, auch wenn das jetzt evtl. so klingt...
Ganz im Gegenteil - eigentlich sehe ich das als weit artgerechter für die Hunde als EInzelhundhaltung. Und wenn unser Dicker mal erwachsen und souverän ist (WENN...
), dann möchte ich auch sehr gerne einen zweiten Hund zu uns nehmen, habe allerdings auch gehörig Respekt davor. Die Frage ist halt auch, ob ich das zeitlich überhaupt geregelt bekommen würde - das muss man sehen, wenn sich die Frage ernsthaft stellt. Man sollte sich und den Hunden zuliebe halt nur nicht denken, dass das alles nur easy und toll für alle Beteiligten ist - das kann es, ist es aber nicht allzu häufig.
Viele Grüße, Alex
Beitrag von purpur100 - 12.01.12 - 11:48 Uhr
für diesen Beitrag würde ich dir gerne mehr als nur einen Stern geben
Beitrag von alexa81 - 12.01.12 - 12:52 Uhr
Danke.
Beitrag von nadjar - 12.01.12 - 11:57 Uhr
Ja das klingt doch ganz vernünftig! An deiner Stelle würde ich den Hund zunächst einmal auf den Umgang mit deinen Kindern testen. Aber ich versteh nur allzu gut, was du beschrieben hast. Wenn man sich erstmal in einen Hund verguckt hat, dann will man ihn auch nicht mehr aus den Augen lassen :)
Beitrag von diana-br. - 12.01.12 - 13:51 Uhr
Hole dir sonst einen Welpen aus dem Tierheim
Beitrag von asira - 12.01.12 - 14:00 Uhr
Hallo!
Also ein 3/4 Jahr ist ja wirklich noch kein Alter
Weiß man denn was von der Vorgeschichte?
Ehrlich gesagt würde ich mir wohl eher Gedanken darüber machen, ob es mit Deiner Hündin klappt! Hündin und Hündin kann absolut gut gehen zusammen (hab ich auch und klappt wie tüt), aber "Deine" Hündinnen liegen altersmäßig sehr dicht aneinander.
Besser wäre eigentlich ein etwas größerer Abstand! Wenn Hündinnen sich nämlich nicht mehr grün sind, muss man sie in den meisten Fällen für immer trennen.
... es kann aber natürlich alles gut gehen 
Tja, weitergeholfen hab ich Dir wohl jetzt nicht 
LG
asira
Beitrag von risala - 12.01.12 - 15:07 Uhr
Hi,
von mir ein klares: mach es!
Warum? Junger Hund, keine schlechten Erfahrungen mit Kindern, bereits "erwachsener" Hund vorhanden => sehr gute Kombination.
Wir haben einen fast 9jährien Sohn - und hatte schon immer Hunde aus zweiter Hand.
Unser Wolfspitzhündin (war knapp 5 als sie aus "suboptimaler" Haltung zu meinem Mann kam) kannte keine Kinder im Haus. Nach 1,5 Jahren bei uns wurde unser Sohn geboren. Eine bessere Beschützerin hätten wir uns nicht wünschen können. Leider starb sie vor 3,5 Monaten.
Als Fabian 5 Wochen alt war zog unser Pancho ein. Pancho war ein damals mind. 10jähriger Straßenhund - und hat im Tierheim mehr als einmal geschnappt. ABER: als wir ihn uns angeschaut haben (es war bei mir Liebe auf den ersten Blick) war er super lieb, unser Sohn wurde kurz beschnüffelt und war dann langweilig, weil sich "nichts tat". Welche Erfahrungen er mit Kindern hatte ode rob überhaupt wusste niemand.
Mit unserer Hündin verstand er sich super. Dann zog er ein, marschierte wie ein kleiner Napoleon zur Besichtigung durch die Wohnung, hörte unseren Sohn quietschen - flitzte hin - guckte - leckte über die Wange und wich ihm nicht mehr von der Seite. Von dem Moment an bis zu seinem Tod im November 2010 war Fabian "sein" Welpe, der beschützt werden musste.
Als Fabian 2 Jahre alt war zog unser Spike ein. Ein junger Rüde von ca. 6 Monaten. total schnuffig und eine spontane Bauchentscheidung. Wir wusste, dass er Kinder kennt (die VB hatte 3 zw. 11-16), abe rauch, dass dort nicht alles optimal war. Spike war unsere größte Herausforderung! So süß wie er aussieht so schwierig war er die ersten 2-3 Jahre im Umgang. Allerdings nur bei uns Erwachsenen, nie bei unserem Sohn. ABER: hätten wir das vorher gewusst, wäre er niemalszu uns gekommen, weil uns das Risiko zu groß gewesen wäre. Heute ist er (Spike ist gut 7 Jahre alt) ein toller Kumpel für unseren Sohn und würde alles für Fabian tun!
Ám 20.11.11 zog unsere Sana ein: DSH-Mix, damals 9 Monate alt, im rumänischen Tierheim geboren und ausgewachsen, damals erst 4 Wochen in Deutschland - sie kannte nichts. Allerdings waren bei der Tierschutzorga immer wieder Kinder dabei, die auch ins Büro kamen - dort war aus Sana gelegentlich. Sie hatte niemals irgendwelche Agressionen gezeigt und zeigt diese auch bei uns nicht. Eine bessere Hundefreundin für unseren Spike und "Spielpartnerin" (sie ist immer zum spielen aufgelegt und fordert Fabian oftmals auf) für unseren Sohn können wir uns nicht wünschen. Und ja, die Pubertät ist nervig und anstrengend - aber nur für uns. Im Zusammenspiel zwischen unserem Sohn und ihr gibt es keine Probleme.
Ach ja, unsere Hunde habe alle sichtbar davon profitiert einen Hundepartner zu haben.
Liebe Grüße
Kim
