Hallo ihr lieben ...
ich bin gerade etwas durch den Wind und weiß nicht was ich machen soll.
Fangen wir mal so an habe mich in der SS (Kind ist noch nicht geboren) von dem KV getrennt weil dieser mir sein ganzes Leben vorgelogen hat ---> Sprich Drogen, Schulden usw...
Nach der Trennung meinte er ich solle das Kind besser abtreiben, damit er sich sein Leben lang keine Vorwürfe machen muss. Habe von Anfang der Trennung immer sehr vernünftig und sachlich mit ihm gesprochen und ihm gesagt das ich alles vernünftig und wie normale Erwachsene was die kleine angeht klären will... Bin ihm entgegen gekommen und meinte das er gerne zu den FA Terminen mitkommen könne... Habe ihn angeboten an den Anschaffungen teilhaben zu lassen ---> sprich Kinderwagen / Klamotten aussuchen usw... Habe ihm selbsteverständlich auch gesagt das er die kleine jederzeit bei mir nach der Geburt besuchen bzw sehen kann... Und er hier immer willkommen ist... Er meinte er könne das so nicht... Dann kam Wochen keinerlei Interesse und warf mir noch vor ich würde ihn nicht mit einbeziehen. Habs aber 100 mal versucht hab vieles auch schriftlich... Jetzt plötzlich kommt er mir an und will das geteilte Sorgerecht... Ich habe ihm gesagt das ich dieses nicht abgeben werde... Gibt bestimmte Gründe dafür (sein erster Sohn usw). Nun schrieb er dem jugenamt ich wäre nicht bereit einen Termin mit ihm beim Jugenamt war zu nehmen und würde ihm keinerlei entgegenkommen!!! Das stimmt so nicht was er schreibt und erzählt total den Müll dort... Er schickte mir die Email dann die er dem Jugenamt gesendet hat... Frage mich wieso er nun so eine Welle macht wo er sich dch vorher einen Dreck um die kleine gekümmert hat??? Ich wollte den Termin zur Vaterschaftsanerkennung und Antrag auf Beistandsschaft ( Er zahlte bei seinem Sohn immer nur sehr sehr unregelmäßig oder Monate garnicht) erstmal alleine war nehmen und mir meine Rechte und Pflichten anhören.
Ich habe jetzt solche Angst vor allem :( !!! Wieso muss das so kommen ... Ich bin ihm doch schon total entgegen gekommen :(
Was meint ihr???
Liebe Grüße Kaddi
Kind noch nicht geboren und KV macht jetzt schon mega stress :(
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Beitrag von kaddi2501 - 12.01.12 - 17:54 Uhr
Beitrag von witch71 - 12.01.12 - 19:58 Uhr
Lügen haben kurze Beine. Du bist ihm auf die Schliche gekommen - das wird mit der Zeit dem Jugendamt genau so gehen (wenn sie ihn nicht sogar sofort durchschauen, kommt auf den/die SachbearbeiterIn an).
Er will Dich fertig machen und sich selbst bestätigen und schafft das anscheinend schon. Lass das nicht zu. Lass ihn doch lügen, die Frage ist, was dabei heraus kommt. Fragt man Dich, stellst Du das einfach sachlich richtig. Da genügt ein ganz gelassenes: "Natürlich nehme ich gerne einen Termin zum gemeinsamen Gespräch wahr.". Punkt. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Du hast das Recht einen Termin ohne ihn beim Jugendamt auszumachen. Bei der Gelegenheit erklärst Du dann auch, dass es gerne weitere Termine geben kann, zu denen er selbstverständlich erscheinen darf. Übrigens bestimmt das Jugendamt nicht, ob das Sorgerecht zu teilen ist. Dafür müsste er vor Gericht.
Warum schafft er es, Dich aufzuscheuchen?
Beitrag von kaddi2501 - 12.01.12 - 20:05 Uhr
Kann ich nicht mal sagen wieso er es schafft... Ich denke eher das es die Angst und die Unsicherheit vor allem neuen ist... Aber das er jetzt so ist finde ich einfach nur traurig... Soo hatte ich es mir nie vorgestellt
Beitrag von witch71 - 12.01.12 - 20:18 Uhr
Er kann viel schreiben, wenn der Tag lang ist. Behauptet er Unwahrheiten und Du stellst diese richtig (ohne gleichzeitig schlecht über ihn zu reden) dann merkt das JA sehr schnell, was gespielt wird. Und weitere Versuche werden dann irgendwann schon von vorneherein abgeblockt. Oder überleg mal selbst wer glaubwürdiger ist: Jemand der das JA ständig mit Mails bombardiert und böse über die Ex redet oder jemand die gelassen bleibt und nie ein böses Wort verliert, sich kooperativ und gesprächsbereit zeigt und nur ganz realistische und dem Kindeswohl entsprechende Dinge einfordert?
Dass Du dann aufgrund der Anschuldigungen das gemeinsame Sorgerecht ablehnst wird jeder verstehen. Und kommt es doch dann mal zu einer Gerichtsverhandlung wird das auch Dein Statement sein können: Ein Vater der die Mutter ständig schlecht macht und falsche Dinge behauptet handelt doch kaum im Interesse des Kindes.
Lass ihn mal machen. Der schiesst sich letztlich selber ins Knie.
Beitrag von blaue-rose - 12.01.12 - 21:20 Uhr
Hallo Kaddi,
las dich von seinen Spielchen nicht beeindrucken. Nimm doch selbst Kontakt mit dem Jugendamt auf.
Seine Unterstellungen fliegen doch sehr schnell auf. Ich weiß auch nicht wie er darauf kommt das du einen Termin mit ihm beim Jugendamt nicht wahrnehmen möchtest. Die Termine sollte doch das Jugendamt vergeben und nicht Er und die Termine sollten mit beiden Seiten abgesprochen werden.
Dreh doch einfach den Spieß um und rede mit dem Jugendamt und bitte dort das sie ihm ein Termin zukommen lassen den ihr gemeinsam wahrnehmt könnt. Durch diesen Schritt nimmst du ihn seine Argumente und wenn er ablehnt sieht man gleich beim Jugendamt wie der Hase läuft.
PS: Du zeigst dich ihm gegenüber sehr kooperativ und was er da abzieht verletzt dich sehr. Daher stellt sich bei mir die Frage ob du eventuell noch nicht ganz mit ihm abgeschlossen hast?
FG blaue-rose
Beitrag von kaddi2501 - 13.01.12 - 16:05 Uhr
Doch abgeschlossen habe ich definitiv mit ihm und bin mehr als froh das ich ihn los bin!!!
Beitrag von janimausi - 12.01.12 - 22:48 Uhr
Wieso kommt mir das alles nur soo unglaublich bekannt vor?
Achso mein Ex ist von genau dem gleichen Schlag.
Ich habe mich in der Schwangerschaft getrennt.
Wir wollten auch alles freundschaftlich beibehalten so das der Kleine dann auch Mama und Papa hat.
So dann kam er auf einmal von wegen geteiltes Sorgerecht wo ich meinte das ich das nicht werde denn ich werde nicht wegen jedem Pups den ich mit meinem Kind vor habe erstmal seine Erlaubnis holen und dann kam auch das ich ihn nicht mit einbeziehen will...
Und ihm sein Kind vorenthalten will...
Naja alles lange Rede kurzer Sinn ich habe mich dann entschlossen keinen Kontakt mehr zu ihm zu haben bis der Kleine da ist.
Dann Vaterschaftsanerkennung, er ist nicht der Vater, laut seiner Meinung...
Gerichtsverfahren, Vaterschaftstest, Wunder oh Wunder er ist ja doch der naja Erzeuger.
Dann ein knapp 1 1/4 Jahr dauernder Krampf weil er sich nur unegelmäßig um den Zwerg gekümmert hat.
Unterhalt zahlt er bis heute nicht.
Mein Tipp, das habe ich auch in der Schwangerschaft nocht gemacht, geh zum JA und lass dich dort beraten und erzähle ihnen wie es bei euch lief und und und...
Du bist nicht dazu verpflichtet den Vater mit in die Schwangerschaft einzubeziehen.
Aber erzähle ruhig das du es immer wieder versucht hast.
Und alles andere wird sich nach der Geburt zeigen.
Mein Rat an dich, reiß dir kein Bien aus.
Väter die sich kümmern wollen tun es auch von sich aus.
In jedem anderen Fall rennst du nur einem zu groß geratenem Kind hinterher und das tut weder dir noch deinem Kind gut.
LG
Beitrag von parzifal - 12.01.12 - 23:37 Uhr
Woher hast Du diesen 'Irrglauben, dass Du bei gemeinsamen Sorgerecht für "jeden Pups" die Einwilligung des Ex brauchst?
Das stimmt doch überhaupt nicht.
Ein solcher Grund für die Ablehnung des gemeinsamen Sorgerechzts ist schlichtweg an den Haaren herbeigezogen.
Vier Augen wachen bekanntlich besser als zwei.
Warum ist er eigentlich gut genug gewesen von Dir zum Vater erwählt zu werden aber zum gemeinsamen Sorgerecht taugt er nichts?
Konnte er sich solange verstellen?
Beitrag von janimausi - 14.01.12 - 12:02 Uhr
Hmm gut, wusste nicht das meine damalige Beziehung zur Gebatte steht aber wenn es dich beruhigt geplant war es nicht das ich schwanger werde, sondenr wir haben nur via Kondom verhütet, welches wohl kaputt gewesen sein muss.
Festgestellt haben wir dies aber erst als meine Periode nicht kam.
Und ja wenn der Vater sich in alles rein hängt oder will das sein Kind in einen Waldorf Kindergarten kommt und halb auf die Palme geht weil man ihm erklärt das man dies nicht möchte und sagt er wird sich quer stellen wenn das Kind auf einen normalen Kindergarten kommt, dann hat man da schon seine Bedenken.
Genauso wie er auch so ziemlich komplett gegen OP's ist, vor allem bei Kindern.
Oder er sich überall quer stellt.
Da muss man dann wegen jedem Pups die Einwilligung holen.
Denn ansonsten geht der Vater hin und man hat Scherereien ohne Ende.
Alles bei einer Freundin miterlebt.
Und ganz ehrlich geteiltes Sorgerecht bei Vätern die sich so benehmen, wie die TE auch geschrieben hat?
Dem dann auch noch in irgendeiner Art und Weise Bestimmungsrecht geben?
Geteiltes Sorgerecht gerne, aber dann auch mit einem "Partener" der es nicht nur als sein Hauptziel sieht die Mutter zu Schaden und zu manipulieren.
Und ja, jemand der es nie für nötig hielt sich vernünftig um sein Kind zu kümmern taugt für ein gemeinsames Sorgerecht nicht!
Ich habe ihn, wenn er sich denn mal gekümmert hat in meine Entscheidungen mit einbezogen, ihn nach seiner Meinung gefragt, aber hinterfragen konnte man nicht, weil er seine Meinung nicht begründen konnte.
Und jemanden das Sorgerecht für ein Kind geben, der es nicht mal schafft sich 3 Monate um sein Kind zu kümmern ohne das man dann schon selbst hinterher telefoniert um zu fragen wie es denn mit dem nächsten WE aussieht, ob er da den Kleinen nimmt?
Nee, das muss nicht sein!
Wie gesagt geteiltes Sorgerecht und man aht auch nur noch halbes Bestimmungsrecht und je nachdem was man für ein Exemplar erwischt auch nur noch Stress weil die Mutter keine Ahnung hat.
Bestes Beispiel, hier hat letzens eine Mutter gepostet, deren Sohn ADS hat, Medikamente braucht, damit er an der Schule normal teil nehmen kann, der Vater stellt sich quer und der Sohn bekommt seine Medikamente nicht mehr und muss sich übers Gericht bemühen.
Beitrag von parzifal - 15.01.12 - 01:52 Uhr
Zu den vielen ungewollten Schwangerschaften kann ich nichts sagen.
Was ist bei Dir aber jeder Pups"?
Du beschwerst Dich weil der Vater einen Walldorfkindergarten will? Soll jetzt die Mutter allein entscheiden dürfen?
Sind OP "Pupse". Soll das immer die Mutter entscheiden dürfen?
Sind Schule, Kindergarten und Op nicht gerade klassische Beispiele kein "Pups" zu sein, sondern wichtige Entscheidungen?
Was ist wenn die Mutter jeder OP nachläuft die sich anbietet? Beschnittener Penis sieht "schöner" aus (habe ich schon als Begründung gehört!) > OP.
Die Ohren sind etwas abstehend > OP usw. usw.
4 Augen wachen besser als!
Was spricht dagegen so wichtige Ebnscheidungen nicht von einen neutralen Dritten treffen zu lassen? Weil einer von beiden die bessere Wahl trifft? Und er das selbst entscheiden soll?
Dein Beispiel gegen die Medikamente ist auch keine "Pupsentscheidung".
Was schadet dem Kind?
Die Überprüfung durch das Gericht über die Notwendigkeit bei Uneinigkeit? Ist das nicht sogar im Sinne des Kindes? Dann prüfen zwei Elternteile plus Gericht was am Besten ist.
Oder ist es für das Kind besser, wenn solch wichtige Entscheidungen immer ein Elternteil alleine trifft?
Welches sollte das denn sein? Immer die Mutter? Immer der Vater?
Gibt es einen objektiven Erfahrungsschatz hierzu?
Fürs Kind ist es am Besten, wenn wichtige Entscheidungen ein objektiver Dritter trifft, wenn sich Eltern nicht einigen können. Eigentlich logisch oder?
Nur weil es "Arbeit" macht ändert sich daran nichts.
Wohlbemerkt: Ich bin gegen Walldorfpädagogik. Ich bin für Medikamente. Ich bin aber nicht der alleinige Bestimmer, wenn zwei Meinungen aufeinanderprallen.
Wenn der andere anderer Ansicht ist, muss man sich damit auseinandersetzen und eine Lösung suchen. Eventuell gibt es einen Kompromiss? Müsste sich der Alleinsorgeberechtigte um einen solchen bemühen? Nein.
Wenn man der Ansicht ist, dass es keinen Kompromiss geben kann, weil die Ansicht des anderen zu abstrus etc. ist dann muss das Gericht ran, wenn keiner nachgeben will.
Das schützt das Kind am Besten. Und nicht ein Elternteil was alles allein bestimmen kann.
Dass Du davon ausgehst nur das Beste fürs Kind zu wollen setze ich voraus. Dies aber dem andern abzusprechen, weil er OP´s und Medikamente ablehnt ist fast schon anmaßend.
Wenn der Partner vorsätzlich seinem Kind wiederholt schaden will muss man den Sorgerechtsentzug betreiben. Wenn er es fahrlässig macht dann ersetzt man die Entscheidungen. Auch das kann (und muss manchmal) bis zum Sorgerechtsentzug gehen.
Auf jeden Fall aber ist nicht für "jeden Pups" eine Einwilligung notwendig. Und durch Wiederholung wird das nicht wahrer.
Und für Entscheidungen wo das notwendig ist, ist dies auch regelmäßig besser fürs Kind wenn der andere Elternteil ein Auge darauf hat.
Du gehst doch sicher nicht davon aus, dass eine Gerichtsentscheidung über die Durchführung einer OP fürs Kind schädlicher ist und es im Endeffekt besser fürs Kind ist, wenn die Mutter diese immer alleine trifft?
Wenn das Wohl des Kindes im Vordergrund steht, dann verzichtet man nicht auf das Vieraugenprinzip.
Das jeder denkt er allein macht alles richtig ist doch klar. Sollte das Grund sein ein Elternteil auszuschließen?
Wenn einer nur falsche Entscheidungen trifft ist das Gericht die Stelle die das feststellen sollte (und nicht ein Elternteil allein).
Unseriös wird es, wenn man das mit "jedem Pups hinterherlaufen" begründet.
Wer auch nur Grundzüge von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit kennt kann so nicht reden.
Und daran ändert auch nichts, wenn jetzt der Sonderfall vorliegt ein Exemplar als Ex zu haben, der kein Sorgerecht haben sollte. Dem gehört es dann halt entzogen, wenn er sich nicht "bewährt".
Beitrag von lisasimpson - 13.01.12 - 14:26 Uhr
"ich meinte das ich das nicht werde denn ich werde nicht wegen jedem Pups den ich mit meinem Kind vor habe erstmal seine Erlaubnis holen und dann kam auch das ich ihn nicht mit einbeziehen will..."
und er muß dich für jeden Pups um Erlaubnis fragen, de ner mit seinem kind machen will?
Ich finde es übel, daß ihr mädels euch solche Männer zum Kinderkriegen raussucht- aber das ist nicht mein Bier.
Es sind und bleiben aber nun mal die Väter. Die idee, daß die Mütter mehr rechte hätte finde ich mehr als absurd.
Beitrag von janimausi - 14.01.12 - 12:07 Uhr
Wenn die Väter sich genauso um ihre Kinder kümmern und die Mutter ihnen nicht hinterher rennen muss, damit sie dies tun, der Vater von irgendeiner Vernuft zeugt und nicht der Mutter schon in der Schwangerschaft ein Bein stellen will, dann spricht nix gegen ein geteiltes Sorgerecht, aber mir mit jemandem das Sorgerecht teilen, der dem Jugendamt Lügengeschichten erzählt?
Oder sich nie richtig um sein Kind kümmert, sondern bevor er das Kind jemals gesehen hat schon beahuptet es ist nicht sein, es auf Gerichtstermine ankommen lässt und dann erst erscheint?
Und sich anfängt zu kümmern, wenn sein Kind 1 1/2 ist und nach nichmal 2 Monaten schon die Zeit in der er sich um sein Kind kümmert reduziert?
Um sich dann nach nichmal 2 weitern Monaten einfach mal für 6 Wochen gar nicht meldet?
Stimmt, solchen Menschen sollte man unbedingt das Sorgerecht für Kinder geben.
Wer noch nie in der Situation war sich mit so einem "Vater" rum schlagen musste, der kann es auch nicht verstehen, warum man das Sorgerecht nicht teilen will.
Beitrag von manavgat - 13.01.12 - 16:01 Uhr
Manche Frauen sind so blöd, dass es brummt.
Dass der Kerl eine Null-Nummer ist und vermutlich sich auch nicht ändern wird, das sieht doch ein Blinder mit Krückstock.
Den würde ich nicht mal in meine Nähe lassen und selbstverständlich auch nichts unterschreiben - schon gar nicht ein geteiltes Sorgerecht!!!!
Gruß
Manavgat
