Ich bin sehr Traurig !!!

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Beitrag von celine-2006 - 12.01.12 - 18:06 Uhr

Ich habe auch mein Baby verloren. Am 06,01,hatte ich schmierblutung und mußte ins Krankenhaus. Und am 09,01,hatte ich dann die Ausschabung ich war in der 9 woche. Vor 2 Jahren war ich im 5 Monat und das Baby war krank es hatte Trisomie 21 da muste ich es ganz normal auf die welt bringen das ist ein scheiß gefühl wenn man das Krankenhaus verlassen muß ohne ein Baby. Habe das bis heute noch nicht richtig verarbeiten können. Ich weiß auch nicht was ich noch tun soll? Wenn nicht immer diese Angst wäre.

G.L.G. an alle die das auch durchmachen musten.

celine-2006

Beitrag von claudia-claudia - 12.01.12 - 19:35 Uhr

Tut mir leid, dass du eine FG hattest. Wieso musstest du dein anderes Kind denn im 5. Monat zur Welt bringen, hast du dich zu einem Abbruch entschieden? Wundere mich nur, weil Trisomie-Kinder ja meist voll lebensfähig geboren werden.

Beitrag von celine-2006 - 12.01.12 - 20:14 Uhr

Meist haben die trisomiekinder angeborene herzfehler oder andere organschäden, die die lebenserwartung verringern. Ja, ich habe mich damals gegen das kind zum wohle unserer Tochter entschieden. Mir ist die Entscheidung wirklich nicht leichtgefallen, aber es war damals der richtige Schritt!

Beitrag von ccshtybu1990 - 12.01.12 - 20:24 Uhr

Zum wohl deiner Tochter??? Wie meinst du das?

Beitrag von tinalu - 13.01.12 - 00:45 Uhr

Sie hat eine teenager Tochter, ich denke das ist gemeint!

Beitrag von tinalu - 13.01.12 - 00:53 Uhr

Falsches Profil geöffnet #hicks

Aber vielleicht hat sie schon eine Tochter und das leben ändert sich ja dann nicht nur für die Eltern....

Beitrag von claudia-claudia - 12.01.12 - 21:31 Uhr

Möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion hier starten, aber wer sich mit Ü40 bewusst für ein Kind entscheidet, muss einfach mit dem erhöhten Risiko eines behinderten Kindes rechnen (Statistisch gesehen ist bei Schwangeren über 40 eins von 100 Kindern behindert). Und es dann abtreiben zu lassen finde ich ehrlich gesagt ziemlich krass. Und das mit dem "zum Wohl deiner Tochter" hätte ich auch gern noch mal geklärt.

Zu deiner Aussage mit den Herzfehlern hier ein kurzes Wiki-Zitat: "Die Lebenserwartung von Europäern mit Down-Syndrom ist von durchschnittlich 9 Jahren (1929) auf 60 Jahre (2004) gestiegen, insbesondere da Organfehlbildungen heutzutage in der Regel sehr gut behandelt werden können. Mittlerweile erreicht jeder zehnte Mensch mit Down-Syndrom das 70. Lebensjahr."

Beitrag von tinalu - 13.01.12 - 00:44 Uhr

Das hat sie jetzt bestimmt gebraucht!

Wie feinfühlig!schade das man hier nicht auf den Bildschirm ....... kann!

Man kann ja immer schön reden, wenn man nicht in der Situation ist..!

Wir haben jemanden im bekanntenkreis Kind mit down Syndrom, ein sehr schwerer Fall!

Das muss jeder selber wissen!!und darum ging es nicht!

Sie hat auch nichts mehr geschrieben, sowas kann auch mal in die butze gehen, wenn jemand nervlich fertig ist,mal so als Denkanstoß!

Ist zwar ein Forum, aber man sollte nicht vergessen, dass es hier Menschen sind, mit Gefühlen!

Ohne Grüße und ich werde auch auf keinerlei Reaktion antworten, da ich mich nicht mit Holzklötzen abgebe!

Beitrag von celine-2006 - 13.01.12 - 10:57 Uhr

Danke für deine Verteidigung. Da ist man schon am Boden und dann wird man noch mit denn Füßen getreten. Und das finde ich scheiße. Und du hast recht solche Frauen müssen das erst mal selbst durchmachen damit sie wiesen wie das ist. Dein ganzes Leben verändert sich und meine Tochter die ist jetzt 5 Jahre alt Gott sei dank Kern gesund . Und sie hätte so was von zurück stecken müssen . Da hätte die Mama nicht mehr so die zeit für sie gehabt! Ich bewundere die Frauen die ein Trisomie Kind haben . Aber ich wollte das meiner ganzen Familie nicht zumuten.

PS: Ich hoffe das man das verstehen kann.

#liebdrueck#danke

Beitrag von tinalu - 13.01.12 - 11:42 Uhr

Ich verstehe es vollkommen!

Und das mit deiner Tochter hatte ich mir auch sooo gedacht und selbst wenn du keine tochter hättest, ist es vollkommen deine Entscheidung!

Und wenn du dir mal anschaust, wieviele einen Abbruch machen, dann bist du nicht die einzige!!! das tun nämlich die meisten!

Lg tinalu#winke

Beitrag von carenka - 14.01.12 - 20:02 Uhr

Und weil es die meisten machen, ist es auch gerechtfertigt, ganz klar. #kratz

Beitrag von celine-2006 - 13.01.12 - 10:45 Uhr

Hey das ist schon mal gut das du keine Grundsatzdiskussion starten möchtest. Den jede Frau in diesem Forum hat hier eine Vorgeschichte zu erzählen. Die du offensichtlich nicht verstehen kannst! Und warum suchst du Dir nicht ein anderes Forum wo du noch besser kritisieren kannst.

PS: Erst Überlegen und dann schreiben .Würde Dir viel ärger ersparen ?

#contra

Beitrag von carenka - 14.01.12 - 19:58 Uhr

Danke, Claudia-Claudia!

Beitrag von rosaminni - 14.01.12 - 22:09 Uhr

Hier sind wir auf ein sehr sensibles und äußerst vielschichtiges Thema gestoßen.

Erst einmal kann man sagen, dass sich Niemand ein Kind mit einer Behinderung wünscht. Und wenn es dann doch passiert ist es ein Schock und das für jede Frau!

Es gibt bei diesem Thema auch kein Patentrezept was man anwenden kann. Sondern es ist eine der schwersten Entscheidung vor der eine Frau stehen kann. Man muss jede Entscheidung einer Frau akzeptieren. Auch Frauen, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden, müssen häufig mit vielen Vorurteilen leben.

Ich habe jeden Tag mit Menschen mit Behinderung zu tun und betrachte sie eher als eine Lebensform neben allen anderen mit ihren Schwierigkeiten und Liebenswürdigkeiten wie auch wir sie haben. Und trotzdessen wüsste ich nicht wie ich mit Entscheiden würde.

Beitrag von sira85 - 12.01.12 - 23:17 Uhr

Ich glaube dir, dass deine Entscheidung schwer war. Das erlebte muss auch einfach furchtbar sein. Meine Mutter hat dies auch erleben müssen.
Zum Thema Trisomie.. Ich habe als Kind viel mit behinderten Kindern zusammenleben müssen. Ich kann verstehen, wenn du sagst, dass du das nicht geschafft hättest. Niemand sollte gezwungen werden etwas zutun, was er nicht tragen will oder kann. #liebdrueck

Beitrag von hoolie - 12.01.12 - 23:21 Uhr

#pro