Hallo,
bin jetzt 38. Woche. Heute hat der Frauenarzt gesagt, dass mein Kind zwar mit dem Kopf nach unten liegt, aber mit dem Gesicht in die falsche Richtung. Es muss zum Rücken schauen, guckt bei mir aber zum Bauch...er hat gesagt, dass so eine normale Entbindung nicht möglich wäre. Mehr sagte er aber nicht...
Hat jemand von euch damit Erfahrungen? Dreht sich die Kleine vielleicht noch? Oder ist das aussichtslos, wenn der Kopf schon ein wenig im Becken ist?
Ich hoffe, ihr habt Erfahrungen oder könnt mich etwas beruhigen...
LG und Danke!
Kind in Schädellage, aber Gesicht falsch rum - Erfahrungen?
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Beitrag von das-nellchen - 12.01.12 - 21:04 Uhr
Beitrag von katandi3 - 12.01.12 - 22:18 Uhr
hej,
ich hatte auch einen sternengucker.. sogar noch einen tag vor der geburt beim fa gewesen, sie meinte das es sicher keine leichte geburt wird, ich das aber schaffe (2. kind)
und als er einen tag später kam, war er richtig rum, hat sich also noch gedreht.. wann das passiert ist, kann ich nicht sagen, aber es hat geklappt :)
lg
katandi3
Beitrag von hoernchen123 - 12.01.12 - 22:22 Uhr
Mein Sohn hat sich sogar unter der Geburt noch gedreht. Die Hebamme meinte beim Einsetzen der Presswehen noch, es ist ein Sternengucker. Und dann hat er sich doch tatsächlich bei der Geburt quasi herausgedreht. Die Hebamme war einigermaßen überrascht.
Natürlich kann man einen Sternengucker auf normalem Weg bekommen. Der Kopf kommt dann nur nicht mit der kleinsten Stelle durch (das optimalste wäre die vordere Hinterhauptslage), sondern ist etwas größer. Aber das ist meist kein Problem.
LG
Beitrag von janimausi - 12.01.12 - 22:38 Uhr
Wurde bei dir im Gebursvorbereitungskurs nicht darüber geredet?
Kinder drehen sich manchmal falsch herum ins becken ein, ist aber meist kein Thema das sie auch so auf normalem wege zur welt kommen können.
versteh immer die blöde panikmache der ärzte nicht.
rede am besten mit deiner hebamme drüber, die wird dich schon wieder aufbauen können...
LG
Beitrag von amalaswintha - 12.01.12 - 23:24 Uhr
oh mann, also ich habe mein erstes kind mit kaiserschnitt aufgrund geburtsstillstand bekommen mit 4670 g und 37,5 cm kopfumfang. dann ging bei meinem zweiten kind wegen der grösse auch schon die panikmache los bezüglich kaiserschnitt.
also ich habe aus hinterer hinterhauptslage spontan entbunden. bei 36 cm kopfumfang und 4370 g, die geburt hat 4 stunden gedauert. es geht also.
alles gute,
amalaswintha
Beitrag von uta27 - 12.01.12 - 23:56 Uhr
klar ist eine normale Geburt so möglich!
Mein Karl lag so. Hatte bis 30min vor der Geburt sogar noch den Kopf gestreckt!
Hat zwar ewig gedauert und war recht heftig, er ist nach über 30 Stunden in meinem Wohnzimmer geschlüpft!
Zum Thema: Dreht es sich noch?
Klar, könnte es das noch!
Meiner wurde von aussen gewendet, lag am tag darauf wieder in BEL, dann wieder quer, dann wieder SL usw.....
Hab bei ET +10 geboren.
Kopf hoch, das wird schon!
LG, Uta
Beitrag von derhimmelmusswarten - 13.01.12 - 06:17 Uhr
Das hat man mir auch gesagt. Eine Woche vor der Geburt großes Getöse im Bauch... Ich nehme an, dass sie sich da gedreht hat. Jedenfalls kam mein Baby "richtig" raus. Und ansonsten wäre es auch kein Problem gewesen. Dein FA ist ganz schön seltsam.
Beitrag von hummelundbiene82 - 13.01.12 - 08:02 Uhr
Hallo,
die Lage muss ja bis zur Entbindung nicht so bleiben.
Häufig drehen sich die Kinder unter der Geburt noch in
die optimale Geburtslage.
Meine Tochter kam als Sternengucker zur Welt, also mit dem Gesicht
nach oben. War zwar eine lange Geburt mit einer heftigen
Presswehenphase, aber ich hab's geschafft und möchte die
Geburt nicht missen.
Viel Erfolg für die Geburt
Lg
Beitrag von hebigabi - 13.01.12 - 08:30 Uhr
Das ist ein "Sternengucker", aber ohne geburtsrelevante Wehen ist es völlig wurscht- das kann sich noch zig Mal ändern und du kannst dieses Kind auch so bekommen.
Manche Kinder liegen richtig und drehen sich erst unter Geburtswehen in diese Position- also- man ist vor "Überraschungen" nie sicher.
LG
Gabi
Beitrag von sonnnne - 13.01.12 - 09:07 Uhr
Hallo!
Du kannst deinem Kind gut helfen, in die "korrekte" Lage zu kommen, indem du:
- nicht mehr hinten angelehnt sitzt. Dein Rücken sollte entweder etwas vorgebeugt sein oder gerade.
- jeden Tag mehrmals für 10-20 min in den Vierfüßler gehst oder in die Knie-Ellenbogen-Lage (Rücken gerade lassen). So kann sich dein Baby gut neu positionieren (geht auch während der Geburt noch).
- dein Becken kreisen lässt. Stell dir vor, du hättest ein Pendel zwischen den Beinen hängen - male damit liegende Achten auf den Boden, locker, geschmeidig, ruhig. Rücken gerade, den Po etwas anspannen, Knie nicht durchdrücken.
- ab und zu hockst, sofern deine Knie das mitmachen. Evtl. vorn abstützen, mit den Händen auf dem Boden ("Froschhaltung") oder auf einem Stuhl o.ä.
Früher war ein Sternengucker seltener - einfach wegen der anderen Haltung der Frauen. Auf Knien den Boden schrubben ist eine super Geburtsvorbereitung. *g*
Aber: Auch ein Sternengucker kann natürlich geboren werden. Hier ist die Gebärhaltung etwas wichtiger - auf keinen Fall in Krabbelkäferhaltung auf dem Rücken liegen, sondern aufrecht bleiben, das Becken bewegen. Und es kann (muss nicht) etwas länger dauern.
Mach dir bloß keinen Stress!
LG, Sonnnne
Beitrag von anarchie - 13.01.12 - 10:10 Uhr
Hallo!
Zum Einen kann sich das Kind durchaus unter den Wehen noch umentscheiden, solange es nicht tief und sehr fest im Becken liegt, zum Anderen kann jede Geburt zur Sternenguckergeburt werden, wenn das Kleine die letzte Drehung nicht macht.
Mein 3. Kind war Sternengucker mit 37cm KU und über 4kg, er kam zuhaus eim Wasser zur welt.
Das war anstrengend, aber deswegen hätte ich mir never den bauch aufschneiden lassen, auch wenn ich es gewusst hätte vorher.
Ich hatte nur einen winzigen Riss.
Das ist definitv erstmal kein sectio-Grund!
lg
melanie mit 4 kids
Beitrag von sandra103 - 13.01.12 - 16:46 Uhr
Was ist das bitte für ein Arzt?
Mein erstes Kind kam auch als Sternengucker. Die Austreibungsphase war recht lang und anstrengend, aber ich würde mir nie den Bauch aufschneiden lassen, außer es geht WIRKLICH um Leben und Tod.
Es gibt sogar Kinder, die sich erst während der Geburt von BEL in SL drehen.
Alles Gute und lass dich bloß nicht Bequatschen.
Beitrag von jeyelle - 13.01.12 - 18:27 Uhr
Meine Kleine lag die letzten 12 Wochen der SS so und hat sich erst während der Geburtswehen nochmal gedreht und selbst wenn sie das nicht getan hätte, hätte nichts dagegen gesprochen es auf natürlichem Weg zu probieren.
An deiner Stelle würde ich den Arzt mal fragen, warum er meint dass das eine natürliche Geburt ausschließt.
Beitrag von jungs-mami - 13.01.12 - 20:32 Uhr
Hallo,
ich habe 3 Sternengucker.
Mein erster Sohn kam nach über 22 Std. Wehen per Not-KS, er ist mit jeder Wehe das doppelte nach oben gerutscht, wäre nie normal gekommen, die Ärztin hat sich sogar auf meinem Bauch gelegt und geschoben.
Mein zweiter kam spontan, Geburt war sehr heftig, mußte dann einen ziemlichen langen Dammschnitt haben( schlechte Wundheilung, aber andere Geschichte, sehr schmerzhaft gewesen).
Bei meinem dritten habe ich mich für einen Wunsch KS entschieden, er ist gesund auf die Welt gekommen, hatte keine Probleme mit dem KS, für mich die perfekte Geburt.
Lg
Beitrag von janimausi - 14.01.12 - 12:49 Uhr
Ha, mir fällt grade auf das Logan die letzen Wochen vor der Geburt auch so gelegen hat...
Dadurch hat er ja sien Storchenbiss auch noch auf der Stirn...
Meine Hebi meinte zu mir das es auch sein kann, das es ein Sternengucker wird.
Aber als es dann richtig los ging und meine Hebi mich nochmal untersucht hat hatte er sich dann doch richtig rum gedreht.
Aber wie schon gesagt auch so ist eine normale Geburt natürlich möglich.
LG
Beitrag von elladavid2011 - 14.01.12 - 16:07 Uhr
Ich hatte auch einen Sterngucker,der sich auch nicht unter der geburt gedreht hat (was die aber wohl meist spätestens dann tun) Der Gyn beim US unter der Entbindung meinte kein Problem auch nicht bei Erstgebärenden.Das sage man immer so,dass das schwieriger würde,wäre aber nicht so. Nun ja ich hab mich drauf verlassen. Das Endresultat: Ctg ist schlecht geworden,OP wurde benachrichtigt für Notsectio und dann doch noch per Vakuumextraktion gekommen (hätte der Versuch nicht geklappt,wären wir sofort in den OP geschoben worden,gut,dass ich schon eine PDA gehabt hätte. Der kleine musste an die beatmungsmaschine und ich mindestens zwanzig Minutene genäht erden.Ich ahbe mein Kind als allerletzte gesehen und auch nur kurz,da er an einen überwachungsmonitor musste (nur etwa 12 stunden lang,aber trotzdem)
Ich hatte ursprünglich eine Sectio gewollt und mich dann doch anders entschieden wegen der Vorteile der Spontangeburt (keine Anpassungsschwierigkeiten,nicht stundenlang genäht werden und kind sofort sehen zu können) das alles hat bei mir trotzdem nicht geklappt. Ob ich im Nachhinein eher doch eine Sectio hätte nehmen sollen,kann ich nicht sagen. Da ich sonst dank PDA fast keine Schmerzen hatte,denke ich nicht.Hätte ich mich aber durch 20 Stunden Geburt gequält und dann noch ne Notsectio bekommen würde ich wohl anders denken!
Mein kleiner war übrigens auch tief im Becken und schon ab der 32 ssw ein Sterngucker und blieb es ja.Er war nicht besonders groß oder schwer und passte trotzdem schwer durch (Der Austrittswinkel passt eben bei den Sternguckern nicht so gut)
Beitrag von svennis - 14.01.12 - 16:14 Uhr
Bei mir wurde vor einer Wochen wegen Geburtsstillstand in der Austreibungsphase wegen regelwidriger SL (Sternengucker) ein Notkaiserschnitt gemacht. Die Wehen vorher waren echt übel- als ich mir dann nach 11 Std ne PDA hab setzen lassen, war es ein Traum. Ich hätte gerne spontan entbunden, aber wir wollten kein Risiko eingehen.
PDA wurde verstärkt und dem kleinen Silas wurde dann auf die Welt geholfen...
Hauptsache alle sind gesund.
Ich wusste vorher allerdings nicht, dass er ein Sternengucker ist.
Mein Tipp: Wenn die Schmerzen zuuuu stark werden, warte nicht zu lange und lass dir ne PDA geben. Sternengucker-Geburten können (müssen natürlich nicht) länger dauern und schmerzhafter sein als normale Geburten.
Liebe Grüße
Svenja mit Silas
