hallo ihr lieben,
ich bin ganz neu hier und brauche ein bisschen hilfe... deswegen habe ich viel fragen!
ich habe im oktober 2011 eine ELSS gehabt (op war genau in der 8.woche) und habe gehofft das ich durch den jahres wechsel damit abschließen kann... doch leider kann ich es nicht... mein problem ist das ich nicht weiß, wie ich und mein freund uns von unserem sternenkind verabschieden sollen!
was ich brauche ist etwas simbolisches, etwas wo ich weiß- nun geht es weiter!
habt ihr vielleicht ein paar tipps für mich?
ganz liebe grüße famili2012
Verabschieden
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Beitrag von famili2012 - 13.01.12 - 00:17 Uhr
Beitrag von belebice - 13.01.12 - 07:17 Uhr
Hey
Tut mir leid, dass dein Freund un du das auch miterleben musstet. Ich habe mir ein Tattoo stechen lassen als ich im Okt. 2010 mein Sternchen ziehen lassen musste. Vielleicht hilft dir so etwas?! Oder aber du pflanzt in deinem Garten (wenn ihr denn einen habt) ein kleines Blümchen und gräbst drunter ein laminiertes US- BIld deines Sternchens?!
LG Bianca
Beitrag von zahnmaus - 13.01.12 - 08:59 Uhr
Hallo,
erstmal eine
für dein Kind.
Schau mal in meine VK, wir haben für unsere Tochter ein Gedenkstein anfertigen lassen. Vielleicht gefällt dir sowas?
Wir haben hier in unserer Stadt einen Friedhof für Früh und Frühstverstorbene Kinder. Da gibt es einen großen Gedenkstein und die Eltern legen ihren eigenen, kleinen da drum herrum.
LG Kerstin
Beitrag von famili2012 - 13.01.12 - 09:06 Uhr
Das ist eine sehr schöne Idee
Beitrag von famili2012 - 13.01.12 - 09:03 Uhr
ich habe nie ein us Bild bekommen, ist wahrscheinlich besser! an ein tattoo habe ich auch schon gedacht,vielleicht ein schönen Stern! Aber das ist ja leider nix womit wir beide ein Zeichen oder ein ende in unseren Gedanken setzen können :(
nein ein Garten haben wir leider nicht ... !
wie hast du denn dein Stern verloren, wenn du magst kannst mir gern eine pn schicken!
Beitrag von zahnmaus - 13.01.12 - 09:56 Uhr
Tja,
etwas längere Geschichte: Wir haben schon ein Kind mit D.S. , also haben wir uns lange überlegt, ob wir es nochmal wagen sollten, Luiz sollte zumindest im KiGa sein, denn es ist doch sehr anstrengend mit ihm. Als er 4 war und gut "angekommen" war im KiGa hat mein Mann sich dazu entschlossen, es nochmal zu wagen, für mich war es schon viel früher klar. Aber ein Kind sollte doch eine Entscheidung beider Partner sein. 
So, also wir konnten starten. Im 4. ÜZ wurde ich schwanger, alles gut, in der 13. SSW dann die FWU und FD, alles war gut. 3 Wochen später hatte ich dann mal wieder eine normale VU, ich hatte Maleen schon 3 Tage nicht mehr gespürt, (das konnte ich schon in der 12. Woche !!!!)
Ich hab mir nix dabei gedacht, war ja meine 3. SS und war wirklich unbesorgt, in der 17. Woche muss man ja keine regelmäßigen Tritte spüren.
Die Helferin wollte kurz die Herztöne suchen, war ja kein US-Termin, hat sie aber nicht gefunden, die Ärztin kam rein, machte daraufhin doch eigentlich nur nen gaaanz kurzen US um das Herzchen zu finden, da sah ich es schon, bevor sie was sagen konnte:Kein Herzschlag mehr!!! Kind bereits seit 3 Tagen verstorben, auf dem Geb. meines Mannes. Sie hat mich in den Arm genommen und gesagt, wie leid es ihr tut. 
Mein erster Gedanke war, O.K. es muss ja irgendwas gewesen sein, sonst wäre sie nicht von uns gegangen. Dann hab ich geweint und das schlimmste war für mich, wie ich es meiner 6 Jährigen Tochter sage, sie hat sich sooooo gefreut und jeden Tag die Spieluhr auf meinen Bauch gelegt. Das war wirklich das schlimmste.
Zum Glück ging sie eh in eine Verhaltenstherapie wg. Schüchterneheit, die Therapeutin hat das dann mit uns besprochen, wie wir es sagen sollten, für Finja war es der Horror, sie wünscht sich sooo sehr noch ein Geschwisterchen, sucht Namen aus und fragt andauernd wann ich den nu endlich wieder Schwanger werde.
Letztendlich kam bei der Obduktion nix raus, keine Infektion, kein Blasenriss, einfach nix. Die FWU hat uns gesagt, das sie ein ganz gesundes Kind war.
Also heisst es nun, Plötzlicher Kindtod im Bauch. Ich habe sie am gleichen Tag der Diagnose normal geboren. Wir wollten sie aber nicht sehn, das Bild hätte ich niiiie vergessen, sie war wohl schon extrem zurückentwickelt. Ich habe jetzt schöne Erinnerungen vom 4D US wo sie fleissig strampelte, das werde ich nie vergessen.
Nun sind wir wieder im 4. ÜZ und bei ES+4 und warte auf unser 4. Kind.
Das war die laaange Geschichte von Maleen, still geboren am 27.06,2011
Beitrag von erna1307 - 13.01.12 - 10:01 Uhr
Hallo.
Das tut mir sehr leid für dich!
Das erste Jahr ist einfach hart, das erste Weihnachten, der erste Jahreswechsel der erste Urlaub, der anders gelaufen wäre wenn..., der errechnete Termin,....
Ich habe im Oktober 2008 mein Sternchen gehen lassen müssen und bin fast daran zerbrochen. Ich bin in einen Abschiedsgottestdienst gegangen um mich von meinem Sternenkind zu verabschieden und habe anschließend einen gebastelten Schmetterling vergraben und darüber einen Lebensbaum gepflanzt. Der Baum hat einen Sternenanhänger und immer wenn ich trauern will/wollte bin ich zu diesem Bäumchen gegangen habe das Sternchen in die Hand genommen und fühlte mich meinem Sternenkind sehr nah.
Im Sommer haben wir dann um den Baum herum ein Ying&Yang-Beet gepflanzt. Der Baum ist der dunkle Fleck auf der hellen Seite, denn in jedem Schlechten setckt auch etwas Gutes. Ich habe durch meine Fehlgeburt die Bestätigung bekommen, dass es für mich möglich ist schwanger zu werden.
Viele haben auch in der Wohnung oder im Haus einen "Altar" bin Bildern/Symbolen,...
Auch Abschiedsbriefe können helfen (ich habe auch einen geschrieben). Den könnte man auch verbuddeln oder verbrennen oder mit einem Luftballon fliegen lassen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.
Beitrag von maehli - 13.01.12 - 10:11 Uhr
Hallo,
erstmal tut es mir ganz furchtbar leid dass auch dir so etwas schlimmes passiert ist.
Ich hatte einen MA in der 14. SSW. Ich habe mir auch viele Gedanken gemacht wie man sich wohl am besten verabschiedet. Wir haben dann einen Stern für unseren Zwerg taufen lassen. Nur so symbolisch. Haben uns einen ausgesucht, denn man von uns aus immer gut sieht und der leicht zu finden ist.
Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen alles Gute.
Liebe Grüße
Beitrag von chicca11 - 13.01.12 - 14:23 Uhr
hallo,
tut mir sehr leid für euch!
Ich habe mir damals auch ein Tattoo stechen lassen... Ein
-chen und nur ich weiß was es bedeutet.
Eine andere Idee... Wenn du einen Garten hast, kannst du ja einen Rosenstrauch pflanzen o.ä., dann habt ihr immer eine schöne Erinnerung die dir vielleicht auch etwas Kraft gibt, denn wenn eine Rose verblüht, ist sie ja nicht tot sondern erholt sich nur um wieder neu zu blühen...
Wünsch euch alles Gute
Beitrag von famili2012 - 13.01.12 - 20:46 Uhr
und ein großes
an euch, ihr seit echt süß und ich fühle mich sehr verbunden zu euch
Beitrag von .wildrose. - 13.01.12 - 23:38 Uhr
Hallo,
erstmal tut es mir sehr leid für dich.
Du musst dich irgendwie ablenken lassen, um das zu verarbeiten.
Ich wurde erst nach 1 Jahr üben schwanger, in der 8. SSW war dann kein Herzschlag mehr zu sehen. Also FG. Ich war am Boden zerstört und hab einige Tage und Nächte geweint. Ich wollte auch nicht zur AS. Irgendwann bin ich hin. An dem Tag hab ich für mich damit abgeschlossen. Ich habe mir immer gesagt, dass es so am besten ist und dass es besser ist, wenn so früh eine FG stattfindet als später.
4 Mt. später wurde ich dann wieder schwanger. Ich hab versucht mir keine Sorgen zu machen und hab auch hier im urbia-Forum nicht mehr geschrieben. Das tat mir wirklich gut, weil ich ansonsten immer wieder mit den Ängsten anderer user konfrontiert wurde und ich mir dadurch auch immer Sorgen gemacht habe.
Letztes Jahr hatte ich in der 7. SSW schon wieder ne FG. Ich hab diesmal gar nicht geweint, war nur traurig darüber. Ich hab mir immer gesagt: Es hat nicht sein sollen...
Das Beste für dich wäre es, schwanger zu werden...
Wenn du dich unbedingt irgendwie verabschieden willst, kannst du ja auch symbolisch einen Stern kaufen oder basteln und in an einem Lieblingsort begraben oder ich weiß auch nicht, ins Wasser werfen... Ich denke da immer an Menschen die die Asche eines anderen Menschen ins Meer streuen.
Für mich persönlich, war so ne Verabschiedung nicht notwendig.
Ich wünsch dir viel Kraft und hoffe, dass du darüber hin weg kommst.
LG
.wildrose.
Beitrag von famili2012 - 14.01.12 - 00:14 Uhr
hallo wildrose, danke für dein antwort....
vorhin habe ich etwas gelesen, was mir unglaublich geholfen hat, es war von einer anderen userin hier:
"hi ihr
es ist schön deine zeilen zu lesen und ich denke vielen hilft es auch...
ich denk kinder verstehen es auf ihre weise
ich selber habe auch ein kind verloren und mein sohn wuste davon..ich wuste nicht wie ich es ihm erklären sollte
also sagte ich ihm das das kleine zu den engeln geht
als ich wieder schwanger wurde sagte mein sohn das ist bestimmt der engel der zum himmel flog
er ist zurück gekommen weil er doch bei uns wohnen möchte..mir liefen die tränen .....
und so bekamm meine angel-sky ihren namenwas viele nicht verstehen warum die maus so heißt..."
ich weiß auch nicht aber das hat mir soviel mut gegeben und ich kann es jetzt glaub ich schaffen damit klar zukommen und positiv in die nächste schwangerschaft zu gehen ;o)
das was dir passiert ist tut mir sehr leid......ich drücke dir alle daumen, nimmst du folsäure?
Beitrag von lara1marie - 15.01.12 - 02:22 Uhr
Hallo,
es tuit mir Leid, dass Du das auch erleiden musstest. Ich hatte 2009 zwei Fehlgeburten. Ich dachte zu der Zeit, ok. es hat nicht geklappt, passiert schon mal. Jetzt, wo mein Sohn in der 21. SSw verstorben ist, sind die zwei FG bei mir wieder present. Ich suche auch eine Möglichkeit mich zu verabschiweden, von allen drein.
Ich finde die Anregungen der Anderen hier gut. Es gibt z.B. die Möglichkeit, einen Brief an Dein Sternchen zu schreiben, diesen zu vergraben und dann eine Pflanze darauf zu setzen. Oder z.B. etwas zu Wasser lassen, wie einen Brief, ein Körbchen und dieses auf die Reis zu schicken. Manche KH machen das zb, dass sie den Eltern zwei Federn mit geben. Eine Feder wird mit dem Kind beerdigt, die andere können die Eltern dann mit dem Wind gehen lassen, wenn sie soweit sind und los lassen wollen.
Wie gesagt, ich suche auch noch. Wahrscheinlich werde ich einen Rosenbusch pflanzen, jedoch nicht im Garten, wo ich immer an den Horror erinnert werde, sondern auf dem Grab unseres Sohnes. Wahrscheinlich lege ich dann drei Seidenschmetterlinge darein, für jedes Kind eines.
Vielleicht solltest Du bei der Initiative Regenbogen im Internet schauen oder da anrufen. Die Organisation kümmert sich deutschland weit um verwaiste Eltern, hat ein Ohr für einen und gibt wertvolle Tipps.
Liebe Grüße und alles Gute
Laramarie
