Hallo
jetzt muss ich doch wieder hier schreiben
Ich mag euch hier zwar alle, aber hatte gehofft in dieser Schwangerschaft nicht hier auftauchen zu müssen und jetzt ist doch was:
Ich war heute bei der Feindiagnostik weil ich eine Risikoschwangerschaft habe (in der letzte Schwangerschaft hatte ich in der 18ssw eine partielle Plazentalösung und einen vorzeitigen Blasensprung- mein Sohn kam dann aber 36+2)
Auf jeden Fall ist mit dem Baby alles ok, aber diese Notching-Werte sind grenzwertig erhöht. Die Ärztin meinte dann aber dass das in der 21ssw noch nicht so schlimm ist und sich das wieder verwächst. Ich hab jetzt natürlich trotzdem Bammel!
Hat hier vielleicht irgendjemand Erfahrungen damit. Hab es schon im großen Forum gepostet aber da kamen nur 2 Antworten.
lg luise
Notching -Widerstand grenzwertig
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von lilaluise - 13.01.12 - 18:46 Uhr
Beitrag von turbokristel - 13.01.12 - 19:12 Uhr
Hatte ich auch in der 22. Woche bei meinem Jüngsten. Die Ärzte meinten, bis zur 24. Woche ist das OK, danach sollte das nicht mehr sein. War auch so - er kam kerngesund bei 39+0.
Alles Gute!
Turbokristel
Beitrag von lilaluise - 13.01.12 - 19:16 Uhr
Danke dass macht mir Hoffnung! Bin jetzt einfach bei solchen Sachen total ängstlich!
lg luise
Beitrag von turbokristel - 13.01.12 - 20:19 Uhr
Ja das war ich auch (mein erster kam bei 26+0 wegen Plazentainsuffiziens). Aber versuch dich zu entspannen - das hilft. Und wie gesagt, bis zur 24 woche darf jeder noch ein Notching haben
. Wie schwer wurde denn dein Baby geschätzt? Mir hat nämlich noch der Gedanke geholfen, dass mein Baby damals in der 22. Woche schon soviel wog, wie mein Großer bei der Geburt.
Beitrag von lilaluise - 13.01.12 - 20:34 Uhr
350g auf 25cm- also völlig normal entwickelt für die 21ssw. Meine beiden Großen wurden hatten beide in der 25ssw so um die 500g! Ich hab eher zarte Kinder- da ich selbst zierlich bin!
Beitrag von loewe2010 - 13.01.12 - 19:43 Uhr
Ja hat man mir damals auch gesagt das es sich noch bessern kann.
Ich war in der 24. SSW kurzfristig noch bei der Feindiagnostik. 3 Wochen später zur Kontrolle nochmal. Leider ist es bei mir nicht zurückgegangen. Es ist auch noch ok. wenn es nur eine Seite ist. Wenn es beide sind ist es schon übel (war bei mir der Fall). Dann mußt Du wahrscheinlich jede Woche zum Doppler.
Was immer hilft: Ruhe!
Beitrag von lilaluise - 13.01.12 - 19:50 Uhr
Wieso hilft da Ruhe?
Beitrag von loewe2010 - 13.01.12 - 22:50 Uhr
Weil man sich schonen soll. Eben um sich selber und das Kind nicht zu stressen. Zumindest wurde mir das immer wieder gesagt.
Beitrag von lilaluise - 13.01.12 - 22:56 Uhr
Danke- ich hab jetzt irgedwo auch noch gelesen dass die Versorgung der Plazenta im liegen besser ist!
Beitrag von babygirl2010 - 14.01.12 - 13:52 Uhr
Ja, dass stimmt. Das wird mir auch bei jedem Doppler gesagt. Ich muss derzeit alle 2 Wochen zum Doppler, weil es beidseitig so schlecht war. Wird aber jetzt besser. Gott sei dank und hoffentlich bleibt das so.
LG
Beitrag von minkabilly - 14.01.12 - 07:29 Uhr
Bis zur 24.SSW darf das noch sein, danach spricht man halt vom Notching.
Dann kommt es darauf an ob "einseitig oder beidseitig" Notching besteht.
Regelmäßige Kontrollen werden gemacht, um die Versorgung des Babys weiter im Auge zu behalten. Das ist sehr wichtig. Denn es kann passieren, daß die Versorgung zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr ausreicht.
Ich hab in allen 3 SS mit Notching zu tun gehabt, bei mir ist das wohl körperlich bedingt und würde immer wieder kommen...aber wir haben mit der Kinderplanung abgeschlossen, denn es wurde immer schlimmer bei mir.
Mein 1.Sohn hatte einseitig Notching ab der 30.SSW; er kam bei 39+0 SSW mit 2820 g.
Mein 2.Sohn hatte beidseitig Notching ;festgestellt ab der 20.SSW....er kam bei 30+4 SSW mit 1200 g aufgrund einer vorzeitigen Plazentalösung.
Meine Tochter hatte beidseitig Notching; festgestellt ab 19.SSW, kurz bevor der nächste Termin bei der Feindiagnostik war ist sie bei 24+4 SSW geboren; sie wurde gar nicht mehr versorgt und wog nur 340 g.
Beitrag von lilaluise - 14.01.12 - 12:26 Uhr
Es ist ja meine 3.Schwangerschaft und weder bei Paula, die war auch klein aber keine Unterversorgung sondern genetisch bedingt (kleine mama, kleiner papa) noch bei Leo, bei dem die Plazentaablösung war hatte ich ein Notching. Bei Leo wurde jede Woche geschaut ob er versorgt wird, da ich ja stationär lag!
Ich finde es echt seltsam, dass das jetzt auftaucht. kann das davon kommen dass die Schwangerschaften so dicht beineinander lagen und die Gebärmutter irgendwie abgenutzt ist?
Beitrag von babygirl2010 - 14.01.12 - 13:49 Uhr
Hallo du!
Das genau gleiche habe ich hier auch vor 6 Wochen geschrieben! 
Die waren bei mir auch grenzwertig. Am Montag habe ich nun den erneuten Termin in der Klinik um zu sehen, wie es sich entwickelt hat. Der Oberarzt dort meinte sogar, dass da dann entschieden wird, wo mein Baby besser aufgehoben sei. Ich war auch total unter Schock.
Mein FA hat bei mir dann in diesen 6 Wochen nun aber ständig einen Doppler gemacht, alle 2 Wochen und was soll ich sagen, die Werte haben sich stetig verbessert! 

Er meint, ich muss vor Montag nun keine Angst mehr haben.
Und ich denke, er hat recht. Denn ich spür den Kleinen den ganzen Tag rum turnen, jeden Tag noch kräftiger, jeden Tag noch weiter oben. Also ich denke, er muss ja gewachsen sein. 

Mache dich bitte nicht all zu verrückt! Ich weiß, dass ist leichter gesagt, als getan. Aber bei mir war es so, in der 20.SSW diese Diagnose und nun hat es sich noch zum Guten gewendet.
Und das trotz meinem Bluthochdruck! (Nehme Presinol)
Und diversen anderen Krankheiten, muss mehrere Medikamente nehmen. Bleibe daher (leider) Risikoschwangere.
Lg und alles alles Gute!
babygirl2010 ab morgen 26.SSW 
PS: Musst du denn jetzt kein ASS nehmen oder sowas? Ich habe damals dann bei der Feindiagnostik, als das fest gestellt wurde ASS100 verschrieben bekommen, dass ich nun seitdem täglich nehme.
Außerdem muss ich täglich Clexane 20mg spritzen.
Beitrag von lilaluise - 14.01.12 - 15:53 Uhr
Nein von AsS hat sie nix gesagt. Sie sagte dass es zu diesem Zeitpunkt noch "normal" wäre und sich das oft noch verändert.
was hattest du denn für werte und wie sind sie jetzt?Könntest du die mir mal abtippen wenns nicht zuviel Arbeit ist?
Beitrag von babygirl2010 - 14.01.12 - 23:02 Uhr
ASS hilft, die Plazenta besser zu durchbluten.
Hast du Bluthochdruck? Wurde da getestet?
Bei mir kam der erhöhte Widerstand vom Bluthochdruck! Nehme da jetzt Presinol 250 mg!
Die Werte von der 20.SSW:
uterina links: PI: 1,90 RI: 0,79
(noch) kein notching
uterina rechts: PI: 1,12 RI: 0,62
(noch) kein notching
Jetzt bei meinem FA war es immer eine niedrigere Zahl. Auswendig weiß ich es nicht mehr. Jedoch besser.
Bin schon sehr auf Montag gespannt.
LG
Beitrag von lilaluise - 14.01.12 - 23:54 Uhr
Hallo
meine Werte sehen ählich aus:
Utrina links:
PI 1,02
RI: 0,58
Uterina rechts
PI 1,07
RI: 0,60
Auf beiden Seiten ein angedeutetes Nothing
Ich hab keinen Bluthochdruck- ich habe immer einen sehr niedrigen Blutdruck, so was um die 80/60!!!
Meine Hebamme meint dass das ASS nur was vor der 20ssw bring- aber ich werde deshalb am Montag noch mal die Frauenärztin fragen.
Ich bin echt etwas traurig, weil die ganzen Gedanken wegen dieser blöden Sache die Beziehung zu meinem BAby verschlechtert. Ich bin ungeplant schwanger, nervlich wegen der Vorschwangerschaft angekratzt (mein Sohn hatte kaum eine Chance lebend auf die Welt zu kommen- hat es aber dann doch geschafft) und das alles zusammen bewirkt dass ich irgendwie nicht so glücklich bin in dieser Schwangerschaft.
Mhm!
lg luise
Beitrag von loewe2010 - 15.01.12 - 12:10 Uhr
Meine Werte bei 29+1
A.Uterina
PI links 2,1
PI rechts 0,86
Ri links 0,83
Ri rechts 0,53
Notch links
Der Zwerg hatte da schon 2 Wochen Wachstumsretadierung. Die Daten vorher weiss ich leider nicht. Das andere KH hat mir meine Unterlagen nicht wiedergegeben und ich warte schon seit ewigkeiten drauf.
Beitrag von moeriee - 15.01.12 - 00:01 Uhr
Hi Luise! 
Ich kenne mich zwar mit Notching nicht aus, wollte dir aber eine Umarmung dalassen!
Ich drücke alle Daumen für dich, die ich habe.
Liebe Grüße 
Marie
Beitrag von lilaluise - 15.01.12 - 18:43 Uhr
DAnke das ist wirklich lieb von dir....!Kannst dir wahrscheinlich vorstellen wie es mir geht mit ungeplanter Schwangerschaft nach Horror-Schwangerschaft und dann wieder was!
Willst du nochmal schwanger werden?
Beitrag von moeriee - 16.01.12 - 13:47 Uhr
Ja, ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie es dir geht.
Ich muss zugeben, dass ich etwas überrascht war, als ich von deiner erneuten Schwangerschaft gelesen habe. Seither hab' ich immer mal wieder auf deiner VK vorbeigeschaut, um zu sehen, wie weit du bist und ob es dir noch gut geht. Als du dann die 18. Woche überstanden hattest, war ich echt erleichtert. Komisch, nicht?
Das ist immer so eine magische Grenze, die Woche, in der es beim letzten Mal passiert ist. Und nun das! Aber du hast es verdient, dass es diesmal besser wird. Ich weiß, dass du sehr viel Angst hast und das ist normal. Aber wir drücken hier alle Daumen und so Forumsdaumen sind oft viel wert! 
Ob ich noch mal schwanger werden will!? Schwere Frage... Vor einem Jahr hätte ich ganz klar mit Nein geantwortet. Aber jetzt ist der Wunsch nach einem weiteren Kind schon wieder da. Natürlich ist die ganze schlimme Zeit noch sehr präsent, aber ich merke, dass mich mein Verstand auch immer wieder besche*ßt. Immer wieder kommen solche Gedanken hoch à la "Ach, so schlimm war's ja nun auch nicht!" oder "Eigentlich war die Schwangerschaft ja ganz schön!" Und dann spüre ich dieses Kribbeln wie bei Louis' Schwangerschaft ganz am Anfang. Diese Vorfreude auf das Baby. Dabei ist mir vollkommen klar, dass die Schwangerschaft alles andere als schön war. Und dass auch die nächste Schwangerschaft nicht einfach werden wird.
Eigentlich ganz schön clever von meinen Hormonen... Oder was auch immer mich so denken lässt!
Es wird noch eine Weile dauern, bis ich mich wieder dazu überwinden kann, aber ganz ausgeschlossen ist ein zweites eigenes Kind nicht. So anstrengend es alles war: Es war irgendwie auch toll mit einem Baby. So in ein bis zwei Jahren werden wir weitersehen. Ich möchte einfach, dass die Betreuung von Louis gesichert ist, wenn ich wieder ins Krankenhaus muss. Und da ist es einfach praktischer, wenn er schon in den KiGa geht und zumindest die Vormittage gesichert sind. Hier bei uns hat man immer die Option, auch noch bis 17 Uhr zu verlängern. Da wäre uns schon sehr geholfen, denn zu meiner Oma möchte ich ihn nicht geben, da sie ihm mehr schadet (z.B. gibt sie ihm normale Kuhmilch, obwohl er unter LI leidet, weil Milch ja sooo gesund ist
), als sonst etwas. Und sonst habe ich hier niemanden. Meine Mutter wohnt zu weit weg und ist zudem berufstätig. Daher macht man sich schon vorher so seine Gedanken. Man will ja alles in trockenen Tüchern haben.
Beitrag von thalia.81 - 15.01.12 - 22:08 Uhr
Hallo,
ich weiß leider keine genaue Werte mehr (habe da beim Aufzeichnen geschlampt), aber ich hatte während der Schwangerschaft auch mit beidseitigen Notching zu tun. Mir wurde immer gesagt: Es kann ein Hinweis auf Wachstumsretadierung sein, oder eben für eine Präeklampsie. Es kann, muss nicht! Die Werte können sich auch jederzeit wieder verbessern! Es wurde dann halt verstärkt auf das Wachstum meines Kindes geschaut, ob eine Mangelversorgung vorliegen könnte. Er lag aber immer im Rahmen. Gott sei Dank! Ich wurde dann lediglich krankgeschrieben, da es eine Blutdrucksache war (der war immer leicht erhöht) und ich glaube alle 2 Wochen wurden meine Leber- und Nierenwerte kontrolliert. Letztendlich wurde mein Sohn bei ET-2 geboren. Kleiner und zarter als die meisten anderen Babies, aber ICH bin sicher, das ist genetisch bedingt (50cm, 2910g - er ist heute noch immer ein ganz zarter).
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Mut und Hoffnung machen, aber bei deiner Vorgeschichte kann ich deine Sorgen voll und ganz navhvollziehen!
Alles Gute
