hallo, ich habe eine Frage bezüglich kommenden Übernachtungen beim KV.
getrennt sind wir seit 6 monaten, nun ist unser sohn 14 monate. der KV hat 3 besuchstage die woche a 2-3 stunden. Der Umgang findet in meiner Wohnung statt. rausgehen möchte er wohl nicht mit ihm, denn er tut es nicht. anwesend bin ich in der Umgangszeit nur kurz zu anfang und kurz vor schluss.
so richtig haben wir noch nicht dadrüber gesprochen, aber es ist ja logisch das es bald dazu kommen wird. früher oder später.
und zwar das er ihn mal mit zu sich nehmen möchte und irgendwann dann auch übernachtungen statt finden.
ich sehe es so das er, solange er den umgang nicht mal draussen stattfinden lässt auch nicht einfach den kleinen mitnehmen kann. er kennt ihn schliesslich ausserhalb seiner vertrauten umgebung gar nicht- und da wäre es doch erstmal ein anfang in seiner umgangszeit spielplätze zu besuchen ehe er den kleinen zu sich (15km entferfnung) mitnimmt. zumal er keinen führerschein hat und eben bus und bahn fahren müsste und dadurch auch kein schnelles ''zurück zu mami fahren'' drin wäre wenn es aus irgendeinem grunde nicht klappt- so wie gestern. da fand umgang statt und er schrieb mir eine sms ob ich schnell kommen kann weil unser sohn mich vermisst. (er stand weinend an der wohnungstür und sagte immer wieder ''mami, mami'')
naja und was übernachtungen angeht, so möchte ich es für unseren sohn gerne so gestalten das er das alter erreicht in dem er sagen kann das er dies auch möchte.
könnt ihr das verstehen? ist meine einstellung in dieser hinsicht inordnung? oder seht ihr das ganz anders?
ich hätte gerne eure meinungen, tipps, und ratschläge wie ihr das so handhabt.
Übernachten beim KV
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Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 11:32 Uhr
Beitrag von lunacy - 14.01.12 - 14:22 Uhr
Der Vater scheint sich ja eh um die Übernachtungen nicht zu reißen, oder? 
Im Prinzip denke ich wie Du: Eher Euer Sohn beim Vater übernachtet, sollte er vielleicht erstmal dessen Wohnung kennenlernen 
Was die Spielplatzbesuche angeht: Ist halt nicht jeder ein Typ dafür. Mein Ex geht heute noch nicht auf den Spielplatz mit dem Kleinen, geschweige denn spazieren. Trotzdem spielt er sehr schön mit ihm bei sich zu Hause.
Der Umgang fand von Anfang an in seiner Wohnung statt (getrennt haben wir uns als der Kleine etwas über ein Jahr alt war), die erste Übernachtung fand statt, als der Zwerg gut 2 Jahre alt war und "durchgeschlafen" hat. Das aber auch eher auf Wunsch meines Ex, der seine Nachtruhe sehr schätzt.
Bis zu einem Alter zu warten, in dem der Kleine sagen kann, dass er gerne beim Vater übernachten möchte, finde ich zu lange. Zumindest, wenn der Vater diesen Wunsch vorher äußert.
Warum? Gerade durch die Übernachtungen intensiviert sich die Bindung zwischen Vater und Kind. Mal eben zwischendurch tagsüber bespaßt wird das Kind von vielen Menschen (Kindergärtnerin, Tagesmutter, Oma, Babysitter...), da baut es auch keine so enge Bindung auf, wie es idealerweise beim Vater der Fall wäre.
Hast Du auch kein Auto? (Weil Du schreibst, Dein Ex könnte das Kind nicht "schnell" zu Dir zurück bringen, wenn was ist)
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 14.01.12 - 14:27 Uhr
Ich denke Ihr solltet beide daran arbeiten, dass das Kind so schnell wie möglich bei seinem Vater übernachten kann.
Sprich doch mit dem Vater, dass er mit dem Kind rausgeht, mal Bus und Bahn mit ihm fährt, es für ein paar Stunden mit zu sich nimmt.
Vielleicht kommst Du auch einfach mit und signalisierst, dass das Okay ist für deinen Sohn.
Darauf zu warten, dass das Kind von sich aus sagt, dass es beim Papa übernachten möchte ist doch total unrealistisch in den nächsten Jahren.
Wie soll denn das Kind auf die Idee kommen, dass das möglich wäre.
Bis ein Kind das alles überhaupt ansatzweise verstehen kann und sich traut auch gegen den Wunsch der Mutter Umgang und Übernachtungen einzufordern dauert es ewig. Und was macht das für einen Sinn?
Manchmal kann ich da echt nur den Kopf schütteln.
Beitrag von maschm2579 - 14.01.12 - 20:49 Uhr
Der Vater will ja nicht raus mit dem Kind, soll sie ihn vor die Tür prügeln?
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 14.01.12 - 21:45 Uhr
Wer sagt denn, dass er nicht raus WILL?
Das nimmt sie an: "rausgehen möchte er wohl nicht mit ihm, denn er tut es nicht.". Aber genau wissen tut sie es nicht, daher mein Rat solche Dinge offen anzusprechen.
Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 22:12 Uhr
ich weiß es schon genau, da wir beim JA eine schriftliche vereinbarung trafen, das er den umgang, sooft wie möglich im form eines spaziergangs oder ähnlichem draußen abhält. es sei denn es regnet, unser sohn ist krank oder sonstiges was es unmöglich macht. dies hat er nicht einmal getan, und wir trafen die vereinbarung vor knapp 6 monaten. vor 4 wochen hatten wir wieder ein gespräch beim JA. er wurde drauf hingewiesen. geändert hat sich nichts.
Beitrag von winnie_windelchen - 14.01.12 - 14:41 Uhr
Textauszug Jugendamt.
Dauer und häufigkeit altersgerechte Umgangsmodelle.
2. und 3. Lebensjahr
Zwei und dreijährige Kinder sind besonders trennungsempfindlich. Nach der Trennung ihrer Eltern fürchten sie häufig, auch den noch verbleibenden Elternteil zu verlieren. Sie brauchen klar überschaubare Tagesabläufe und feste Rituale. Besuche sollten häufig (wöchentlich oder öfter) sein und können einen halben bis ganzen Tag dauern. Übernachtungen sind nur in Ausnahmefällen Sinnvoll, zb. wenn das Kind mit dem Elternteil zusammengelebt hat und dessen Haushalt gut kennt.
4. und 5. Lebensjahr
Kinder in diesem Alter fühlen sich häufig selbst verantwortlich für die Trennung ihrer Eltern. Dies hängt mit dem Aufbau ihres Gewissens zusammen. Sie benötigen besonders die Gewissheit, das die Eltern sich trotz der Trennung in Fragen der Elternschaft weiterhin verständigen können. Besuche sollten am besten wöchentlich oder häufiger statt finden, mindestens jedoch an 2 Wochenenden im Monat. Übernachtungen sind nur sinnvoll, wenn das Kind zu dem Elternteil, bei dem es nicht lebt, Bindungen entwickelt hat. Unter Umständen sind auch dann schon kürzere Ferienaufenthalte möglich. Besuche können auch gemeinsam mit Geschwistern oder anderen Kindern (Freunde des Kindes) statt finden.
Grüße
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 14.01.12 - 15:23 Uhr
Ich weiss schon, warum ich keine besonders hohe Meinung von den Jugendämtern habe....
Beitrag von lunacy - 14.01.12 - 16:18 Uhr
Ich frage mich auch, wie das Kind denn da eine Bindung entwickeln soll?
Beitrag von lunacy - 14.01.12 - 17:36 Uhr
Der Umkehrschluss: 2-3jährige Trennungskinder dürfen nur (!!) zu Hause schlafen. Also auch nicht mal bei Omma oder so, damit die Mutter mal raus kann oder ne Nacht durchschlafen kann. Ja? Oder doch? Wo ist denn dann der Unterschied zwischen Omma und Papa? Hm?!
Sorry, aber so ein Schwachfug.
Beitrag von an-mi - 14.01.12 - 15:09 Uhr
das er ihn mal mit zu sich nehmen möchte und irgendwann dann auch übernachtungen statt finden
hast du vor der trennung mit dem kv zusammen gelebt??
so fremd wird ihm sein papa nicht sein...und erkläre doch bitte noch wie du das meinst.#er kennt ihn schliesslich ausserhalb seiner vertrauten umgebung gar nicht- und da wäre es doch erstmal ein anfang in seiner umgangszeit spielplätze zu besuchen ehe er den kleinen zu sich (15km entferfnung) mitnimmt.#auf den spielplatz in deiner gegend??
wenn der kv euren sohn mitnimmt zu sich kommt er auch erst in eine fremde umgebung,das ist doch normal und kein drama.
man könnte meinen euer sohn wird ein trauma erleiden,weil er zu seinem vater soll.und auch noch 15 km entfernt.oje.
#(er stand weinend an der wohnungstür und sagte immer wieder ''mami, mami'')#
und du bist natürlich sofort los und hast das kind geholt,oder??
du gibst den beiden keine chance ne bindung und ne sicherheit aufzubauen.
wenn dein ex kommt zum umgang,bekommt er dann noch anweisungen von dir,was er zu machen hat??
ja mit 14 monaten sind kleinkinder durchaus in der lage bei dem anderen elternteil zu übernachten ohne schwierigkeiten aber...man müsste es auch zulassen.und da ist dein problem....
geht es um vater-sohnbindung oder hast du noch ne rechnung mit deinem ex offen?
wenn ja,dann finde ich deine aussage unterste schublade.
Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 20:16 Uhr
Viel mehr ist das was du hier von dir gibst unterste Schublade!
Erstens, mein ex bat mich zu kommen mit einer SMS: "kommst du bitte schnell"
Natürlich bin ich dann hin!
Nein, ich gebe keine Anweisungen, ich bin nicht mal anwesend!
Kein bisschen hilfreich, da verzichte ich lieber auf Antworten.
Irgendne schlechte Laune braucht man hier nicht anonym im Internet auslassen.
Danke, für nichts!
Beitrag von an-mi - 15.01.12 - 16:53 Uhr
# anwesend bin ich in der Umgangszeit nur kurz zu anfang und kurz vor schluss.#
Du bist also nicht anwesend!!!!!
#mein ex bat mich zu kommen mit einer SMS: "kommst du bitte schnell"#
ich hätte erst mal nachgefragt ob etwas passiert ist,bevor ich den umgang vorzeitig beendet hätte(auch wenn es vom kv ausging)
Das papa und mama wichtig sind für ein kind scheint bei dir noch nicht angekommen zu sein.
Vielleicht solltest du dein problem erst mal mit dem kv besprechen,statt hier im forum bestätigung zu suchen,für deine nicht vorhandene bereitschaft den beiden eine bindung zueinander ermöglichen zu wollen.
Beitrag von manavgat - 14.01.12 - 15:32 Uhr
Du bist überhaupt nicht verpflichtet, ihm Deine Wohnung zu überlassen.
Heißt: Du erklärst ihm, dass er ab sofort sein Kind für diese Zeit abholen kann. Wenn er das nicht hinkriegt, dann wird weder das was, noch die Übernachtung.
Man muss KVs auch mal was abverlangen. Das ist auch für die Kinder besser.
Gruß
Manavgat
Beitrag von tomama - 14.01.12 - 18:21 Uhr
"Man muss KVs auch mal was abverlangen. Das ist auch für die Kinder besser."
in diesem Fall würde ich eher sagen, man muss dem KV auch mal etwas zutrauen...
gruss Tomama
Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 20:20 Uhr
Was soll denn heißen in diesem fall?
Er geht nicht mit ihm raus obwohl ihm dies offen steht aber er sitzt lieber auf meiner couch, ist das nicht angekommen?
Versteh solche wertungen nicht wenn man einfach nur n Ratschlag wollte!
Beitrag von tomama - 14.01.12 - 20:41 Uhr
Hallo,
" zumal er keinen führerschein hat und eben bus und bahn fahren müsste und dadurch auch kein schnelles ''zurück zu mami fahren'' drin wäre wenn es aus irgendeinem grunde nicht klappt- so wie gestern."
und dann schreibst du noch, dass dein Kind es selbst äußern soll, wenn er bei seinem Vater schlafen möchte.
Mir kommt es so vor, als ob du es weder Deinem Sohn noch dem Vater des Kindes zutraust. Was wäre denn so schlimm daran, wenn er bei einem Übernachtungsbesuch bei seinem Vater auch mal nach dir weint. Da muss er doch nicht gleich zurück zu dir, sondern einfach getröstet werden.
Und dass du darauf warten willst, dass der Junge von sich aus bei seinem Vater schlafen möchte, finde ich auch eher befremdlich.
Und als Ratschlag habe ich : Gib der Vater-Sohn-Beziehung ein echte Chance!
Gruss Tomama
Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 20:49 Uhr
Es geht darum das mein ex es ja scheinbar nicht hinbekommt sonst würde er sich kaum die blöße geben und mich bitten vorzeitig zurück zu kommen.... Ich tats gerne aber es macht mich auch unsicher.
Und ja, ich fände es gut wenn unser Sohn sein eigenes Tempo angeben kann zumal Er ja schon die Krise kriegt wenn mein ex sich verabschiedet und er denkt das er nun mitgehen muss...
Tut mir ja leid das mir das nahe geht.
Und irgendwann wird ihn sicherlich die lust packen mit Papa Pizza zu Backen und Filme zu schauen.... Eben dann wenn er es will.
Naja, ich werde ja sehen wie es läuft.
Trotzdem danke...
Beitrag von tomama - 14.01.12 - 20:58 Uhr
Hallo,
natürlich hat das ganze auch eine emotonale Seite, dass ist mir schon klar, bin ja selber auch Mama. Wenn Du keine Bedenken hast wegen des Kindeswohls (davon hast Du nichts geschrieben, dass das Kind weint hat das nicht zu bedeuten), dann müsst ihr da alle durch.
Dein Sohn wird sich daran gewöhnen, Dein Ex wird an seiner Aufgabe wachsen und dadurch auch die Vater-Sohn-Beziehung. Ich würde nicht warten bis der Junge von sich aus möchte, sondern als Eltern entscheiden, dass ein regelmäßiger Umgang mit dem Elternteil bei dem er nicht lebt (auch über Nacht) einfach wichtig ist.
LG Tomama
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 14.01.12 - 21:51 Uhr
Wann wäre denn eine Übernachtung für Dich okay?
Wenn Du wirklich ernsthaft meinst, erst dann wenn das Kind das selbst einfordert, zum Pizza Backen und Filme schauen, dann wird das ja noch Jahre dauern.
Das ist einfach sehr schade für Dein Kind, dass Du nicht bereit bist aktiv darauf hinzuarbeiten, dass die beiden möglichst bald auch beim Vater Umgang haben können.
Irgendetwas liegt doch da im Argen, wenn es in deinen Augen "Blöße geben" ist, wenn er Dich um Hilfe bittet.
Beitrag von fighter12 - 14.01.12 - 22:22 Uhr
es geht mir nicht darum wann es für mich okay ist sondern wann es für meinen sohn okay ist- genau dann ist es für mich ok.
ich denke mit 3-4 jahren kann man ihn schon fragen ob er lust hat bei papa zu schlafen, ihm erklären wie es läuft. genauso wie es dann ist wenn es übernachtungstage in der kita gibt. das kind darf frei entscheiden ob es das möchte.
und mal davon abgesehen das mir unterstellt wird ich arbeite nicht darauf hin. zumindest mache ich mir darüber gedanken. der KV hat noch nicht einmal danach gefragt oder sonstiges in diese richtung.
und mein ex hat einfach ein problem damit vor mir schwäche zu zeigen und das tut er in dem moment, in dem er mich um hilfe bittet. sonst etwas ganz normales, in unserer situatuion ein riesen schritt für ihn.
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 15.01.12 - 08:19 Uhr
Also wenn Du tatsächlich eine Übernachtung beim Vater in die gleiche Kategorie einordnest wie einen Kindergartenübernachtung brauchen wir gar nicht mehr weiter zu sprechen.
Ich finde es einfach sehr schade, wenn Mütter null Interesse daran haben dass ihre Kinder eine gesunde Beziehung zum Vater aufbauen.
Ich höre hier nur, dass er kein Interesse hat und nicht um Hilfe bittet (was ja anscheinend auch gar nicht so stimmt, sonst hätte er ja nicht angerufen als Euer Sohn geweint hat. Aber DU legst das ja als "Blösse geben" aus),
Was machst aber du denn, damit es schon jetzt klappen könnte?
Nichts, denn Du willst ja noch ein paar Jahre warten. Finde ich extrem traurig!
Beitrag von lunacy - 15.01.12 - 09:56 Uhr
Der Witz ist: In ein-zwei Jahren heult sie sich dann hier aus, weil sie gar keine Zeit für sich hat und keinen neuen Mann kennenlernen kann - weil ihr Kind ja nirgendwo anders schläft und keiner abends das Kind nehmen will
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 15.01.12 - 11:24 Uhr
Abscheidend hat sie ja den Rest der Familie dafür auf das Kind aufzupassen, damit sie ausgehen kann.
Das ist sicher tausendmal besser, als dass der eigenen Vater das Kind zu sich nimmt.
Weil...dieses Hin- und Hergeschiebe zum eigenen Vater kann ja unmöglich gut sein.
ich werde das zuhause auch anregen, dass mein Mann nur ein paar Stunden in der Woche Zeit mit den Kindern verbringen darf und auf keinen Fall über Nacht die Betreuung übernehmen darf!
Beitrag von fighter12 - 15.01.12 - 11:48 Uhr
ich glaube es ist schwierig zu verstehen wenn man die verhältnisse nicht kennt, das kann ich nachvollziehen. dieser ironische ton ist ziemlich verletzend und eine beziehung zum ehemann und einem ex der 3 mal die woche, falls er nicht grade besseres zu tun hat, vorbei kommt ist doch auch nicht vergleichbar. auch nicht bzgl der kinder. denn papa ist doch nicht gleich papa. nur weil es die gene sind- was ist denn mit dem verhältnis und vertrauen.
