Ich weiß mit meinen Gefühlen und meiner trauer nicht richtig umzugehen... ich bin so voll, vor so viel trauer, fassungslosigkeit und gleichzeitig so lehr. ich weiß mit meinen gefühlen nicht umzugehen... und dachte, ich schreibe sie einfach mal auf und hoffe das es dann eins tück besser wird und bei mir ankommt.
gerstern früh um 05:50 ist mein Papa eingeschalfen... für immer.
Und ich kann es bis jetzt einfach nicht glauben und wahr haben... für mich ist er einfach mal "wieder" nur im krankenhaus und wir fahren ihnd ann besuchen.... er dann fällt mir ein, nein.. ich brauch ihn nicht mehr besuchen. er ist ja nicht mehr da
Wir haben eine schwere Zeit schon durch. seit 01. dezember... er hatte einen sehr schweren herzinfarkt zu hause bzw im rettungswagen vor dem haus. dort hat man ihn reanimiert, künstlich beatmet und ins kome gelegt sofort. Wir standen die ganze zeit an der haustür und wussten nicht was los war. der ganze krankenwagen schaukelte und wackelte... dann nach 45 minuten kam der notarzt nur kurz raus und meinte, wir müssen jetzt dingend ind das nächstemögliche kk. es sieht sehr schlimm um ihn aus und wir müssen mit dem schlimmsten rechnen...
eine woche lang hat er im künstlichen koma gelegen. dann der luftröhrenschnitt.. wieder ein herzinfarkt, und mein papa hat das alles wieder geschafft und zum 1. weihnachtsfeiertag das schönste geschenk gemacht... er saß am Bett in einem Stuh, die künstliche beatmumng war weg und er konnte mit uns reden... wir sind so stolz auf ihn das er das ganze so geschafft hat (waren jeden tag bei ihm) am 27.12. hat man ihn dann auf eine normale station verlegt.. und letzte woche freitag entlassen.. er war nicht mehr rehafähig...und somit kam er einfach nur nach hause.. und doch hat man gehoffe das er es schafft und doch uns noch eine ganze zeit bei uns bleibt. aber er hatte einfach keine kraft mehr. er hat immer wieder gesagt, mit mir geht es zu ende und wir habe ihm immer wieder gesagt "vati, nein.. das wird alles wieder" er hat es gewusste und wir ihm nicht den glauben geschenkt
. aber eigentlich wussten wir es selber ja... und dann gestern früh.. ist er von uns gegangen.. er leidet nicht mehr...und hat seinen wunsch erfüllt bekommen... zu hause zu sterben...
auch wenn ich große angst davor hatte.. bin ich froh das ich nochmal bei ihm war, ihn gestreichelt habe und mit ihm geredet habe... wir vermissen dich so sehr
nur leider ist das alles bei mir irgendwie noch nicht angekommen, ich habe so angst vor dem moment, wenn es richtig ankommt und so wahnsinnig weh tun wird...ich weine, aber muss mich immer wieder zwischen durch erinner, er ist nicht mehr da
ich habe so ein schlechtes gewissen.. warum ist das so. ich habe ihn doch sooo lieb gehabt..... ich hab ihn immer noch so lieb
nicht mehr da
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Beitrag von edelsteinchen08 - 14.01.12 - 13:31 Uhr
Beitrag von dusty1 - 14.01.12 - 20:49 Uhr
hallo,
mein herzliches beileid.
mein schwiegervater ist vor 5 monaten gestorben.heute waren wir auf der beerdigung von einem weiteren familienmitglied und da kam alles hoch.die ersten wochen lebten wir irgendwie.wir haben ja ein kind.mein schwiegervater hatte 2007 einen schlaganfall anfang 2010 wollte er allein ins heim.wir gaben nach besuchten ihn aber ständig.dann bekam er zwei enkel und wir dachten jetzt wird es besser,pustekuchen.er starb während wir uns im urlaub an der ostsee vergnügten.das war sooo schlimm.ich habe in am we davor noc geseen,mein mann sein sohn war da zum junggesellenabschied.er hat gelitten wie ein tier.ich habe mein schw.vater gelieb,er war ein toller mann,und auf einmal war er weg.wir gehen mit dominik jedes we zum friedhif und sagen opa hallo.lass dir zeit und trauer weine und schreie wann du willst.
die zeit wird besser,aber ich weine jetzt schon wieder....
lg anja
Beitrag von connie36 - 15.01.12 - 22:42 Uhr
Hi
Das er dir fehlt, wird immer sein! Mein papa starb vor 5 monaten, wurde von einem lkw ueberfahren. Ich kann die postkarten, die er von ueberall den kindern geschickt hat, ansehen, aber nicht seine schrift, dann fange ich an zu heulen. Ich kann die bilder von ihm kaum anschauen, geschweige denn ueber ihn nachdenken. Ich vermeide all das, ich habe sonst das gefuehl nie mehr aufhoeren zu koennen mit trauern.
Ich fuehle mit dir

Conny
Beitrag von seni81 - 20.01.12 - 13:26 Uhr
Hallo,
es tut mir so leid für Dich. Keine Ahnung wann man es begreifen wird....
Ich habe es immer noch nicht begriffen. Mein Vater starb am 09.12. Lungenentzündung, Koma, künstl. Beatmung... Wir hofften und beteten. Er wurde verlegt und wir dachten es wird alles gut, aber nein, sie haben ihn verlegt, damit er sterben kann. Denn auf der ITS wären ja alle Alarme angegangen. Am schlimmsten war das ständige auf un ab.
Man kann es nicht verstehen, er fehlt einen einfach....
LG und viel Kraft
