Fragen, wer kennt sie mit folgenden OP´s aus?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von fibo - 14.01.12 - 15:21 Uhr

Wir hätten folgene OP´s zur Auswahl.
Entscheidend ist das Alter unseres Kindes, nachdem kann die erste OP nur noch jetzt gemacht werden.

1. Tarsometatorale Release

2. Basisnahe O ??? Ich kann die Klaue des Arztes nicht lesen.
3. Tibialisanterior Transfer

Hat irgendwer Erfahrungen damit oder ist vom Fach und kann mich mal aufklären.

Gerne auch PN.

Danke

Fibo

Beitrag von 3erclan - 14.01.12 - 16:51 Uhr

Hallo

ich kenne keine der Ops aber kann dir sehr empfehlen dass du bei rehakids.de

fragst.

lg

Beitrag von kati543 - 14.01.12 - 17:53 Uhr

Was genau hat denn dein Kind?

Beitrag von fibo - 14.01.12 - 18:55 Uhr

Einen Sichelfuss

Beitrag von myimmortal1977 - 15.01.12 - 14:43 Uhr

Ich würde die OP wählen, die am Meisten Aussicht auf Erfolg hat. Es gibt Statistiken, die jeder Facharzt kennen sollte.

Ich würde mir auch auch immer eine 2. oder ggf. eine 3. Meinung von anderen Ärzten einholen.

Man kann hier im internet nicht beurteilen, welche OP Methode für Dein Kind besser wäre und welche nicht, da niemand hier wissen kann, wie doll sich die Fußdeformität auf den weiteren Bewegungsablauf Deines Kindes auswirkt.

Das kann nur ein Facharzt vor Ort beurteilen, bei dem Du mit Deinem Kind vorstellig wirst.

Tipp: Bemühe das Internet, welche Fachärzte spezialisiert sind bei Dir in der Nähe, um soche Fußfehlstellungen und dessen Korrekturen beurteilen zu können.

Euch alles Gute, Janette

Beitrag von fibo - 15.01.12 - 15:13 Uhr

Liebe Janette

Wir beschäftigen uns mit dem Thema seit 3 Jahren und du kannst mir glauben, dass ich das Internet von vorn bis hinten durch habe.
Wir waren bei 2 Spezialisten und sind seit 3 Jahren in Behandlung.
Zudem haben wir hier eine spezialisierte Klinik auf Kinderfuss Fehlstellungen bei der wir ebenso ständig vor Ort.

Mir ging es nur darum evtl. eine Mutter zu finden, deren Kind vielleicht auch operiert wurde.

Denn die erste Op geht bis zu 3 Jahren, da die Knochen dafür noch weich sein müssen.
Wäre in den nächste 2-3 Monaten noch machbar.

Welche bei unseremSohn greift ist egal, es gehen alle 3, es kommt nur eben auf das Alter an.

Ausserdem ist es nicht einfach zu entscheiden, da 3 Ärzte auch 3 verschiedene Meinungen haben können und dies zur Entscheidungsfindung nicht wirklich beiträgt.

1. Arzt sagt alles ok, er würde es so belassen, da der Fuss weich ist.
2. Arzt sagt warten und die Entwicklung ansehen, sollte es nicht besser werden dann OP mit der Nr. 2
3 Arzt sagt wenn möglich jetzt sofort noch operieren, da Fuss noch weich ist.

So und nun sag einer Mutter die das Beste für Kind will, was sie tun soll?

Vielleicht kann mich ja die ein oder andere Mama verstehen #hicks

Beitrag von myimmortal1977 - 16.01.12 - 11:26 Uhr

O.K. im Ursprungsthread las sich das so ein bißchen, als ob Euch 1 einziger Arzt 3 Möglichkeiten aufgezeigt hat und Ihr hier nun erfragen wolltet, was nun das Beste für das Kind sei.

Meine Erfahrung sagt immer, höre auf die ältere Ärztegeneration.

Junge Ärzte setzen häufig unnötig schnell das Messer an. Ältere, erfahrenere Ärzte, eigentlich nur dann, wenn sie es wirklich für besser erachten und ihr Erfahrungsschatz es hergibt, dass dann bessere Ergebnisse zu erzielen sind.

Diese Aussage ist nicht zu 100 % allgemeinverbindlich, aber häufig so.

Am Besten bist Du beraten, wenn Du an einen grau oder weißhaarigen Prof. einer Kinderpädiatrie eines Universitätsklinikums kommst. Die haben die Ruhe weg, klären Dich auch genaustens über Risiken und Folgen auf, wenn Du die OP machst oder sie sein lässt. Sie sind auch nicht immer gleich für OP, sondern beraten einen auch ausführlich darüber, wenn man einen konservativen Weg wählt und wie man das dann am Besten angehen sollte.

Die jüngeren Ärzte, lass das Alter ruhig bis 40 Jahre gehen, sind oftmals in der Beratung wortkarg, gehetzt, klären Dich nicht korrekt über Folgen auf sondern ziehen sich nur das Beste, was man mit OP erreichen könnte. Geben aber wenig konservative Alternativen.

Manche Krankenhäuser spekulieren auch immer ganz gern auf OP's, denn das bringt ja Geld ins Haus. Beratung und Verlaufskontrollen sind nur Kostenfaktoren.

Selbst wenn Du hier die eine oder andere Mutter finden solltest, die ähnliches erlebt hat, darfst Du nicht vergessen, dass orthopädische Annormalien bei jedem Kind unterschiedlich ausgeprägt sind. Was dem einen Kind dienlich war, muss für Dein Kind nicht zwangsläufig die bessere Wahl sein.

Daher mein Tipp: Such Dir ne alte Schachtel, die auf einer Kinderpädiatrie tätig ist, öffne die Schachtel, nimm die gesammelten Werke in Gedanken mit nach Hause, schlafe 3 Nächte drüber und treffe dann die Entscheidung ;-)

Ich wünsche Euch alles nur erdenklich Gute!

Janette

Beitrag von fibo - 16.01.12 - 20:51 Uhr

Momentan sind wir beim dem Stand wir lassen ihn erstmal nicht operieren, da besagter 2 Arzt ( grauhaarig und schon Älter auf Füße spezialisiert) meinte wir sollen noch warten und in 6 Monaten nochmals kommen.
In Geprächen mit befreundeten Physiotherapeuten und Forschungen im Internet stellte sich auch raus, dass es auch oft noch im Alter durch die Schuhe zurück gehen kann.

Es ist einfach wirklich schwierig eine Entscheidung zu treffen :(

Beitrag von myimmortal1977 - 17.01.12 - 12:50 Uhr

Das ist auch schwierig, da ihr die Entscheidung für Euer Kind treffen müsst und im Anschluss die Auswirkungen ertragen müsstet, wenn was nicht so läuft, wie es hätte laufen sollen.

Ich bin selbst x-fach orthopädisch aus verschiedensten Gründen operiert worden. U. a. auch am Fuß. Ich habe aber auch schwerwiegende Probleme mit der Hüfte. Vor ca. 10 Jahren mal akut mit Schmerzen.

Da stand für mich auch das Thema OP im Raum. Junge Ärzte rechneten mir eine 80 % Wahrscheinlichkeit aus, dass ich mit OP besser leben würde. Die Ärzte waren schon gut in ihrem Fach, hatten sich nur auf sehr schwierige Fälle spezialisiert, möchte ihnen auch nicht ihre Kompetenz wegreden. Wollten auch gleich loslegen. Das Gespräch war mir aber nicht ausführlich genug, deren Lösungsweg für mich zu einfach hingezeichnet, über Risiken wurde nichts gesagt, auf mein Nachfragen hin nur schwammig drum herum geredet. Aber ich bin auch nicht doof, verlasse mich nicht auf eine einzige Meinung, da zu viel für mich hinten dran hängt.

Nächster Arzt war ein Prof. einer Uniklinik. Besagter Professor war sehr nett, nahm sich sehr viel Zeit, was die anderen Ärzte nicht taten, klärte mich auch genaustens über das auf, was für mich wichtig war zu wissen, was ist, wenn es nicht klappt. Er bewertete die Aussicht auf Erfolg auch prozentual sehr gering. Er sprach auch eine bei mir vorhandene Schwierigkeit an, die die anderen Ärzte mit keinem Wort erwähnten.

Dann holte ich mir noch eine 3. Meinung ein. Von einem sehr guten niedergelassen Orthopäden, dessen Vater mal zu aktiven Arbeitszeiten, der Hüft und Rückenguru in Deutschland war. Da rannte jeder hin, wo sonst kein Arzt mehr Rat wußte. Der ist allerdings auch mittleren Alters, dachte mir aber, wer so einen Vater hat, der muss von dem ja mal was gelernt haben.

Und der bestätigte mir die Meinung des alten Professors von der Uniklinik und meinte auch, jetzt ist noch nicht die Zeit für ne künstliche Hüfte, da zu jung. Die und die Schwierigkeiten können gut bei mir auftreten usw usw usw.... Er wußte von dem Urteil der anderen Ärzte im Vorfeld nichts.

So, die jungen Ärzte in Krankenhaus eins, hätten mich sofort operiert und hatten es in der Tat so hingestellt, als ob alles mega easy wäre.

Es war nur ein Beispiel von vielen, die ich kenne.

Daher kam mein Tipp: Höre auf die alten Hasen. Sie haben wirklich die meisten und besten Erfahrungswerte.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Beitrag von aeni - 17.01.12 - 12:45 Uhr

Huhu

Habt ihr sowas http://www.ortotecnica.ch/deutsch_arzt/auswahl_orthesen/content_orthesen/orthesen_fuss/orth_sichelfuss1.html
Schon durch?

Ich hatte als Baby selbst nen sichelfuß...ich bin nicht operiert worden, hatte aber zeitweise nen Gips und zeitweise diese Schiene...wurde aber direkt als Baby behandelt...

Lg

Beitrag von fibo - 17.01.12 - 12:51 Uhr

Sind das Nachtlagerungsschienen ? Wenn ja unsere sind zwar Blau und sehen etwas anders aus. Die hat er seit die Gipse am sind schon fast 3 Jahre .

Beitrag von aeni - 17.01.12 - 20:59 Uhr

Also ich hatte die rund um die Uhr an...Denk das hilft aber nur bei wirklich kleinen Babys, die Polster sollen den Fuß Stück für Stück in die richtige Position bringen und der Winkel wird immer nachgestellt...
Ich kann meine Mama leider nicht fragen wie das ablief weil sie schon seit 15 Jahren tot ist...:(
Aber so in etwa muss es gewesen sein (auch anhand von Fotos)

Ich wünsch euch alles gute und ich kann auch nur sagen, dass die alten (grauen) profs die sind, die die besten Lösungen haben!

Lg

Beitrag von fibo - 17.01.12 - 21:06 Uhr

Er hatte die als Baby immer in der Nacht an, in der Zeit in der er Gipsfrei war.
Als er laufen konnte immer in der Nacht und tagsüber Antivarusschuhe sowie 1 mal wöchentlich KG.
Das mit deiner Mum tut mir sehr leid :(