Hallo,
der Mann einer Freundin arbeitet 5x wöchentlich 12-14 Stunden. Wir haben uns neulich darüber unterhalten und deswegen frage ich jetzt mal euch: Wie viel Mithilfe bzw. um die Kinder kümmern kann man da noch erwarten? Unter der Woche? Am Wochenende?
Danke für Antworten!
Wie viel Mithilfe kann man erwarten?
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Beitrag von sjbaby - 15.01.12 - 10:39 Uhr
Beitrag von sillysilly - 15.01.12 - 10:44 Uhr
Hallo
unter der Woche wird es schwierig, weil nicht da
aber ich bin es so gewöhnt - ist mein Mann anwesend, ist er im Alltag dabei - d.h. aktiv im Alltag
klar kann er sich Auszeiten nehmen, aber er unterstützt mich sehr -denn er weiß, daß ich mit 3 kleinen Kindern über Hilfe froh bin
zudem nützt ja oft schon die Anwesenheit des Mannes, um die Stimmung zu verbessern, neuen Wind rein zu bringen, für die Kinder Ansprechpartner zu sein.
Das reicht mir oft schon um in Ruhe zu Kochen oder die Wäsche zu sortieren ect.
Grüße Silly
Beitrag von schullek - 15.01.12 - 10:50 Uhr
hallo,
das kommt ganz darauf an, ob die frau selber arbeitet oder nicht.
ist das der fall dann sollten aufgaben im haushalt und mit den kindern wohl 9irgendwie aufgeteilt werden. wobei ich bei einer normaslen beziehung davon ausgehe, dass sich das von selbst irgendwie versteht.
gerade in bezug auf die kinder sollte doch der vater den wunsch haben am wochenende zeit mit den kindern zu verbringen.
lg
Beitrag von kleiner-gruener-hase - 15.01.12 - 10:52 Uhr
Bei uns ist es wie bei sillysilly, mein Mann ist auch oft 14 Stunden am Tag arbeiten, aber wenn er da ist, dann nimmt er auch aktiv am Familienleben teil und unterstützt mich. Er nimmt sich auch seine Auszeiten, aber das tut er, wenn der Kleine z.B. Mittagsschlaf macht.
LG
Beitrag von locke1910 - 15.01.12 - 10:55 Uhr
Hi.
Wenn er da ist, ist er da - er empfindet die Zeit mit den Kindern inzwischen sogar als erholsam...
Und als seine Schwester und ich zwischen den Jahren arbeiten mußten, hat er ihre Kinder zu uns eingeladen und die ganze Bande über mehrere Tage bespaßt...
Dafür ist er nicht so der Held bei der Hausarbeit (er macht durchaus was, sieht es aber nicht sooo eng wie ich, wenn was rumliegt**gg**), aber das ist okay für mich, denn ich bin durch die Routine einfach schneller...
Lg, Locke
Beitrag von ellannajoe - 15.01.12 - 11:23 Uhr
Hallo,
ich finde in der Woche kann er natürlich nicht helfen, weil er nicht da ist, aber am WE sollte er schon mit anpacken.
Mein Mann war bisher nur am WE zu hause und hat da dann das kochen übernommen und halt alles was so am und ums Haus zu reparieren gab.
Jetzt ist er wieder die ganze Woche ab 16.00 Uhr zu hause, übernimmt also wieder das einkaufen und kochen. Alles andere mach ich selbst, da ich zu hause bin. Er macht halt Sachen die ihm Spaß machen und ich übernehme das andere Zeug.
Wenn also der Mann deiner Freundin sich am WE auf die Couch knallt und so gar nichts tut, fände ich das nicht so prickelnd.
Beitrag von frech1995 - 15.01.12 - 11:33 Uhr
Ich bin, glaube ich, eine der wenigen, die das etwas anders betrachtet.
Bei einem so langen Arbeitstag, ich geh mal davon aus, dass da auch noch die Fahrtzeit mitgerechnet ist, würde ich von meinem Mann keinerlei Mithilfe mehr erwarten, mit Ausnahme bei den Kindern. Ansonsten würde ich ihm den Rücken komplett frei halten.
Mein Mann ist 11 Stunden am Tag außer Haus. Ich erwarte nicht, dass er, wenn er abends heim kommt, sich noch großartig um irgendwelche häuslichen Arbeiten kümmert. Abends ist er ganz Papa. FÜr andere DInge, wie den GArten, für den er zuständig ist, ist das WE da.
Papa ja, Mithilfe im Haushalt nein - aber wie gesagt, das zählt nur für mich!
Beitrag von alpenbaby711 - 15.01.12 - 11:41 Uhr
Sicherlich braucht der Mann auch seine Erholung wenn er täglich dermaßen viel arbeitet. Aber trotzdem, Hallo die Kinder waren sicherlich von beiden gewollt. Somit kann man nicht alles alleine auf die Frau abschieben und er hat genauso seinen Teil zu tragen am Wochenende. Die Frau leistet schließlich auch was. Zwar mit anderer Zeiteinteilung aber mal eben verschwinden kann sie ja auch nicht.
Wo die Grenzen liegen müssten beide selbst entscheiden.
Ela
Beitrag von boesesbunny - 15.01.12 - 12:37 Uhr
Also, wenn der Mann tatsächlich 12-14 Stunden am Tag arbeitet, dann hat er hoffentlich eine Führungsposition bzw. ist selbstständig. Das würde dann bedeuten, dass er hoffentlich einen ganzen Haufen Geld mit nach Hause bringt. Wenn mein Mann viel Arbeiten würde und dafür gut verdient, dann schmeiße ich gerne den Haushalt ganz alleine. Sollte er allerdings soviel arbeiten und einen Hungerlohn mit nach Hause bringen, dann sollte er dringend den Job wechseln. Eine Arbeitszeit von 12-14 Stunden verstößt außerdem gegen das Gesetz oder hat er einen Arbeitsweg wo er 2-3 Stunden Fahrtzeit pro Strecke hat?
Dass ein Vater sich auch um seine Kinder kümmert, sollte allerdings selbstverständlich sein und hat nichts damit zu tun wieviel man arbeitet.
LG Yvonne
Beitrag von matsel - 19.01.12 - 08:01 Uhr
dann hat er hoffentlich eine Führungsposition
...das ist so süß,ich mußte grad lachen. mein mann arbeitet auch so viel UM einen führungsposition zu bekommen. Ich hoffe ihm glückt es auch vor seinem 40. geburtsatg.hii. für die einen ist es wirkl. ein hungerlohn was wir verdienen,für die anderen gutes geld. kommt ebben drauf an, ob du in frankfurt m oder frankfurt o lebst
lg
Beitrag von zahnweh - 15.01.12 - 13:03 Uhr
Hallo,
das kommt denke ich auf mehrere Faktoren an
- wie viel WILL er beisteuern? z.B. Kinder wickeln usw. tut ihm das so richtig gut?
- wie viel KANN er beisteuern? (Kräfte, Schlaf)
- wie lange ist er außer Haus? (ist die Arbeit um die Ecke oder hat er zu den 14 Stunden noch 2 Stunden Fahrt pro Strecke)
- wie schwer ist seine Arbeit? / wäre zu Hause mithelfen zusätzliche Belastung oder Entspannung (z.B. Hobbykoch)
- wie glücklich/ gestresst ist er in seiner Arbeit?
Wo liegt seine Belastungsgrenze?
Wo liegt ihre Belastungsgrenze?
Von daher ist es schwierig eine pauschale-Anwort zu geben.
Beitrag von kerstini - 15.01.12 - 13:07 Uhr
Hallo,
wir handhaben es so das mein Mann unter der Woche seine freie Zeit mit unserer Tochter verbringt. Das heißt sie spielen zusammen, gehen spazieren etc. Im Haushalt muss er außer den Müll runterbringen nichts machen. Dafür geht er ja arbeiten. Auch das Aufstehen in der Nacht ist komplett mein Job und ich habe kein Problem damit.
Am Wochenende kümmert er sich noch intensiver um Ida und verbringt Zeit mit ihr. Wenn es gerade passt räumt er auch mal den Geschirrspüler aus oder saugt wenn ich ihn drum bitte. Alles andere ist meine Sache. Seit ich nicht mehr Stille bringt er Ida auch ab und zu ins Bett bzw. steht am Wochenende auch mal auf (wenn er sie denn hört
)
LG
Kerstin mit Ida
im Bett und MADITA, LEO &
im
Beitrag von anarchie - 15.01.12 - 13:42 Uhr
Hallo!
Im haushalt garnichts.
Also wenn sie nicht oder weniger arbeitet.
Die Kinder haben ein recht auf ihren Vater und da sollte er möglich machen, was immer geht...
Am WE sollte familienzeit sein.
lg
melanie mit 4 kids
Beitrag von sjbaby - 15.01.12 - 13:56 Uhr
Hallo,
danke schon mal für die ganzen Antworten.
Also, sie ist zuhause, die Kleine ist aber auch erst 1 Jahr alt.
Es geht nicht um die Hausarbeit, sondern allein darum, sich um die Kinder zu kümmern.
Wenn ein Mann das nicht freiwillig macht und auch auf nachfrage nur sagt, dass es eben nicht sein Ding ist, was tut man da? Ihm auf die Nerven gehen und dadurch die Ehe riskieren wenn es immer Zoff darum geht oder in Ruhe lassen und die Kinder quasi ohne Vater?
Beitrag von boesesbunny - 15.01.12 - 14:05 Uhr
Wollte er das Kind denn nicht? Ich kann es mir gar nicht vorstellen, dass ein Vater sich nicht für sein Kind interessiert. Ich muss meinen Mann nicht dazu auffordern sich mit seinem Kind zu beschäftigen. Wenn es tatsächlich so abläuft, dann würde ich den Kerl rausschmeißen, denn alleinerziehend ist ja jetzt schon.
LG Yvonne
Beitrag von carrie23 - 15.01.12 - 16:01 Uhr
Wenn es nicht sein Ding ist hätte er mal lieber ein Kondom benutzt.
Kinder haben das Recht auf Zeit mit BEIDEN Elternteilen, mir machts auch nicht immer Spaß weil ich manchmal einfach nur müde bin, aber ich habs mir ausgesucht.
Beitrag von kathrincat - 15.01.12 - 19:29 Uhr
scheidung einreichen,ist ja keine ehe! wenn er sich nicht mal um´s kind kümmern möchte,
Beitrag von clementi - 15.01.12 - 15:07 Uhr
Hallo sjbaby,
erwarten kann man viel, einfordern vielleicht auch. Wobei der Mann in diesem Fall schon eine ganze Menge arbeitet.
Mein Noch-Ehemann hat 8-9 Stunden an 5 Tagen in der Woche gearbeitet.
Ums Kind gekümmert hat er sich nicht abends, nicht am Wochenende. Da waren seine Hobbys dran.
GLG
Beitrag von kati543 - 15.01.12 - 15:09 Uhr
In der Woche, soll Papa maximal noch eine Stunde m ist den Kindern spielen und so der Mama eine Pause verschaffen. Aufräumen und Hausarbeit geht gar nicht. Die Kinder brauchen am ehesten den Vater. Und das ganz bestimmt nicht, indem er Wäsche aufhängt im Keller.
Am Wochenende gilt gleiches Recht für alle.
Beitrag von carrie23 - 15.01.12 - 15:59 Uhr
Mein Mann arbeitet im Dreischichtsystem und er hilft wie er da ist.
Wochenende hat er Dienst-JEDES Wochenende, Dienstag und Mittwoch hat er frei.
Hat er wie heute Nachmittagsschicht, versorgt er in der Früh die Kinder, gibt ihnen Frühstück und wickelt sie während ich Kaffee koche.
Hat er Frühschicht, putzt er ihnen abends die Zähne und macht sie bettfertig.
Hat er Nachtschicht, hilft er beim Mittagessen und macht sie bettfertig.
An seinen freien Tagen das Gleiche.
Ich selber habe zweimal die Woche jeweils zwei Stunden Auszeit im Fitnesscenter und einmal im Monat gehe ich zur Kosmetikerin, außerdem meine zahlreichen Arzttermine.
Ich bin für bügeln, waschen, kochen und einkaufen sowie für den Großteil vom Hausputz zuständig und versorge die restliche Zeit die Kinder.
Natürlich wäscht er genauso wenn ich zb wie letzte Woche sehr krank bin ( hatte 41 Grad Fieber ) aber ansonsten ist das meine Aufgabe.
Ich denke ich kann mich nicht beklagen.
Beitrag von kathrincat - 15.01.12 - 19:24 Uhr
in der woche abends mit den kindern spielen, wenn sie noch wach sind, morgens mal den geschirrsp. ausräumen und nimmt den müll morgens mit und fährt falls ich was vergessen haben auch noch am schnell im supermarkt vorbei und die katzenklo´s macht er auch. am wochenende macht er das frühstück und saugt staub und räumt die wäsche mit weg, also da teilen wir uns halt voll den haushalt. am wochenende ist auch papa tag da spielt unsere fast nur mit papa.
Beitrag von derhimmelmusswarten - 15.01.12 - 20:25 Uhr
Mein Mann arbeitet Schichtdienst. Immer im Wechsel Früh- und Spätdienst. Im Spätdienst heißt das immer: open end. Mal arbeitet er dann 8 Stunden. Es können aber auch locker 12 werden. Er hilft ganz normal mit, was die Kinder betrifft. Er bringt die Große in den Kindergarten, wechselt Windeln, macht Flaschen. Wenn er daheim ist und frei hat - warum sollte er dann nicht helfen? Ich muss 24 Stunden für die Kinder da sein und ich finde nicht, dass ich den besseren Job von uns habe.
Beitrag von sunflower.1976 - 15.01.12 - 20:34 Uhr
Hallo!
Mein Mann arbeitet im Schichtdienst, jeweils 12-Stunden-Schichten plus insgesamt 2 Stunden Fahrzeit. Er ist also 14 Stunden außer Haus. Seine Schichten hat er aber nicht gleichmäßig verteilt, d.h. mal hat er zwei Schichten und auch mal 6 Schichten. Wenn er "viel frei" hat, hilft mein Mann mit. In Wochen, in denen er fast gar nicht zuhause ist, erwarte ich natürlich keine Mithilfe.
Ich selber bin zwar zuhause, mache aber ein Fernstudium mit zur Zeit 20-25 Stunden pro Woche Arbeitsaufwand.
Mein Mann hilft viel, vor allem wenn´s in Richtung Prüfung geht. Über seine Hilfe freu ich mich, wäre aber nicht zwingend drauf angewiesen.
LG Silvia
Beitrag von dossitanja - 15.01.12 - 20:45 Uhr
Hallo zusammen,
mal von mir nen Kommentar - ich bin hier die 'andere Seite'. Ich gehe Vollzeit arbeiten und mein Mann ist zu Haus in Elternzeit (2 Jahre). Er hat einen 400 € Job - geht 2 x die Woche vormittags arbeiten.
Wenn ich von der Arbeit nach Haus komme (hab gerade die Abteilung gewechselt und kann derzeit schlecht nach genau 8 Stunden Feierabend machen - meist sind es ca. 10 Stunden - dafür hab ich Gleitzeit und fang meist gegen 06:30 Uhr an, wenn ich aus dem Bett komme) ist es für mich selbstverständlich, dass ich da auch noch was mache - ich war das erste Jahr zu Haus und weiss wie anstrendend es ist, sich den ganzen Tag mit nem Kind zu beschäftigen und den Haushalt zu organisieren.
Komm ich nach Haus, macht mein Mann mir nen Kaffee und wir setzten uns zusammen mit Kind ( und Kaffee) auf den Boden - spielen gemeinsam mit unserem Sohn und erzählen uns den Tag. Nach einer halben Stunde fang ich in der Küche an zu wursteln (kochen etc.) - oft ist mein Kleiner Mann dabei und 'erzählt' mir alles mögliche (halt der Wortschat eines Zweijährigen
;)))).
Mein Mann hat dann bis zum Abendbrot 'Familien-Frei' und kann an den PC oder am Roller basteln, was Männer halt so machen...
Nach dem Abendbrot gemeinsames Spielen mit dem Zwerg, bis er ins Bett kommt - machen wir meist zusammen. Und dann haben wir beide Feierabend.
Meiner Meinung nach ist das nur gerecht - bei uns klappt es jedenfalls supergut.
Schönen Abend noch allen!!!
Beitrag von matsel - 15.01.12 - 22:12 Uhr
mein mann arbeitet auch mind. 60h die woche. ich bin froh, wenn er 2x die woche 18uhr zum abendessen da ist und 3-4 mal die kids ins bett bringt. alles andere ist luxus. wir haben ein haus, garten und bald 3 kinder. ich arbeite auch 40h die wocche. es bleibt "trotzdem" alles an mir hängen. wenn mein mann doch mal zeit hat kümmert er sich um die wartung von haus und autos, damit hat er genug zu tun. unser haushalt ist mit sicherheit alles andere als perfekt und das geld reicht zwar gut und so sich nicht zu beklagen, aber riesige sprünge bzgl urlaub o dinge aus der reihe sind auch nicht drin. ich beklage mich nicht, die kinder sind me genug in fremdbetreuung um sie noch zusätzlich bei oma zu parken und dann hier im haus u garten alles zu perfektionieren.
kurz u knapp: haushaltstechnisch macht mein mann gar nichts und kindertechnisch nur wenn er rechtzeitig da ist.
lg
