Guten Morgen,
ich habe im Dezember ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht, so scheint es momentan. Ich selbst jedoch leide an einer sehr starken Kurzsichtigkeit und habe eine feuchte Makuladegeneration.
Solche Krankheiten sind meistens vererbbar und ich habe Angst, dass meine Tochter es auch haben könnte. Leider ist es erst mit einem halben Jahr möglich sie auf diese Erkrankung zu untersuchen und die Warterei bis zum Sommer macht mich verrückt.
Der Gedanke daran, dass sie es auch hat, macht mich verrückt.
Wie geht ihr mit solchen Ängsten um?
Gruß
Das Warten mach einen irre!
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Beitrag von lilibili - 17.01.12 - 09:45 Uhr
Beitrag von dream22 - 17.01.12 - 15:53 Uhr
huhu,
erstmal genieße einfach jeden Tag, es kommt wie es kommt
.
Ich versuche einfach gar nicht mehr zu überlegen was noch kommen könnte, manchmal gelingt es manchmal nicht. Allerdings hat meine Tochter bereits einiges hinter sich, nicht so viel und so schlimm wie bei anderen hier aber auch genung Mist.
LG und ich drücke die
für Euch dass die Maus es nicht hat
Dream
Beitrag von kati543 - 17.01.12 - 16:02 Uhr
Du liebst sie. Natürlich macht dich der Gedanke an das gleiche Schicksal verrückt. So etwas wünscht man niemanden - schon gar nicht der eigenen Tochter.
Ich habe sehr, sehr schnell gemerkt, dass meine Söhne nicht "normal" sind. Ehe andere das auch gesehen haben, hat es Jahre gedauert. Ich habe keine Angst mehr. Ich weiß, dass meine Söhne hier gut aufgehoben sind und sich der Staat gut um Behinderte Menschen kümmert. Nirgendwo auf der Welt wären sie wahrscheinlich sicherer als hier und würden mehr in der Schule gefördert werden.
Mit den Augen haben meine Söhne nochmal "Glück" gehabt. Nur mein Jüngster ist auf dem linken Auge fast blind wegen einer Amblyopie und einer Optikusatrophie. Aber das rechte Auge ist vollkommen in Ordnung. Aber bei der Fülle seiner anderen Behinderungen fällt das eher gar nicht ins Gewicht. (Er hat noch eine schwere geistige Behinderung, ist frühkindlicher Autist und hat einige Fehlbildungen.)
Beitrag von jasifrosch - 18.01.12 - 12:35 Uhr
Hallo!
Kann nachvollziehen wie es Dir geht
.
Hatte und habe auch bei meiner Tochter Angst, dass sie Hörgeräte braucht wie ich
(angeborener Innenohrschaden). Hörgeräte zu tragen hat viele negative Aspekte.
Habe auch jedem Hörtest mit Aufregung entgegen gefiebert.
Allerdings versuche ich mich zu beruhigen, dass es dabei ja nicht um eine lebensgefährliche Erkrankung geht!!Uns os ist es bei Dir ja auch.
Lieben Gruß Jasifrosch mit Greta 1 Jahr
