Mir schwillt grad der Hals zu :(
Muss mich jetzt echt mal auskotzen.
Muss da etwas länger ausholen:
Ich bin 2003 in das Haus meines Onkels eingezogen (2 Wohnungen), da für ihn das Haus alleine zu groß war. Bis dahin hatten wir auch ein ganz gutes Verhältnis und er hat das Haus auf mich übertragen mit lebenslangem Wohnrecht für ihn. 2009 haben mein Mann uns ich noch angebaut, zahlen also nen Kredit an die Bank ab.
Manchmal bereue ich allerdings die Entscheidung mit dem gemeinsamen Haus :(
Aber raus kommen wir da nicht... wird uns sicher niemand ein Haus abkaufen, in dem noch jemand anderes wohnt :(
Mein Onkel ist ja seit der Geburt unseres Sohnes im Oktober 2010 zu Hause. Diesen Sommer geht er in Rente, ist aber schon wie gesagt seit Oktober 2010 daheim, weil er krank macht... Gibt er in der Familie auch ganz offen zu und freut sich diebisch, dass der Plan funktioniert. Und nach außen hin miemt er den Kranken... Naja... seitdem er daheim ist hab ich das Gefühl geht er mir als mehr auf den Sender.... hat immer mehr Marotten die mich auf die Palme bringen...
Heute morgen hat meine Mama den Kleinen dann abgeholt, da ich ab Februar wieder 3 Tage arbeiten gehe und wir das nun langsam üben. Sie nimmt ihn heute bis nach dem Mittagschlaf, dann hol ich ihn ab.
Nun hab ich mitbekommen, wie die beiden vereinbart haben, dass mein Onkel dann auch rauskommt zu meiner Mama. Und tatsächlich um 10h ist er gefahren...
Mich treibt das grad zur Weißglut, dass ich weiß, dass er jetzt bei meinem Kind ist und mit ihm spielt. Ich könnt mich da echt so reinsteigern... am liebsten würd ich hinfahren und mein Kind wieder mitnehmen!
Ich hasse das, dieses "Hintenrum" irgendwie in Kontakt versuchen zu kommen... das ist auch schon immer, wenn ich mit dem Kleinen unten im Flur bin Schuhe anziehen, kommt er zur Wohnungstür raus, geht mal ZUFÄLLIG an den Briefkasten oder steht neben mir und guckt zu und steht dabei in den Füßen. Ich könnt da echt ausrasten! Immer dieses Abfangen! Grrr... das macht mich schon beim Schreiben aggressiv!!!! Er ist halt so... na wie soll ich sagen... kennt ihr das, wenn Menschen den natürlichen Abstand nicht einhalten? Also, die immer einen Schritt zu nah bei einem stehen und das gar nicht merken??? Und wenn man einen Schritt nach hinten ausweicht merkt er es nicht und geht noch nen Schritt nach vorne... So ist er... ich weiß nicht obs dran liegt, dass er schon sein ganzes Leben Single ist, ob er das deshalb nicht kapiert... mein Bruder ist auch genauso. Da hab ich auch schon paar Mal was gesagt, wenn er mit seinem Kopf DIREKT vor dem Kleinen saß. Da hab ich dann schon mal gemeint: halt doch mal ein bißchen Abstand.
Mann, ich weiß nicht was ich machen soll! Mich regt das alles so auf, wenn ichs aber bei meiner Mama anspreche und sage, dass ich das nicht will ist der nächste Familienstreit wieder vorprogrammiert! Dabei läufts seit Monaten mit meiner Mutter endlich mal gut (ist auch immer so ein auf und ab)!
Ich weiß nicht, wie ichs regeln soll - Vorsicht LANG!
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Beitrag von in84 - 17.01.12 - 10:47 Uhr
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 10:51 Uhr
Hallo,
du ziehst in das Haus deines Onkels und lässt es auf dich übertragen und regst dich auf, weil er "den natürlichen Abstand" nicht einhält? Ich lach mich tot...
m.
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 13:28 Uhr
Ist das denn zuviel verlangt?
Du erwartest wohl auch zu Recht von Deinen Nachbarn, dass sie ein wenig Distanz zu Dir wahren, obwohl Ihr alle unter einem Dach wohnt, oder?
Und ja, innerhalb einer Familie gelten mit Sicherheit ein wenig andere, gelockertere Regeln. Aber auch hier ist es wichtig, persönliche Grenzen zu respektieren.
Find´s nicht gut, dass Du darüber lachst.
An die TE: Hast Du schon einmal versucht, ganz ruhig und sachlich mit Deinem Onkel zu reden? Falls ja und falls das nicht gefruchtet hat, könntet Ihr Euch überlegen, auszuziehen und die Wohnung kostendeckend zu vermieten?
LG
Heike
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 13:35 Uhr
Ich kann dir nicht folgen...
Nachbarn? Distanz?
Ja natürlich erwarte ich Distanz. Ich bin ja auch nciht in das Haus meiner Nachbarn gezogen noch habe ich es mir überschreiben lassen. Und aus dem Ausgangsthread ist leider nicht zu entnehmen, dass er die "natürliche" Distanz, die zwischen Onkel und Nichte (im Haus des Onkels) für gewöhnlich herrscht, nicht einhält.
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 14:15 Uhr
Die TE hat sich darüber beschwert, dass ihr Onkel die "natürliche Distanz" nicht einhält:
"Er ist halt so... na wie soll ich sagen... kennt ihr das, wenn Menschen den natürlichen Abstand nicht einhalten? Also, die immer einen Schritt zu nah bei einem stehen und das gar nicht merken??? Und wenn man einen Schritt nach hinten ausweicht merkt er es nicht und geht noch nen Schritt nach vorne... So ist er... "
Ich fand es nicht passend, dass Du darüber gelacht hast so nach dem Motto: Wenn Du in das Haus Deines Onkels einziehst und Dir dieses auch noch überschreiben lässt, hast Du keinen Anspruch mehr auf Privatssphäre.
Deswegen habe ich den Vergleich mit den Nachbarn gebracht. Nur weil man unter einem DAch wohnt, heißt das eben noch lange nicht, dass der eine dem anderen ständig abfangen / in die Privatssphäre pfuschen darf.
Auch in einem überschriebenen Haus von Verwandten darf man wohl ein wenig Ruhe und Abstand erwarten, oder nicht?
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 14:24 Uhr
Erwarten darf man vieles.
Was hindert sie eigentlich daran, ihm das Haus wieder zurück zu übertragen und ihm fürs Wohnen einfach Miete zu zahlen? Dann kann sie auch fordern, was sie will und muß nicht ständig in Demutshaltung verfallen, weil sie das Haus GESCHENKT bekommen hat.
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 14:28 Uhr
Das wäre ne super Idee.
Vielleicht ist sie darauf noch gar nicht gekommen. 
Wenn man mittendrin steckt, kommt man manchmal nicht auf die naheliegendsten Sachen.
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 14:41 Uhr
Na... ich denke, so kostenloses Wohnen hat auch gewisse Vorteile
Wie auch immer... wenn sie mehr Distanz will, muss sie das sagen und evtl. Taten folgen lassen. Und damit meine ich, dass sie aus dieser Abhängigkeit raus kommt.
vg, m.
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 15:08 Uhr
Ja, definitiv. Mir wäre es lieber, frei und selbstbestimmt zu wohnen als günstig oder kostenlos und dafür ohne Privatssphäre.

Gruß
Heike
Beitrag von juniorette - 17.01.12 - 14:40 Uhr
"Ich fand es nicht passend, dass Du darüber gelacht hast so nach dem Motto: Wenn Du in das Haus Deines Onkels einziehst und Dir dieses auch noch überschreiben lässt, hast Du keinen Anspruch mehr auf Privatssphäre."
Wenn ich in eine Reihenhaushälfte einziehe, kann es einem theoretisch auch passieren, dass der Nachbar "rein zufällig" immer zu seinem Briefkasten geht, wenn ich vor der Haustür stehe (oder er glotzt von seinem Fenster immer nach draußen, wenn ich vor dem Haus bin) - das hat aber nichts mit Mangel an Privatsphäre zu tun.
Und ja, ich denke schon, dass der Onkel der TE das Haus überschrieben hat (wir dürften hier von einem Geldgeschenk in Höhe von ca. 100.000 € sprechen), damit er nicht so einsam ist.
Der Onkel hätte ja auch an andere Leute vermieten können oder das Haus als Ganzes verkaufen können und sich eine kleine Wohnung suchen können, wenn ihm die Gesellschaft seiner Nichte nicht so wichtig gewesen wäre.
Klar hat die TE das Recht auf Abstand, aber hat die TE sich nur einmal Gedanken darüber gemacht, warum ihr ihr Onkel so ein nicht gerade billiges Geschenk gemacht hat?
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 15:19 Uhr
Ich stimme mit Dir ja in allen Punkten überein.
Sicher war es klar, dass der Onkel sich etwas dabei gedacht hat, als er seiner Nichte das Haus überschrieben hat. Ich kann nur auch die TE ein klein wenig verstehen. Es scheint ein ernstes Kommunikationsproblem zwischen Onkel und Nichte zu bestehen oder vielmehr treffen zwei völlig verschiedene Weltansichten aufeinander.
Ich habe mich nur darüber geärgert, dass sie ausgelacht und verspottet wurde.
Denn wir leben auch mit meinen SChwiegereltern Haus an Haus und die Grenzen sind von beiden Seiten klar abgesteckt und werden respektiert. Es geht also auch innerhalb der Verwandtschaft anders. 
Hier wurde aber auch niemandem etwas geschenkt oder überschrieben. Vielleicht mindert das die beidseitige Erwartungshaltung auch erheblich.
LG
Heike
Beitrag von juniorette - 17.01.12 - 15:39 Uhr
"Ich habe mich nur darüber geärgert, dass sie ausgelacht und verspottet wurde."
Das war sicherlich nicht die feine englische Art. Man sollte schon berücksichtigen, dass die TE erst 20 Jahre alt war, als sie naiv und blauäugig das Haus ihres Onkels angenommen hat.
Jetzt aber ist die TE 28 Jahre alt, und sie muss doch mal von alleine drauf kommen (statt so einen empört-genervten Thread hier einzustellen), dass der Onkel sich auch gewisse Vorteile von seinem Geschenk erhofft hat.
Und ein klein bisschen dreist klingt der Thread der TE schon in Anbetracht des Geschenks des Onkels und vielleicht hat man einfach über ihre Dreistigkeit gelacht - oder über ihre Naivität zu denken, dass das ihr geschenkte Haus nur Vorteile für sie und nur Nachteile für den Onkel haben würde, keine AHnung 
LG,
J.
Beitrag von heike011279 - 17.01.12 - 15:47 Uhr
Ihr scheint das Einfühlungsvermögen wirklich zu fehlen.
Deswegen fand ich den Vorschlag einer Dame ganz gut, das Haus zurückzugeben und sich mit der Familie eine eigene wohnung zur Miete zu suchen, sofern man sich gar nicht mit der jetzigen Situation arrangieren kann.
LG
Heike
Beitrag von juniorette - 17.01.12 - 15:54 Uhr
In einer Mietswohnung kann sie auch auf aufdringliche Nachbarn stoßen UND hat plötzlich ein Haus weniger - ob die TE DAS wohl möchte 
Allerdings wird es ihr nicht schaden, sich mal darüber Gedanken zu machen 
LG,
J.
Beitrag von lichtchen67 - 17.01.12 - 10:54 Uhr
Dein Onkel scheint ein einsamer Mensch zu sein, der nun auch nicht mehr arbeitet und einfach nur Kontakt sucht, sich vielleicht auch Kontakt und Leben in seinem Haus erwünschte, als er es euch überschrieb.
Wo war jetzt genau der Hammer-Aufreger zum ausrasten? Komm mal n bissl runter....
Er geht zufällig an den Briefkasten, um Euch zu sehen... muss hintenrum Kontakt herstellen..... traurig eigentlich.
Lichtchen
Beitrag von siomi - 17.01.12 - 11:03 Uhr
Ich finde dein Verhalten ehrlich gesagt etwas befremdlich.
Warum muss sie dein Onkel denn mit deiner Mutter verabreden, um mit deinem Sohn spielen zu dürfen? 
Ihr wohnt nunmal in einem Haus. Da ist es normal das man sich über den Weg läuft.
Vielleicht solltest du etwas mehr auf deinen Onkel zugehen, mir scheint er ist ein sehr einsamer Mensch.
Beitrag von in84 - 17.01.12 - 11:09 Uhr
Vielleicht kann mans auch nur verstehen, wenn man in einem Haus zusammen lebt.
Als ich damals hier eingezogen bin waren es noch andere Gegebenheiten... mittlerweile bereue ich es. Dann seht ihr mich halt alle als undankbar an...
Beitrag von siomi - 17.01.12 - 11:21 Uhr
Undankbar würde ich dich nicht bezeichnen.
Nur verstehe ich nicht, was sooo schlimm ist. Betritt er eure Wohnung wenn ihr nicht da seit? Öffnet er eure Post? Fängt er Besuch ab?
Alles was du geschrieben hast, ist nicht schlimm.
Dich stört es, dass er Rentner ist und du nicht mehr den ganzen Tag das Haus für dich alleine hast. Ich glaube, er könnte dir gar nichts recht machen, außer ausziehen.
Beitrag von in84 - 17.01.12 - 11:53 Uhr
Ähm... naja, ob er die Wohnung betritt wenn wir nicht da sind weiß ich nicht hundertprozentig... einmal kam ich nochmal zur Tür rein, weil ich was vergessen hatte, da kam er von der Treppe runter (wir wohnen oben)... Hat mich dann ganz erschrocken angeguckt: was machst du denn hier???
Aber teilweise steht er auch ungefragt in unserer Wohnung drin (wir haben leider keinen Türabschluss, weil dort eine Tür wegen der Dachschräge nicht einbaubar ist). Ich dachte die ganze Zeit immer, es geht auch ohne, weil wir ja noch die Treppe und den Flur als Trennung haben, aber mittlerweile kommt es immer öfters vor, dass er plötzlich in der Wohnung steht.
Post öffnet er nicht, nein, wir haben getrennte Briefkästen.
Besuch abfangen? Ja... IMMER wenn wir Besuch bekommen kommt er rein zufällig auch in den Flur, was mich persönlich echt nervt und unser Besuch denkt sich da teilweise auch schon seinen Teil...
Wie jemand anders hier schon geschrieben hat: ich war jung als ich mich drauf eingelassen habe und konnte die Folgen wirklich nicht abschätzen...
Ich verstehe auch, dass er einsam ist... aber warum muss er den Kontakt ausgerechnet über uns suchen und sich so in "meine kleine Familie einschleichen"? Kann er denn nicht sich andere Leute suchen? Freunde in seinem Alter? Irgendwelchen Clubs beitreten? Er ist entweder allein daheim und guckt Fernseh oder sitzt bei meiner Mutter (was meinem Vater natürlich auch auf den Keks geht).
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 11:57 Uhr
hallo,
man kann sich Türen anfertigen lassen, auch für die Dachschräge. Die sind dann eben nicht viereckig, sondern auf einer Seite der Dachschräge angepasst.
vg, m.
Beitrag von in84 - 17.01.12 - 12:01 Uhr
Das Problem wäre auch eher das öffnen... auf der einen Seite ist die Dachschräge, also würde sich die Tür so rum nicht öffnen lassen. Auf der anderen Seite haben wir nur knapp 80cm Platz, dann kommt die Treppe ins Dachgeschoss...
Da würde man die Tür auch nur halb aufbekommen... Das ist eher das Problem...
Beitrag von mamavonyannick - 17.01.12 - 12:08 Uhr
Unsere Tür schließt zur Dachschräge hin. Sie ist auf dieser Seite der Dachschräge angepasst, also nicht eckig, sondern genauso schräg.
Beitrag von kaminrot - 17.01.12 - 12:25 Uhr
Schiebetür?
Beitrag von c.l.e.o. - 17.01.12 - 13:25 Uhr
Wie wär's, wenn ihr eine Tür unten im Flur einbaut?
Beitrag von sashto - 18.01.12 - 19:15 Uhr
eine wohnung die man nicht abschließen kann und ein onkel mit lebenslangen wohnrecht...
warst du 12 als du dich darauf eingelassen hast oder strunzbesoffen?
