ohne BLÖDE ANGEMACHT ZU WERDEN???
Hallo,
immer wieder ist hier ein Problem mit "Fragen" und " Antworten"
Sobald jemand eine Frage über Hartz 4 hat oder welche leistungen kann man noch beantragen usw. fliegen sofort die Steine!
wie z. B. "wie wär´s mit Arbeit?" "in anderen Länder gibt es gar keine Hilfe"
Es interessiert doch keinen wer in eine Notlage kommt ob wo anders solche Leistungen gibt oder nicht. In Deutschland gibt es. Also darf jeder der es braucht diese Leistungen beantragen.
Und der Spruch mit der "Arbeit"???
Man soll die "guten Tipps" mit der der Arbeit nicht geben wenn die ganze Lebenssituation nicht kennt.
Wenn die Sachbearbeiter bei der Arge so reagieren würden wie hier manche das tun...
dann gebe es keine Hartz 4 - Empfänger in Deutschland!
Dieser Forum ist doch da für da um solche Frage zu stellen. Und wenn jemand das macht dann erwartet er eine sachliche Antwort und keine blöde Sprüche.
Also wenn jemand helfen kann/will sachlich bleiben oder dann lieber gar nicht Antworten.
Danke
Welche Fragen darf man hier noch stellen???....
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Beitrag von ftl - 17.01.12 - 11:12 Uhr
Beitrag von thea21 - 17.01.12 - 11:23 Uhr
Der Ton macht die Musik!
Über deinen reden wir nicht.
Beitrag von lumi1980 - 17.01.12 - 11:33 Uhr
Ausnahmsweise stimme ich Deinem Beitrag zu
!
In der Kürze liegt die Würze. Mehr ist dem Eröffnungsbeitrag nicht hinzuzufügen!
Beitrag von thea21 - 17.01.12 - 11:37 Uhr
Ausnahmen bestätigen die Regel
Beitrag von gingerbun - 17.01.12 - 11:23 Uhr
Hallo,
das ist mir auch schon aufgefallen. Ich denke das liegt daran, weil hier jede Menge Streber unterwegs sind die noch nie in eine Situation geraten sind, in der man mal leicht ueberfordert sein kann. Ich ware auch dafuer dann einfach mal den Mund zu halten anstatt gleich drauf rumzuhacken. Aber manche koennen einfach nicht anders..
Gruss,
Britta
Beitrag von mienchen11 - 17.01.12 - 11:29 Uhr
Ruuuuuuhhhhhigggggg.......
Ich hab hier auch so nette Antworten bekommen!
Ich lebe mit einem Mann zusammen der aus der letzten Ehe schon 2 Kinder hat.....und wir haben ein gemeinsames Kind!
Finanziell ist es natürlich nicht so toll da er Unterhalt bezahlen muss und eh schon nicht viel verdient!
Was man dann hier alles lesen muss dreht einem schon den Magen um....zB.....ich wäre ja selber Schuld wenn ich mit einem **Second-Hand Mann** noch ein Kind zeugen würde.......und natürlich der allbekannte Satz......warum gehst du nicht arbeiten!!!!
Aber wie du schon geschrieben hast......diejenigen kennen die eigene Situation ja gar nicht.
Ich denk mir meinen Teil dazu......Hochmut kommt vor dem Fall!!
Meine kleine Familie hält auf jeden Fall trotz der Situation zusammen......und ist gesund!
Und ich liebe Mann und Tochter über alles......es zählt nicht immer nur das Geld in einer Familie!!
Und das kann noch lange nicht jeder von sich behaupten......
Alles Liebe dir.......
mienchen
Beitrag von windsbraut69 - 17.01.12 - 12:23 Uhr
Ihr lebt aber sicherlich auch nicht nur von Luft und Liebe, oder?
Gruß,
W
Beitrag von vwpassat - 17.01.12 - 11:29 Uhr
Ich seh das nicht so.
Deutschland existiert in der jetzigen Form doch nur, weil es noch genügend ehrliche Steuerzahler und Arbeiter gibt. Manch einer hat am Monatsende nicht viel mehr als einer, der sich nicht um Arbeit bemüht.
Mir kommen hier generell zu viele Ausreden, gerade wenn es um kinderreiche Familien geht. Da ist nämlich oftmals die Fortpflanzung wichtiger als Eigeninitiative, um sich selbst zu ernähren.
Und da muss man sich halt nicht wundern, wenn der ehrliche Arbeiter und Steuerzahler mit dem Tipp "Arbeiten" daher kommt.
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:04 Uhr
Darf ich fragen, wieviele kinderreiche Familien Du persönlich kennst, bei denen die Fortpflanzung wichtiger ist als das Bemühen um Arbeit?
Ich stamme zufällig selbst aus einer kinderreichen Familie und kenne im (erweiterten) Bekanntenkreis mind. 5 andere kinderreiche Familien - von denen sind fast alle Beteiligten (Eltern plus mittlerweile erwachsene Kinder) Akademiker. Da lebt keiner von staatlicher Unterstützung.
Beitrag von vwpassat - 17.01.12 - 12:29 Uhr
Sowas hab ich sogar in direkter Nachbarschaft, 4 Kinder + 2 Erwachsene, welche noch nie gearbeitet haben.
In meinem persönlichen Bekanntenkreis befinden sich nur Familien mit 1 - 2 Kindern, welche ausnahmslos beide einer (Vollzeit)beschäftigung nachgehen. Selbst bei kurzer Arbeitslosigkeit hat es jeder in Eigeninitiative geschafft, wieder in Lohn und Brot zu kommen.
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:41 Uhr
Und nur weil Du eine einzige Familie kennst, die kinderreich ist und von Unterstützung lebt, schließt Du automatisch auf alle?
Und nebenbei: es erschließt sich wohl aus der natur der sache, dass es einfacher ist, einen Job zu finden, wenn man nur 1 Kind hat, um das man sich kümmern muß, als wenn man 5 oder 6 Kinder großziehen mußte.
Trotzdem heißt das aber nicht, dass jede kindereiche Familie zu faul zum arbeiten ist.
Beitrag von .roter.kussmund - 17.01.12 - 12:50 Uhr
meinst du nicht, daß die schmarotzer ganz woanders sitzen?
Beitrag von lumi1980 - 17.01.12 - 11:47 Uhr
Hallo,
im Gegensatz zu Deiner Unterstellung kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man in einer Notlage sein kann. Ich gestehe jedem dann die entsprechenden Hilfen zu. Doch sollte generell das Bestreben sein, aus dieser Notlage herauszukommen, um wieder für sich selber sorgen zu können. Mein Mann kam vor sechs Jahren nach Deutschland ohne ein Wort Deutsch zu können und auch wir waren kurzzeitig auf staatliche Hilfe angewiesen. Und wir sind heute noch unserer Fallmanagerin dankbar, dass sie die Umschulung meines Mannes genehmigt hat - aber auch nur auf unsere Initiative hin, weil wir uns darum gekümmert haben - von ihr aus, hätten wir dieses Angebot nicht bekommen. Mittlerweile spricht mein Mann gut deutsch und arbeitet seit über zwei Jahren in einer deutschen Firma, und sein Chef, ist richtig froh, dass er ihn hat (mein Mann war seit seiner Einstellung nie krank). Du siehst Menschen, die wirklich arbeiten wollen, um sich selber zu finanzieren, die schaffen das auch - sogar ein Ausländer ohne Deutschkenntnisse, der vom Amt sicherlich als schwer vermittelbar eingestuft wurde.
Und gerade weil ich weiß, wie es ist von stattlichen Hilfen abhängig zu sein, kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich freiweillig, und sei es durch die Geburt eines weiteren Kindes, in diese Abhängigkeit begegeben kann. Und dann diese Erwartungshaltung an den Tag legt, nach dem Motto "Was steht mir zu".
Beitrag von thea21 - 17.01.12 - 11:48 Uhr
Ich fass es ja nicht - Übereinstimmung.
Danke für die Worte.
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 11:53 Uhr
Zitat: Und gerade weil ich weiß, wie es ist von stattlichen Hilfen abhängig zu sein, kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich freiweillig, und sei es durch die Geburt eines weiteren Kindes, in diese Abhängigkeit begegeben kann.
Und willst Du wissen, wie es zu dem Kind gekommen ist? Nicht jedes Kind ist ein Wunschkind!
Beitrag von sonntagsmalerin - 17.01.12 - 11:58 Uhr
>>Und willst Du wissen, wie es zu dem Kind gekommen ist? Nicht jedes Kind ist ein Wunschkind!<<
Aber bei Urbia gibt es erstaunlich viele, bei denen die Pille versagt oder das Kondom gerissen ist - und das natürlich gleich mehrmals, immer Volltreffer
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:06 Uhr
Hast Du da Deine private Statistik aufgestellt oder entnimmst Du diese Angaben der Bildzeitung?
Beitrag von sonntagsmalerin - 17.01.12 - 12:07 Uhr
Lies dich doch mal durch einschlägige Beiträge hier, dann kannst du deine eigene Statistik aufstellen...
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:13 Uhr
Ich kenne aber genügend Gegenbeispiele. Nicht jeder ist automatisch eine faule Socke, die nur Kinder beklommen will, um dann vom Kindergeld leben zu können und niemehr arbeiten gehen möchte.
Hier bei urbia wird einfach unglaublich schnell pauschalisiert.
Dieses Schubladendenken ist furchtbar!
Beitrag von sonntagsmalerin - 17.01.12 - 12:25 Uhr
>>Mich regt diese Doppelmoral so dermaßen auf, erst schreiben alle, Abtreibung ist Mord und das Allerletzte und man könnte das Kind schon irgendwie durchbringen und dann schreihen alle Sozialschmarotzer, wenn das Kind dann doch nicht abgetrieben wird, und die Frau nach finanzieller Unterstützung fragt.>>
Ist das von dir dann nicht auch Schubladendenken, wenn du von einigen Beispielen auf ALLE schließt?
Beitrag von zwiebelchen1977 - 17.01.12 - 12:07 Uhr
Es sind oft die, die nach Hilfe fragen, wo dann ganz plötzlich die Verhüting versagt hat.
Ist schon komisch, oder?
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:12 Uhr
Nein, finde ich nicht. Hier werden oft ganz normale Fragen gestellt, z.B. worauf habe ich Anspruch?
das ist eine einfache Frage, auf die man einfach, freundlich und nett antworten kann und nicht gleich rauslesen muß, dass die Frau eine Schmarotzerin ist.
Beitrag von thea21 - 17.01.12 - 12:14 Uhr
Die meisten Fragen geben aber gerne noch einige Randinfos mit, die schwer zu ignorieren sind.
Und die einfache Aussage an sich ist nicht schlimm. Vieles leider Interpretation.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 17.01.12 - 12:16 Uhr
Das ist es doch. Worauf habe ich Anspruch? Das ist dieses Verhalten, das man auf alles Anspruch hat. In erster Linie ist der Kv zuständig. Und das es Kindergeld und Eg gibt, sollte jedem bekannt sein.
Bianca
Beitrag von hippogreif - 17.01.12 - 12:20 Uhr
Es gibt nunmal staatliche Hilfen in Deutschland und es ist nicht verwerflich, diese in Anspruch zu nehmen. Ob man berechtigt ist oder nicht, wird bei Antragstellung eh geprüft. Darüber mußt Du Dir nicht den Kopf zerbrechen!
Warum ist es moralisch verwerflich, etwas zu beantragen, was angeboten wird?
