Welche Userin ist denn hier Vollzeitmutter???

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Beitrag von naykab - 17.01.12 - 14:51 Uhr

Ich melde mich mal als Erstes!

Mein Kleiner wird Samstag 3 Jahre alt, geht seit diesen Monat in die Kita (von halb 9 bis halb 1) und ich habe vorerst nicht vor wieder arbeiten zu gehen.
Das liegt aber hauptsächlich an meinem Grossen. Der braucht mich, wenn er von der Schule nach Hause kommt. Das wird sich die nächsten Jahre auch nicht ändern (krankheitsbedingt).

vg
naykab

Beitrag von 24hmama - 17.01.12 - 15:11 Uhr

hi

Ich bin quasi Vollzeitmutter.

Ich bin seit der Geburt meines Großen daheim.
Er wurde im Dezember 5 und mein Kleiner wurde 2.

Ich habe nur teilweise als Aushilfe bzw. auf HOchzeiten gearbeitet und
angagiere mich ehrenamtlich..

Im April fange ich mit der Ausbildung zur Spielgruppenleiterin an:-)

achja ich bin gern Vollzeitmami,
ich könnte mir nicht vorstellen schon ein Baby ständig abzugeben:-(

Beitrag von nadeschka - 17.01.12 - 15:18 Uhr

"Ich bin quasi Vollzeitmutter"

wie der Namen schon sagt.... ;-)

Beitrag von 24hmama - 17.01.12 - 16:09 Uhr

genau ;-)

Beitrag von brausepulver - 17.01.12 - 15:24 Uhr

Also ich bin seit 5 Jahren Vollzeitmutter und hab es SATT!

Ich arbeite zwar die ganze Zeit von zuhause aus, aber die 4Wände kann ich nicht mehr sehen! Meine Große kommt dieses Jahr in die Schule, die Kleine in den Kindergarten und ich geh endlich wieder richtig arbeiten.

Trotzdem bin ich zuhause, wenn meine Große aus der Schule kommt #kratz

Ich mach mich doch nicht finanziell komplett abhängig von meinem Mann. Der kann morgen tot sein und ich steh ohne Geld da.

So muss man eben auch denken #schwitz

Ich freu mich wie bolle wieder einen richtigen Job zu haben #huepf

Vormittags arbeiten, danach Kinder und abends wieder arbeiten (meine selbständige Arbeit).

Das wird toll #freu

Liebe Grüße

Beitrag von bin.zurueck - 17.01.12 - 15:27 Uhr

ich warte auch drauf. Zur Zeit jobe ich nur morgens , wenn der Kurze im KiGa ist- also bin ich auch eigentlich eine Vollzeitmutter #kratz
lg

Beitrag von doucefrance - 17.01.12 - 15:32 Uhr

Hallo,

ich bin seit 1989 Vollzeitmama mit Leib und Seele.
Da wurde unser Sohn geboren und 2 Jahre darauf unsere Tochter.

Ich habe es immer als Privileg angesehen mit den Kindern nicht arbeiten gehen zu müssen. Mein Mann verdient sehr gut, so dass wir es uns leisten können, ohne auf vieles zu verzichten. Das ist ja heutzutage auch ein Grund für Frauen, arbeiten gehen zu müssen, auch wenn sie vllt. gar nicht möchten, bzw. sich ihr Leben eher als Vollzeitmama vorgestellt haben. Naja, als die Kinder etwas größer waren, hätte ich gerne wieder in meinem Beruf Arzthelferin so 2 mal 3 Std. nachmittags gearbeitet, aber da ich niemanden für die Kinder hatte, ging das nicht.
Da habe ich mir eine andere Beschäftigung gesucht: Tuppertante war ich, dann habe ich einige Jahre eine Spielgruppe geleitet und war in der Kirche recht aktiv. Allerdings habe ich das nach und nach eingestellt, um mehr Zeit für meine Hobbys zu haben. Die kamen nämlich zu kurz und mein Mann ist ja auch noch da. Wir wollten uns nicht mehrmals die Woche die Klinke in die Hand geben.

Ich habe auch festgestellt, dass die Kinder mich mehr brauchten, je älter sie wurden, nur auf andrere Art und Weise, z.b. um sie zu ihren diversen Terminen zu bringen, da hier auf dem Land öffentliche Verkehrsmittel rar sind.

Ich habe es immer genossen und bekam genug Bestätigung von meiner Familie, so dass ich mir diese nicht woanders suchen musste.
Ich war auch nie unzufrieden, freute mich darauf, für meine Familie da zu sein, die in den Jahren noch um einen großen hund gewachsen war.

Nun sind die Kinder fast flügge, d.h. unser Sohn ist diesen Monat ausgezogen. DAS bereitet mir ein wenig Probleme: ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich den Tisch für 4 Personen decke, dass ich die gleichen Mengen wie zuvor koche.
Unsere Tochter wird wohl im oktober ausziehen, wenn sie nach dem Abi ihre Ausbildung in einer anderen Stadt beginnt.

Dafür haben wir nun zwei Hunde, das große Haus und natürlich mein Mann, dem ich so weitgehend den Rücken frei halte - all das will am Laufen gehalten werden. Arbeitslos werde ich bestimmt nicht;-)

Ich habe die Zeit bis hierhin genossen, wir konnten den Urlaub planen ohne auf zwei Urlaubspläne und die Ferienzeiten Rücksicht nehmen zu müssen.

Alles ist für mich so perfekt - und zugegebenermaßen ist es auch genau das was ich immer wollte: voll und ganz für meine FAmilie da zu sein ohne mich irgendwie minderwertig zu fühlen, weil ich sonst keiner Arbeit mit eigenem Einkommen nachgehe.

Liebe Grüße

Beitrag von doucefrance - 17.01.12 - 15:35 Uhr

... auch wenn ich vorher schrieb, dass ich gern 2mal die Woche gearbeitet hätte. Ja, es hätte Spaß gemacht, aber vermisst habe ich es nicht. Nicht so dass ich auf Biegen oder Brechen arbeiten gehen wollte oder meine KInder in der Zeit anderweitig untergebracht hätte, da nieman von der Familie da war.

Die Familie hatte und hat bei mir immer oberste Priorität, das Arbeiten wäre just for fun gewesen...

Beitrag von felis02 - 17.01.12 - 19:40 Uhr

Ein schöner und mutmachender Beitrag. Ja, heute braucht man tatsächlich Mut, um sagen zu können: "ich bin gern Vollzeitmama und genieße es, nicht arbeiten gehen zu müssen"!

Liebe Grüße
Suse

Beitrag von doucefrance - 18.01.12 - 08:18 Uhr

Hallo Suse,

vielen lieben Dank - oft genug eckt man mit solchen Äußerungen an....

Aber ich stehe und stand immer dazu, dass ich mich voll auf die Familie konzentriert habe.

Ich denke, eine Familie zu umsorgen kann so viel ERfüllung bringen, und ich sehe es einfach als "meinen Arbeitsplatz", auf den ich stolz bin wenn ich mich hier umsehe, was ich alles gemeinsam mit meiner Familie geschaffen habe...

Liebe Grüße

Beitrag von selmi22 - 17.01.12 - 21:05 Uhr

Hallo,

ich habe deinen Text gelesen und ich beneide dich:-)

Genau SO habe ich es mir als Kind immer vorgestellt, mein Mann geht arbeiten, ich hüte die Kinder...
Ich bräuchte auch keine Bestätigung von außen, aber wir brauchen das Geld :)

Naja und nun werden die Kinder älter, jetzt kannst du dir mal ne Auszeit gönnen.

LG
Selma

Beitrag von doucefrance - 18.01.12 - 08:28 Uhr

Hallo Selma,

genau das ist es: ... es gäbe sicher viel mehr Vollzeitmamas, wenn das Geld in vielen Familien nicht so knapp wäre.

Man möchte sich und der Familie ja auch mal etwas außer der Reihe leisten können, ein Urlaub sollte auch drin sein.

DAs ist heute vielfach nicht mehr möglich mit nur einem Verdiener in der Familie. Leider...

Trotzdem denke ich, dass früher, als "man einfach nicht so viel hatte" die Familie noch enger war und man einfach oft improvisieren musste. Und wenn auch das Geld knapper war, man hat es sich mit dem Wenigen auch schön gemacht.

Vielleicht ist es auch einfach der schnelllebigen Welt mit zu zu schreiben, denn heute geht alles nach dem Prinzip. Höher, schneller, weiter - und wenn man da mithalten will, dann sind vielfach Mann UND Frau gezwungen, arbeiten zu gehen.
Manchmal ist es auch einfach nicht das Mithalten Wollen, sondern das MIthalten Müssen, denn einige Dinge müssen einfach sein, weil es ohne die nicht geht und man sie sich quasi gezwungener Maßen anschaffen muss.

Aber vllt. tut sich ja was auf und auch Du kannst dann "Vollzeitmama" sein - ich drücke Dir die fest die Daumen...

Liebe Grüße

Beitrag von gussymaus - 18.01.12 - 11:59 Uhr

hallo!

schön auch mal von langzeiterfahrungen zu hören. ich kenne leider nur das gegenteil, die mütter die total deprimiert sind weil sie ihr muttersein nicht ausfüllt und mich dann für verrückt erklären, weil ich offen sage, dass ich es jetzt schon ein bisschen bedauer dass die vorletzte demnächst in den kindergarten geht und meine nerven dann nur noch teilzeit traktieren kann #schein und der gedanke dass wenn die kleinste im KiGa ist 5h am tag NUR ICH hier bin ist mir irgendwie noch total fremd... mal sehen was das dann mit mir macht... mit kleinstkindern ist der alltag ja so voll dass man wenig sorgen mit langewiele hat.

ich hoffe ich finde meine entschiedung dann auch noch so klasse wenn meine Kinder groß sind. noch habe ich ja erst 10 jahre zu hause rum, aber leid tut es mir kein stück. ärgereien mit lehrern haben wir auch so genug, wie das aussähe wenn ich ihrer erziehung und förderung weniger aufmerksamkeit hätte geben können will ich lieber gar nicht wissen...

lg gussy

Beitrag von doucefrance - 18.01.12 - 16:44 Uhr

Hallo gussy,

mach dir keine Sorgen, die Termine werden nicht weniger;-)

Und wir Mütter sind auch bei Teenagern oft gefordert.

Ich bekam neulich ein mit das schönste ompliment von den Freunden meiner Tochter. sie sagte Ihr nämlich, dass sie froh sein könne, eine soooo tolle Mutter zu haben. Eine die nicht krampfhaft verscuche Freundin zu sein, sondern Mutter. Eine Mutter, wohin man immer zu jeder Zeit kommen könne...

Das ging runter wie Öl, sag ich Dir!

ABer genau das ist mein GEfühl gewesen. Wenn die Kinder was auf dem Herzen hatten, ich war sofort da und sie mussten nicht warten, bis Mama gestresst von der Arbeit kam und erstmal 5 min Ruhe brauchte.

Mutter und Hausfrau sein füllt eine Frau (zumindest mit Arbeit und Liebe zur Familie) komplett aus, alles andere, wenn man nicht arbeiten muss, ist "Selbstverwirklichung und zierendes Beiwerk"
Sorry, dass ich das so hart sage, aber vllt. bin ich einfach altmodisch und habe eine etwas exzentrische Meinung...

Beitrag von gingerbun - 18.01.12 - 17:33 Uhr

"Mutter und Hausfrau sein füllt eine Frau (zumindest mit Arbeit und Liebe zur Familie) komplett aus, alles andere, wenn man nicht arbeiten muss, ist "Selbstverwirklichung und zierendes Beiwerk""

GRÖL! Ist das so? Warum? Weil Du das so empfindest? Ich muss echt grad lachen..! Auweia und sowas im Jahr 2012..

Beitrag von gussymaus - 18.01.12 - 20:39 Uhr

schöööön klingt das... ich hoffe ja nichts inständiger als dass wir dann auch noch ein so gutes verhältnis haben wie jetzt... die jungs sind immer stolz wie bolle wenn ich büchereidienst habe oder irgendwelche sachen anstehen wo ich natürlich zu den helfenen mamas gehöre - die anderen müssen ja meist arbeiten oder haben keine lust...

nun hab ich aber auch recht familientaugliche hobbies... also wenn ich ab und an mal im chor singen "darf", ein bisschen musizieren kann und ab und an ein schwätzchen halten darf ist mein bedarf schon gedeckt. andersrum gibt es ja mütter die eingehen wenn sie nicht mindestens 3 kinderfreie themen am tag haben... da sind die bedürfnisse eben unterschiedlich...

also ich finde es nicht grundsätzlich schlecht wenn es auch arbeitende mütter gibt. nur muss man eben gucken ws da wirklich das bessere ist. eine genervte mama zu hause zu haben ist mMn nicht besser als in eine schlechte kita abgeschoben zu werden... also man kann beide "systeme" gut und schlecht leben denke ich...

nur ich würde bei der arbeit nicht gut sein, wenn ich mein kleinstkind oder gar baby in einer kita wüsste glaube ich. die paar stunden die sie mal bei ner freundin sind weil ich selber zum zahnarzt muss reichen mir schon. auch gemütlich shoppen während die kleinen bei oma sind kenne ich nicht... ich bin entspannter wenn ich weniger schaffe, dafür die kinder mitnehme... zumindest die U3...

wer weiß was mir einfällt wenn die letzte im KiGa ist... wenn ich langewiele bekomme kann ich mir ja was überlegen... knapper können die jobs ja kaum werden...

lg gussy

Beitrag von felis02 - 17.01.12 - 15:32 Uhr

Ich bin auch Vollzeitmama und nachdem wir uns vor knapp 2 Jahren entschlossen haben, ein Pflegekind aufzunehmen, wird sich daran voraussichtlich auch in Zukunft nichts ändern.

LG
Suse

Beitrag von chuzzle - 17.01.12 - 15:40 Uhr

Ich bin ebenfalls Vollzeit-Mutter.... und berufstätig.

Muttersein hat nichts damit zu tun, für wieviele Stunden ich arbeiten gehe.

Beitrag von pcp - 17.01.12 - 15:57 Uhr

Richtig. Auch wenn hier viele Damen völlig anderer Meinung sind. ;-)

Beitrag von horsternetti - 17.01.12 - 16:13 Uhr

#pro

Beitrag von hauke-haien - 17.01.12 - 16:19 Uhr

Als Vollzeit-Vater stimme ich dir uneigeschränkt zu!

LH, H.H.

Beitrag von ayshe - 17.01.12 - 16:46 Uhr

#pro

Vollzeit-Mutter bis ans Ende aller Tage :-)

Beitrag von woodgo - 17.01.12 - 18:05 Uhr

Jaaaa, ich auch :-D
Sind wir das nicht alle?

Beitrag von clementi - 17.01.12 - 18:21 Uhr

Hallo chuzzle,

Du hast recht. Die Frage ist irgendwie falsch gestellt.

Also sage ich: Ich bin Vollzeit-Mutter und Hausfrau. Und ich bin es noch gerne.

GLG

Beitrag von mansojo - 18.01.12 - 08:41 Uhr

genau

einmal mutter immer mutter

den vätern gehts nicht anders

grüße dich

#winke