hallo,
bin mit meinem lebensgefährten (58) zwei jahre zusammen. die erste zeit konnten wir uns nicht sehr oft sehen und fielen regelrecht übereinander her, wenn wir uns dann trafen.
seit einem halben jahr nun wohnen wir zusammen und der sex ist nicht mehr so wie früher. wir schlafen zwar 2 bis 3 mal die woche zusammen, aber es ist mehr ruhiger geworden und mein partner ist manchmal auch müde. er meinte, männer in einem bestimmten alter, hätten nicht immer soviel lust und bräuchten auch mal eine kleine pause dazwischen. versteh ich ja alles, aber manchmal komme ich mir einfach so vor, als ob er mich nicht mehr so begehren würde.
was meint ihr denn dazu, liegt es wirklich am alter, alltag etc. oder findet er mich nicht mehr attraktiv genug.
wenn wir allerdings sex haben, ist es immer sehr schön und er sagt auch, dass er so gern mit mir sex hat.
er braucht auch ziemlich lange, um zum orgasmus zu kommen, das war aber schon immer so. es ist auch schon mal vorgekommen, dass er gar nicht dazu kam. mich würde auch interessieren, an was das liegen kann
mein lebensgefährte hat orgasmus-probleme
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Beitrag von forty13 - 18.01.12 - 11:56 Uhr
Beitrag von lichtchen67 - 18.01.12 - 12:08 Uhr
Warum bist Du denn mit deinen 46 Jahren gleich so verunsichert?
Ich finde das alles völllig normal. Wir sind anfangs am besten noch täglich zweimal übereinander hergefallen.... jetzt nach 3 Jahren hat es sich eben eingependelt... die Bedürfnisse sind gestillt, man ist auch mal müde, hat Alltag, hat schlichtweg keinen Bock. Deswegen liebe ich meinen partner jedoch nicht weniger und mit dem Lebensalter hat das auch weniger zu tun. Und dass mein Partner mich liebt und begehrt merke ich doch auch an anderen Dingen, das muss man doch nicht nur am Sex festmachen 
Wenn wir Sex haben ist es jedes Mal bombastisch... da reicht mir/uns nach 3 Jahren auch einmal die Woche und es muss nicht täglich sein. das würde ich gar nicht packen, ich persönlich muss die Chance haben, Lust aufbauen zu können, Begehren zu haben.. das habe ich nicht, wenn die Abstände zu kurz sind.
Ob ein Mann lange oder nicht lange braucht ist eben auch unterschiedlich. Du schreibst es war schon immer so... dann ist es eben so bei Deinem Partner. Bei meinem ist das auch so, er ist beschnitten und kann einfach lange lange lange..... Und es ist auch schon vorgekommen, dass er gar nicht kam... ja und? Wir sind doch keine Maschinen, Männer nicht, Frauen auch nicht.
Lichtchen
Beitrag von white-blank-page - 18.01.12 - 13:39 Uhr
Woran machst du fest, dass er Orgasmusprobleme hat?
Er ist 58 Jahre alt. Geht er zur Vorsorge?
Und erkläre uns, wie wir hier am Küchentisch beurteilen sollen, ob du ihm nicht attraktiv genug bist?
Beitrag von lichtchen67 - 18.01.12 - 13:53 Uhr
Aha, Du sitzt am Küchentisch
?
Lichtchen
Beitrag von white-blank-page - 18.01.12 - 13:56 Uhr
Jap.
Wobei.
Jetzt gerade nicht, jetzt räume ich hier auf und höre Skunk Anansie.
Meine armen armen Nachbarn. 
Aber ist doch wahr. Woher sollen wir das wissen? Ob er sie noch sexy findet?
Beitrag von lichtchen67 - 18.01.12 - 13:58 Uhr
Naja.. sie scheint einfach trotz "reiferen" Alters sehr unsicher zu sein.. so kommts mir jedenfalls vor.
Klar wissen wir das hier nicht... ob am Küchentisch oder im Büro 
Lichtchen
Beitrag von white-blank-page - 18.01.12 - 14:04 Uhr
Noch einmal ich.
Hier:
"wenn wir allerdings sex haben, ist es immer sehr schön und er sagt auch, dass er so gern mit mir sex hat."
Glaubst du ihm das denn nicht?
Rede mit ihm.
Der Mensch ändert sich mit den Jahren. Vielleicht musst du dich einfach umgewöhnen, und dir klar werden darüber, dass es nichts mit dir zu tun hat, wenn er ab und zu keinen Orgasmus hat beim Sex.
Wenn er es dennoch wunderschön findet, dann ist das doch okay, oder?
Genau so, wie die Frau nicht immer kommen muss, muss doch auch der Mann nicht jedes Mal kommen.
Beitrag von die_grosse_Unbekannte - 19.01.12 - 10:00 Uhr
Männer haben nunmal nicht so locker die Möglichkeit, einen Orgasmus vorzuspielen. Ob sie es tun würden, wenn sie es könnten? Blos um die Frau "zufrieden zu stellen"?
Beitrag von white-blank-page - 19.01.12 - 11:40 Uhr
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Meinst du, der Mann der TE tut nur so, als hätte er guten Sex? Woran machst du das dann fest? Daran, dass er ab und zu keinen Orgasmus hat?
Ich verstehe leider nicht so ganz, was du sagen willst, hilf mir bitte auf die Sprünge.
Beitrag von die_grosse_Unbekannte - 19.01.12 - 12:29 Uhr
du hast mich völlig falsch verstanden und du denkst viel zu kompliziert. Es geht nicht um schlechten Sex, es geht um die jeweilige Tagesform. Manchmal hat man grosse Lust es klappt trotzdem nicht mit dem Orgasmus. Mir jedenfalls ist das schon öfters passiert. Ich denke, es gibt bestimmt etliche Frauen, denen das auch so geht. Und statt mit ihrem Mann darüber zu sprechen wird ein Orgasmus vorgetäuscht. Weil es so einfach ist. Es gibt nämlich Partner, die geben erst Ruhe, wenn der andere einen Orgasmus gehabt hat und wären sehr enttäuscht, wenn ihnen dies nicht gelänge. Die TE scheint ähnlich gestrickt zu sein.
Beitrag von white-blank-page - 19.01.12 - 12:37 Uhr
Achso.
Naja.
Da verstehe ich beide Seiten nicht: Warum vortäuschen?
Warum nicht einfach sagen, "Okay, es ist gut, aber ich kann heute nicht kommen." Und, noch wichtiger: Warum kann der Partner das nicht akzeptieren?
Ich denke, das ist ein grundlegendes Problem beim Sex: es wird vorausgesetzt, warum auch immer, dass Sex nur dann "gut" ist, wenn beide Partner auch gekommen sind. Sex kann aber auch ohne Orgasmus bombastisch sein.
Ich glaube, da sollte der ein oder andere Mensch sein Bild von erfüllendem Sex überdenken.
Der Gedanke, ohne den Orgasmus war das alles ein Schuss in den Ofen, "ich mache ihn nicht mehr an, er begehrt mich nicht mehr, denn er ist heute mal nicht gekommen," der sollte nicht da sein. Das würde alles wesentlich entspannen.
Beitrag von die_grosse_Unbekannte - 19.01.12 - 12:51 Uhr
Ja genau. Das pornogeprägte Denken muss aus den Köpfen raus. "Ich habs ihr/ihm ordentlich besorgt" "Ich bin eine Granate im Bett" usw.
Beitrag von white-blank-page - 19.01.12 - 12:55 Uhr
Du wirst lachen. Mann und Frau können Granaten im Bett sein, es ihrem Partner gehörig besorgen, und dennoch muss der jeweils andere nicht jedes Mal mit einer Explosion kommen.

Und das sexuelle Granatentum der Menschen hat gar nicht mit pornogeprägtem Denken zu tun.
Beitrag von die_grosse_Unbekannte - 19.01.12 - 13:00 Uhr
Zu Punkt eins: Ich lache nicht, ich weiss das.
Bei Punkt 2 bin ich mir nicht sicher, da der gestiegene weil leichter zu organisierende Pornokonsum mit Sicherheit auch etwas im Denken verändert hat. BTW ich habe nichts gegen Pornos.
Beitrag von white-blank-page - 19.01.12 - 13:16 Uhr
ich habe auch nichts gegen pornos.
es stimmt schon, da besteht ein druck von aussen. dass der mensch so funktionieren muss, wie es im film zu sehen ist.
das ist wie mit den kuchen auf den abbildungen im backbuch: die sind immer perfekt und nur selten gelingen sie dann so gut, wenn man sie selbst backt. aber man muss sich lösen von den bildern, die nur doch eine scheinwelt transportieren.
und jetzt ist schluss.
Beitrag von die_grosse_Unbekannte - 19.01.12 - 13:20 Uhr
okee
