Hallo,
ich würde gerne mal von Euch wissen, ob Ihr unser Modell gerecht findet oder nicht.
Mein Mann ist sehr sparsam und ich gebe mir Mühe, schaffe es aber nicht so gut. Vor den Kindern hatten wir mal ausgerechnet, dass er 60% zum gemeinsamen Einkommen beiträgt und ich 40%. Deshalb bekomme ich also monatlich 40% vom Einkommen. Was zum größten Teil von ihm bestritten wird, weil ich nur halbtags arbeite.
Wir haben Daueraufträge aufs Haushaltskonto, von dem alles wie Haus, Kita, Schuldenabbau, etc. bezahlt wird. Wir überweisen beide die gleiche Summe.
Die täglichen Ausgaben verrechnen wir so ca. einmal die Woche.
Und jetzt meine Frage: Ist es unfair, dass ich 40% des Einkommens bekomme, aber alle Ausgaben 50/50 verrechnet werden? Ich finde eigentlich schon.
Er argumentiert immer, dass er ja auch mehr auf die Seite legt als ich und das uns ja durch das Haus und Autos und Urlaube auch wieder gemeinsam zu Gute kommt.
Was sagt Ihr? Ich bin irgendwie verwirrt und will auch nicht gierig erscheinen. Aber ich finde es ungerecht.
Viele Grüße, deshonsbabe
Wie ist das Einkommen bei Euch verteilt?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von deshonsbabe - 18.01.12 - 19:17 Uhr
Beitrag von bruchetta - 18.01.12 - 19:22 Uhr
Mich befremdet es, unter Eheleuten centgenau etwas abzurechnen.
In früheren Lebensabschnittsgemeinschaften haben immer beide VZ gearbeitet, die Kosten wurden gerecht geteilt.
In meiner Ehe haben wir allerdings ein gemeinsames Konto, von dem alle Ausgaben abgehen. Fertig!
Beitrag von tina.78 - 18.01.12 - 19:22 Uhr
Hallo,
seid ihr verheiratet??
Ich verstehe es immer nicht wenn man in einer Ehe/Partnerschaft lebt, gemeinsame Kinder hat und evtl. ein Eigenheim und dann so prozentual aufteilt.
Ich kenne das aus meiner Ehe (zum Glück) nicht. Man hat ein Gesamteinkommen und eben die entsprechenenden Ausgaben.
Zu Deiner Frage:
Wenn Du 40% zum Einkommen beträgst dann solltest du dich auch nur mit 40% an den Kosten beteiligen.
Wie macht ihr das wenn ihr in Urlaub geht?? Zahlst du dann deinen Teil und dein Partner seinen??
LG Tina
Beitrag von ayshe - 18.01.12 - 19:24 Uhr
##
Wie macht ihr das wenn ihr in Urlaub geht?? Zahlst du dann deinen Teil und dein Partner seinen??
##
Merkwürdig diese Vorstellung
Beitrag von nele27 - 18.01.12 - 19:25 Uhr
Hi!
Ich finde, entweder man trennt die Ausgaben, dann aber auch gerecht - also er zahlt 60% und Du 40%.
Oder man hat ein Konto und lässt alles drüber laufen, ungeachtet dessen, was wer einbringt. So machen wir es.
Eine ganz andere Frage: Wenn Dein Mann Vollzeit 60% erwirtschaftet und Du halbtags 40%, warum tauscht Ihr nicht die Rollen? Wenn Du mehr verdienst sollte er kürzertreten! Alles andere ist doch Geldverschwendung...
LG, Nele
Beitrag von deshonsbabe - 18.01.12 - 19:29 Uhr
Hallo,
da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Er hat 60% erwirtschaftet wo wir beide vollzeit-beschäftigt waren. Jetzt verdient er natürlich prozentual viel mehr als ich mit meinem Halbtagsjob.
Zur Frage weiter oben: Wenn wir in Urlaub sind, teilen wir die Ausgaben auch 50/50 oder manchmal zahlt er den kompletten Urlaub.
Viele Grüße, deshonsbabe
Beitrag von nele27 - 18.01.12 - 19:32 Uhr
Ach so.... aber dann ist 50/50 doch nicht viel ungerechter!!! Abgesehen davon solltest Du Dir, wenn Ihr schon genau rechnen wollt, die Betreuung auch SEINER Kinder anteilig auszahlen lassen (eine Kinderfrau würde ja auch was kosten).
Alternativ lasst Ihr die Rechnerei bleiben und richtet gemeinsame Finanzien ein
Aber lass mich raten: Er will es nicht.
LG, Nele
Beitrag von deshonsbabe - 18.01.12 - 19:38 Uhr
Das ist ja genau der Punkt. Ich möchte jetzt nicht anfangen kleinlich zu werden. Er investiert ja sein Geld auch nicht in irgendeinen Quatsch sondern in uns, also seine Familie, indem er das Haus abbezahlt und ein zweites Auto anschafft, etc.
Ich finde nur jedesmal, wenn wir Haushaltsabrechnung machen, dieses Modell ungerecht. Und anscheinend bin ich mit dieser Meinung nicht so alleine, wie ich bisher dachte. :)
Beitrag von wasteline - 18.01.12 - 21:14 Uhr
Mal abgesehen davon, dass ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, dass man als Ehepaar getrennt wirtschaftet und dann auch noch Haushaltsabrechnungen macht, kann ich Deinen Mann allerdings verstehen, wenn er in diesem Bereich eine 50/50 Abrechnung will. Denn das sind Kosten, die für Euch beide zu gleichen Teilen anfallen.
Er bezahlt zusätzlich noch das Haus, die Autos, teilweise den Urlaub. Würdest Du daran auch Deinen Anteil zahlen müssen, dann bliebe Dir bestimmt weniger übrig, als bei Eurer jetzigen Teilung.
Verstehen kann ich Euer Gemache wirklich nicht.
Beitrag von manavgat - 18.01.12 - 22:48 Uhr
Das ist ja genau der Punkt. Ich möchte jetzt nicht anfangen kleinlich zu werden.
Also ich wäre lieber kleinlich, als dämlich.
Sorry, aber leidest Du unter Gefallsucht oder so was?
Gruß
Manavgat
Beitrag von xyz09 - 18.01.12 - 19:30 Uhr
Hallo,
momentan bin ich in Elternzeit und verdiene nichts. Ab dem 1.2 gehe ich wieder arbeiten. Dann verdiene ich mit meiner TZ-Stelle (50%) ungefähr genauso viel wie mein Mann Vollzeit. Sollte ich irgendwann wieder Vollzeit arbeiten, verdiene ich knapp doppelt so viel wie mein Mann. Bei uns kommt alles Geld auf _unser_ Konto. Große Ausgaben werden besprochen. Wir schauen, dass wir nicht ins Minus rutschen und etwas sparen.
Ich finde ebenfalls (wie meine Vorschreiber) in einer Ehe die Vorstellung alles genau abzurechnen sehr befremdlich.
Viele Grüße
xyz mit Mann, Maus und Bauchzwerg
Beitrag von sohnemann_max - 18.01.12 - 19:37 Uhr
Hallo,
sorry, aber warum um Himmels Willen muss man als Familie Cent genau alles aufteilen?????
Mein Mann ist Alleinverdiener, ich bringe ca. 500 Euro im Monat mit. Wir haben ein Girokonto wo die Einnahmen drauf gehen, aber auch die Ausgaben drüber laufen. Niemals würde ich meinen Mann fragen müssen, ob ich etwas ausgeben darf
- umgekehrt ist das genauso. Von dem her habe ich mir da auch noch keine Gedanken drum gemacht wer wie viel bekommt. Hauptsache das Geld reicht und uns geht es gut...
Prozentual gesehen würde ich sagen, dass er 90 % mitbringt, der Rest besteht aus meinem Gehalt und Kindergeld.
LG
Caro
Beitrag von biene81 - 18.01.12 - 19:38 Uhr
Mein Mann verdient 75% des Einkommens, ich den Rest.
Die Gehaelter fliessen beide auf ein gemeinsames Konto, allerdings laeuft es auf meinen Namen, er hat aber Vollmacht und Karte. Er nimmt sich was er fuer sich privat braucht, ich auch, ausserdem kuemmere ich mich um saemtliche Ueberweisungen, etc.
Ich koennte nicht so leben wie Du. Wenn mein Mann so eine Kontrolle ueber mich ausueben wuerde. Das wuerde mich wahnsinnig machen 
LG
Biene
Beitrag von twisterdister - 18.01.12 - 19:48 Uhr
Wir sind verheiratet, haben ein Kind und es gibt nicht DEIN und MEIN Geld, sondern UNSER Geld!
Es ist wirklich befremdlich wie manche ( Ehe ) Partner das handhaben, man teilt sich alles, die intimsten Sachen, aber beim Geld geht das nicht...
Beitrag von loonis - 18.01.12 - 19:51 Uhr
So eine Aufteilung kenne ich nicht ,ist mir völlig fremd.
Wir haben zwar getrennte Konten,weil's einfach sehr viel
übersichtl. ist ,aber jeder hat natürl. eine Konto-Vollmacht.
Hier wird überhaupt nichts aufgeteilt ...
Wir haben jeder feste Abzüge wie Strom,Wasser,Hausgeld ,
Rate für d. ETW,Kita-Gebühren,Hort-Gebühren usw.
Dazu holen wir wöchentl. 200 € Haushaltsgeld ...
Es wird jeden Monat ein gewisser Betrag gespart (kommt direkt
auf das Tagesgeldkonto) ...
+ das was am Monatsende dann noch übrig bleibt geht ebenfalls
auf unsere Tagesgeldkonten.
Mein Mann arbeitet voll in 3 Schichten,ich 30h die Wo (nachts als
Krankenschwester) ...
LG Loonis
Beitrag von frech1995 - 18.01.12 - 19:58 Uhr
Ich finde es eigentlich auch immer wieder befremdlich, wie man als Ehepartner/Partner alles so kleinlich gegeneinander aufrechnet.
SOwas ist mir aus meiner Ehe vollkommen fremd. Wir gehen beide Arbeiten, ich Halbtags, mein Mann Vollzeit. Unser Geld geht auf ein gemeinsames Konto. Von seinem Geld zahlen wir Haus und Fixkosten und mein Geld geht für Lebenshaltung drauf bzw. wird anteilig noch gespart.
Beitrag von lisasimpson - 18.01.12 - 20:06 Uhr
mein mann und ich sind seit 17 jahren ein Paar und haben seit knapp 15 jahren gemeinsame konten .
in diesen 15 jahren waren wir studiengänge angefangen, beendet, abgerochen, ausbildungen abgeschlossen, weiterbildungen macht, waren alleinverdiener, hatten versuche der selsbtändigkeit, die mal geglückt mal in die hose gingen, haben ein haus gekauft, autos gekauft und verkauft, haben zwei kidner bekommen, elterngeld bezogen, haben arbeitszeiten neu sortiert aufgrund der neuen familiensituation und und und
es gab für jeden schon zeiten, in denen man nichts zum gemeinsamen einkommen beigesteuert hat und in denen man es alleine erwirtschaftet hat, es gab zeiten, in dnen wir 50-50 erwirtschaftet haben und eben andere.
wir sind eine familie- wir bestreiten unsern lebensunterhalt gemeinsam.
Nur weil mein Mann sehr viel besser verdient als ich es jemals werde und er somit ca 80% unseres einkommens erwirtschaftet, hat das doch nichts damit zu tun, wer wie viel auch wieder ausgibt.
und diese rechnung von euch erschließt sich mir ganz und gar nicht- wieso bleibt das jetzt für ewig und immer die 40-60 regelung bei euch?
nur weil das irgendwann mal so war?
Ich muß ehrlich sagen, daß für mich eine ehe mit getrennten Konten ein absolutes no-go wäre
Beitrag von sunshine1176 - 18.01.12 - 20:09 Uhr
Hallo,
bei uns wird gar nichts verteilt! Ich bin momentan zu Hause (bzw. auf Arbeitssuche) und mein Mann verdient das Geld. Wir haben eine 2-jährige Tochter. Wir haben die Entscheidung, dass ich zu Hause bleibe, wenn das Kind da ist gemeinsam getroffen. Wir sind verheiratet (mittlerweile) und haben ein gemeinsames Konto, davon geht alles ab und das ist für uns genau richtig so.
Würde mein Mann auf die Idee kommen, sobald ich Geld verdiene die Kosten aufteilen zu wollen, dann würde ich ihn fragen, ob er noch alle Latten am Zaun hat!
LG sunshine
Beitrag von jupp43 - 18.01.12 - 20:17 Uhr
Hallo,
habt ihr eine Ehe oder eine GbR ? Mir wäre Euer Leben zu kompliziert, vor lauter Rechnerei kommt man da gar nicht mehr zum Lieben. 
Vor den Kindern hatte meine Frau etwa 20 % mehr Einkommen als ich, mittlerweile habe ich Karriere gemacht und sie arbeitet seit den Kindern gar nicht mehr. Dann müsste ich also 60 % meines Einkommens an sie abgeben, die Kosten müssten dann aber auch im Verhältnis 40 : 60 aufgeteilt werden, oder wie ?
Wir haben getrennte Konten, ich überweise monatlich einen bestimmten Betrag auf ihr Konto, mit dem das Haus bezahlt wird, aber auch die meisten sonstigen Kosten fürs Einkaufen. Wenn ich aber mal einkaufen gehe, wird nicht abgerechnet, sondern dann ist das eben so, meist tanke ich auch die Autos voll. Wir könnten auch ein gemeinsames Konto einrichten, aber so hat jeder noch eine gewisse Eigenständigkeit, muss nicht jede Ausgabe vor dem anderen rechtfertigen. Klingt etwas chaotisch, aber wir kommen gut damit klar. Übers Geld zumindest, streiten wir uns nie. Größere Anschaffungen werden gemeinsam beschlossen, aber es gibt keine Regel, was genau eine größere Anschaffung ist.
LG Jupp
Beitrag von kerstini - 18.01.12 - 20:21 Uhr
Hallo,
bei uns gibt es nur ein WIR! Selbst alle Sparverträge, Bausparer etc. sehen wir als UNSER Geld an wenn es mal ausbezahlt wird. So ein Familienmodell käme für mich gar nicht in Frage!
Das dein Mann dir dann sogar im Urlaub alles aufrechnet finde ich ist ein echtes No-go!
Ich finde du bist nicht gierig sondern.... ich weiß gar nicht wie ich es ausdrücken soll... vielleicht zu weich? Duckmäuserisch? Setz Dich durch! Sprich mit ihm! Ich bringe momentan auch kein Geld nach Hause und trotzdem ist es selbstverständlich das ich genauso über unser Vermögen verfüge wie mein Mann.
LG
Kerstin mit Ida
an der Hand und MADITA, LEO &
im
Beitrag von sweetbaby06 - 18.01.12 - 20:24 Uhr
Das Einkommen von meinem Mann, der VZ arbeitet und mein Einkommen (TZ) kommt auf UNSER Konto. Bei uns gibts kein "Deins" und "Meins". Größere Anschaffungen werden besprochen, bei kleineren kaufen wir uns das. Es wird nur darauf geachtet, nicht ins Minus zu kommen...
Alles andere könnte ich mir nicht vorstellen...
Beitrag von lilime2008 - 18.01.12 - 20:33 Uhr
Er soll sich 10% von seinem Geld nehmen und sich nen schönen Tag davon machen und schon ist es 50-50 ausgeglichen!
Finde das sehr kleinkariert.
Mein Partner hat auch knapp 400 euro mehr als ich, aber er zahlt ein paar rechnungen sowie ich ein paar zahle.
Beitrag von anja1968bonn - 18.01.12 - 20:41 Uhr
Als ich meinen jetzigen Mann kennen gelernt habe, haben wir schon eine Zeitlang Haushaltsbuch geführt und auch in der Kategorie "dein Geld, mein Geld" gedacht, wie man das eben aus WG-Zeiten so kannte. Aber schon lange vor der Ehe gab es nur noch "unser Geld" - nur größere Anschaffungen besprechen wir, ansonsten kann jeder von uns frei über das Konto verfügen und ist dem anderen auch keine Rechenschaft schuldig.
Ein solches "Modell" wie Eures finde ich befremdlich
LG
Anja
Beitrag von diana1101 - 18.01.12 - 21:03 Uhr
Hi,
ich finde auch befremdlich wenn man es so genau aufteilt.
Wir haben kein Gemeinschaftskonto und das wird auch so bleiben.
Mein Mann bringt 3/4 des Gesamteinkommens und ich 1/4 nach Hause - 39% Stelle
Ich bezahle von meinem Geld - 2 Versicherungen, die ich nicht überschreiben kann und will, PS-Lose, Bausparvertrag, meine Handyrechnung, mein Sport und sämtliche Lebensmittel und alltägliche Dinge die man im Haushalt braucht, ect.pp
Den Rest tilgt mein Mann - Versicherungen, Hauskredit, Sprit (meistens zumindestens), Strom/Wasser, Kindergarten, Krankenkasse vom ihm und unsere Tochter, ect.pp
Alle andere Dinge die angeschafft werden müssen, werden gemeinsam besprochen..
Das klappt sehr gut.
MfG Diana
Beitrag von zwiebelchen1977 - 18.01.12 - 21:09 Uhr
Hllo
Komische Aufteilung habt ihr. Ich gehe 50% abeiten, mein Mann 100%. Beide Gehälter gehen auf ein Konto und davon wird ALLES bezahlt.
Bianca
