Ideen Anregungen gesucht, wenns Kind größer wird, mir fehlt eine Perspektive...

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Beitrag von fannylein - 19.01.12 - 11:13 Uhr

Hallo!
wir haben eine Tochter, die diese Jahr in die Schule kommt. Ich hatte und habe das Glück, bisher nicht arbeiten zu müssen, da wir zb. im eigenen Haus leben und unsere Ansprüche eher genügsam sind. Ich habe eine Ausbildung als Bürokauffrau und werde 42 J. Allerdings habe ich den Job mehr als ungern gemacht. Jetzt habe ich echt Angst, in ein Loch zu fallen, wenn die Kleine eben größer wird.
Offen gestanden bin ich total planlos und nicht gerade sehr experimentierfreudig. Ich suche nicht mal unbedingt einen Job, aber eine Beschäftigung die mir Sinn gibt hätte ich auf alle Fälle gerne. Nur was? Bin leider keine große Sportlerin, Malerin, Musikerin....
Weiß, es hört sich total fade an, bin ich aber eigentlich gar nicht. Ich mag eigentlich alles was man dekorieren kann, ich plane und organisiere sehr gerne, ich mag auch gerne "Leben" um mich rum. Ich hatte auch schon mal im eigenen Haus einen kleinen Laden mit Geschenkartikeln, nur leider sind wir in einem Dorf (zwar superschön!) und die Kunden blieben einfach aus.

Was macht ihr denn so? Egal ob beruflich oder eben in der Freizeit? Habt ihr Eurem Leben "neuen Sinn" gegeben?

Ach ja, kirchlich oder traditionell, diese Eigenschaft fehlt mir auch....

Würde mich total freuen, evtl auch über Buch-Tipps die einer "Frau mit Midlife-Krise" helfen können.....
Eure
fannylein, die grübelt und grübelt und das seit Jahren..... was sie aus sich machen könnte!

Beitrag von biene81 - 19.01.12 - 11:18 Uhr

Ich arbeite selbststaendig von zuhause aus, mache aber nebenbei immer was.

Momentan Business-Englisch, danach will ich gern schwedisch oder spanisch lernen. Mir machts total viel Spass.

Wenn ich dann irgendwann noch die Zeit finde, werd ich auch noch einen Naehkurs machen. Bei Brausepulver #schein

LG

Biene

Beitrag von brausepulver - 20.01.12 - 20:42 Uhr

#rofl#rofl#rofl

Da gibt man einmal seinen Benutzernamen bei der forensuche ein und dann DAS #herzlich

Sehr gerne bringe ich dir nähen bei #freu

Beitrag von wind_sonne_wellen - 19.01.12 - 11:31 Uhr

Hallo!
Vielleicht kannst du ehrenamtlich irgendwo helfen? Z.B. im Tierheim oder beim Tierschutz?

LG Petra

Beitrag von lieblingstristan - 19.01.12 - 12:36 Uhr

Ich habe irgendwann begonnen, mich politisch zu engagieren. Wenn man möchte, kann das ganz schön zeitintensiv sein. Ist aber natürlich nicht für jeden was.

Alternativ könntest Du Dich in einem (sozialen) Bürgerzentrum engagieren. Dort evtl. sogar Deine Kenntnisse aus Deiner berufl. Tätigkeit einbringen. Viele Menschen benötigen Hilfe bei Behördengängen bzw. Formulierungshilfen für Widersprüche oder anderen Schriftverkehr.

Oder eben in einem Jugendzentrum mitarbeiten. Die sind auch personell immer knapp besetzt und auch da könntest Du Deine Kenntnisse einsetzen z.B. für Bewerbungsschreiben der Jugendlichen.

Manchmal entwickelt sich aus einer solchen Tätigkeit auch eine neue berufliche Alternative.

Lass Dir Zeit, sieh Dich um und teste mal aus, woran Du Spaß haben könntest.

Viel Glück!

Beitrag von ilka24 - 19.01.12 - 12:41 Uhr

Hi,

wenn ich Zeit hätte, würde ich mich politisch noch mehr einbringen und ehrenamtlich arbeiten.

In unsere Schule kommen 1x wtl. Eltern, die mit den Kindern lesen üben (das macht unsere Oma mit) und dann wird auch die Bücherei von Müttern geführt (hat meine Schwägerin fast 10 Jahre gemacht).

In der weiterführenden Schule gibts eine Kantine die von Eltern betrieben wird, also ggf. findest du ja auch so etwas in der Schule deines Kindes.

Bei uns werden immer Leute gesucht, die in Altenheimen Zeit spenden, auch ein Kinderhospitz gibt es in der Nähe.

Was ist mit der Option sich im Sportverein als Kursleisterin einzubringen?

Also mir würden sofort Dinge einfallen, aber mit 3 Kindern von 1, 5 und 8 Jahren und einem 30 Stunden-Teilzeit-Job beginnt meine Freizeit erst nach 20.00 Uhr.

LG Ilka

Beitrag von sottlern - 19.01.12 - 14:10 Uhr

ehrenamtliche Tätigkeiten sind bereits genannt worden. Aber vielleicht hast Du Lust beruflich noch nach einem anderen Abschluß zu streben? Ich habe mich an der Fernuni Hagen eingeschrieben. Du musst keine weite Anreise antreten und kannst Dein Lernpensum und die Übungsaufgaben von zu Hause aus erledigen. Wenn Dir der Sinn nach Kontakt steht finden immer wieder Veranstaltungen in Hagen und/oder in den bundesweiten Studienzentren statt. Außerdem werden auch sehr gerne Lerngemeinschaften gegründet, was einen auch immer wieder mal raus vor die Tür bringt.

Lg

P.S. Übringens kann man auch ohne Abitur ein Studium antreten, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung und einige Jahre im Beruf vorweisen kann.

Beitrag von sunflower.1976 - 19.01.12 - 15:18 Uhr

Hallo!

Ich studier auch an der Fernuni (Bildungswissenschaft). Was studierst Du?

LG Silvia

Beitrag von sottlern - 19.01.12 - 15:41 Uhr

Kulturwissenschaften, aber leider fehlt mir durch unseren doppelten Familienzuwachs im letzten Herbst ein wenig die Zeit. Habe das erste Semster gut rumgebracht, aber seitdem tue ich mir schwer wieder reinzukommen.

Aber, großes Ziel für 2012: wieder voll durchstarten, weil es ziemlich viel Spaß macht und mega interessant ist.

Wie weit bist Du?

Beitrag von e-milia - 19.01.12 - 17:11 Uhr

Hihi, ich schließ mich mal eurer kleinen Runde an.

Studiere auch an der Fernuni. Auch KuWi. Nun kommt im Sommer mein zweites Kind und ich fürchte auch, dass das einen fiesen Einbruch im Lernen bedeutet wird (auch wenn es 'nur' eins ist.)

LG, e-milia

Beitrag von sunflower.1976 - 19.01.12 - 18:33 Uhr

Hallo!

Ich bin jetzt im 4. Semester, aber ich mache nur ein Modul pro Semester. Mehr schaffe ich nicht. Kulturwissenschaften hatte ich auch erst überlegt, bin dann aber auf Bildungswissenschaft umgeschwenkt.
Bei zwei Babys fehlt natürlich die Zeit! Das würde ich auch nicht schaffen.

LG Silvia

Beitrag von ciara_78 - 19.01.12 - 15:15 Uhr

Hallo

Ich würde mir in der Situation einen Hund anschaffen. Man kommt raus, hat was zu tun und auch wieder etwas zum knuddeln. ;-)

LG, Ciara

Beitrag von sunflower.1976 - 19.01.12 - 15:16 Uhr

Hallo!

Ich bin eigentlich Ergotherapeutin und habe gemerkt, dass ich mir nicht vorstellen könnte, bis zur Rente in diesem Beruf zu arbeiten. Zum anderen ist es hier auf dem Land schwierig, eine Teilzeit-Stelle mit überwiegender Arbeitszeit am Vormittag zu bekommen. Häufg heißt Teilzeitarbeit in der Praxis (v.a. für neuere Mitarbeiter): Hausbesuch um 9 Uhr, der nächste in der Praxis um 12 Uhr, dann nochmal Hausbesuche um 14 Uhr und 18 Uhr. Das ist mit Kindern schwer vereinbar.

Ich habe mich (gemeinsam mit meinem Mann) dazu entschlossen, ein Fernstudium in Teilzeit an der Fernuni Hagen zu beginnen. Mich weiterzubilden war und ist mir sehr wichtig. Und dieses Studium ist etwas, was mich weiter bringt und auch noch Spaß macht.

LG Silvia

Beitrag von lydia08 - 19.01.12 - 16:44 Uhr

Hallo!

Bei uns gibts es eine Freiwilligen Agentur: Schau mal hier:

http://freiwilligen-agentur.de/

ich weiß ja nicht wo du herkommst, aber vielleicht gibts da auch so etwas in der Nähe?

Dort werden unterschiedlichste ehrenamtliche Tätigkeiten koordiniert.....kannst ja mal reinschauen...da ist von Hausaufgabenbetreuung, Sorgentelefon, Seniorenbesuche bis "Hilfe bei Wohnungsrenovierung" usw.....alles dabei.

So dann mal viel Spaß dabei....

Viele Grüße

Lydia08.

Beitrag von hermiene - 19.01.12 - 18:23 Uhr

Naja, ob es "glück" ist nicht arbeiten zu gehen ist Typsache ;-)

Wenn Du was mit Kindern machen willst:

Was immer gesucht wird sind Pflegeeltern. Grad für "Kurzzeitpflege" muß man flexibel sein. Oder auch Tagesmütter!!! Für mich wäre beides nix, allerdings würde ich (wenn ich nicht arbeiten würde) sofort für die Betreuung der Babyklappe zur Verfügung stehen.
Oder Begleitung für integrative Kinder in KiGa / Schule.

Was kannst Du denn oder machst Du gerne???

Ne Bekannt strickt z.B. unmengen Socken für den Basar eines ALtenheims. Die Wolle bekommt sie von denen und strickt sie dann "ehrenamtlich". Wenn Du was produzieren kannst (nähen, stricken, töpfern...) wäre vielleicht ein online-shop was. Viele nähen (z.B. Kinderkleidung, Lederschläppchen) und verkaufen es über verschiedene 2.Hand-Läden.

Oder Kurse über VHS anbieten - die suchen immer Dozenten.

LG,

Hermiene

Beitrag von liki - 19.01.12 - 18:41 Uhr

Hallo Fannylein,

wenn ich kein Geld verdienen müsste, würde ich sofort wieder dahin zurückgehen, wo ich schonmal war:

in die ehrenamtliche Kinderklinikseelsorge.

Wir haben uns dort um die Betreuung von Geschwisterkindern gekümmert, deren GEschwister auf der Intensivstation lagen und - meist Frühchen - die eigenen Eltern brauchten. Da kamen die Geschwisterkinder oft zu kurz, auch sind diese Kinder oft sehr traurig und verwirrt, weil das kleine Schwesterchen oder Brüderchen nicht besucht werden kann und Mama und Papa zuhause nur weinen oder überfordert sind.

Eine weitere Aufgabe, um die wir uns in dieser Gruppe gekümmert haben, waren Besuchsdienste für Kinder, die länger im Krankenhaus lagen und von ihren Eltern keinen oder kaum Besuch bekamen. Sei es aus familiären, gesundheitlichen, organisatoorischen Gründen oder schlichtweg aus Vernachlässigung.

Für die Mitarbeit in dieser Gruppe wurden wir geschult und per Supervision begleitet.

Mir hat das sehr viel Erfüllung und Freude gegeben, ich würde das sooo gerne wieder machen, aber ich muss Geld verdienen.

ich weiß nicht, ob Dir das liegt, aber vielleicht konnte ich Dir eine Anregung geben.

Ich wünsch Dir, dass Du findest, was Du suchst,

#herzlich liki

Beitrag von doris72 - 19.01.12 - 19:13 Uhr

Das finde ich so richtig toll!!!!#pro

LG von D.

Beitrag von erstausstattung - 24.01.12 - 07:59 Uhr

Ich liebe meinen Beruf und könnte mir nicht vorstellen, ihn aufzugeben – auch nicht für Geld. Hätte ich aber mehr Zeit, würde ich noch eins, zwei Pflegekindern ein Zuhause geben, neben unserer auch nicht leiblichen Tochter.