Hallo,
mich wundert, dass noch niemand über den Film geschrieben hat. Hat den niemand gesehen?
Mir hat er sehr gut gefallen - obwohl er so schrecklich traurig war.
Es war ein bewegender Film, sehr stimmig und die Kinder und Wotan Wilke Möhring haben ganz toll gespielt. Besonders gefallen hat mir der kleine Piet.
LG, Cinderella
Der letzte schöne Tag
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von cinderella2008 - 19.01.12 - 12:43 Uhr
Beitrag von criseldis2006 - 19.01.12 - 12:49 Uhr
Hallo,
ich habe den Anfang (ca. 20 min. und dann wieder ab 21.15 Uhr) geschaut.
Ich fand den Film auch sehr schön und sehr traurig.
Als das Mädchen kurz vor Schluss so weinte, liefen mir auch die Tränen.
Allerdings kann ich als Mutter nicht verstehen, wie man seinen Kindern sowas antun kann, Depressionen hin oder her.
LG Heike
Beitrag von cinderella2008 - 19.01.12 - 13:51 Uhr
Ein depressiver Mensch steht unter einem solchen Leidensdruck, dass er zu solchen Überlegungen nicht mehr fähig ist, wenn die Krankheit stark ausgeprägt ist. Das ist leider das Problem.
Beitrag von lieblingstristan - 20.01.12 - 14:08 Uhr
Schade, da hat jemand die Botschaft des Filmes wohl nicht verstanden.
Beitrag von delfin03 - 19.01.12 - 12:52 Uhr
Hallo,
ich habe den Film gestern Abend aufgezeichnet, da mein Mann keine deutschen Dramen schauen mag. Da ich aber in den nächsten Tagen viele Abende alleine zuhause sein werde, habe ich ausreichend Gelegenheit mir den Film in Ruhe anzuschauen. Viele gute Sachen laufen im Moment ja nicht im TV.
LG
Anke
Beitrag von roxy73 - 19.01.12 - 13:05 Uhr
Hallo Cinderella,
ich habe den Film gestern auch zusammen mit meinem Freund gesehen und wir sind beide heulend auf der Couch gesessen. Eigentlich hat mein Freund nicht so "nah am Wasser gebaut", aber irgendwie war es da echt heftig. Es sind nicht nur die Tränen gelaufen, sondern wir haben beide richtig geschluchzt.
Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob ich den Film wirklich gut fand. Schauspielerisch war er super, aber durch das viele Weinen war es blöd und richtig gut gleichzeitig. Wenn du verstehtst was ich meine.
Vielleicht ging uns dieser Film einfach so nah, weil wir beide schon einen sehr nahen Menschen verloren haben - ich meinen Vater und mein Freund seinen Taufpaten und weil wir gerade dabei sind eine eigene kleine Familie zu gründen.
LG
Roxy
30. Woche
Beitrag von cinderella2008 - 19.01.12 - 13:50 Uhr
Hallo Roxy,
mir ging der Film auch so nah, ich habe auch geheult, obwohl ich sonst gar nicht der Typ bin, dem vor dem TV oder im Kino die Tränen laufen.
Der Film war sehr emotional.
Ich habe zwar glücklicherweise noch niemanden auf diese Art verloren, aber mein Bruder leidet auch an starken Depressionen. Wahrscheinlich hat mich das deswegen so mitgenommen.
LG, Cinderella
Beitrag von susanna-andre - 19.01.12 - 19:13 Uhr
Hallo,
ich fand den Film auch gut, vorallem gut dargestellt. Ich weiß wie sich sowas anfühlt (habe mit 12 meine Mutter tot in der Wohnung gefunden)
Ich habe auch geweint...vorallem als der kleine Piet seine Mutter immer gesehen hat!
Susi
Beitrag von lichtchen67 - 20.01.12 - 09:31 Uhr
Der Film war richtig großartig, toller Film, tolle Leistung der Schauspieler, vor allem der Kinder. Piet fand ich auch toll.
Ach es waren unendlich viele tolle treffende Szenen dabei.... Am Ende hab ich auch rotz und Wasser geheult. dabei fand ich war der Film angemessen gemacht, leise und ruhig und nicht reißerisch ausschlachtend.
Lichtchen
Beitrag von casssiopaia - 20.01.12 - 10:17 Uhr
Ich mag Dramen eigentlich nicht wirklich, weil ich sehr nah am Wasser gebaut bin.
Aber ich bin froh, dass ich mich auf diesen Film eingelassen habe. Ich fand ihn großartig. Schwere Kost, traurig, emotional, aber sehr sehr gut. Die Hörzu hatte mit dem Pfeil nach oben ausnahmsweise mal recht.
Wie erwartet hab ich nicht nur einmal sprichtwörtlich Rotz und Wasser geheult, ich hab richtig geschluchzt und hatte am Ende eine Tempopackung aufgebracht.
Am schlimmsten hats mich bei der Szene erwischt, als Maike am offenen Sarg ihrer Mutter stand, ihr Piets Bild reinlegte, ihr die selbstgestrickten Handschuhe anzog und ihr den unpassenden Lippenstift abwischte. Das war heftig.
Ich hoffe, niemals in dieser Situation sein zu müssen.
Oben schrieb jemand, dass sie als Mutter den Selbstmord nicht verstehen kann. Ich kann es auch nicht. Aber diese Krankheit ist leider zu stark. Und niemand, der diese Krankheit nicht hat, kann nachvollziehen, was in einem schwer depressiven Menschen vorgeht.
LG
Claudia
Beitrag von gluecks.kind - 20.01.12 - 12:27 Uhr
Hallo,
ich habe den Film auch gesehen und fand ihn wunderschön und rührend. Ich habe mich auch immer wieder gefragt - wie kann man das seiner Familie, besonders den Kindern antun. Nach dem Film habe ich im internet über Depressionen gelesen und da sah die Sache schon etwas anders aus. Wobei ich nach wie vor nicht ganz verstehen kann, warum sich viele nicht Hilfe suchen. Aber solange man selber nicht in der Situation steckt, ist das schwierig zu beurteilen und nachzuvollziehen.
Der Film war auf alle Fälle super und die zwei Kinder haben extrem gut gespielt.
LG
Beitrag von cinderella2008 - 20.01.12 - 13:43 Uhr
*warum sich viele nicht Hilfe suchen.*
Eben weil sie diese Krankheit haben. Das sind die ganz schweren Fälle. Habe so etwas leider auch im engsten Familienkreis (mein Bruder).
