Von der gesetzlichen zur privaten KK wechseln?

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Beitrag von tinalein1990 - 19.01.12 - 16:52 Uhr

Hallo,

mein Mann hat eine Beförderung erhalten und nun die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Würdet Ihr uns dazu raten? Ich bin gesetzlich versichert, da ich arbeite, unser Kind ist bei ihm dabei. Muss es das auch bei der privaten dann? Oder sollen wir lieber gesetzlich bleiben?

Danke für Tipps!

Beitrag von vwpassat - 19.01.12 - 16:54 Uhr

Wenn ein Kind mit im Spiel ist, würde ich generell dazu raten, in der GKV zu bleiben.

Beitragsfrei gibt es in der PKV nicht, jeder zahlt einen extra Beitrag.

Beitrag von seikon - 19.01.12 - 17:03 Uhr

Ich würde absolut in der gesetzlichen bleiben und mich ggf. über Zusatzversicherungen entsprechend "upgraden".

Da kannst du dann auf den Status eines Privatpatienten kommen, aber mit den Vorzügen der GKV. Und eine Zusatzversicherung kündigt sich einfacher, als der etwaige Rückwechsel später von der PKV in die GKV.

Beitrag von bi_di - 19.01.12 - 17:25 Uhr

Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschliessen. Nachdem einige private Krankenversicherungen ihre Beiträge mal eben um knappe 40% erhöht haben, geht der Trend wieder zurück in die GKV. Bloss ist das nicht so einfach, wenn man mal draussen war.

Grüsse
BiDi

Beitrag von tinalein1990 - 19.01.12 - 17:47 Uhr

danke euch! momentan wäre die gkv mit zusatzleistungen 200 € teurer, daher die überlegung.

steigen die beiträge generell in der pkv oder mit dem alter?

Beitrag von vwpassat - 19.01.12 - 18:01 Uhr

Für Mann alleine oder mit Kind?

Unabhängig davon gibt es Berechnungen, dass sich vom 30. bis zum 65. Lebensjahr sich der Beitrag in der PKV verdoppelt bis verdreifacht!

Beitrag von tinalein1990 - 19.01.12 - 19:55 Uhr

Mit Kind, also für beide zusammen wären es ca. 200 € mehr im Monat.
Verdoppelt und verdreifacht... wie ist es in der GKV? Gehts da immer nur prozentual nach dem Einkommen? Also wenn das irgendwann doppelt so hoch ist wie heute, verdoppeln sich dann die Beiträge oder gibt es so etwas wie einen Höchstsatz?

Beitrag von vwpassat - 19.01.12 - 20:34 Uhr

Die GKV wird prozentual berechnet und ist nach oben gedeckelt.

Beitrag von tinalein1990 - 21.01.12 - 17:49 Uhr

danke!

Beitrag von manavgat - 19.01.12 - 19:03 Uhr

Kuck mal bei der Techniker.

Da ist ganz neu, dass z. B. ein Teil der Ostheopathiekosten übernommen werden

und!

bis zu 100 Euro im Jahr je Familienmitglied für Naturheilmittel.

Gruß

Manavgat

Beitrag von felidae01 - 19.01.12 - 21:04 Uhr

"Da ist ganz neu..."

Gibts bei der DAK und auch bei der IKK schon seit etlichen Jahren - die (DAK) haben damals die Kosten Osteopathie für meinen Sohn übernommen. Naturheilkunde/Homöopathie ist bis zu einem gewissen Betrag auch mit bei.

Und bei der IKK war das für mich ein absolutes Kriterium für den Wechsel.

LG #katze

Beitrag von kati543 - 19.01.12 - 18:13 Uhr

Naja, generell muß ja erst einmal geschaut werden, ob die PKV dein Kind auch versichern würde. Denn verpflichtet ist sie dazu nicht. Einen eigenen Beitrag muß dein Kind natürlich ab da auf alle Fälle zahlen.
Die PKV ist für absolut JEDEN teurer als die GKV in JEDEM Jahr, in dem derjenige auch mal krank war. Die PKV ist nur dann monatlich preiswerter, wenn eine jährliche Selbstbeteiligung pro Versichertem dabei ist. Und wenn dein Mann nie eine Kur will, oder mal zu Hause bleiben wegen dem Kind, eine Haushaltshilfe beantragen,... die Leistungen der GKV sind sehr viel breiter als die der PKV. Und falls (wir wollen es nicht hoffen, aber falls...) deinem Mann wirklich mal was passiert und er Hilfsmittel braucht, dann ist er bei der PKV echt schlecht dran. Die haben nämlich starre Hilfsmittelkataloge. Oder solche "Kleinigkeiten", wie Windeln (die bei Inkontinenz wirklich teuer werden mit immerhin 0,5€/Stück) werden eben nicht übernommen.

Beitrag von manavgat - 19.01.12 - 19:01 Uhr

Ich rate jedem der Familie hat davon ab!

Gruß

Manavgat

Beitrag von xyz09 - 19.01.12 - 20:18 Uhr

Wenn dein Mann nicht zu viel verdient, kann das Kind auch über dich gesetzlich versichert werden. Ist bei uns so. Ich bin privat versichert (da Beamtin mit 50% Beihilfeanspruch), verdiene aber unter der sog. Beitragsbemessungsgrenze, sodass unsere Lütte im Rahmen der Familienversicherung über meinen Mann versichert ist.
Meine KV hat auch die Beiträge erhöht, allerdings sehr, sehr moderat (7 Euro). Es hat schon teilweise Vorteile privat versichert zu sein (oft kürzere Wartezeit, schnellere/überhaupt Termine bei neuen Ärzten...), das mit den hohen Rechnungen, die man vorstrecken (oder dauernd einreichen) muss, ist schon nervig.
Für mich ist es sooo viel günstiger, mich privat zu versichern, dass sich die Frage nicht (nur sehr kurz) stellte.

Viele Grüße
xyz mit Mann, Maus und Bauchzwerg