Traumgeburt vor knapp 22 Monaten :)

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Beitrag von entchen1984 - 19.01.12 - 17:11 Uhr

Huhu, ihr Lieben! Ich möchte auch von der Traumgeburt meines kleinen süßen Sohnes berichten, auch wenn die schon fast 22 Monate zurückliegt ;-).
Meine Schwangerschaft war ungeplant, aber komplikationslos. Ich hatte auch die ganze Zeit gar keine Angst vor der Geburt, schließlich hatten das ja schon Milliarden von Frauen vor mir geschafft :-).
Und irgendwann, eine Woche vor ET, war der große Tag dann da. Ich bin morgens wie immer aufgestanden, hab meinem Freund tschüß gesagt (weil der arbeiten musste) und hab den Rest des Tages mit Spaziergängen und Lesen verbracht. Es war rein gar nichts anders als sonst. So gegen 16:00 bin ich dann wieder raus gegangen. Aber ich war nach knapp 15 Minuten wieder zuhause, weil mir irgendwie... seltsam zumute war. Mir ging es nicht schlecht, im Gegenteil, aber irgendwas war anders. Naja, ich hab mir es dann auf der Couch gemütlich gemacht... bis gegen 16:30 dann die Fruchtblase *platsch* machte und geplatzt war. Nach dem ersten Schreck, hab ich mir erstmal eine andere Hose angezogen und wollte gerade meinem Freund Bescheid sagen...als mir einfiel, dass ich das Geschirr ja noch gar nicht gespült hatte *g*. Ich also erst mal in die Küche, abwaschen und dann so gegen 16:45 dem werdenden Papa Bescheid gesagt. Der kam dann auch sofort von der Arbeit nach Hause und während ich ihn noch für bescheuert erklärt habe, ein Taxi zu rufen, wo wir doch auch mit Bus und Bahn zur Klinik hätten fahren können, hat er schon mal seine Eltern angerufen, damit die irgendwann den Koffer hinterherbringen. Und warum der so ne Panik machte und unbedingt jetzt schon loswollte, obwohl wir doch noch Stunden hatten (ist ja unser erstes Kind) wußte ich da auch nicht. Aber gut, sicher ist sicher.
Naja, so gegen 17:30 waren wir dann am Kreissaal angekommen und auf die Frage der Hebamme, ob ich denn Wehen hätte, hab ich noch fröhlich den Kopf geschüttelt. Da hieß es dann erstmal 30 Minuten ctg und dann ab zum Ultraschall. Ich bin fast von der Liege gepurzelt, als die Hebamme meinte, mein Muttermund sei schon 4 cm auf - dabei hatte ich das bis hierher gar nicht mitbekommen! Dann lag ich am ctg, mein Freund wirft einen Blick drauf und fragt mich, ob ich wisse, dass ich Wehen habe... öhhh... neee... ;-) Und dann, 15 Minuten später, fing es an in den Beinen zu ziehen. Ich konnte das gar nicht zuordnen - was sollten denn meine Beine damit zu tun haben? Und obwohl es schon aua war, fand ich das ganze nicht sooooo schlimm. Aber dann ging es los ;-). Das ctg zeigte immer schnellere Ausschläge und der Ultraschall war schwierig, weil die liebe Ärztin ständig Wehen abwarten musste und der Kleine schon zu weit im Becken war, als dass man seine Größe hätte abschätzen können. Wir sind danach direkt in den Kreissaal gekommen, wo ich fröhlich Wehen veratmet habe (die zwar schmerzhaft waren, aber wesentlich angenehmer als ich mir das vorgestellt hatte). Und dann, kurz nach 19 Uhr, hieß es dann, der Muttermund sei vollständig auf. Ich hab mich wieder etwas gewundert, aber gut, wenn die Hebamme das sagt, wird es wohl stimmen ;-). Also durfte ich mitpressen. Der Kleine (von dem wir da noch dachten, es sei ein Mädchen) wollte dann aber doch nicht ganz so schnell raus und hat sich noch eine Stunde Zeit gelassen, bevor er auf die Welt kam. Die Presswehen fand ich überhaupt nicht schmerzhaft :-). Und als mein süßer Kleiner dann da war, war es auch vollkommen egal, dass es kein Mädchen war =verliebt . Zum Glück hatten wir da schon einen Jungennamen, für den Fall der Fälle... insgesamt hat die Geburt vom Blasensprung an also knapp dreieinhalb Stunden gedauert und von den ersten spürbaren Wehen zweieinhalb. :-)

Beitrag von amina-85 - 21.01.12 - 08:17 Uhr

herzlichen glückwunsch :-)

so eine schnelle tolle geburt mag ich auch #verliebt

warum dachtet ihr denn es wird ein mädchen?? habt ihr ein mädchenouting die ganze zeit bekommen?????

alles gute ;-)

Beitrag von entchen1984 - 21.01.12 - 11:50 Uhr

Danke :-)
Mein Frauenarzt sprach seit der 29. SSW von einem Mädchen. Die Hebammen waren lustig - immerhin hatten sie schon einen rosa Strampler und ein rosa Armband bereit gelegt (weil wir ja sagten, es sei ein Mädchen) und dann mussten die ganz schnell alles in blau organisieren. (Wobei es uns vollkommen egal gewesen wäre, wenn er in einem rosa Strampler zu uns gekommen wäre - hauptsache schön warm und gemütlich für ihn).