Hallo 
Ich bin 21 Jahre alt und habe einen Sohn, der in zwei Tagen 1 Jahr alt wird. Der Kindsvater und ich sind verheiratet, möchten uns nun aber trennen.
Nun ziehen mein Sohn und ich in einer Woche in eine neue Wohnung. Der Umzug war bereits geplant, bevor wir uns zu der Trennung entschlossen haben und dementsprechend ist die neue Wohnung relativ groß - 78qm² und ca. 500€ Warmmiete (+Strom).
Von meinem Mann werde ich ca. 950€ Unterhalt für mich und unseren Sohn bekommen, da er etwa 1900€ netto verdient. Zuzätzlich hätte ich dann noch die 184€ Kindergeld.
Eine Ausbildung werde ich voraussichtlich im Herbst beginnen und dann Schülerbafög beantragen, sowie selbst für mich Kindergeld erhalten.
Allerdings frage ich mich, was ich zur Überbrückung noch beantragen kann, da nur Unterhalt und Kindergeld nicht all zu viel sind. Hartz IV fällt ja raus, da ich durch die Betreuung meines Sohnes nicht arbeitsfähig bin. Wohngeld vielleicht oder gar Sozialhilfe?
Ich wäre froh über eine Antwort. Vielleicht hat jemand in letzter Zeit die selbe Situation gehabt.
Liebe Grüße,
Melanie
Was kann ich bei Trennung beantragen?
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Beitrag von mamamaus90 - 19.01.12 - 21:06 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 19.01.12 - 22:00 Uhr
Hallo
Entweder Wohngeld und Kinderzuschlag oder ALg II. Wobei Kindergeld und Unterhalt voll angerechnet wird.
Unter Umständen könnte es sein, das die Wohnung zu groß und zu teuer ist. Dann wird nur das übliche übernommen(inc der Nk) was bei euch für 2 Personen üblich ist. Den Rest( auch die zu vielen Nk) must du dann selber zahlen. Der Strom wird eh nicht bezahlt, den must du auch selber zahlen.
Bianca
Beitrag von mamamaus90 - 19.01.12 - 22:29 Uhr
Hallo Bianca!
Vielen Dank für deine Antwort! 
An Kinderzuschlag hatte ich garnicht gedacht. Da ich ALG II vermeiden möchte, werde ich dann wohl die erste Option wählen. Laut einigen Online-Rechnern würde ich ca. 110€ Kinderzuschlag und 85€ Wohngeld erhalten. Davon lässt sich eigentlich gut leben, zumindest übergangsweise.
Dann werde ich nächste Woche mal alle Anträge fertig machen und abwarten. Ab jetzt kann es ja nur noch besser werden! 
Liebe Grüße,
Melanie
Beitrag von enti1976 - 20.01.12 - 00:19 Uhr
Hartz IV hat nichts mit Arbeit oder arbeitsfähig zu tun - kannst du beantragen - allerdings ist für 2 Personen irgendwo bei 60 m² schluss - Mietgrenzen in Euro sind je nach Stadt unterschiedlich.
Eben dann als Aufstocker - weil Kigeld und unterhalt angerechnet werden.
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 09:08 Uhr
Ich bin mir jetzt nicht sicher aber war da nicht was für zwei Personen stehen ca. 1150 € zu?
Sprich du bekommst 950 € Unterhalt + KinderGeld 184 € das sind schon 1134 €.
Und mit der Wohnung denke ich auch das die Wohnung zu groß sein wird bei uns ist es so das eine Wohnung für 2 Personen 60 qm sein darf.
Du findest 1134 € zu wenig für euch 2? Ich wünsch Dir aber viel Glück beim beantragen kann ja sein das du doch noch was bekommst.
Aber 950 € Unterhalt find ich echt viel, da bleibt deinem Mann aber nicht viel übrig.
Beitrag von mamamaus90 - 20.01.12 - 09:29 Uhr
Im Prinzip wären 1150€ garnicht mal so wenig. Ich hab auch schonmal von ALG II gelebt und kam damit bestens zurecht.
Allerdings haben wir erst vor kurzem ein neues Auto gekauft, was mit 125€ monatlich abbezahlt werden muss. Und wenn ich Miete und das abrechne, dann bleibt etwa 450€. Und das sind auch nicht die einzigen Rechnungen, die bezahlt werden müssen (Telefon, Internet, Haftpflicht, Riester-Rente, usw.).
Leider bin ich auf das Auto angewiesen, da die nächste Einkaufsmöglichkeit ansonsten 40 Minuten zu Fuß entfernt wäre. Und auch Ärzte und alles ist so weit weg.
Ich weiß, dass uns theoretisch nur 60qm² zustehen. Aber der Mietvertrag ist bereits länger unterschrieben und nochmal in 3 Monaten umziehen möchte ich auch ungerne. Mein Sohn soll sich möglichst bald an einen festen Ort gewöhnen. Außerdem wäre ich ab Oktober sowieso nicht mehr auf finanzielle Unterstützung angewiesen, da ich dann ja zusätzlich noch Schülerbafög und Kindergeld erhalten würde.
Ich hoffe das Amt macht da eine Ausnahme und zwingt mich nicht zum Umzug. Ansonsten verzichte ich eben auf deren Geld und schlage mich so irgendwie durch. Hauptsache mein Sohn bekommt alles was er braucht.
Mein Mann verdient ca. 1900€ netto und laut der Düsseldorfer Tabelle muss er 333€ (- 92€ Kindergeld) für seinen Sohn zahlen, also 241€. Während der Trennungszeit stehen mir dann 3/7 des restlichen Geldes zu, macht 711€. Und zusammen eben 952€.
Für ihn selbst bleiben also nochmal genauso viel Geld übrig. Außerdem ist das ja nur für ein Jahr, bis die Scheidung dann durch wäre.
Liebe Grüße,
Melanie
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 09:47 Uhr
Kredite, Versicherungen etc. interessiert die Leute nicht.
SOnst könnte sich ja jeder soviele Versicherungen und Risterrenten etc, leisten und sagen "meine Versicherungen sind so teuer ich habe kein Geld zum Leben" Verstehst du was ich damit meine?
Und meist sagen die auch es gibt Bus und Bahn (ist leider so)
Versuche einfach Wohngeld oder ALG II zu beantragen aber entscheiden musst du dich für eins, beides geht nicht, dann siehst du was sache ist, oder du gehst erstmal nur hin um dich beraten zu lassen was ich dir empfehlen würde bevor du tausend Sachen ausfüllen musst.
ABer wenn ich ehrlich bin finde ich es den Männern gegenüber vom Gesetz her nicht in Ordnung das die Unterhalt für die Frau so hoch ausfällt bzw. das Frau überhaupt Unterhalt erhält, reicht es nicht das er fürs Kind zahlt? Die Frauen können doch selbst für den Unterhalt was tun. (Sorry ist nur meine Meinung).
Ich würde von meinem Mann nie Unterhalt verlangen wenn dann nur fürs Kind.
Beitrag von mamamaus90 - 20.01.12 - 10:29 Uhr
Es ist ja nicht nur den Männern gegenüber ungerecht, es geht ja eher um den Hauptverdiener. Ich kann nicht arbeiten gehen, weil ich unser gemeinsames Kind betreuen muss, also ist es nur logisch, dass ich finanzielle Unterstützung von meinem Mann bekomme. Wäre es umgekehrt und unser Sohn würde bei ihm leben, dann müsste ich schließlich auch Geld an ihn zahlen. 
Ich finde es jetzt auch nicht so super, dass ich auf sein Geld angewiesen bin, aber momentan bleibt mir nichts anderes übrig. Selbst wenn ich darauf verzichten wollte, dann würden mir nochmal über 700€ im Monat fehlen und das Geld zahlt mir dann auch kein Amt der Welt, weil es mir durch meinen Mann schließlich zusteht.
Ist halt alles ein bisschen blöd, aber deshalb will ich ja nun auch die Ausbildung machen, damit ich auf eigenen Beinen stehen kann.
Liebe Grüße,
Melanie
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 10:42 Uhr
Hallo.
>>> ABer wenn ich ehrlich bin finde ich es den Männern gegenüber vom Gesetz her nicht in Ordnung das die Unterhalt für die Frau so hoch ausfällt bzw. das Frau überhaupt Unterhalt erhält, reicht es nicht das er fürs Kind zahlt? Die Frauen können doch selbst für den Unterhalt was tun. (Sorry ist nur meine Meinung). <<<
Und wenn Frau keine Betreuung für ein Kind unter 3 Jahren hat?
Warum sollte der Kindsvater nicht finanziell daran beteiligt sein, dass sein Kind von der Kindsmutter betreut wird ... das ist er doch in einer Beziehung auch, wenn die Kindsmutter noch nicht wieder arbeiten geht oder gehen kann.
Ich finde Deine Meinung reichlich uninformiert und naiv ...
... und wenn Du mal in die Situation kommen solltet, kannst Du Dir (zum Glück) gar nicht aussuchen, ob Du auf Unterhalt für Dich verzichtest ... denn wenn Du auch nur auf einen Cent der Allgemeinheit angewiesen bist, gehen Unterhaltszahlungen immer vor.
LG
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 10:52 Uhr
Ja naiv schon klar..... Aber dazu muss ich jetzt nichts sagen....
Ich sage nur was ich denke vom Gesetz her denn es ist ja fast die hälfte seine Gehaltes.
Ich finde es auch super das die eine Ausbildung machen möchte und auf eigenen Beinen stehen will. Sowas finde ich sehr wichtig und super.
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 11:08 Uhr
Haaaallllooo ...
... wenn sie zusammenleben würden und die Kindsmutter hat kein Einkommen aus vorher genannten Gründen, würde er von EINEM Gehalt auch ZWEI Menschen plus Kind ernähren.
Wie nennst Du es denn dann, wenn nicht naiv (und uninformiert)?
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 11:19 Uhr
Es ist so nun mal meine Meinung. In meinen Augen wird es trotzdem zu hoch berechnet.
Viele Frauen finden sowas natürlich super aber ich denke da auch ein wenig an die Männer.
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 11:37 Uhr
Hallo.
>>> In meinen Augen wird es trotzdem zu hoch berechnet. <<<
Es ist doch nicht zwangsläufig so, dass fast die Hälfte des Einkommens an Unterhaltszahlungen draufgeht ... es kommt doch darauf an, von welcher Einkommenshöhe man ausgeht.
>>> Viele Frauen finden sowas natürlich super aber ich denke da auch ein wenig an die Männer. <<<
Diese Aussage disqualifiziert Dich total, da sie deutlich zeigt, dass Du es dringend nötig hast, Dich von getrennt lebenden und auf Unterhalt angewiesenen Frauen abzugrenzen (und bei Männern anbiedern willst) - hast Du solche Angst, dass Du auch mal in eine solche Situation kommen könntest?
LG
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 11:53 Uhr
Sorry aber ich musste grad so lachen bei dem Text......
1. ich grenze hier niemanden aus.
2. nein ich habe ganz sicher keine Angst in solche Situation zu gelangen.
3. das ist mir auch klar das es nach dem EInkommen geht. Ich find es trotzdem zu hoch immer noch meine Meinung.
Versetz dich mal in die Lage eines Mannes vielleicht verstehst du es dann. Aber es bringt nix mit dir zu Diskutieren.
Ich sage hier meine Meinung die sich sich auch nicht durch dich ändern wird.
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 12:28 Uhr
Hallo.
>>> Aber es bringt nix mit dir zu Diskutieren. <<<
Andersherum wird ein Schuh draus, wenn Du meinen Text noch nicht einmal sinnerfassend lesen kannst ...
>>> 1. ich grenze hier niemanden aus. <<<
Ich habe geschrieben, dass DU DICH abgrenzt!
>>> 2. nein ich habe ganz sicher keine Angst in solche Situation zu gelangen. <<<
Vielleicht nicht bewusst ... aber sich von Unterhalt beziehenden Frauen abzugrenzen, in dem Du sie dafür verurteilst, ist ziemlich deutlich.
>>> Versetz dich mal in die Lage eines Mannes vielleicht verstehst du es dann. <<<
Versetz Du Dich doch mal in die Situation einer getrennten Mutter mit Kleinkind ... könnte allerdings dazu führen, dass das Abgrenzen nicht mehr so gut funktioniert.
LG
Beitrag von evegirl - 20.01.12 - 12:34 Uhr
Das wird mit zu blöd.
Ich sage nix gegen Frauen die es beziehen.
SONDERN DAS ICH ES VOM GESETZ HER ZU HOCH EMPFINDE.
Wie gesagt wer lesen kann ist klar im Vorteil.... Somit hat sich das Thema für mich erledigt. Ist nun mal ein Forum wo man seine Meinung äußern kann, da muss mir keiner sagen wie ich angeblich "Ticke" so kommt es nämlich rüber.
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 12:47 Uhr
>>> Ich sage nix gegen Frauen die es beziehen. <<<
Das habe ich auch NICHT gesagt!
>>> Ist nun mal ein Forum wo man seine Meinung äußern kann, da muss mir keiner sagen wie ich angeblich "Ticke" so kommt es nämlich rüber. <<<
Genauso wie es Dir frei steht zu äußern, dass der Unterhalt Deiner Meinung nach viel zu hoch ist (was mit der Frage der TE überhaupt nichts zu tun hat), steht es mir frei, Deine Motivation für Deine Beiträge hier zu hinterfragen!
By the way ... was willst Du eigentlich im Alleinerziehenden-Forum?
Beitrag von janaslocken - 20.01.12 - 14:26 Uhr
Wenn ich keinen Sex habe, darf ich dann auch nicht ins Liebesleben- Forum schauen?
Beitrag von hedda.gabler - 20.01.12 - 14:33 Uhr
Mit irgendwelchen Stänker-Zweitnicks unterhalte ich mich schon mal gar nicht ...
Beitrag von janaslocken - 20.01.12 - 14:37 Uhr
Oh...dann muss ich mir die sinnvolle Aneinanderreihung der Buchstaben in deiner Antwort eben eingebildet haben. Verzeih!
Beitrag von janaslocken - 20.01.12 - 14:25 Uhr
Ich finde es krass, dass wir noch immer in einer Zeit leben, in der der Exmann für Exfrau UND Kind aufkommen muss. Warum? Für das Kind ja, aber die Ex kann für sich selbst sorgen. Mittelalter finde ich.
Beitrag von evegirl - 22.01.12 - 18:54 Uhr
So sehe ich das auch.
Aber es gibt halte Leute die das nicht so sehen und scheinbar auch diese Meinung nicht akzeptieren wollen.
Beitrag von suess82 - 20.01.12 - 12:47 Uhr
Mein Ex verdient sogar noch mehr. Wollte das ich zu Hause bleibe damit er viel Arbeiten kann und hat mich schließlich für wenig Geld angestellt, damit er keine 3 mal private Krankenversicherung extra zahlen muss.
Nach der Trennung hat er sich als selbstständiger zum Dank arm rechnen lassen und ich bekomme 0 Euro Trennungsunterhalt.
Was ist da gerecht?
Sicher, ich war so blöd und selber Schuld, dass ich nicht andere Jobs die ich hätte bekommen können angenommen habe. Aber da hätte er ja etwas zur Kinderbetreuung beisteuern müssen. Das wollte er nie.
Die Ämter geben sich mit seinen Berechnungen zufrieden und ich bekommen Wohngeld.
Und er? Überweist sich jeden Monat weiter 2500 Euro netto - der Rest geht vom Firmenkonto ab. D.h. der Überschuss ist noch höher, aber er hat sich schon in der Ehe nie den ganzen Gewinn überwiesen. Von den 2500 Euro zahlt er den Mindestunterhalt, den er muss und mit dem Rest finanziert er sich ein schönes Leben mit seiner neuen - einer Frisöse die ja viel Geld zum leben braucht mit ihrem Kind. Für die gemeinsamen Kinder von uns interessiert er sich immer weniger. Zuletzt wurde sogar das Papawochenende "abgebrochen" weil er mit ihnen nicht mehr "klar" kommt.
Ob das nun menschlisch und moralisch korrekt ist?
Beitrag von carrie23 - 21.01.12 - 11:15 Uhr
Du findest es also unfair wenn der Mann für die Frau die das GEMEINSAME Kind betreut Unterhalt zahlen muss?
Sorry aber er hat das Kind gezeugt.
Unfair fände ich es wenn das Kind alt genug wäre dass sie arbeiten gehen könnte, aber das Kind ist 1 Jahr alt.
Find erstmal eine Kinderbetreuung für ein Kind unter drei und sei alleinerziehend dann kannst du groß reden.
Klar du würdest auf Unterhalt verzichten, glaub ich dir aufs Wort ( Vorsicht Ironie ) wenn du keine Betreuung für dein 1 jähriges Kind hast und somit nicht arbeiten gehen kannst.
Beitrag von evegirl - 22.01.12 - 18:57 Uhr
Man sollte auch früh genug um eine Betreuung schauen.
Ich habe es gleich nach der Geburt getan bin überall persönlich hin gefahren mich vorgestellt etc. mein Sohn ist mit 11 Monaten in die Krippe damit ich Arbeiten gehen konnte somit bin ich auf niemanden angewiesen. Ich will mein Geld selbst verdienen.
Im Notfall hilft auch das Jugendamt einen Platz zu finden. (Man muss halt nur seinen hintern hoch bekommen und was dafür tun)
