Wann legt ihr säugling "richtig" schlafen?

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Beitrag von ronja7000 - 19.01.12 - 22:38 Uhr

Meine Maus (6 wochen) schläft eigentlich immer da wo ich gerade bin (auf meinem arm, auf dem sofa, im laufstall in der küche etc.) Wenn ich dann ins Bett gehe gegen 23, 24 uhr, mache ich sie fertig für die Nacht und lege sie im Schlafsack in ihr babybay. Da schläft sie dann meist ganz gut. Ab wann sollte man die mäuse schon früher für die Nacht hinlegen, so dass sie sich daran gewöhnen? Bin gespannt wie ihr das macht! Viele Grüße!

Beitrag von muccilein - 19.01.12 - 23:07 Uhr

Also bei uns war es so, dass meine Maus irgendwann eine längere Schlafphase entwickelt hat, egal wo ich gerade war. Das war so gegen 23 Uhr, da hat sie mit 3 Wochen 4 Stunden geschlafen. Das habe ich genutzt und bin dann mit ihr in unser großes Bett zum schlafen, hab sie nachts dann gleich da gestillt.

Da unser Bett recht klein ist und ich nicht richtig schlafen konnte, habe ich sie in ihr Bett gelegt, was in ihrem Zimmer steht, da bei uns kein Platz ist. Da hat sie dann sogar mal 6 Stunden geschlafen.
Wie sie älter wurde merkte man eigentlich, wann sei müde wurde, jetzt ist sie fast ein halbes Jahr alt und geht um 20 Uhr ins Bett, sie schläft dann durch bis etwa 7 Uhr. Du könntest es eben so "runter staffeln" mit der Zeit.

Ich glaube man muss das merken, dafür gibt es keine Faustregel.

LG

Beitrag von fantimenta - 19.01.12 - 23:11 Uhr

Huhu :-)

ich mache meine Maus immer bei der vorletzten Flasche Bettfertig und lege Sie in ihren Stubenwagen. Dort schläft sie am Tag und auch Nachts :-)

Dann wenn mein Mann auf Arbeit geht um 22.30 Uhr und Mausi ihre letzte Flasche bekommt, wenn sie wach wird, dann schieb ich sie ins Schlafzimmer.

Wenn sie nicht wach wird, schieb ich sie auch ab u zu später ins Schlafzimmer kurz bevor ich dann auch gehe.

Aber Bettfertig wird sie immer zwischen 18-20 Uhr gemacht. Kommt drauf an wann sie die Flasche bekommt :-)

LG fanti

Beitrag von fantimenta - 19.01.12 - 23:12 Uhr

Ach ja meine Maus schläft schon durch.

Von ca 22-6-30 Uhr :-)

Lg fanti

Beitrag von fantimenta - 19.01.12 - 23:12 Uhr

6.30 Uhr ^^

Beitrag von wuestenblume86 - 19.01.12 - 23:13 Uhr

ca. mit 3 Monaten fing ich an ihn abends aktiver ins Bett zu legen und das er dort auch alleine schlief bis wir ins Bett gehen :-) ich denke man muss nur auf die Signale von seinem Kind achten. Viele Kinder fühlen sich abends plötzlich gestört vom TV oder Licht....

Beitrag von purple-rain - 19.01.12 - 23:46 Uhr

hallo,

yannek ist 11wochen alt und ich mache es seit seiner geburt genauso, wie du! tagsüber mal in seinem bettchen, mal in seiner federwiege oder auf dem arm - wo ihm eben gerade nach einschlafen zumute ist!#verliebt
zur nacht mache ich ihn schon zeitiger fertig, aber richtig zum nachtschlaf lege ich ihn so gegen 23uhr, wenn ich ins bett gehe...#gaehn
...und ich habe kein babybay, sondern er liegt im bett neben mir (mit stillkissen als begrenzung zu mir), in seinem "bereich"!

lg #winke

Beitrag von mond09 - 20.01.12 - 06:55 Uhr

Mit 3 Monaten haben wir die Große abends um 20 Uhr ins Bett gebracht, mit 2,5 Monazen den Kleinen.

Beitrag von klari198512 - 20.01.12 - 08:57 Uhr

huhu,

ich wuerds so lassen, wie es ist. klappt doch alles oder?
sie ihat ihre zeit und sie schlaeft gut. da wuerde ich wirklich nichts dran aendern :-)

lg,

klari

Beitrag von ironic666 - 20.01.12 - 09:10 Uhr

die ersten paar wochen war das bei uns ähnlich, inzwischen schläft sie schon um sechs, selten hält sie bis halb sieben durch

Beitrag von janinie - 20.01.12 - 09:13 Uhr

Hallo

Wir haben recht zeitig damit angefangen. Ich glaube Jannik war da 3 oder 4 Wochen alt. Er hat das immer gut mitgemacht. Er wird dann gebadet/gewaschen bekommt seinen Schlafanzug an und wird eventuell nochmal gestillt. Dann gehts immer zur selben Zeit (kann auch mal ne halbe Stunde später werden, wenn nochmal gestillt wird) ins Bettchen-Winnie Poohs Traumshow an und dann dauert es nicht lange, dann ist nebenan im Schlafzimmer Ruhe. An manchen Tagen dauert es ein wenig länger, aber wir können ja auch nicht immer gleich einschlafen. Man merkt auch, dass er zu der Zeit langsm müde wird, da er diesen Rhythmus gewöhnt ist. Und es gibt uns als Paar auch Zeit zu zweit. Früher haben wir ihn ins Bett gebracht, wenn wir schlafen gegangen sind. Da hat er nie so gut geschlafen und wir konnten nie richtig abschalten. Und wir dachten halt, dass es für einen Säugling wichtig ist einen festen Rhythmus zu haben. Damit, dachten wir, kann man nie früh genug anfangen.

LG

Beitrag von victorias - 20.01.12 - 10:34 Uhr

Hallo,

Ich habe das von Anfang an gemacht, da ich persönlich nichts davon halte das Kind bis man selbst schlafen geht erst ins Bett zu legen und es oft schwerer ist dann Babys an feste EInschlafzeiten zu gewöhnen. (Das habe ich auch bei meinen Still- und Babymassagegruppen bemerkt dass fast alle Babys auch erst spät schlafen gehen weil die meisten ja auch nicht um 7 oder 8 ins bett gehen - nebenbei bemerkt ich gehe natürlich dann auch nicht schlafen - ich begleite sie in den Schlaf und genieße dann den restlichen Abend mit meinem Partner)

Meine Hebamme hat auch geraten es so früh wie möglich zu machen! Und dass die natürliche Einschlafzeit bei Kindern(Baby) zwischen 7 und 8 Uhr ist. und die Aufwachzeit zw. 5 und 7 Uhr morgens ist.

Anfangs hats natürlich auch meist 1-2 Stunden gedauert bis sie wirklich tief und länger schläft aber es hat sich bezahlt gemacht und mittlerweile braucht sie meist !max.! ne halbe stunde zum einschlafen.

Sie wird jetzt am 24.01. 5 Monate und es funktioniert schon länger so gut (habe auch gelesen dass eine 20minütige Einschlafzeit vollkommen normal ist und dass das ein Kind auch braucht zum einschlafen)
Aber auch wir haben noch Tage wo es mal länger dauern kann, zwar sehr sehr selten aber sind ja keine Maschinen sondern auch Menschen und die funktionieren nicht nach Knopfdruck! Mal brauchen sie mehr Zeit und mal klappts sogar schon nach 5 Minuten =)

Je nachdem wie müde sie ist mache ich sie zw. halb7 oder 7 uhr abends fertig!
Ein festes Ritual hilft absolut und gibt sowohl deinem Baby als auch dir Sicherheit!
Sie wird jeden Abend gebadet (das ist für sie immer das Highlight des Tages denn sie liebt es über alles!) und dann gehts ab ins Schlafzimmer zum Schlafen - Schlafsack anziehen, Spieluhr an, Stillen,...

Natürlich ist jedes Kind anders und braucht seine eigene Zeit bis es soweit ist. Die einen lernen schneller - die anderen langsamer den Tag-Nachtschlaf zu unterscheiden, das ist auf jeden Fall klar.
Nur weil man feste Rituale einführt heißt es ja nicht dass es von heut auf morgen funktioniert....aber wie bereits gesagt ist das meiner Meinung nach ganz wichtig für Kinder und hilft auf jeden Fall !
Wie diese Rituale dann aussehen ist auch ganz individuell zu gestalten =) Das was du für richtig hältst und wo ihr euch beiden damit wohl fühlt wird dann auch passen.

Wichtig ist dass du dir dafür Zeit nimmst damit es auch gut funktionieren kann.

Ganz liebe Grüße
Victoria

Beitrag von motmot1410 - 20.01.12 - 13:58 Uhr

"Meine Hebamme hat auch geraten es so früh wie möglich zu machen! Und dass die natürliche Einschlafzeit bei Kindern(Baby) zwischen 7 und 8 Uhr ist. und die Aufwachzeit zw. 5 und 7 Uhr morgens ist."

Das habe ich auch mal irgendwo gelesen. Allerdings frage ich mich bis heute auf welcher wissenschaftlichen Grundlage diese Aussage beruht #kratz
Es scheint eher ein westliches Ammenmärchen zu sein und vor allem darauf zurück zu führen zu sein, dass man in unserer Gesellschaft der Meinung ist, dass Kind nicht zum abendlichen Geschehen gehören.

Gerade in südeuropäischen Ländern ist es selbstverständlich, dass man seine Kinder auch abends mit ins Restaurant nimmt und das auch noch nach 19 und 20 Uhr. Wieso auch nicht? Kinder können eigentlich überall schlafen und brauchen gar keine absolute Ruhe und feste Zeiten, so wie es viele Ratgeber gerne behaupten.

Ich finde, dass es kein "Richtig" oder "Falsch" gibt. Die Abendgestaltung muß halt auch zur Familie passen. Wenn der Vater erst um 19 Uhr von der Arbeit kommt, wäre es ziemlich schade, wenn ein Kind dann schon im Bett liegt.

Ich, persönlich, lasse mich auch nur ungerne von solchen Zeiten einschränken. Unser Sohn schläft immer da, wo wir halt gerade sind. Zuhause liegt er abends inzwischen zwar auch so gegen 19 Uhr im Bett, aber nur weil er dann müde ist und für den richtigen Nachtschlaf inzwischen eben mehr Ruhe braucht (das war in den ersten 6 Monaten anders!). Wenn wir eingeladen sind, dann gehen wir aber nicht schon um 18 Uhr nachhause, damit er pünktlich um 19 Uhr im Bett liegt. Oft will er dann gar nicht so früh schlafen und wenn er müde wird, packen wir ihn ins TT und dann schläft er halt dort bis es nachhause geht. Tagsüber ist es genauso. Ich lege ihn nur ins Bett, wenn wir zuhause sind. Aber ich richte meinen Tagesablauf nicht nach seinen Tagesschläfchen. Wieso sollte man sich so einschränken? Kein Wunder, dass viele Eltern schon nach wenigen Monaten die Nerven verlieren und sich kaum noch ausfefüllt fühlen. So ginge es mir auch, wenn ich mich an diese Vorgaben in diversen Ratgebern halten würde.

Ich glaube übrigens auch, dass dieses Vorgehen auch für viele Beziehungen eine deutliche Entlastung bedeuten würde. Wir hatten nie den Anspruch, dass die Abenden uns als Paar gehören und freuen uns dann, wenn wir dann mal einen Abend für uns haben, weil der Kleine halt schon etwas früher ins Bett geht. Sonst genießen wir halt einfach unser Familienleben! Es ist ja auch nicht so, dass wir dafür den ganzen restlichen Tag Zeit hätten, sondern eben auch erst, wenn mein Mann nachhause kommt.

Beitrag von marysa1705 - 20.01.12 - 18:05 Uhr

>>Und dass die natürliche Einschlafzeit bei Kindern(Baby) zwischen 7 und 8 Uhr ist. und die Aufwachzeit zw. 5 und 7 Uhr morgens ist.<<

Nein, die NATÜRLICHE Einschlafzeit ist dann, wenn das Kind müde ist.

Dr. Carlos González zählt die "Regelmäßigkeit" in seinem Buch "In Liebe wachsen" zu den "Theorien, denen ich nicht zustimme":

"In 250 Jahren hat sich nur die Art verändert, die Sache zu verkaufen. Früher erläuterte man die wahren Motive: Die Ordnung ist etwas Künstliches, das die Eltern zu ihrer eigenen Bequemlichkeit auferlegen, indem sie ihre Kinder betrügen und deren Willen brechen. Das Hauptziel besteht darin, das Kind an Gehorsam zu gewöhnen und es glauben zu machen, die erteilten Anweisungen seien in Wirklichkeit seine Bedürfnisse.
(...) die gleiche Ordnung versucht man nun [gemeint ist in der heutigen Zeit] als kindliches Bedürfnis hinzustellen, als etwas, das sich aus seinen "Biorhythmen" ergibt. Das Hauptziel sei es, dem Kind zu helfen.

(...)

Innerhalb des geordneten Lebens verdient der Mythos (!) der nächtlichen Regelmäßigkeit besondere Aufmerksamkeit."

Bestes Beispiel, dass die Bedeutung von festen Einschlafzeiten zu den Mythen gehört, sind meine Kinder.

Die Kleine ist fast 4 Monate alt und schläft einfach immer bei mir, egal wann oder wo. So haben wir es auch bei den Großen gemacht und wir ernten immer wieder sehr erstaunte Blicke, wenn z.B. unser 2-Jähriger einfach überall einschlafen kann oder wenn er von sich aus sagt, dass er müde ist und jetzt gerne ins Bett möchte.

Immer die gleiche Uhrzeit wäre ja höchstens in dem Fall gerechtfertigt, dass auch wirklich JEDER Tag IMMER HAARGENAU GLEICH abläuft. Tut er aber nicht... ;-)

Beitrag von marysa1705 - 20.01.12 - 18:08 Uhr

PS: Und wenn ein Kind wirklich müde ist, dann braucht es auch keine halbe Stunde oder noch länger zum Einschlafen. ;-)

Beitrag von victorias - 20.01.12 - 18:43 Uhr

ja das ist in ordnung, es muss eh jeder für sich selbst wissen wie es für einen und das kind am besten passt.

sie hat gefragt - ich habe meine antwort gegeben.

Beitrag von marysa1705 - 20.01.12 - 19:32 Uhr

Bei Deiner Antwort solltest Du folgendes bedenken:

Wenn Du so eine Angabe machst "Und dass die natürliche Einschlafzeit bei Kindern(Baby) zwischen 7 und 8 Uhr ist. und die Aufwachzeit zw. 5 und 7 Uhr morgens ist." wäre es natürlich wünschenswert, wenn Du das auch begründest bzw. die Begründung Deiner Hebamme dazu schreibst.

Woher soll diese Zeitangabe kommen? Was soll an einer Einschlafzeit zwischen 7 und 8 Uhr "natürlich" sein? Wenn Du jetzt geschrieben hättest, die natürliche Einschlafzeit ist die Zeit des Sonnenuntergangs, dann wäre das noch irgendwo nachvollziehbar. Aber diese Zeitangabe zwischen 7 und 8 Uhr ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Es handelt sich dabei um keine "natürliche" Einschlafzeit, sondern einfach um die Zeit, welche die Eltern hierzulande wohl allgemein für wünschenswert erachten.

Des Weiteren kann ich Dir sagen, dass es in den meisten Fällen irgendwann zu Problemen kommt, wenn die Eltern mit solchen festen Einschlafzeiten ihrer Kinder arbeiten. Denn Kinder sind ganz einfach keine Maschinen, die man zu einer bestimmten Zeit einfach ausstellen kann.

Wenn Du nun jemandem sagst, dass zwischen 7 und 8 Uhr die "natürliche Einschlafzeit" ist, dann kann es passieren, dass die Eltern sich selbst und ihr Kind unter Druch setzen. Vielleicht rennen manche sogar zum Kinderarzt und meinen, ihr Kind hätte ein Problem, weil es nicht zur "natürlichen Einschlafzeit" einschläft, sondern vielleicht erst um 10 Uhr.

Das ist der Grund, warum ich auf Dein Posting geantwortet und Deine Aussage kritisiert habe.

LG #winke

Beitrag von motmot1410 - 20.01.12 - 14:00 Uhr

Siehe meine Antwort unten ;-)
Mach es so, wie IHR es für richtig haltet! Wenn ihr mit eurem Arragement zufrieden seid, warum dann ändern? Ist doch egal, wie es andere machen oder für richtig halten. Wer sagt, dass sie recht haben :-P

Beitrag von ronja7000 - 03.02.12 - 20:22 Uhr

Danke an alle! Mache erst mal so weiter, ist so schön mit ihr und mein Mann kommt eh spät ;-)

Liebe Grüße!