Hallo,
mich würde es mal interessieren ob ihr euren Kindern Nachhilfe gebt und wie erfolgreich es ist. Die Noten meines Sohnes sind leider nicht so wie ich es mir wünsche. Deswegen haben wir uns online Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter bestellt mit der Hoffnung das es etwas bringt wenn wir uns an den Wochenenden die Zeit nehmen und versuchen seine Lernlücken zu schließen.
Hat jemand Erfahrung mit Unterrichtsmaterialien aus dem Internet und kann etwas empfehlen? Wir werden es mal mit http://www.buhv.de/schule/grundschule.html probieren.
LG
Theresa
Gebt ihr euren Kindern Nachhilfe zu Hause?
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Beitrag von theresak - 20.01.12 - 15:28 Uhr
Beitrag von clementi - 20.01.12 - 17:26 Uhr
Hallo Theresa,
nein.
Meine Tochter macht alles so gut, wie sie es kann. Sie ist eine nicht so gute Schülerin (im 3-er Bereich), aber sie deswegen schon in der Grundschule zu drangsalieren, da sehe ich keinen Sinn drin.
GLG
Beitrag von miss-bennett - 20.01.12 - 17:49 Uhr
Hallo!
Ich habe 6 Kinder, 5 davon sind in der Schule (2. bis 9. Klasse)
Oft ist es so, dass die größeren den kleineren gerne und sehr gut helfen können. Aber ab der 5. Klasse darf ich dann helfen, die Kinder sprechen mich selber an, wenn sie nicht weiter kommen, und ich tue es auch gut und gerne. Es kommt auch vor, dass wir irgendein Versuch nachbauen, damit sie es auch plastisch verstehen. Ab und zu hilft mein Mann, wenn er da ist. Man merkt dann auch, wie das Kind entspannter, selbstsicherer und besser wird - mehr braucht man nicht als Belohnung
Was verstehst Du unter Nachhilfe? Manchmal muss man das Kind einfach in den Arm nehmen, ihm sagen, dass es auch alleine die Aufgabe schaffen kann, aber auch dem Kind eine Pause empfehlen, oder eine Ablenkung. Sie sind manchmal einfach verunsichert und haben keinen Überblick und dann sieht alles ganz schlimm aus.
Ich arbeite daran, meine Kinder selbständig und selbstsicher zu machen. Und wenn es mal eine 4 oder 5 ist, dann ist es auch kein Weltuntergang. Bei so etwas schimpft man bei uns zu Hause nicht. Neulich wurde ich auch nicht ausgeschimpft, als ich meine Baguette ohne Salz gebacken habe 
Internet brauchst Du nicht unbedingt, das was in den Schulbüchern und in den Heften steht reicht normalerweise, zu Not kann man die Aufgaben leicht abwandeln. Bloß nicht übertreiben
LG
Beitrag von caro300 - 20.01.12 - 18:14 Uhr
Hallo Theresa,
mein Sohn bekommt zuhause praktisch jeden Tag Nachhilfe. Er würde die Schule sonst mit seiner Lese- und Rechtschreibschwäche nicht hinbekommen. Und ja wir sehen auch Fortschritte.
Ich finde es gut, wenn Du Dir die Zeit am Wochenende nimmst. Es muss ja nicht das ganze Wochenende sein, aber mal am Samstag etwas aufzuarbeiten, schadet bestimmt nicht.
Liebe Grüße
Carola
Beitrag von jazzbassist - 20.01.12 - 19:19 Uhr
Mein Kurzer besucht seit Ende letzten Jahres eine Schule in England, und - er ist zwar zweisprachig aufgewachsen, aber, seine englische Rechtschreibung (ohne Computer) war/ist da zuweilen schon ziemlich kreativ. Meine Frau übt seit dem mit ihm Abends immer 1-2 Diktate, und, das funktioniert ganz toll und hilft auch ungemein. Grundsätzlich aber … ich denke, es kommt hauptsächlich aufs Kind an, und, ob das Kind da überhaupt Lust zu hat. Wenn das Kind da nicht mitspielt und dass dann jedes Wochenende zu irgendeinem Heulkrampf/Machtkampf führen wird … glaube ich, kann man sich das schenken.
Wie alt ist denn das Besagte Kind; hat es da überhaupt Lust zu (respektive sieht ein, dass es hilfreich wäre) … und … geht es da nur um ein bestimmtes Fach oder - geht es eigentlich darum, den kompletten Unterricht am Wochenende nachzuholen? Wissen Sie denn, wie diese Lernlücken, die Sie nun schließen wollen, überhaupt entstanden sind? Also, versuchen Sie da gerade eher, zu vermeiden, dass überhaupt ein "Großbrand" ausbricht, oder, brennt da schon längst eine ganze Chemiefabrik, und, ihre Nachhilfe ist eher nur noch ein zartes Pusten, was absolut nichts bringen wird, außer den Frust des Kindes noch zu verstärken?
Beitrag von taenscher - 20.01.12 - 19:32 Uhr
ja, ich übe mit meinem sohn regelmäßig, da die notwendigkeit besteht. immer so 15 minuten. rechenaufgaben machen wir zwischendurch. 1x1 währrend der autofahrt etc. oder wir spielen fußball und der, der ein tor geschossen hat, darf eine aufgabe stellen. es gibt ja viele varianten, wie man üben kann. aber nein, wir übertreiben es nicht. mal üben wir 3x die woche zusätzlich mal wochenlang garnicht.
Beitrag von hannih79 - 20.01.12 - 20:44 Uhr
Hallo,
ich würde es nicht NACHHILFE nennen, und auch nicht extra auf die kostbaren Wochenenden legen.
Warum helft ihr ihm nicht ganz normal bei den Hausaufgaben ?
So stellt man doch am schnellsten fest, wo das Kind Lücken hat , und kann diese direkt schließen.
Wozu da extra Unterlagen bestellen - das verstehe ich nicht ?
Das ist doch für alle am Angenehmsten, und "verschwendet" nicht das eigentlich schulfreie Wochenende
Gruß
Beitrag von thalia.81 - 20.01.12 - 21:57 Uhr
du wirst dir doch jetzt nicht blind aus dem Bergmoser-Verlag Unterrichtsmaterialien bestellen? Für nicht gerade wenig Geld...
Ich habe aus der Bausteine-Reihe Unterrichtsmaterial, aber zur eigenen Unterrichtsvorbereitung. Für Nachhilfezwecke kann ich mir sie jetzt gar nicht vorstellen 
Wie wäre es mit einem Gespräch mit der Lehrkraft? Sie/er kann euch sicher etwas empfehlen und ggf. sogar geeignete Materialien zur Verfügung stellen.
Beitrag von sternenforscher - 20.01.12 - 22:16 Uhr
Hi,
meine Maus ist zwar noch klein, aber ich habe jahrelang selbst Nachhilfe gegeben. Wenn Eltern das bei ihren Kindern machen scheitert es oft an der Distanz, die nötig ist, einem Kind etwas wieder und wieder zu erklären ohne frustriert zu werden! Man muss unglaublich viel Geduld haben, sonst schlägt es oft genau ins Gegenteil um
LG und viel Erfolg
Tanja
Beitrag von locke1910 - 21.01.12 - 10:02 Uhr
Hi.
Entschuldige, dass ich es anspreche, aber mir fiel ein Satz ins Auge...
"Die Noten meines Sohnes sind nicht so, wie ich es mir wünsche"...
Wie sind sie denn?
Ich frage deswegen, da die Noten sich ja auch an mehr orientieren - mein Großer ist am Gym (G8) und seine Noten sind im 3er-Bereich; auch nicht dass, was ich mir wünsche
Aber in Anbetracht der Arbeit, die er leistet, der Anforderungen, die ihm gestellt werden und der Tatsache, dass er auch gerne mal nicht übt, sondern Freizeit hat - sind sie okay...
Aber als Tipp: Ich würde mit den Lehrern sprechen; mich vorher informieren, welche Arbeitsmaterialien es zusätzlich zu den im Unterrricht genutzten Unterlagen gibt (ich habe meinem Großen zb Arbeits- und Grammatikbücher für Latein aus der gleichen Reihe bestellt, die sie in der Schule nutzen) und die Lehrer fragen, was sie empfehlen würden.
Der Vorteil: Die privat angeschafften Unterlagen sind dann dem Schulstoff entsprechend und die Lehrer nutzen die Sachen zT selber für Übungen im Unterricht; mein Großer hatte so manches Aha-Erlebnis, wenn er beim Übersetzen einen Text von zu Hause wiedererkannte!
Wenn du aber merkst, dass Du nicht mit der nötigen "Ruhe" dabei bist, ist es uU sogar besser, wenn Dein Kind mit anderen lernt - Mathe und Physik macht mein Großer zb mit einem Kumpel (Vorteil: Dessen Vater ist Mathelehrer...) - ich selber zb hatte mit meinen Tageskindern mehr Erfolge als dessen Eltern beim Üben...
Ist manchmal leichter, mit "Fremden" zu üben...
GlG, Locke
Beitrag von marion2 - 21.01.12 - 17:27 Uhr
Hallo,
du willst dein Kind also quälen?
Warum sperrst du es nicht in den Keller und lässt es Teppiche knüpfen?
Ist die Frage schon geklärt, ob er überhaupt zu höheren Leistungen - die den Wünschen seines Mütterleins entsprechen - fähig wäre?
Gruß
Beitrag von anja-jay - 21.01.12 - 18:14 Uhr
Hallo, Theresa!
Ich kann Dir nicht sagen, wie ich es mache, denn mein Sohn ist schon groß und lebt zudem bei seinem Vater. Ich kann Dir aber sagen, was ich gemacht habe/machen würde, hätte ich ein Schulkind daheim.
Vorneweg: "Nachhilfe" klingt für mich nach etwas Festem, Regelmäßigen. In dem Fall würde ich sagen: Nein, mache ich nicht. Solange mein Kind in der Schule gut mitkommt und den Lerninhalt versteht, braucht er meine Hilfe ja auch nicht.
Zudem würde ich meinem Kind als allererstes klarmachen, dass es, wenn Fragen entstehen, lieber im Unterricht noch einmal nachfragen sollte.
"Wer nicht fragt bleibt dumm und dumme Fragen gibt es nicht." Denn indem man Fragen stellt, zeigt man dem Lehrer gegenüber auch ein gewisses Engagement und zudem hilft es dem Lehrer einzuschätzen, wie die Schüler mitkommen. Wenn niemand es versteht aber alle nichts sagen, kommt auch nichts bei rum.
Wenn mein Kind dann trotzdem einmal Fragen haben sollte, kann es auch zu mir kommen und ich werde versuchen, ihm zu helfen. Das ist für mich selbstverständlich. Drillen würde ich mein Kind aber auf keinen Fall. Bei mir gibt es kein "So, 3 Uhr nachmittags, Zeit für 2 Stunden lernen." Bei mir würde das ganz nach Bedarf ablaufen und zudem würde ich auch nicht nur daneben stehen, sondern das Kind auch alleine lernen lassen. Eigenständiges lernen ist für mich ebenfalls essenziell für einen erfolgreichen Schulbesuch.
Als Seite kenne ich durch eine Freundin www.klassenarbeiten.de . Dort findet man wohl Musterarbeiten und Lösungen. Vielleicht hilft Dir das ja weiter.
Liebe Grüße
Anja
Beitrag von marathoni - 21.01.12 - 20:06 Uhr
Wie alt ist denn dein Sohn ?
Beitrag von daisy80 - 21.01.12 - 20:36 Uhr
Aus langjähriger Nachhilfepraxis kann ich nur empfehlen, sich mit dem Lehrer zu unterhalten. was wirklich Sinn macht.
Wenn Du ohne Ahnung vom Lehrplan einfach irgendwas bestellst, kannst Du unter Umständen nix damit anfangen.
In der Grundschule sollte es eigentlich noch genügen (und selbstverständlich sein), dass die Eltern die Hausaufgaben begleiten und ggf. ein bisschen üben, aber "Nachhilfe" im klassischen Sinne ist in der Grundschule wirklich selten notwenidig.
Und wenn, dann besser von jemandem, der nicht zum engeren Verwandten-, oder BEkanntenkreis gehört. Da fehlt die Distanz.
Beitrag von theresak - 23.01.12 - 15:20 Uhr
Oh mit so vielen Antworten und einer regen Diskussion habe ich nicht gerechnet. Entschuldigt wenn ich nicht auf alles eingehen kann.
Natürlich möchte ich ihn nicht überfordern, gar quälen. Bloß in regelmäßigen Abständen ein wenig nachhelfen.
Zu den Fragen: Er ist 8 Jahre alt, die Noten sind im 4er Bereich. Das Ziel ist diese mithilfe der Materialien auf einen 3er Bereich zu verbessern. Das halte ich nun nicht für unrealistisch und hat sicher nix mit quälen zu tun.
Danke für eure Tips, mit den Lehrern werde ich auf jeden Fall sprechen und auch dort um Rat fragen. Danke nochmal für eure Antworten!
Beitrag von blackcat9 - 24.01.12 - 11:22 Uhr
Hallo.
Mein Stiefsohn (7, 1. Klasse) macht jeden Tag nach der Schule ca. 15-20 Minuten "Nachhilfe". Er hat mit einigen Dingen Probleme. Mathe ist gut, Deutsch sehr schlecht. Die Lehrerin tippt auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, aber in dem Alter ist es noch sehr schwierig, so eine Diagnose zu stellen.
Wir wiederholen in den Minuten dann den erlernten Stoff. Er liest seine Arbeitsblätter oder aus der Fibel. Zur Motivation macht er dann noch Matheaufgaben, die ihm liegen. Am Wochenende nehmen wir uns dann mehr Zeit. Dann kommen wir Samstag und Sonntag auf jeweils 3x20 Minuten (über den Tag verteilt). Und wenn er nur während der Papa kocht, sein Arbeitsblatt vorliest.
Das hat bisher gut funktioniert, aber er hat momentan einen großen Durchhänger, so dass er immer nur sagt, dass er nicht lesen kann (wir tippen auf Lustlosigkeit).
LG
Franzi
Beitrag von zanadu01 - 25.01.12 - 12:21 Uhr
Hallo, ich muß mit meinen Sohn üben, er hat eine Hörstörung / LRS . Nachhilfe würde ich nicht geben.
Gut finde ich die Gern Lern Bücher von Jako-o. Die Helfen Kinder beim Sebstlernen.
