Hundepfeife - wie richtig konditionieren

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Beitrag von sakirafer - 21.01.12 - 16:42 Uhr

Hallo zusammen,

unsere Dalmatinerhündin (7 Monate) läuft im Feld bisher immer frei und hat sich immer abrufen lassen - bis auf heute.

Sie ist einem Feldhasen hinterher und hat mein Rufen komplett ignoriert. Irgendwann war sie auch so weit weg, dass sie mein Rufen vermutlich einfach überhört hat.

So, nun habe ich mir erst mal eine lange Schleppleine bestellt und eine Hundepfeife, um mit ihr zu üben, sie auch in solchen Situationen zuverlässig abrufen zu können.

Damit Leia auch richtig auf die Pfeife hört, muss sie ja konditoniert werden. Habe hierzu verschiedene Meinungen gelesen.
Arbeitet ihr mit Pfeifen und wie habt ihr eure Hunde konditioniert?

Danke für eure Meinungen.

GLG

Sakirafer

Beitrag von sparrow1967 - 21.01.12 - 18:22 Uhr

Hund gerufen mit "XXX HIER" und während des kommens gepfiffen - loben loben loben!!!!

Nach ein paar Tagen reichte dann nur der Pfiff......aber nur, wenn sie nicht gerade in nem Mauseloch schnuppert ;-)

sparrow

Beitrag von corny123 - 21.01.12 - 19:24 Uhr

Ich hab mich von einer Hundepsychologin anleiten lassen. Wir haben das so gemacht, das hat klasse funktioniert: Hund rufen: Name, hier! Wenn sie sofort kam, Leberwurst aus der Tube + Pfeifen. So verbindet der Hund die Pfeife mit Belohnung.

Beitrag von twins - 21.01.12 - 21:38 Uhr

Naja, unser Hundetrainer meinte nur, das sogar Polizeihunde, wenn vor ihnen eine Katze oder Hase hochschreckt, genauso nachjagen....

Ich lasse meinen Hund auf der Wiese nur frei, wenn diese kurz ist und ich einen weiten Überblick habe.

Und sobald der Hund 20-30m entfernt ist, rufe ich ihn wieder zu mir, so dass er noch in guter Reichweite für mich ist, wenn ich etwas auffälliges sehe.

Da reicht auch ein Rückruf - nicht Namen sondern eher wie "yäyäyä" oder unser HUnd hört auf "schaka schaka", denn die Pfeife wirst Du nicht immer dabei haben....die steckt bei mir immer in der falschen Jackentasche....

Mache mit Deinem Hund viele Spiele, aportieren lernen mit dem täglichen Fressen verbinden....er soll eine ganz enge Bindung zu dir haben, dann wird er nämlich eher ständig an deinen Beinen kleben, da DU interessant bist und nicht alles drum herum.

Grüße
Lisa

Beitrag von sparrow1967 - 23.01.12 - 09:26 Uhr

>>denn die Pfeife wirst Du nicht immer dabei haben....die steckt bei mir immer in der falschen Jackentasche....<<

Dann sollte man EINE Jacke als "Hundejacke" degradieren- da hat man seine Leckerchen, seine Pfeife, die Hundekotbeutel und was man sonst noch so braucht, drin ;-)

sparrow

Beitrag von twins - 23.01.12 - 09:40 Uhr

NaJA; ich wechsel je nach Wind und Wetter.....oder auch wo ich spazieren gehe.....#schein

#winke
Lisa

...darum habe ich auch immer Beutel mit dabei und wundere mich, das nie ein Kindertaschentuch in der Jacke zu finden ist#rofl

Beitrag von sparrow1967 - 23.01.12 - 09:50 Uhr

#rofl#rofl

Ich hab eine Winterjacke und 2 Westen.

http://dogrunner-style.de/modules.php?name=Content&pid=3&page=2

Vor allem hab ich bei allen 3en auf dem Rücken noch ne große Tasche fürs Spielzeug.

Mit ner normalen Jacke geh ich gar nicht mehr- na ja- wenn wir den Hund mal mit nehmen und NICHT in den Wald fahren oder auf die Wiese ...dann muß ich meine Gedanken auch zusammen nehmen- irgendwas fehlt dann immer#rofl

Beitrag von minimoeller - 22.01.12 - 07:05 Uhr

Konditionierung bedeutet im Grunde nichts anderes als Verknüpfung. Der Hund lernt mit einem Reiz z.B. einem Geräusch eine Reaktion zu verbinden.

Die Konditionierung beginnt man in einer reizarmen Umgebung, also am Besten bei Dir zuhause. Du kannstdamit beginnen jedes Mal wenn Du den Hund fütterst erst einen kurzen Pfiff von sich zu geben und dem Hund dann sein Fressen hinstellen.

Du solltestDir eine bestimmte Art von Leckerli suchen die der Hund besonders gerne mag und die er auch NUR bekommt wenn Du gepfiffen hast. Beachte aber, dass zwischen Pfiff und Leckerli bestmöglich nicht mehr als 3 Sekunden liegen sollten, damit der Hund beides auch wirklich miteinander verknüpft.

Hast Du sie dies ein paar Tage gemacht und das Gefühl, der Hund hat den Zusammenhang verstanden, kanst Du das ganz einfach testen, in dem Du einfach einmal unvorbereitet pfeifst wenn der Hund grade nicht durch etwas abgelenkt ist, aber auch nicht auf Dich konzentriert ist.

Kommt der Hund zu Dir gelaufen und holt sich sein Leckerli ab, kannst Du beginnen, das Ganze schwieriger zu gestalten, in dem Du in andere Räume gehst.

Später gehst Du in den Garten, übst dort und wenn es dort klappt, kannst Du auf dem feld üben. ganz schwer wird es übrigens, wenn Du anderen Hunden begegnest und der Hund dann abgepfiffen wird. Wenn er dann kommt, kannst Du Dir lobend auf die Schulter klopfen!

Das A und O bei der Hundepeife ist allerdings: das absolut sparsame Anwenden! Sonst besteht die Gefahr, dass der Pfiff ignoriert wird und Du kannst wieder von vorne anfangen.

Gruß

minimöller

Beitrag von sakirafer - 23.01.12 - 17:30 Uhr

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Tipps!

GLG Sakirafer