moin,
wir haben zwei kinder. ein junge (3 1/2 jahre alt) und ein mädchen (knapp 5 1/2 jahre alt), wobei sich meine frage auf unseren sohn bezieht. wir sind schon mit unserer tochter oft im restaurant gewesen und jetzt auch mit beiden seit unser sohn auf der welt ist. beide kinder verhalten sich bei solchen restaurantbesuchen unauffällig. es gibt klare regeln (im grunde genommen, diejenigen, die auch zuhause gelten) und unsere kinder wissen auch, dass wir das restaurant verlassen würden, wenn sie sich nicht benehmen würden (es gab schon 2 situationen und seitdem nicht mehr). was wir unter "benehmen" wiederum verstehen, kennen die kinder. dies zur info.
unser problem:
in den letzten wochen sind die gemeinsamen mahlzeiten zuhause sehr anstrengend geworden und da die konsequenz nicht fruchtet, frage ich mich, ob sie überhaupt die richtige ist bzw. was ich anders machen müsste.
das ist ein beispiel von vielen: beim abendessen versucht unser sohn, unsere tochter mit seiner gabel zu pieksen. ich erkläre ihm kurz und knapp, dass er ihr damit weh tun kann und es nicht machen soll, er ansonsten den tisch verlassen muss und seine mahlzeit beendet ist (<< natürlich nicht als ellenlanger satz verpackt). seine (standard-)antwort: "ich mag mich benehmen." eine nano-sekunde später versucht er es wieder. er muss daraufhin den tisch verlassen. wenn er sagt, dass er sich benehmen mag und ich ihn übrigens frage, was das heißt, dann sagt er in so einem fall, dass er nicht mit der gabel pieksen soll.
bislang tritt dieses verhalten nicht am anfang der mahlzeit, d. h. er verlässt den tisch nicht mit einem völlig leeren magen. solche situationen haben wir mittlerweile bei jeder mahlzeit zuhause. ich glaube auch nicht, dass er satt ist und aus langeweile handelt.
sollte eine einzige warnung reichen?
ist die konsequenz logisch? falls nicht, welche genau ist logisch?
ich möchte ihm einerseits nicht essen vorenthalten (essen vorzeitig abbrechen) aber andererseits welche konsequenz ist die richtige? mir fällt als alternative beim gabel-pieksen-versuch lediglich folgende ein: besteck wegnehmen und ihn füttern (in der hoffnung, dass er als "großer" junge, der vieles alleine kann, nicht von mama oder papa wie ein "baby" gefüttert werden möchte; lieber wäre mir natürlich, er würde es nicht erneut versuchen, weil er versteht dass es wehtut, selber möchte man ja auch nicht gepiekst werden).
ich habe das gefühl, es hat sich ein machtkampf daraus entwickelt und wir bewegen uns im kreis.
ich habe schon überlegt, die kinder am tisch zu trennen, damit er einfach nicht in versuchung kommt, seine schwester zu ärgern, d. h. sie würden sich gegenüber sitzen und nicht mehr nebeneinander sitzen. das wäre zumindest eine baustelle weniger.
die anderen probleme begegne ich auch mit der o. g. konsequenz (tisch verlassen, wenn einmalige verwarnung nicht fruchtet), also z. b. mit essen rumsauen bzw. spielen. bis zu einem gewissen grad darf er spielen, z. b. gestern gab es diese pommes-smilies als beilage. die bekamen kurzerhand maiskörner als augäpfel eingedrückt. ist in ordnung. als kinder haben wir makkaroni-nudeln als strohhalm verwendet, wenn unsere eltern nicht zugeschaut haben. nur, mit kartoffelbrei auf dem tisch herummatschen oder fleischstücke ins wasserglas reinwerfen - nein. genauso das was wir als pit stop-essen getauft haben. am tisch essen holen, spielen und wieder zurück kommen wollen, um nachschub zu holen. das begegnen wir auch wie oben.
dass es mit den tischmanieren klappt, wissen wir von den restaurantbesuchen und auch vom kindergarten (wobei es vor längerer zeit eine phase im kindergarten gab als er sehr oft vom tisch aufgestanden ist u. ä. - das problem hatten wir wiederum nicht zuhause - jetzt ist es umgekehrt).
vorab schon vielen dank(!) für euer feedback
belly72
Logische Konsequenz beim Essen?
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Beitrag von belly72 - 21.01.12 - 21:13 Uhr
Beitrag von schnaki1 - 21.01.12 - 21:25 Uhr
Hallo,
ich finde, du machst das gut, bei uns wäre es auch so, dass das Essen beendet würde nach Ankündigung.
Unsere Kinder sitzen schon lange gegenüber, nebeneinander ging gar nicht.
Ich würde sie auseinandersetzen.
Wenn er keine Möglichkeit hat, sie zu pieksen etc., dann entspannt sich das vielleicht von allein.
Achte nur darauf, dass sie sich dann nicht mit den Füßen ärgern können...
Wichtig dabei finde ich, dass du deiner Tochter die Platzwahl überlässt und er dann eben den nehmen muss, der übrig bleibt, das ist dann ja auch schonmal eine deutliche Konsequenz.
Füttern würde ich bei meinem Kleinen nicht durchsetzen, der fände das dann nämlich toll!
LG,
Andrea
Beitrag von lisasimpson - 21.01.12 - 21:28 Uhr
welche anderen Ideen als Strafe hast du?
was wirkt in anderen Situationen vielleicht besser?
Grundsätzlich finde ich die idee gut, daß wer sich am tisch nicht entsprechend benehmen kann, diesen eben verlassen muß- ist ja klar.
aber wie du selbst bemerkst, funktioniert das bei einem einigermaßen cleveren kind nicht dauerhaft und es bietet unglaublich viel potential für einen Machtkampf, auf den ich mich keinesfall einlassen würde
von daher würde ich über alternative ideen nachdenken (KEINE andren strafen meine ich damit- das wirkt dann auch so lange bis er dich damit aushebelt)
"ich habe schon überlegt, die kinder am tisch zu trennen, damit er einfach nicht in versuchung kommt, seine schwester zu ärgern,"
das wäre doch zumindest schon mal eine andere Idee.
was sagt die schwester dazu?
welche lösungsmöglichkeiten sieht dein sohn?
wann klappt es gut mit dem essen und welche situationen sind vielleicht ungünstig?
da würde ich ansetzen, wenn ich neue ideen suchen würde..
Beitrag von binecz - 21.01.12 - 21:29 Uhr
Also für mich wäre die logische Konsequenz eher, dass er nur noch eine abgerundete Babygabel bekommt oder halt garkeine Gabel, da er ja offensichtlich nicht mit einer richtigen Gabel essen kann.
Bei meinem Stiefsohn hat es gut geklappt. Er hat immer mit Absicht so auf dem Teller gequietscht um mich zu ärgern. Dann gab es halt nur noch einen Pappteller da er ja offensichtlich nicht mit einem richtigen Teller umgehen kann. Nach drei Tagen meinte er, er glaubt er könne jetzt wieder mit einem normalen Teller essen. Damals war er 9. JEtzt mit 17 entschuldigt er sich umgehend sobald er mal ausversehen quietscht 
Ach ja, ansonsten verstehen wir uns super *gg*
Das Andere unten war mit so ohne Satzzeichen und so zu anstrengend und verwirrend zu lesen. Sorry.
Beitrag von ciara_78 - 23.01.12 - 14:26 Uhr
Super Antwort!! Die Idee mit der Babygabel finde ich klasse und viel besser als das getrennte essen, oder den Platz zu wechseln.
LG, Ciara
Beitrag von hustinetten - 21.01.12 - 22:32 Uhr
Räumliche Trennung der beiden finde ich sinnvoll, deine Tochter hat das Recht, in Ruhe zu essen.
Wer rumsauen kann, kann auch putzen. Notfalls auch während der Mahlzeit, wenn die anderen zu sehr gestört werden.
Als meine Tochter mal meinte sich bei Tisch extrem daneben benehmen zu müssen, habe ich ihr erklärt, dass ich so nicht essen möchte und sie, wenn sie sich nicht zusammenreißt, am nächsten Tag alleine essen kann.
Aber mal was anderes: Du sagst, er macht es erst nach einer kurzen Zeit. Meine Kinder machen beim Essen erst Quatsch, wenn sie eigentlich schon satt sind, oder zumindest nicht mehr sonderlich hungrig. Hat er grade eine "kein-Hunger-Phase", sein Teller ist ihm zu voll und er macht den Unsinn als Vermeidungsstrategie?
lg
Beitrag von matsel - 22.01.12 - 13:38 Uhr
hallo,
zzum 1. thema mit dem pieksen der gabel: trenn die kinder doch vom sitzplatz her. unsere kinder sitzen nie zusammen aus ähnlichen gründen. da wäre das dann erledigt.
zum 2.mit dem matschen: wir halten unsere kinder auch an ordentlich zu essen. aber wenn er aufstehen und den tisch verlassen muß, wäre dads bei uns manchmal mehr belohnung als srafe. dewesegen teller weg u erst mal sitzen bleiben. wenn er weiter essen möchte, nur mit der maßgabe - ordentlich. klappt es nicht, ist das essen wirklich beendet.
zu hause ist immer was anderes als im kiga u restaurant. mit unseren können wir auch ohne großen vorfälle gehen. zu hause ist aber zu hause.
soweit machst du das super. manchmal ist es aber besser krisenherde gleich komplett zu beseitigen, als ständig zu versuchen die flammen zu löschen
lg
Beitrag von sassi31 - 22.01.12 - 16:29 Uhr
Hallo,
ich würde die Kinder umsetzen. Also so, dass sie sich gegenüber sitzen. Wenn das noch immer nicht ausreicht, nimm ihm die Gabel weg und gib ihm einen Löffel oder lass ihn sein Brot mit der Hand essen.
Wenn er mit dem Essen matscht, hat er wohl keinen Appetit
. Dann wäre das Essen für mich beendet und er muss den Tisch verlassen.
Gruß
Sassi
Beitrag von maschm2579 - 22.01.12 - 18:19 Uhr
Hallo,
ich würde sie einfach gegenüber hinsetzten und dann ist gut... Ihr macht es doch schon super und die Kids scheinen zu hören.
Mit 3,5 Jahren ist man auch noch im Trotzalter und testet seine Grenzen. Er hat mit Sicherhei auch ein wenig Spaß am tritzen und ärgern 
lg Maren
Beitrag von belly72 - 22.01.12 - 20:11 Uhr
moin,
vielen dank für eure antworten und die vielen ratschläge und denkanstöße.
heute morgen beim frühstück haben die kinder sich schräg gegenüber gesessen (damit sie sich nicht mit den beinen/füßen in die quere kommen) - wie früher in der schule, wenn eine klausur geschrieben wurde
. so saß einer von uns neben den kindern.
ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die kinder normalerweise auf einer bank sitzen und es damit keine räumliche grenze zwischen ihnen gibt. diesmal saß unsere tochter auf der bank und unser sohn nahm mit einem stuhl vorlieb. unsere stühle haben armlehnen und vielleicht hilft ihm diese weitere abgrenzung.
das getränk vom kleinen war in einer sigg-flasche und nicht in einem glas (damit er nichts reinwerfen kann).
ergebnis: das frühstücken war im großen und ganzen entspannter (abendessen auch). am nachmittag sind wir mit den kindern essen gewesen und das war so wie immer.
@lisasimpson
ich muss gestehen, dass mir bei diesem thema bislang nie die idee kam, unseren sohn bei unseren überlegungen miteinzubeziehen, also zu fragen, wie er darüber denkt und wie wir das problem gemeinsam lösen können. solche unterhaltungen haben wir mit unserer tochter in anderen fällen geführt aber ich denke, bei unserem sohn muss ich mir bewusst machen, dass er kein baby mehr ist. wir werden sicherlich dort ansetzen und auch genauer hinschauen, wenn's gut/weniger gut läuft.
viele grüße
belly72
Beitrag von vifrana58116 - 23.01.12 - 11:33 Uhr
Wie verläuft denn euer Abendessen? Also herrscht Ruhe, so nach dem Moto, "Beim Essen redet man nicht" oder ist es eher eine kommunikative Angelegenheit? Mir kam beim Lesen in den Sinn, dass ihm vielleicht langweilig ist?!
Bei uns war und ist das gemeinsame Essen immer eine Zeit, in der der Tag beredet wird und wenn die Kinder soweit sind, dürfen sie natürlich mitreden bzw. wenn unsere Maus (19,5 M.) mitplappert, reagieren wir da auch drauf. Vielleicht wäre er dann abgelenkter?
Ansonsten hört sich das doch soweit gut an, was ihr macht. V.a. das mit dem Pit-Stop-Essen.... Unser Neffe hat überwiegend so gegessen. Echt nervig für alle Beteiligten...
Beitrag von starshine - 23.01.12 - 11:46 Uhr
Ach Du Sch***se!!!! 
Konsequenzen ergeben sich von selbst, denn sonst sind es keine Konsequenzen sondern Strafen.
Kinder mit Gemeinschaftsentzug (vllt. sogar Essenentzug?) zu bestrafen finde ich wirklich unglaublich.
Strafen werden immer nur Gehorsam erzeugen (wenn überhaupt), niemals aber selbständiges Denken!
star, deren Kinder komplett ohne Strafen (auch nicht als "Konsequenzen" verpackt) aufwachsen dürfen und sich vorbildlich benehmen.
Beitrag von gustav-g - 23.01.12 - 12:03 Uhr
wie alt sind deine Kinder?
wie hast du das geschafft?
Beitrag von starshine - 24.01.12 - 13:41 Uhr
Meine kids sind 10 und fast 14. Ich praktiziere einen anderen Denkansatz als die meisten in punkto Erziehung. Ich gehe davon aus, dass bei jedem Menschen von Anfang an "alles da ist". Ich forme meine Kinder nicht, sondern begleite sie bei ihrer Entwicklung und sehe sie als selbständige Menschen. Sie treffen ihre Entscheidungen und ich diskutiere mit ihnen welche Konsequenzen diese Entscheidungen haben können. Manchmal überdenken sie ihre Entscheidungen dann, manchmal überprüfen sie aber auch, ob die angekündigten Konsequenzen sich einstellen 
Das liegt wohl daran, dass meine Eltern damals von "Summerhill" so begeistert waren und uns viel von diesem Denken vermittelt haben.
Ich stelle fest, dass meine Kinder natürlich geprägt sind von dem, was ich Ihnen vorlebe und darauf kann ich mich auch ziemlich verlassen. Sie kommen von ganz alleine an, wenn sie bereit dazu sind z.B. zu helfen.
Man lebt wesentlich stressfreier als Eltern, wenn man sich über das eine Mal freut, an dem sich die kids selber einbringen, als wenn man sich über die 100 Mal aufregt, wo es eben nicht klappt. Das Leben wird jedem Menschen das abverlangen, was er lernen muss - ich muss das nicht im Schnellprogramm in den ersten 20 Jahren machen.
Bei uns sind z.B. Fernseher oder auch Süssigkeiten frei zugänglich und ich kontrolliere den Konsum nicht. Resultat: meine Kinder essen relativ wenig Süssigkeiten, Besuchskinder jedoch räubern den gesamten Vorrat. Bei Anlässen wie Nikolaus oder Ostern bringe ich jeweils danach die komplette Ladung "Schokogeschenke" meiner Kinder ins Büro weil die bei uns vergammeln würden! Meine Kinder verbringen mindestens 4 Abende in der Woche komplett ohne Fernseher und das obwohl sie jeder einen eigenen haben.
Meine Jüngere hatte mal eine Phase, in der sie bereits zum Frühstück ein Eis essen wollte. Ich liess sie und wir hatten immer einen Vorrat Eis im Gefrierfach. Irgendwann war die Phase vorbei und heute kaufe ich Eis nur noch selten. Sie hat den Zeitpunkt aber selbst bestimmt, wann sie das nicht mehr essen wollte. Sie ist weder fett davon geworden noch ein Eisjunkie
Das Gleiche haben wir durch mit Nutella, Erdnussbutter, Muffins und ähnlichem. Meine Kinder sind beide schlank und sind nie krank, obwohl sie in diesen Phasen fast alle Mahlzeiten durch solches Zeug ersetzt haben. Heute greifen sie viel eher zu einem Apfel als zu einem Schokoriegel! Aber es war ihre eigene Entwicklung und Entscheidung 
Natürlich habe ich mir manchmal Sorgen deswegen gemacht und war unglücklich über ihren eingeschränkten Speiseplan. Aber ich habe es "ausgesessen" und es hat zum Erfolg geführt.
Wenn meine kids die Hausaufgaben nicht machen, dann muss ich keine "Konsequenzen" an ihnen ausüben, denn die Konsequenz ist, dass sie vom Lehrer einen Eintrag oder Strafarbeiten bekommen oder eine schlechte Note kriegen. Warum sollte ich ihnen dafür eine Strafe aufbrummen? Ich bespreche dann mit ihnen, wie wir das richtig organisieren, dass sie die Hausaufgaben nicht vergessen - unsere Lösung waren aufklebbare Schiefertafeln an ihren Zimmertüren. Da wird notiert, wenn etwas erledigt werden muss und abends gehen wir die Liste zusammen durch. Natürlich kann man sich fragen, ob die Schüleragenda nicht ausreichend sein sollte. Wenn es aber damit nicht klappt und mit den Schiefertafeln klappt es, dann weiss ich nicht, warum wir es ändern sollten. Ich benutze im Büro ja auch mal ein Post-it obwohl ich einen Kalender habe 
Da gäbe es jetzt noch ganz viel zu schreiben. Ich vertraue einfach darauf, dass das Leben lehrt, was es zu lernen gibt und nicht ich!
Beitrag von gustav-g - 25.01.12 - 12:02 Uhr
Deine Erklärung ist bemerkenswert ![]()
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Beitrag von starshine - 25.01.12 - 13:07 Uhr
Ja, es geht auch anders 
Aber Du glaubst nicht wirklich, dass ich mich den Löwen zum Frass vorwerfe, die XL-Tabellen über die Leistungen ihrer Kinder aufstellen und Punktesysteme entwerfen für "artiges Spielen mit dem Geschwisterkind"? 
Spätestens der 3. Kommentar würde mir unterstellen, dass ich ein fake bin und das so alles nicht stimmen kann...
Jeder kann nur das glauben, was er erfassen kann. Und ich nutze meine Zeit lieber dazu "die nächste Stufe zu erklimmen" als mir das anzutun
Beitrag von aqueenofsnow - 23.01.12 - 12:10 Uhr
...wenn der Junge Quatsch macht oder mit dem Essen spielt, anstatt zu essen, dann ist er doch augenscheinlich satt. Konsequenz: er ist fertig mit dem Essen und kann gehen, Zähne putzen was auch immer.
Essenentzug ist das nicht. Kein Kind verhungert vor einem vollem Teller und wenn er doch mal hungrig ist, nachdem er gehen musste/durfte/konnte, dann wird er sich das merken.
Was wäre denn deine sinnvolle Konsequenz?
Beitrag von chili-pepper - 23.01.12 - 12:25 Uhr
Hi,
in meinen Augen machst Du das gut.
Konsequenz ankündigen und diese nach der 1. Warnung durchführen.
Außerdem die Kinder gegenüber setzen.
Gutes gelingen.
