Hallo zusammen!
Poste hier, weil ich hoffe, dass hier evt. Leute sind, die meine Situation bereits kennen 
Bin noch gaaaanz am Anfang ss, gerade Mitte 6. Woche; habe am Montag erst meinen 1. FA Termin...
Trotzdem mache ich mir 1000000 Gedanken über alles Mögliche... (Jaja, Hormone...)
Unter anderem sogar auch darum, ob ich dies Mal dann auch stillen soll...
Nein, bitte nicht gleich losmeckern!!
Ich bin eigentlich ne überzeugte Stillmami. Habe meine beiden "Großen" (oh Mann, wie das klingt!) ausschließlich voll gestillt und beide noch abends/nachts bis sie 14 Monate alt waren.
Mein Großer war ein Frühchen und sogar ihn habe ich voll gestillt, worauf ich super stolz bin, da das ja nicht sooo einfach geht und üblich ist.
Weiß also, wies geht usw.
Trotzdem stellen sich z.Zt. immer wieder Gedanken ein, bei diesem Kind die Flasche zu geben. Ich habe einfach Angst, dass das Stillen mich zu stark einschränkt im Tagesablauf gerade auch in Bezug auf die anderen 2. Ich sehe außerdem jetzt bei meinem Patenkind (10 Wochen), wie recht einfach und flexibel doch so ne Flasche ist...
Ihr braucht mir jetzt bitte nicht alle Vor/Nachteile Stillen-Flasche aufzeigen, ich finde auch, es klingt irgendwie egoistisch, nach 2 Stillkids jetzt eben "nur" Flasche füttern zu wollen, aber viell. könnt ihr mir noch Denkanstöße geben, von eigenen Erfahrungen berichten oder meine Sicht "zurecht rücken"...
Achso: Mein Mann will unbedingt, dass ich stille...
GlG
schoki
2 Vollstillkinder - und beim 3. Kind bewusst "zur Flasche gegriffen" ? ;) (länger)
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Beitrag von schoki910 - 21.01.12 - 21:29 Uhr
Beitrag von sandra103 - 21.01.12 - 21:46 Uhr
Hallo!
Herzlichen Glückwunsch erstmal!
Also ich habe drei Kinder in drei Jahren bekommen und alle drei lange voll- und teilgestillt, bzw. bin ich ja noch dabei. Der Kleine wird jetzt 9 Monate und wird noch nahezu voll gestillt. Ich finde es einfach nur praktisch. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste Fläschchen machen und überall das Zubehör mitschleppen... Nö!
Das sind bestimmt nur die Hormone bei dir
Alles Gute,
Sandra
Beitrag von olivia2008 - 21.01.12 - 22:04 Uhr
Ich habe meine Tochter gestillt und ich werde auch mein zweites Kind stillen.
Ich denke mir, probier es einfach mit dem Stillen aus. Und wenn es dich zu sehr einschränkt oder aus anderen Gründen "nicht passt", kannst du immer noch auf die Flasche umsteigen. Aber umgekehrt, wenn du merkst, dass die Flasche doch nicht das Wahre ist, ist es deutlich schwieriger, auf das Stillen zurück zu kommen.
Ich kenne das Flaschenfüttern nur von meiner Schwester, die inzwischen 11 Jahre alt ist, also nicht aus rein eigenen Erfahrungen. Ich habe damals das Füttern gerne und oft übernommen und ich würde nicht sagen, dass es einfacher ist als das Stillen. Der einzige Vorteil: Flaschennahrung sättigt länger, man muss nachts also seltener aufstehen.
Also ich würde es mit dem Stillen versuchen, umentscheiden kannst du dich immer noch. Ansonsten kannst du später die Hebamme oder eine Stillberaterin fragen. Hast ja noch ein paar Monate zum Überlegen 
lg
Beitrag von buchi2008 - 22.01.12 - 20:24 Uhr
Ich war als ich noch stillte nachts weniger wach.Soviel zu der Theorie,Flasche sättigt länger.Gut ich gebe nur Pre!!!!
LG
Beitrag von olivia2008 - 23.01.12 - 12:37 Uhr
Das ist von mir keine Theorie, sondern ich kennen es wie gesagt von meiner Schwester so, aber auch ich als Flaschenkind soll wohl viel geschlafen haben. Zudem geben zwei freunde die Flasche und das Kind meldet sich seltener als die Kinder aus Freundes- und Familienkreis, die gestillt werden/ wurden. ich kann die Theorie nur bestätigen, aber ist doch umso besser, wenn du Glück hattest
Beitrag von sabinekathrin - 21.01.12 - 22:13 Uhr
Ich habe bisher keine Erfahrungen zur Flasche geben. Aber was ich hier im Forum immer wieder gelesen habe, zeigte die finanziellen Aspekte auf. Scheint auf Dauer ziemlich ins Geld zu gehen. Wäre für mich ein wichtiger Punkt. Wenn ich stillen kann, dann spare ich also ne Menge Geld das ich an anderer Stelle besser ausgeben kann.
Mach doch mal ne Kosten-Nutzen-Rechnung. Und überlege Dir dann, was Du Dir stattdessen lieber gönnen würdest.
Oder Du wendest Dich an eine Stillberaterin der La Leche Liga Deutschland. Die kann Dir bestimmt konkrete Vorteile aufzeigen.
http://www.lalecheliga.de/beratung.php
Noch was zu Intelligenz des Kindes und Stillen
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/30347
LG
sabinekathrin
Beitrag von muccilein - 21.01.12 - 22:19 Uhr
Also ich kann dich verstehen, auch wenn ich erst seit 6 Monaten stille. Ich bin eigentlich voll überzeugt davon, habe mich gegen das zufüttern gewehrt und will am liebsten nie abstillen (zumindest jetzt nicht
)
Aber als ich mich so mit den Gedanken rum geschlagen habe, doch zufüttern zu müssen, wollte ich plötzlich ganz abstillen. Eigentlich, dachte ich, ist es doch wirklich einfacher und praktischer, der Papa kann auch mal, oder die Oma.
Ich fände es absolut nicht schlimm, wenn du dich diesmal dagegen entscheiden würdest, es ist nicht "nur" die Flasche.
Aber du weißt doch selber, wie toll stillen ist.
Kind schreit- hat es Hunger? Brust raus... nö, dann nicht. Mit der Flasche wäre das nicht so einfach. Oder auch die Menge, mal macht man vielleicht zu viel, mal zu wenig, Geld kostet es ja auch.
Das einzige was ich immer total toll finde ist, dass man in der Öffentlichkeit die Brust nicht raus holen muss, es glotzt ja wirklich jeder 
Ich denke nicht, dass es dir die Flasche einfacher macht, wenn noch zwei andere Kids da sind, aber beurteilen kann ich das nicht.
LG
Beitrag von seikon - 22.01.12 - 00:00 Uhr
Hattest du denn bei deinem zweiten Kind das Gefühl, dass du durch das Stillen zu sehr eingeschränkt bist? Wenn dich das nicht gestört hat, dann wirst du beim dritten Kind auch keine Probleme haben.
Ehrlich gesagt fand ich das hantiere mit den Flaschen bei meinen Freundinnen immer viel komplizierter.
Kind hat gequengelt. Ich hol die Brust raus und gut ists. Wenn es keinen Durst/Hunger hatte packt man den Busen einfach wieder ein.
Meine Freundin musste dann ihre ganzen Utensilien raus holen. Pulver in die Flasche, heißes Wasser drauf. Dann mit kaltem Wasser so mischen, dass die Tempi passt. In der Zwischenzeit hatte sich die Kleine von ihr richtig warm geschrien und war voll am brüllen.
Sie dann schon total gestresst, weil das Kind ja brüllt und das Kind war so in Rage, dass es gar nicht mehr recht trinken wollte.
Beitrag von meinherz2812 - 22.01.12 - 06:22 Uhr
Guten Morgen schoki910,
warum machst du dich denn jetzt schon so verrückt??
Warte doch einfach mal ab wie es wird, wenn der Zwerg da ist, dann siehst du doch ob es zeitlich hinhaut oder nicht.
Wenn Du gerne stillen möchtest, kannst Du ja notfalls zwischendurch vielleicht auch abpumpen und die Flasche geben und mußt nicht gleich ganz abstillen.
Das habe ich nämlich bei unserem Pünktchen (ET-1) vor. Bei meinem Sohn war aber auch eine "Milchkuh"-mußte nachts während mein Sohn selig schlummerte abpumpen gehen, weil die Milch nur so lief. 
Du hast doch noch viel Zeit.....
... und dafür wünsche ich dir viel Glück und alles Gute!
Beitrag von viviana2006 - 22.01.12 - 07:21 Uhr
Guten Morgen,
habe meine zwei auch lange gestillt und kann dich deshalb sehr gut verstehen, dass du keine Lust mehr dazu hast ;). Mach dir keinen Stress, die ersten Tage, Wochen würde ich auf jedenfall Stillen, einfach damit das Kind das Kolostrum bekommt und dann wenn du merkst du hast keine Lust mehr, kannst du doch immer noch auf Flasche umstellen. Ich habe meine erste Tochter 6 Monate voll gestillt und danach noch weiter. Bei meinem Sohn hab ich einfach nur 4 Monate voll gestillt und dann bis 14 Monate weiter. Das war schon eine Entlastung, einfach dass er auch Flasche getrunken hat. Du entscheidest dich schon richtig!!
Beitrag von widowwadman - 22.01.12 - 10:44 Uhr
Wuerde die Flasche dich nicht noch mehr im Tagesablauf einschraenken? Stillen kann man freihaendig mit Tragehilfe, Flasche geben geht so nicht.
Klar, mit Flasche kann auch mal wer anders das Fuettern uebernehmen, aber jetzt mal realistisch, wie haeufig wuerde das wirklich vorkommen?
Ansonsten, mach so wie du denkst. Bei Nr 1 habe ich auch abgepumpt fuer die Zeiten wenn ich unterwegs war (hat meine Tochter aber nicht gemocht), bei Nr 2 hab ich's nicht mal versucht, weil ich nicht die Zeiten, in denen ich mal Stillpause habe dann mit der Melkmaschine verbringen will. Also wird ihr, wenn ich unterwegs bin, zusaetzlich zur normalen festen Nahrung halt nun Saeuglingsmilch angeboten. Und ich hab da mit weder ethische noch moralische Probleme
Beitrag von matsel - 22.01.12 - 11:41 Uhr
hallo,
meine freundin hat mit 4monaten abgestillt und ich habe sie mit dem flaschengefummel immer belächelt. ich konnte beim fläschchengeben keinen voteil erkennen. sie gab auch öfter zu, dass sie mich gerade nachts und bei wachstumsschüben beneidet. zumal dir auch die vorteile der muttermilch bekannt sein dürften. du siehst bei deinem neffen, das es auch anders - einfach geht, aber deswegen nur die 2. beste ernährung anbieten? ich erwarte auch unser 3.kind und die frage nach dem nichtstillen stellt sich gar nicht. wenn ich mit den kinder spiele, mache ich mir das kleine ohne umschweife an die brust u spiele weiter mit. wenn ich dann noch flasche machen muß? (spiel unterbrechen-baby schreit-kinder nölen- du hast keine hand frei fürs weiterspielen). fürs erste kind mag das ja alles einfacher erscheinen. aber gerade weil du schon 2 kinder hast würde ich wieder stillen.
lg
Beitrag von matsel - 22.01.12 - 11:51 Uhr
ach ja, fällt mir noch ein. hier kam auch das thema: dann kann ja jemand anders das füttern übernehmen. das gabs bei mir im ersten lj meiner kinder sowieso nicht. weil meist eh keiner da war und die leute können sich anders weitig mit den kids beschäftigen. zum anderen steht die frage: wie oft füttern denn regulär die anderen, damit du mehr "freiraum" hast? das hält sich doch eher in grenzen, oder?
und noch eines: ich bin nun ungeplant mit dem 3 kind ss. und werde selbstverständlicherwiese auch dieses kind (lange) stillen. ich bin gerade bei unserer kleinen am abstillen, habe sie jetzt 25 monate gestillt, den großen damals 19 monate. ich hätte gerne meinen körper mal ein zwei jahre wieder für mich geahbt. mit richtigem zyklus, ohne stillen, ohne ss. und kann das durchaus verstehen. aber wie es manchmal o ist...für mich zumindest kein grund nicht zu stillen.
lg
Beitrag von belala - 22.01.12 - 12:22 Uhr
Hallo schoki,
3 Kinder habe ich geboren und gestillt. Mein 2.Kind allerdings unter sehr erschwerten Umständen - Geburt 24+3 Ssw-
Mein Frühchen habe ich nach 5 Lebensmonaten endlich vollgestillt, aber lange war es dann nicht mehr möglich, so dass ich nach 7 Lebensmonaten auf Flasche umsteigen musste.
Im Vergleich dazu kann ich sagen, dass ich Stillen dem Flasche geben vorziehe.
Am unbequemsten fand ich, ständig an Flasche, Milchpulver, heißes Wasser (nicht zu heiß, nicht zu kalt...) denken zu müssen. Ausserdem war in dieser Zeit unser Geld sehr,sehr knapp, so dass ich auch noch aus Kostengründen auf die "billigste" Milch zurückgreifen musste.
Und der Körperkontakt zwischen Mutter und Kind ist stillend am intensivsten.
Mitunter stündlich kann es zu Haut auf Haut Körperkontakt kommen und somit eine Bindung zwischen Beiden intensivieren.
LG,belala
Beitrag von zafala - 22.01.12 - 14:47 Uhr
ich habe gestillt und Flasche gegeben und ganz ehrlich, gerade im Hinblick darauf, dass du mehr Kinder hast, würde ich definitiv stillen.
Die Tasche ist sau schwer, wenn man alles mitschleppt was man zum Fläschchen geben braucht. Mit Stillkind hab ich nur Windeln und Feuchttücher eingepackt, mit Flaschenkind, brauchte ich immer die große Wickeltasche (Thermoskanne, Fläschchen, Pulver, Flasche mit kaltem Wasser, Fläschchenwärmer.... etc...)
Dazu das Sauber machen. Abends alle Fläschchen ausschrubben, Sterilisieren, Trocknen, so wegpacken, dass sie nicht gleich wieder total voller Keime sind.
Wir brauchten für das ganze Zeugs nen kompletten Küchenschrank und wesentlich mehr Geld.
Und eine Zeitersparnis war es definitiv auch nicht.
Beim ersten Kind war das noch ok.
Aber bei nem zweiten Kind wird mir das definitiv zu stressig. Ich würde also eher stillen, je mehr Kinder ich hätte.
Beitrag von danisahne24 - 22.01.12 - 18:04 Uhr
hallo Schoki,
Also ich habe auch zwei kinder gestillt bzw. Stille immer noch und bin in der 18. SSW.
ich würde nicht auf die idee kommen mein drites kind nicht zu stillen. warum auch?
Ich finde Flasche geben nicht flexibel, denn wenn du alleine mit dreien bist musst du ja trotzdem noch die Flasche geben....
Du weißt um die Vorteile des stilles schreibst du. bist du dir denn sicher die Die Vorteile der Flasche überwiegen? ich bin mir da nicht so sicher....
LG dani
Beitrag von svala - 22.01.12 - 20:12 Uhr
Hallo Schoki,
ich bin zwar erst mit meinem zweiten Kind schwanger, musste aber bei meinem ersten Kind in den ersten drei Monaten zufüttern, da wir aufgrund NotKS und Intensivstation Anfangs Stillprobleme hatten und meine Milch daher am Anfang einfach nicht ausgereicht hat. Von 3 - 6 Monaten habe ich voll gestillt, dann wurde ich krank und musste schließlich im Alter von 7 Monaten abstillen, so dass ich Morgends und Nachts die Flasche gegeben habe.
Ganz ehrlich: Am Anfang ist das mit der Flasche unkomplizierter und leichter als das Stillen. Zumindest war es bei uns so, da der Kleine beim Trinken an der Brust ewig brauchte, es mir Schmerzen bereitet hat und die "Fütterung" eben nur durch mich erfolgen konnte.
Aber nach rund 2 Monaten war das Stillen viel unkomplizierter. Ich fand es in dieser Zeit furchtbar die Flaschen ständig zu sterilisieren (und ich hatte da nur noch eine, maximal zwei am Tag, da ich schon kurz vor dem voll stillen war) und das Wasser abzukochen . Außerdem war jedesmal ein Akt, die Flasche auf die richtige Temperatur zu bringen. In der Zeit brüllte der Kleine dann, weil er Hunger hatte. Tja und dann gab es auch hin und wieder einen Irrtum meinerseits, wenn ich glaubte er weine vor Hunger. Beim Stillen kein Problem, da ich meine Brust schnell wieder wegpacken konnte. Beim Flasche machen war dann die ganze Aktion umsonst und ich musste Milch wegschütten und die Flasche wieder säubern. Gott sei Danke musste ich nie beim weggehen eine Flasche nebst Zubhör mitnehmen, da ich ja überwiegend gestillt habe. Mir erschien das nach der Anfangsphase viel zu kompliziert und aufwändig. Später musste ich wenigstens das Wasser nicht mehr abkochen, aber trotzdem empfand ich das Flasche machen, geben und säubern immer als aufwändiger als das Stillen (nach 2 Monaten war der Kleine ja an der Brust auch immer sehr schnell). Nachts hätte ich nur die Brust hinhalten müssen, so musste ich die Flasche anrühren (soll man ja immer frisch machen) und dazu brauchte ich Licht um die Menge abschätzen zu können und und und.
Ich wünsche mir jetzt nichts mehr, als dass ich von Anfang an voll stillen kann und auch nicht mehr vorzeitig abstillen muss. Wir wollen - wenn das Kleine 7 Monate alt ist - in den Urlaub fliegen. Ich stelle mir das mit dem ganzen Flaschenzeug viel zu umständlich vor.
Klar, der Anfang beim Stillen ist mit 2 weiteren Kindern und einem bestehenden Tagesablauf sicher nicht ganz einfach, aber dann.....Und die Zeit nach den Anfangsschwierigkeiten ist definitiv länger, so dass ich insgesamt davon überzeugt bin, dass Stillen die zeitlich unkompliziertere Sache ist.
Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen.
Viele liebe Grüße
Svala
Beitrag von grundlosdiver - 22.01.12 - 21:04 Uhr
Meine Große hab ich mit 3 Monaten abgestillt, sie war dann Flaschenkind und ich fand es schrecklich! Ich hab etwas vermisst und beim Wegfahren oder generell fand ich es einfach nur unpraktisch und nervig.
Meine Kleine ist 14 Monate alt, ich hab sie bis auf gelegentliches Fingerfood ca. 8 Monate voll gestillt und stille auch jetzt noch! Ich hatte da nie die Wahl, da sie Flasche/ Nuckel und Beikost komplett verweigerte!!! Sie wollte NUR Brust (braves Kind
).
Ich fand es voll praktisch, immer genau richtige wohl temperierte Milch dabei. Sie wurde tags- und nachts im 2-Std.-Rhytmus gestillt. Ich wäre kaputtgegangen, wenn ich immer noch hätte aufstehen müssen, um Milch zuzubereiten und dann die ganze Putzerei...
Vom finanziellen Aspekt mal abgesehen! 
An Deiner Stelle würde ich das Stillen probieren, aus gesundheitlichen, finanziellen und praktischen Gründen! Außerdem hängt es ja auch vom Kind ab
Wenn es schlichtweg keinen Sauger will, was willst Du da tun? Ich hab es immermal probiert und unserer Kleinen Sauger/ Nuckel angeboten, sie fing IMMER an zu würgen!
Eine Freundin von mir versucht gerade krampfhaft ihr Kind an Flasche zu gewöhnen- sie will abstillen, aber es klappt nicht. Die Kleine ist 7 Monate alt und will partout keine Flasche!
Beitrag von berry26 - 22.01.12 - 21:11 Uhr
"Ich sehe außerdem jetzt bei meinem Patenkind (10 Wochen), wie recht einfach und flexibel doch so ne Flasche ist..."
Versteh ich nicht! Ich habe ein Flaschenkind und ein Stillkind und finde Stillen nach wie vor sehr viel praktischer, einfacher und flexibler.
Klar in den ersten Wochen ist man meist "ständig" am Stillen, das ist bei Flaschenkindern schon etwas anders aber das betrifft ja nur ein paar Wochen.
Mich hat das Packen der riesigen Wickeltasche und die Massen an Flaschen und Zubehör die rumgestanden sind immer furchtbar genervt. Immer musste man an alles denken. Das ewige Sterilisieren und Wasser abkochen und das nächtliche Aufstehen waren rückwirkend betrachtet der pure Horror. Ich bin durch mein Stillkind soo faul geworden, das ich nicht mal jetzt die Packung Kindermilch anrühren möchte, die ich geschenkt bekommen habe (hat meine SM gekauft weil es einen kostenlosen Aventbecher dazugab. Fand ich sehr nett von ihr!).
Ich denke du solltest dir das ganze nochmal objektiv überlegen.
LG
Judith
Beitrag von inajk - 23.01.12 - 16:19 Uhr
Ich finde ja dass das Stillen einen genau flexibler macht im Tagesablauf.
Stell dir vor du stillst nicht und gehst mit den Kindern zum Spielplatz. Da musst du mit Flaschenkind genau planen, wie lange bleibe ich weg, wann komme ich zurueck, muss ich Krempel fuer eine Flasche mitnehmen etc.
Und jetzt stell dir vor du triffst auf dem Spielplatz eine Freundin, und die erzaehlt dir von einem tollen Stadtteilfest/Kindertheater oder was auch immer, das in einer halben Stunde losgeht. Oder laed euch einfach zu sich zum Kaffee ein...
mit einem Stillbaby ist das kein Problem. Du hast alles dabei, was du brauchst, ihr koennt einfach mitgehen. Mit einem Flaschenbaby hast du jetzt vielleicht nichts dabei, da du nur eine Stunde auf dem Spielplatz bleiben wolltest. Du muesstest also erstmal nach Hause, Krempel holen, aber dann mit allen Kindern wieder alle Treppen hoch und runter, und und und... und dann machst du's doch nicht, weil es so viel Generve waere. Waehrend du mit Stillbaby einfach spontan entscheiden kannst.
Bei meiner Kleinen fand ich es genau so nett dass wir uns an schoenen Sommertagen ganz nach den Beduerfnissen der Grossen richten konnten und zB den ganzen Tag draussen bleiben ohne das planen zu muessen... und jetzt beim dritten werden wir das wieder genau so machen!
LG
Ina
Beitrag von mymay1980 - 23.01.12 - 16:37 Uhr
Ich kann Dich verstehen. Ich bin mit unserem 5.Kind schwanger. Als ich schwanger wurde war ich noch am stillen. Und nun hab ich "gerade"abgestillt und soll schon wieder damit anfangen?
Ich bin auch fürs Stillen,habe alle 4 Kinder lange gestillt!
Aber wenn ich daran denke hab ich so gar keine Lust darauf...ich lass es mir einfach offen. Es ist meine Entscheidung und ich mache das womit ich mich wohl fühle. Was hab ich davon wenn ich jedes mal anlege und dabei "negative" Gefühle habe-das bringt auch dem Baby nichts.
Ich werde mir auf jeden Fall eine Packung Fertigmilch vor der Geburt kaufen,Flaschen habe ich schon. Ob ich sie dann auch benutze werde wird sich zeigen.
Aber ich denke ich werde,wenn ich den Zwerg sehe,sowieso wieder stillen
aber ich möchte mir das einfach noch offen lassen und nicht jetzt schon so ein Gefühl haben dass ich es machen muss/sollte.
Lass Dir Zeit hast ja noch 34 Wochen 
LG
mymay 32.SSW
