Hallo zusammen,
ich gehe jetzt wieder Vollzeit arbeiten und habe 2 kleine Kinder. Abends, wenn die Kinder im Bett sind bin ich eigentlich völlig erledigt und möchte nur noch auf dem Sofa sitzen.
Aber, da ist ja noch der kleine Haushalt.
Wie macht ihr das, die in der gleichen Situation sind? Könnt ihr mir von euren Erfahrungen berichten.
Wir gehen morgens um 6.50 Uhr aus dem Haus und sind um 17 Uhr wieder zu Hause. Dann möchte ich eigentlich die Zeit mit den Kids verbringen, aber ich muss auch noch Essen kochen. Gegen 18.45 Uhr geht die Kleine, die Große um 19.30 Uhr ins Bett.
Möchte den Haushalt gern in der Woche schmeissen, um am WE Zeit für die Mäuse zu haben, aber, wie gesagt, bin abends ganz schön fertig.
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Ideen.
Danke.
Schönen Abend noch.
sylter-welle
Hauhalt organisieren? Vollzeit arbeiten und 2 Kinder
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Beitrag von sylter-welle - 22.01.12 - 16:10 Uhr
Beitrag von gingerbun - 22.01.12 - 16:21 Uhr
Hallo,
wäre ich an Deiner Stelle dann würde ich mich nach einer Putzfrau umsehen. Ich hätte sonst echt keine andere Idee. Ich gehe demnächst wieder 30 Stunden arbeiten und werde mich auch wieder nach einer Hilfe umschauen. Alles andere wäre mir zu zeitaufwändig zumal ich gern auch noch meinem Nähhobby in den Abendstunden nachgehen möchte. Alles geht nunmal nicht. Die Zeit mit den Kindern ist mir auch wichtiger als die Hausarbeit (von der ja dann immernoch genug anfällt.)
LG!
Britta
Beitrag von cinderella2008 - 22.01.12 - 17:51 Uhr
Hallo,
ich habe genau dieses Leben geführt. Vollzeitarbeit seit die Kinder 6 Monate alt waren, von 5.30 - 16.30 Uhr aus dem Haus. Der Haushalt wurde bei mir für den Samstagvormittag aufgespart. Am Abend habe ich nur das Nötigste erledigt.
Samstagvormittag habe ich gemeinsam mit meinem Ex - nach der Trennung dann alleine - den Haushalt erledigt.
Eine Alternative wäre, eine Putzfee einzustellen.
LG, Cinderella
Beitrag von yeehaaaaaw - 22.01.12 - 18:10 Uhr
wir haben keine kinder, deshalb kann ich mir wohl nur ansatzweise deine arbeitsbelastung vorstellen. aber aus phasen mit hoher arbeitsbelastung - aus anderen gründen - würde ich dir raten:
- den haushalt auf die wirklich wichtigen dinge "runterfahren" (z.b. bügeln nur, wo das unbedingt nötig ist; kosmetische feinputzaktionen reduzieren (staubwischen, fensterputzen,.....) staub ist nicht giftig (sofern man nicht allergiegeplagt ist), und ein gewisser level an chaos kann wesentlich freundlicher und angenehmer wirken als ein perfekter hochglanzhaushalt. euer wohlfühlfaktor ist entscheidend!
- gelassenheit entwickeln - wer deinen haushalt kritisiert und "nur" ein kind und einen dreipersonenhaushalt als tagesbeschäftigung hat, der hat natürlich andere maßstäbe. das müssen aber nun wirklich nicht deine maßstäbe sein - du entscheidest über dein leben
- und ganz wichtig, so wie du das auch sagst: verbringe die zeit mit deinen kindern und deinem mann! diese zeit ist unwiederbringlich! in 10 jahren wird keiner mehr wissen, ob es im november 2012 ungebügelte t-shirts gab oder du in 2013 nur einmal die fenster geputzt hast. der gemeinsame spontane wochenendausflug in die berge mit der panikartigen flucht vorm gewitter und dem gemeinsamen ausharren in der schutzhütte, mit dem prasselnden regen und blitz und donner - das bleibt vielleicht ein leben lang in erinnerung.
- denk mal nach, was leute so erzählen.... ich habe praktisch nie gehört "meine mama hat nie fenster geputzt, mein papa hat nur alle zwei wochen rasen gemäht, ich mußte in ungebügelter bettwäsche schlafen" aber ich höre oft... "meine eltern hatten nicht so viel zeit mit mir... wir haben viel zu selten zusammen was gemacht"
also... ich denke, du bist auf dem richtigen weg. nutze deine chance auf gemeinsame zeit, und laß alles, was nicht wirklich lebenswichtig ist im haushalt, einfach mal sein. staub ist nicht giftig (sofern man nicht allergiegeplagt ist)
ich drück dir die daumen!
yee
Beitrag von anette79 - 23.01.12 - 07:25 Uhr
Wow, super Antwort!
Beitrag von miau2 - 22.01.12 - 20:40 Uhr
Hi, unsere Lösung ist eine Putzfrau, programmierbare Wasch- und Spülmaschine (so sind die einfach fertig, wann ich es will) und Mut zur Lücke. Einkaufspläne, denn für spontan will ich keine Zeit opfern. Und da die Kinder im KiGa gutes Essen bekommen und mein Mann und ich in der Kantine gibt es keinen Grund abends noch zu kochen. Ein "bügelleicht-Programm der Waschmaschine spart mir viel Bügelarbeit.
Bei mir sind es "nur" 30 Stunden, aber wir sind oft auch nicht früher zu hause.
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von smeedy - 22.01.12 - 20:58 Uhr
Ich gehe 40 oder mehr Stunden pro Woche arbeiten und mein Mann arbeitet Vollzeit in ständig wechselnden 12-Stunden-Schichten, d.h. er ist so gut wie nie zu Hause. Wir haben 2 Kinder.
Der Haushalt läuft in der Woche nebenher. Ich stehe z.B. 4:30 Uhr auf und erledige da schon noch ein paar Kleinigkeiten wie Geschirrspüler ausräumen oder Wäsche anstellen. 5:45 Uhr stehen meine Kinder auf und 6:25 Uhr verlassen wir das Haus. Einkäufe erledige ich immer gleich auf dem Heimweg nach der Arbeit ohne meine Kinder. Manchmal habe ich auch nach der Arbeit noch ein paar Minuten Zeit um was im Haushalt zu machen aber oftmals auch nicht. 16 Uhr hole ich meine Kinder ab und da gehts an mind. 3 Tagen die Woche noch zu den jeweiligen Freizeitaktivitäten (Reiten, Kindersport, Tanzen) oder es liegen noch Hausaufgaben an. Abends essen wir nach Möglichkeit 18 Uhr und danach wird sich gleich bettfertig gemacht. Während die Kids Sandmann und Yakari schauen, mache ich noch einiges. Auch wenn sie im Bett sind mache ich noch oftmals weiter, aber manchmal schafft man das auch wirklich nicht mehr. Am WE mache ich samstags Großputz, sonntags bügel ich die Wäsche.
So läuft das hier bei so gut wie allen Familien, ich verstehe auch das Problem gar nicht
. Das ist doch ganz normal, dass man arbeiten geht und seinen Haushalt schmeist. Ich würde nie auf die Idee kommen mir eine Putzfee zu suchen
.
LG smeedy mit Julia (7) & Chris (3)
Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 08:15 Uhr
Und so knechtet sich die moderne Frau immer mehr.
Warum gönnst du dir nicht den Sonntag als Ruhetag? Burn Out lässt grüßen.
Früher: Mann verdient Geld, Frau macht Haushalt, kümmert sich um die Kinder
Heute: Mann verdient Geld, Frau verdient Geld, macht Haushalt, Staat (Hort) kümmert sich um die Kinder
Warum keine Putzfrau und dafür Zeit für die Familie? Man muss nicht die Superfrau sein, die 3 Jobs vereint...
Beitrag von gingerbun - 23.01.12 - 14:22 Uhr
hm das dachte ich mir irgendwie auch beim lesen des beitrages. ich finde das hat bei vielen immer so einen negativen beigeschmack wenn sich wer eine putzfrau leistet.. ich erkaufe mir damit quasi (frei-)zeit die ich sinnvoller nutze bzw. mit meiner familie verbringe.
Beitrag von smeedy - 23.01.12 - 19:57 Uhr
Warum? Mmmhhhh ganz einfach ... weil ich gerne ein sauberes Zuhause habe. Naja und bügeln dauert bei mir eine Stunde (höchstens). Soweit ich weis, hat der Sonntag ein paar mehr Stunden übrig. Praktischerweise mache ich das nämlich, wenn der Kleine Mittagsschlaf macht. Gestern habe ich es ausnahmsweise gar nicht gemacht, weil meine Süße einen Auftritt mit dem Faschingsverein hatte, wir den ganzen Nachmittag dort verbracht haben und ganz viel Spaß hatten
.
Meine Tochter geht in den Hort, damit sie da nach der Schule noch mit ihren Freunden spielen kann. Das machen Dorfkinder nämlich am allerliebsten - das war bei uns früher schon so. Und natürlich auch, damit sie ihre Hausaufgaben gleich in der Gruppe erledigen kann. Das macht nämlich gemeinsam auch viel mehr Spaß
! Und das Ganze darf sie gerne noch 2 Jahre geniesen bis sie dann in die 5. Klasse kommt und zu Hause alle Aufgaben alleine erledigen muss.
Ich habe kein Burnout und bin da auch ganz sicher nicht gefährdet
Ich gehe nämlich sehr gerne arbeiten.
Und ganz ehrlich ... am Ende kann und wird es doch auch jeder so machen wie er mag. Ihr könnt euch doch gerne alle Putzfrauen anschaffen - da hab ich doch nix dagegen. Ich möchte keine und das ist meine Entscheidung!
LG smeedy
Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 09:50 Uhr
Ich greife da jetzt nochmal auf, weil es mir keine Ruhe lässt...
Du hast morgens max. 40 Minute Zeit mit deinen Kindern.
16 Uhr holst du sie ab, aber da habt ihr Programm. Heißt Nachmittags vermutlich max. 45 Minuten Zeit mit deinen Kindern, denn Reiten machen sie wohl alleine. Abends ca. 45 Minuten Zeit mit den Kindern während dem Abendessen und Zähne putzen. Das wars. Macht täglich ca. 2 Stunden Zeit mit deinen Kindern. Da sieht jede Klassenlehrerin dein Kind häufiger und trotzdem kommt es dann noch oft vor, dass man von Müttern hört: Ich bin die Mutter, ich weiß, was für meine Kinder richtig ist. Woher denn? Du kennst sie ja praktisch nicht.
Das tut mir wirklich leid für dich.
Wie soll denn da eine emotionale Bindung an die Eltern entstehen?
Kindern im Kinderheim, die zu Besichsfamilien gehen haben da ein intensiveres Familienleben.
Hast du nicht das Gefühl, dass da was schief läuft, auch wenn du es jetzt als "Alles so super, alles toll" hinstellst?
Ich würde nie auf die Idee kommen, meinen Kindern so wenig Zeit zu schenken nur damit ich sagen kann: Ich brauchte nie eine Putzfrau...
Beitrag von smeedy - 23.01.12 - 19:35 Uhr
Wie kommst du denn darauf, dass ich keine Zeit mit meinen Kindern verbringe
? Auch wenig Zeit kann optimaler genutzt sein als viel Zeit die verplempert wird ... aber egal. Und bei vielen Freizeitaktivitäten bin ich natürlich dabei - wie z.B. beim Reiten und auch öfters beim Kindersport. Aber das ist ja auch egal ... ich muss mich hier ganz sicher nicht rechtfertigen, ich weis, dass bei uns alles gut läuft und das reicht mir vollkommen. Und mal ganz nebenbei ... irgendwo muss ja auch das Geld wovon man lebt herkommen.
Eine Putzfrau möchte ich persönlich auch so nicht haben, jemand fremdes der in meinen Sachen rumwühlt ... nee danke ... da putze ich sehr gerne lieber selber. Ich kenne auch wirklich niemanden, der eine hat - ganz ehrlich! Und stell dir mal vor: meine Kinder helfen mir sogar gerne bei manchen Dingen. Also verbringen wir sogar beim Putzen und Kochen oft Zeit miteinander
Mein kleiner kocht sehr gerne mit mir und meine Große liebt Staubsaugen - warum auch immer 
Bei vielen Dingen kommt es einfach auch auf die Sichtweise an 
LG smeedy
Beitrag von gingerbun - 23.01.12 - 23:26 Uhr
Hallo,
es ist durchaus zu tolerieren wenn jemand keine Putzfrau möchte aber Du hast das in Deinem Text "herablassend" dargestellt was unteranderem keine Hilfe für die Fragestellerin war.
Ich hatte eine Hilfe die aber derzeit leider nicht mehr in Deutschland weilt und die hat sicherlich nicht in unseren Sachen rumgewühlt. Sie war nämlich total froh diesen Job zu haben. Ich denke Du hast da ein falsches Bild. Und dass Du keine Leute kennst die eine Putzilfe haben mach die Sache auch nicht irgendwie "falsch". 
Gruß
Beitrag von smeedy - 24.01.12 - 05:44 Uhr
Ist ok, aber eigentlich wollte ich damit nur aufzeigen, dass es durchaus ganz einfach möglich ist auch ohne Putzfrau Vollzeit zu arbeiten, 2 Kinder zu haben und seinen Haushalt selbst zu machen, selbst ohne Partner der immer da ist. Evtl. ist das auch ganz einfach hier im Osten und erst recht auf dem Dorf nicht so verbreitet 
Dagegen hast du mir unterstellt eine Rabenmutter zu sein, weil ich arbeiten gehe und selbst putze
"Kindern im Heim würde es besser gehen"
- diese Aussage finde ich schon ganz schön heftig und bedenklich. Du kennst uns doch schließlich überhaupt gar nicht.
LG smeedy,
die jetzt ihre Kinder weckt und dann gemütlich in die KITA und an die Arbeit fährt
Beitrag von gingerbun - 24.01.12 - 23:18 Uhr
Hm kann sein dass es so ein Ost-West-Ding ist. Ich komme auch aus dem Osten bin aber "rübergemacht". Und als meine Schwester (die noch in Sachsen wohnt) eine Putzfrau beschäftigte hat sie das kaum jemanden erzählt damit nicht geredet wird. Bescheuert.
Nur ich finde es eben so eine Erleichterung. Klar könnte ich alles selbst machen, ich könnte wenn ich das nur wöllte, monatlich meine Fenster putzen beispielsweise. Aber um welchen Preis denn? Ich geh arbeiten und verdiene Geld von dem ich - wie bereits geschrieben - mir quasi sehr gern etwas Freizeit erkaufe. Putzen an sich stört mich nicht aber es gibt eben wahrlich Dinge die ich sehr viel lieber mache.
Beitrag von smeedy - 24.01.12 - 05:46 Uhr
Oh Entschuldigung - das mit der Rabenmutter warst nicht du sondern bernsteinelfe
Beitrag von lieselotte02 - 22.01.12 - 20:59 Uhr
"ich gehe jetzt wieder Vollzeit arbeiten und habe 2 kleine Kinder. Abends, wenn die Kinder im Bett sind bin ich eigentlich völlig erledigt und möchte nur noch auf dem Sofa sitzen.
Aber, da ist ja noch der kleine Haushalt.
Wie macht ihr das, die in der gleichen Situation sind? Könnt ihr mir von euren Erfahrungen berichten.
Wir gehen morgens um 6.50 Uhr aus dem Haus und sind um 17 Uhr wieder zu Hause. Dann möchte ich eigentlich die Zeit mit den Kids verbringen, aber ich muss auch noch Essen kochen. Gegen 18.45 Uhr geht die Kleine, die Große um 19.30 Uhr ins Bett.
Möchte den Haushalt gern in der Woche schmeissen, um am WE Zeit für die Mäuse zu haben, aber, wie gesagt, bin abends ganz schön fertig."
all dein geschriebenes trifft in unsere familie auch zu, selbst die schlafenszeiten der beiden kinder.
am abend räumen mein mann und ich die sachen, die rumliegen noch weg. die küche wird auch noch aufgeräumt. das ganze geht bis kurz nach acht.
wir haben uns vor einiger zeit eine zweite waschmaschine gekauft.
somit kann ich meine 6 ladungen auf von der zeit her drei verkürzen.
die sanitärobjekte der bäder reinige ich bei der nutzung, damit sind sie immer sauber.
am wochenende frühstücken meine kinder und mein mann lange. ich "darf" dann immer schon aufstehen und habe somit eine halbe stunde vorsprung, bis die drei den tisch aufgeräumt und die küche sauber gemacht haben.
mein mann und die beiden kinder gehen dann oft auf den spielplatz oder spielen zusammen.
oft speilen die kinder auch zusammen, dann sind mein mann und ich schneller fertig.
irgendwann koche ich mittagessen, danach schlafen die kinder.
ab samstag drei uhr haben wir alle zeit füreinander.
was mir noch für eine allgemeine ordnung in der woche hilft, ist, dass ich immer rumliegendes mit in die entsprechenden zimmer nehme, ich gehe selten mit leeren händen.
gruß
Beitrag von vivien1976 - 23.01.12 - 11:26 Uhr
Also ich kann es nicht verstehen wie man keine Zeit für seine Kinder haben/ finden kann. Deine Kinder sind mehr in Fremdbetreuung als in der Familie und selbst wenn sie am Familienleben teilhaben dürfen, wird sich keine ( in meinen Augen ) richtige Zeit für sie genommen, es läuft alles so nebenher .
Dafür hast Du Kinder geboren, damit sie "nebenher laufen" ?
Deine Kinder haben enen komlpetten Arbeitstag, wie der eines Erwachsenen zu bewältigen ohne irgendwie die Chance in der Zeit von 06:50 Uhr bis 17 Uhr zu bekommen, sich mal zurückziehen zu dürfen, mal abzuschalten, mal zu chillen...
Selbst zu Hause haben die Kids volles Programm .
Ich habe mich selbständig gemacht um mehr Zeit mit meinen Kindern zu haben bzw. meine Arbeit so einzurichten dass ich die Zeit für die Kids habe, mein Mann geht Vollzeit arbeiten.
Die verloren Zeit mit meinen Kids bringt mir niemand zurück und die Leute interessiert es nicht, wie der Haushalt läuft, die Leute sehen nur dass man keine Zeit hat für die Kinder, auf die man doch soooo stolz ist . Ich habe keine Kinder geboren um sie ständig rumzureichen damit andere auf sie aufpassen und ich meiner Arbeit nachgehen kann.
Den Haushalt schmeisse ich allein und ich möchte gar nicht die perfekte Supermama sein, wie sich hier die meisten hinstellen.
Beitrag von gingerbun - 23.01.12 - 14:30 Uhr
hm ich denke nicht dass du beurteilen kannst bzw solltest warum sie vollzeit arbeiten geht. glaubst du nicht auch, dass es leute gibt die sich das nicht aussuchen können? oder sollten paare, die auf teilzeit nicht ausweichen können, kein kind in die welt setzen?
ausserdem ging es hier um die erledigung des haushaltes und nicht darum ob wir finden dass sie zuwenig zeit mit ihren kindern verbringt. und nicht jeder geht dazu an sich selbständig zu machen!
gruss - britta
Beitrag von colli - 25.01.12 - 22:39 Uhr
Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass man es keinem recht machen kann. Geht man nicht arbeiten ist man faul, arbeitet man Vollzeit ist man ne schlechte Mutter ...
Dann bin ich die Rabenmutter schlechthin, denn ich arbeite schon 30 Stunden die Woche, seit mein kleiner sechs Monate alt war....
Mal sehen, ob es irgendwann mal mit nem Lottogewinn klappt damit ich endlich anfangen kann eine "gute" Mutter zu sein ....
Beitrag von sissy1981 - 23.01.12 - 11:27 Uhr
Ich hab den Vorteil, dass ich abends nur für meinen Mann kochen muss (die Kinder essen in Schule/Kiga) und dies auf halb 8/8 lege wenn die Kinder ins Bett gehen. Aller Kleinkram der sonst so anfällt teilen wir untereinander auf (meine Kinder sind aber schon 6 und 7 und können einiges mithelfen)
Da wir momentan noch keine geeignete Putzfrau gefunden haben erledigen wir das Putzen momentan Samstag früher morgen oder Freitag spätabends.
Beitrag von sylter-welle - 24.01.12 - 09:06 Uhr
Hallo zusammen,
leider kann ich mich erst heute wieder melden. Danke für die vielen Rückmeldungen und vor allem danke für diese, die nicht noch drauf getreten haben, sondern mich verteidigt haben. Wie gingerbun so schön schrieb, kann man sich nicht immer alles im Leben aussuchen. Und das dumme Gelaber "warum hast du denn dann Kinder in die Welt gesetzt..." - kein Kommentar. Aber das war schon immer hier so und wird auch so bleiben, die Supermamis...
Wie schon geschrieben, vielen Dank nochmal für die netten Antworten.
LG sylter-welle
