Krankenhausaufenthalt: Wie läuft es ab?

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Beitrag von moeriee - 22.01.12 - 16:31 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Ich komme gerade aus dem Krankenhaus, mit dem Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall. #schmoll Da heute sowieso nichts gemacht werden kann, da Notbesetzung, soll ich morgen früh wieder dort hinkommen und eine Einweisung von unserem Hausarzt mitbringen. Nun ist es so, dass wir einen Sohn (13 Monate alt) haben. Normalerweise bin ich die Hauptbetreuungsperson, aber da ich morgen stationär aufgenommen werden muss, falle ich ja weg. Mein Mann ist voll berufstätig (Mo. bis Fr. im Schnitt ca. 60 Stunden) und würde die Betreuung gerne übernehmen wollen. Wir haben niemanden, der es sonst machen könnte, da alle Personen, die in Frage kämen, selbst berufstätig sind oder sich gerade im Ausland befinden. Es passt aber auch immer wie die Faust auf's Auge! :-(

Nun war unsere Überlegung, dass mein Mann einfach Urlaub nimmt, aber meine Schwester meinte, ich solle mich erkundigen, ob die Kosten nicht von der Krankenkasse getragen werden. Kinderkranktage sind wohl eher, wie der Name schon sagt, für den Fall gedacht, dass das Kind krank ist und eine Betreuung braucht. Aber das ist hier ja nicht der Fall. Dann gäbe es ja noch die Möglichkeit, meinen Mann als Haushaltshilfe anzugeben und anteilig die Kosten für den unbezahlten Urlaub von meiner Krankenkasse zurückzubekommen. Würde das in diesem Fall greifen? Wenn ja, an wen muss ich mich da wenden? Es muss ja jetzt alles recht schnell gehen, da es morgen schon soweit ist. Muss der Hausarzt diese Verordnung ausstellen oder das Krankenhaus? Wie hoch ist die Erstattung, die man von der Krankenkasse bekommt (AOK Hessen)? Müssen wir sonst etwas beachten?

Oh man, wie mich das alles nervt! Ich hoffe inständig, dass ich bald wieder einsatzfähig bin, aber in dem Fall ist eine gründliche Diagnostik und Therapie sicher anzuraten. Denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. :-( Deshalb wäre ich sehr dankbar für jeden Tipp!

Ich danke im Voraus!

Liebe Grüße #herzlich

Marie

Beitrag von kerstini - 22.01.12 - 16:53 Uhr

Hallo,

also mein Mann hat bei unserer KK (auch AOK) vor kurzem nachgefragt weil es mir nicht gut ging und auch im Raum stand das ich stationär ins KH aufgenommen werden muss.

Jetzt nagel mich nicht fest, aber ab 4 oder 5 Tagen an denen die Mama stationär im KH behandelt werden muss kann der Papa quasi als Haushaltshilfe zu Hause bleiben. Bezahlt bekommt er 67% von der KK.

Vielleicht fragt ihr morgen früh gleich noch euren Hausarzt oder ruft gleich bei Eurer KK an. Ich glaube in so einem dringenden Fall sind die da sehr entgegenkommend und beeilen sich mit der Bearbeitung.

LG

Kerstin mit Ida #verliebt an der Hand und MADITA, LEO & #stern #stern im #herzlich

Beitrag von naschoori - 22.01.12 - 17:17 Uhr

Hallo,

ich bin ebenfalls bei der AOK. Damals wegen vorzeitiger Wehen bekam ich einen Zettel vom Frauenarzt das ich eine Haushaltshilfe benötige da ich noch einen Kleinen Sohn habe. Wurde ohne Probleme für 2 Wochen bewilligt. Ebenso das ganze nach dem Kaiserschnitt (vom Hausarzt Bescheinigung geholt) und nach der Re-Op (auch vom Hausarzt). Haben uns telefonisch bei der AOK gemeldet die haben jedesmal innerhalb 2 Tagen die Unterlagen für den Arbeitgeber geschickt, denn dieser muss ausfüllen wie viel dein Mann hätte arbeiten müssen.

Alles abgeschickt und ca. 1-2 Wochen später war das Geld da, je nachdem wie schnell das beim Arbeitgeber gemacht wurde.
Muss den Arbeitgeber allerdings um Erlaubnis fragen.
Schichtzulagen werden nicht übernommen, ebenso musst du einen Eigenanteil tragen. Ich weiß grad nur nicht mehr wie viel.

Aber schau mal hier:

http://www.aok.de/hessen/leistungen-service/leistungen-und-beitraege-formular-antrag-haushaltshilfe-24740.php

Lg

Beitrag von vwpassat - 22.01.12 - 17:26 Uhr

Ich würde das erstmal morgen in Ruhe klären.

Wenn Du erst Dienstag, Mittwoch oder nächste Woche im KH erscheinst, ist das auch nicht schlimm.

Rücken haben wir doch alle.