Wunde Kaiserschnitt

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von kleinerbaer - 23.01.12 - 07:51 Uhr

Hallo Leute,
ich hatte bei meiner letzten Geburt (28.06.11) einen Kaiserschnitt. Am Anfang verlief die Heilung sehr gut. Nachdem ich aber dann so drei Tage daheim war riß die Narbe nachts auf und ich mußte wieder ins KH fahren. Dort wurde die Wunde Ampulant betreut und ich konnte gleich wieder Heim. Seitdem versuchen die Ärzte die Wunde heilen zu lassen. Aber es geht einfach nicht zu und ich bin im moment bald am verzweifeln. Habt ihr so etwas auch schon mal erlebt und was kann ich tum damit das ganze endlich mal verheilt?

Schöne Grüße
kleinerbaer

Beitrag von nadja.1304 - 23.01.12 - 08:50 Uhr

Hallo. Den ultimativen Tipp hab ich nicht, aber wurde aus der Wunde schonmal ein Abstrich genommen um auf Keime und MRSA zu testen? Mir als Pflegerin kam das als erstes in den Sinn, weil Wundheilungsstörungen bei ansonsten gesunden Menschen oft an Keimen liegt. Oder ein Diabetes.

Kg und baldige Genesung.

Beitrag von katjesfan - 23.01.12 - 13:55 Uhr

Das Gleiche habe ich eben auch gedacht!

LG,
katjes

Beitrag von kleinerbaer - 24.01.12 - 21:39 Uhr

Diabetes wurde schon geprüft. Habe ich zum Glück nicht obwohl es in meiner Familie sehr weit verbreitet ist.
Ansonsten wurde noch kein weiterer Abstrich gemacht. Aber ich werde es beim nächsten Termin ansprechen und dann mal schauen was der Arzt dazu sagt.
Vielen Dank schon mal für die Tipps

Beitrag von nadja.1304 - 27.01.12 - 21:44 Uhr

Ja mach das, und lass dich nicht abwimmeln. Ich hatte ne Freundin, die MRSA vaginal hatte als man mit ihr fertig war.

Beitrag von aletta - 23.01.12 - 21:01 Uhr

Hallo,

ja ich hatte so etwas schon einmal. Bei meiner Großen habe ich auch per KS entbunden nach Geburtsstillstand.
Mir ist nach ca. einer Woche die Narbe auch wieder aufgeplatzt und hat stark geeitert. Ich mußte dann stationär nochmals zwei Wochen bleiben und wurde mit Antibiotika und Penicillin therapiert. Zusätzlich noch mit einem Wundschwamm. Da die Heilung wohl gut verlief konnte nach einer Woche die Narbe wieder geschlossen werden - operativ. Dann bekam ich noch zwei ! Drainagen die ein paar Tage liegen blieben.

Nach zwei Wochen durfte ich dann wieder nach Hause - jedoch ging nochmals ein kleines Stück auf - dies wurde dann ambulant behandelt und heilte sehr schnell.

Bei mir wurde damals gesagt, dass aufgrund der Größe und vorallem Tiefe der offenen Stelle eine Abheilung mindestens ein halbes Jahr dauern würde - wenn ich es von innen heraus heilen lassen würde. Und das auch nur WENN keine weiteren Keime eindringen.

Das ist wie gesagt meine Geschichte - sie war nicht besonders angenehm und ich war froh nachdem alles abgeheilt war.

LG Aletta

Beitrag von kleinerbaer - 24.01.12 - 21:43 Uhr

Das glaube ich dir aufs Wort das du froh warst als endlich alles vorbei war. Mir hängt es auch total aus dem Hals raus. Aber ich bin froh mal zu hören das andere Leute auch schon solche Probleme hatten oder haben.