Zuschuss/Wohngeld???

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Beitrag von sweet-honey09 - 23.01.12 - 09:34 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

mich würde mal interessieren, wann man einen Zuschuss zum Leben /Wohngeld beantragen kann? Mein Mann wird in seinem neuen Beruf weit weniger verdienen, als bei seinem alten Beruf, und das wird dann abzüglich von Miete und laufende Kosten kaum bis garnicht zum Leben reichen. Wir sind ein 3 Kopf-Haushalt haben allerdings eine Recht hohe Miete ( 831 euro + alle 3 Monate 244 euro Gas ) . Daher bin ich mir auch nicht sicher weil die Miete so hoch ist, ob uns trotzdem noch ein Zuschuss zusteht? Die Wohnung besteht ja schon seit Zeiten wo der Verdienst meines Mannes noch ausreichte. Vielleicht kann mir jemand helfen.

Ich danke im vorraus
Liebe Grüße

Sweet-Honey09

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.01.12 - 09:41 Uhr

Hallo

Kommt auf den Verdienst deines Mannes an.

Wenn er nun nicht mehr soviel verdient, muss man sein Leben dementsprechend anpassen.

Bianca

Beitrag von carrie23 - 23.01.12 - 09:48 Uhr

Wenn ihr Alg2 beziehen müsst, könnte es sein dass die Wohnung zu teuer ist.
Dass ihr sie angeschafft habt als dein Mann noch besser verdient hat, interessiert nicht denn dass was JETZT ist zählt.
Eine Miete von über 800 Euro halte ich auch für zu teuer für drei Personen.
Wir sind 6 und zahlen 500 inkl. Warmwasser, Heizung und Betriebskosten und so klein ist unsere Wohnung jetzt auch nicht mit 3 Zimmer die für drei Leute ja sogar locker reichen würden.

Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 09:57 Uhr

Es kommt darauf an, wo du wohnst. Hier sind 3 ZKB (ca. 75m²) warm für 1000,- auf dem freien Wohnungsmarkt nicht unüblich.

Beitrag von carrie23 - 23.01.12 - 10:05 Uhr

Ehrlich? Dann würd ich mir das Übersiedeln überlegen.
Das sind ja utopische Preise wobei wir in Wien teilweise auch so utopische Preise haben dass man sich das Wohnen gar nicht mehr leisten kann.
Deshalb kommt für mich nur Gemeindewohnung oder Genossenschaft in Frage, ist deutlich günstiger als Privatvermietung.

Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 10:26 Uhr

Wohin denn? Ab ner gewissen Gehaltsklasse ist nichts mit sozialem Wohnungsbau. Abgesehen davon, dass ich da nicht hausen möchte, schon gar nicht mit Kindern. Also schluckt man höhere Miete und wohnt in vernünftigem Umfeld.

Beitrag von carrie23 - 23.01.12 - 10:32 Uhr

Bei uns sind die günstigen keine Sozialwohnungen, da hast du was missverstanden.
In einer Sozialwohnung möchte ich weder mit noch ohne Kinder wohnen wenn ich ehrlich bin.

Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 11:08 Uhr

Naja, ich habe früher in einem Vorort einer Kleinstadt gelebt. Dann in einer Kleinstadt. Nun lebe ich in einem Ballungszentrum und hier sind die Mieten ganz anders. Es kommt ja auch darauf an, wo man wohnt, da muss man schon rechnen, ob man lieber mehr Miete zahlt oder mehr Benzingeld und Kindernetreuungskosten, da man weiter von der Arbeit weg wohnt. Hier sind die Preise halt so. 50 km weiter weg würde ich für die Hälfte wohnen.

Beitrag von sweet-honey09 - 23.01.12 - 10:19 Uhr

wir wohnen in Berlin!

Beitrag von manavgat - 23.01.12 - 10:18 Uhr

Vermutlich ist es zielführender ALG2 zu beantragen. Zumindest für die ersten 6 Monate muss die Miete in voller Höhe angerechnet werden.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sweet-honey09 - 23.01.12 - 10:21 Uhr

naja ,aber was ist dann nach den 6 Monaten? ich meine er hat ja jetzt dann ein Job. Und das ist allemal besser als ohne Job. Und keiner weiß ob er nach 6 Monaten wieder so schnell was findet.

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.01.12 - 10:30 Uhr

Hallo

Was hat er denn vorher verdient und was verdient er jetzt?

Kannst du nicht auf 400 Euro Basis arbeiten?

Bianca

Beitrag von manavgat - 23.01.12 - 10:58 Uhr

Das hat doch mit dem Job nix zu tun!

Selbstverständlich behält er den und es wird ergänzendes ALG2 beantragt (Aufstocker).

Was ist denn daran nicht zu verstehen?

6 Monate Luft wäre doch auch schon mal was!!!!

Gruß

Manavgat

Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 11:13 Uhr

Spars dir, Manavgat, das hat hier z.T. übelstes Stammtischniveau, da braucht man sich nicht wundern, warum das nicht verstanden wird...

Beitrag von muppi75 - 23.01.12 - 11:10 Uhr

Selbst wenn direkt mit Bescheid die Aufforderung zur Kostensenkung kommt, heißt das noch lange nicht, dass man nach 6 Monaten aus der Wohnung raus muss.

Es gibt nicht ausreichend Sozialwohnungen in den Städten und Gemeinden.

Nach Aufforderung zur Kostensenkung beantragt man einen Wohnberechtigungsschein, der Mensch auf der Stadt wird grinsen und sagen schön, Sozialwohnungen sind trotzdem erst in 5 Jahren frei.
Danach braucht man eigentlich nichts zu tun, außer sich um Wohnraum zu bemühen, d.h. man sucht sicht Wohnungsangebote im Rahmen der Angemessenheitsrichtlinien, sofern man dazu keine Angebote findet, nimmt man eben teurere und reicht sie brav dem Amt ein.
Schließlich wollen die ja vorher prüfen und ggfs. absegnen.
Findet man innerhalb der 6 Monatsfrist nach Aufforderung trotz intensiver nachweislicher Suche keinen angemessenen Wohnraum, so wartet man mal ab was passiert.

Sollte jetzt das Amt die Kosten der Unterkunft per Bescheid reduzieren, geht man in Widerspruch und klagt mit Hilfe eines Fachanwaltes für Sozialrecht dagegen vor Gericht.

Das ganze sollte nicht lange dauern, da hier Gefahr auf Wohnungslosigkeit besteht und sich noch ein Kind in der Familie befindet.
Zu 99,9 % gehts vor Gericht so aus, dass das Amt weiterzahlen muss, weil eben nachweisbar gesucht wurde, der Suchende hat keinen Einfluss auf die Vergabepolitik der Gemeinden bei Sozialwohnungen und auch nicht auf den freien Wohnungsmarkt.

Beitrag von windsbraut69 - 23.01.12 - 12:25 Uhr

Er soll nicht kündigen, sondern ergänzendes ALGII beantragen, worüber für 6 Monate die (zu hohe) Miete finanziert wäre.

In den 6 Monaten solltet Ihr dann (solltet Ihr ja ohnehin) schauen, Euer Einkommen zu erhöhen und eine günstigere Wohnung zu finden.

Gruß,

W

Beitrag von woodgo - 23.01.12 - 10:55 Uhr

Ich kann mir eine sooo teure Wohnung nur dann leisten, wenn ich sie auch bezahlen kann. Ich persönlich bin nicht bereit, Dir diese Wohnung mit zu finanzieren. Ich würde auch gern eine größere Wohnung haben, ein Haus, einen Garten dazu...kann ich aber erst dann haben, wenn ich es mir aus eigener Tasche finanzieren kann. Also erstmal die Lebenshaltungskosten dem Gehalt Deines Mannes anpassen oder Du suchst Dir einen Job, in dem Du mehr verdienst, oder überhaupt verdienst?

Beitrag von muppi75 - 23.01.12 - 11:01 Uhr

Von Nichts eine Ahnung aber mal mitreden, stimmts ?

Schon mal davon gehört das man auch einen Mietvertrag erst kündigen muss und es durchaus soetwas wie Kündigungsfristen gibt ?
Außerdem muss man auch erstmal eine preiswertere Wohnung finden, denn dass was sich z.B.: die ALG II Behörden immer so nett vorstellen, gibt es nur auf dem Papier und selbst dort nicht in ausreichender Menge.

Und das Märchen vom Job den man findet, wenn man nur arbeiten möchte, dass hat inzwischen auch ausgedient, so nen Blödsinn glaubt nämlich schon lange keiner mehr, mit Ausnahme von Dir wahrscheinlich.

Beitrag von woodgo - 23.01.12 - 11:40 Uhr

Na also, je eher, desto besser #ole

Beitrag von muppi75 - 23.01.12 - 13:12 Uhr

Das machen aber nur Leute, die so banane sind wie Du, ne Wohnung kündigen, evor sie ne neue haben.

Beitrag von woodgo - 23.01.12 - 14:53 Uhr

Wo bitte habe ich geschrieben, daß sie kündigen soll, bevor sie etwas Neues gefunden hat? Wer ist jetzt banane?

Beitrag von bernsteinelfe - 23.01.12 - 11:10 Uhr

Woodgo, du tippst doch echt Blödsinn.
Die Wohnung stammt aus einer Zeit, in der Geld genug da war. Nun sucht sie Alternativen.
Aber Hauptsache mal drauf gehauen. So teuer ist die Wohnung nicht! Hätten sie gebaut und er wäre nun arbeitslos/schlechter gestellt, hättest du dann auch so einen Mist gelabert?

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.01.12 - 11:16 Uhr

Hallo

Wenn sie aber nun nicht mehr soviel Geld hatt, muss sie nach Alternativen suchen.Wenn ihr keine Leistungen zustehen sollten, müssen sie über kurz oder lang wohl umziehen, wenn sie es nicht bezahlen können.

Wenn ihr Leistungen zustehen und die Arge zahlt, wird die Wohnung unter Umständen auch zu teuer sein und sie werden nach einer gewissen Zeit umziehen müssen.

Alternativ dazu könnte sie auch arbeiten gehen.

Bianca

Beitrag von woodgo - 23.01.12 - 11:42 Uhr

Wenn ich hier schreiben würde, bin arbeitslos, mein Mann verdient weniger aber ich will meine viel zu teure Wohnung einfach nicht aufgeben, was meinst Du, was hier los wäre...immer erst mal schön nach Geld der Allgemeinheit fragen. Wenn ich kein Geld für eine große Wohnung habe, egal, ob ich schon lange drin wohne oder nicht, muß ich mir etwas Angemessenes suchen, bzw. muß ich sehen, daß mehr Kohle in die Familienkassen kommt, und zwar vom selber arbeiten!

Beitrag von windsbraut69 - 23.01.12 - 12:27 Uhr

Jetzt können sie die Wohnung aber nicht mehr finanzieren und sollten auch schauen, ihren Lebensstandard ihrem Einkommen anzupassen.