Hund fällt oft um und hat sich so verändert

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von denwillich - 23.01.12 - 10:12 Uhr

Hallo

Ich habe mal eine Frage wegen unserem Hund.
Er ist knapp 9 Jahre alt und ein Jackie-Foxterrier-Mix.
Er war immer ein sehr aufgeregter und hibbeliger Hund, immer in Bewegung und sehr lebhaft.
Er war nie großartig krank, hat immer gut gefressen, manchmal auch zuviel. Aber er hstte die letzten Jahre gut sein Gewicht gehalten.

Nun ist es seit ein paar Wochen so, das er umfällt wenn er sich anstrengt oder sich aufregt. Dann klappt erst das Heck ein dann liegt er auf der Seite und manchmal zuckt sein rechtes Hinterbein dabei. Das ganze dauert ungefähr zehn bis fünfzehn Sekunden, dann liegt er meist noch da (so, wie wenn er Platz macht) und schaut sich irritiert um.

Außerdem ist er recht schmal geworden und frisst kein Trockenfutter mehr, nur noch Nassfutter. Er ist so ruhig geworden und spielt kaum mehr mit seinem Ball oder anderem Spielzeug. Meist schläft er jetzt und liegt nur noch da.

Ich mache mir solche Sorgen um ihn, morgen haben wir auch einen Termin in einer Tierklinik, unsere Tierärztin ist eigentlich spitze aber sie hat ihn nur abgehorcht und sofort was gegen Epilepsie gegeben. Allerdings geht es ihm damit noch schlechter, dann frisst er gar nicht mehr.

Zudem hat er an der Brust im Übergang zu seinem rechten Vorderbein eine dicke Beule, laut TÄ einen Fetbeule die nicht rauszuoperieren geht.

So wie er sich jetzt benimmt, das ruhig sein, das wenig essen usw das erinnert mich derb an meinen Kater den ich vor einem Jahr einschläfern lassen musste , da fing es genau so an.

:-(

#heul

Habt ihr Ideen?

Vg

Denwillich

Beitrag von frischerduft - 23.01.12 - 10:34 Uhr

Hallo,

nein, eine Idee habe ich nicht: außer, dass du abwarten solltest, was die Ärzte in der Tierklinik für eine abschließende Diagnose stellen.

Für mich hört es sich auch ganz stark nach Epilepsie an.

Und was die Beule am rechten Vorderbeim betrifft, solltest du auf eine feingewebliche Untersuchung bestehen, ob es auch wirklich "nur" eine Fettgeschwulst ist.
Bei der Pudelhündin meiner Omi (die Hündin war bereits 14 Jahre alt) wurden auch "Fettgeschwülste" vom behandelnden Tierarzt mal eben so lari fari diagnostiziert, die sich später als Krebstumore herausgestellt haben.

Für deinen Hund alles Gute.

Nici

Beitrag von bettenau - 23.01.12 - 12:08 Uhr

Hallo

Erster Gedanke ist auch Epi-Anfälle und die Pillen dagegen dämpfen einen Hund schon arg, je nach Dosierung.

Wir verschreiben die nur, nachdem mit einem Blutuntersuch andere Stoffwechselerkrankungen oder ähnliches ausgeschlossen wurde. Lass doch noch einen Blutcheck machen (Calcium-störung z.B. kann auch Anfälle auslösen) Und überprüfe doch die Dosierung, vielleicht haut die den kleinen Kerl einfach um...

Nelly

Beitrag von pechawa - 23.01.12 - 12:40 Uhr

Hallo,

war der Kater Wohnungskatze oder viel in der Wohnung?
Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber ich finde es komisch, dass der Hund jetzt die gleichen Symtome zeigt, wie die Katze und zwar in Richtung cerebrale Störungen!
Könnten in eurer Wohnung Wohngifte sein? Oder wird ab und zu mit einem Ungezieferspray gesprüht? Könnten die Tiere häufig mit Pestiziden in Kontakt gekommen sein, z.B. wenn ihr in der Nähe von Feldern/Weinbergen wohnt, die mit Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden oder ähnlichem besprüht werden?
Würde ich mir überlegen und gegebenenfalls dem Tierarzt mitteilen!

LG Pechawa

Beitrag von denwillich - 23.01.12 - 12:44 Uhr

Hallo

Der Kater hatte einen Tumor entwickelt der Magen und Darm zusammengedrückt hat.
Unser Hund ist keinerlei Giften ausgesetzt, keine Gifte im Haus und auch keine Felder in der Nähe, wir wohnen in der Stadtmitte in der Altstadt.

Ich hab keine Ahnung woher das plötzlich kommt, haben schon alles durchdacht, das Futter neu gemacht und ausgetauscht usw,

Mein armer Wauzi .... :-(

Lg

Denwillich

Beitrag von fruchtzwerg84 - 24.01.12 - 10:24 Uhr

Oh schnell zum Tierarzt, vielleicht handelt es sich um ein Vestibulär-Syndrom. Kenne ich von unserem Hund auch!!!!!! So wie du die Symptome schilderst würde ich ganz schnell reagieren. Je eher er Hilfe kriegt um so besser.

Beitrag von denwillich - 24.01.12 - 10:53 Uhr

Hallo

jetzt hast Du mir nochmehr Angst gemacht .... #zitter

Hab in 6 Stunden Termin, konnte schon die ganze Nacht kaum schlafen, ich hab einfach ein ganz mieses Gefühl ... mein kleiner Wuff :-(

VG

denwillich

Beitrag von herzogsa85 - 24.01.12 - 13:07 Uhr

Unser Mädel hatte das auch, war aber tatsächlich so dass das zum ersten Mal aufgetreten ist als sie gespielt hat. Scheinbar hat sie sich da n Nerv o.ä. abgeknickt gehabt. Sie hatte da nur im Hinterteil kein Gefühl drin, ist dann auch so weggeknickt.
Und bei Überanstrengung ist es eigentlich immer wieder passiert.

Kann einfach sein dass der Hund langsam alt ist. Unsere ist da auch wesentlich ruhiger geworden.

Beitrag von fruchtzwerg84 - 25.01.12 - 16:22 Uhr

Nein, ich wollte dir keine Angst machen!!!! So schlimm wie es sich anhört ist es nicht, es ist halt nur die Symptome gehen schneller weg je früher man behandelt. Alle Pfoten und Daumen sind gedrückt für euch!!!!

Beitrag von denwillich - 25.01.12 - 19:26 Uhr

Hallo

waren ja gestern und das ist bei rausgekommen, bis jetzt:

http://www.urbia.de/forum/34-mein-tier-und-ich/3452813-hund-faellt-oefter-um-und-hat-sich-so-veraendert-teil-2-zurueck-vom-ta/21970390

Werte waren heute noch nicht da, morgen gehts dann weiter.

VG

denwillich