Hallo zusammen!
Ich muss mir jetzt mal Rat holen.
Ich fühle mich so am Ende, ich kann einfach nicht mehr.
Ich arbeite 35 Wochenstunden, habe zwei Kinder (5 und 2,5), ein Haus und einen Mann, der nicht viel zuhause und somit leider keine große Hilfe ist/sein kann.
Und im Moment kann ich einfach nicht mehr. Mein Kleiner steckt mitten in der Trotzphase und wir kämpfen jeden Tag aufs Neue miteinander, was mich seit einigen Tagen regelmäßig immer wieder dazu bringt, dass ich zu weinen anfange und mich nicht mehr beruhigen kann.
Ich bin kaputt und müde, kann aber nicht richtigt schlafen (auch, weil er immer noch nicht durch schläft). Abends ist spät Ruhe, aber auch dann komme ich nicht zur Ruhe, morgens stehen wir früh wieder auf... Haushalt, Wäsche, Kinder, Arbeit ... mir ist das im Moment einfach alles zu viel. Ich möchte mich am liebsten im Bett verkriechen und nie wieder raus kommen.
Ich habe keine Nerven für die Kinder, keine Nerven für meinen Mann, bin antriebs- und kraftlos und weiß mir nicht zu helfen.
Habt Ihr einen Rat für mich?
Vielen Dank!
Steffi
Ich kann nicht mehr! Fühle mich total ausgepowert
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Beitrag von steffni0 - 23.01.12 - 10:17 Uhr
Beitrag von swety.k - 23.01.12 - 11:08 Uhr
Wie wär's mit einer Mutter-Kind-Kur?
Liebe Grüße von Swety
Beitrag von coonurba - 23.01.12 - 11:39 Uhr
Wie wäre es wenn du dir ein Wochenende frei nimmst?
Kinder zur Omi- das mögen die auch bestimmt!
Dein Mann muss nicht unbedingt auch frei haben aber du kannst mit einer Freundin ins Kino oder Wellness Center?
Vielleicht Shoppen?
Oder einfach einen tollen Film ausleihen und mit Eis vor der Glotze hängen?
Hätte ich auch jetzt Lust dazu!
Beitrag von polediana - 24.01.12 - 10:06 Uhr
hallo,
wenn es so einfach wäre mit kino, wellness, etc. gehe ich mal davon aus, hättest du es schon gemacht. denke aber das ist nicht, um was es dir geht.
klingt so bisschen nach burn-out, immer häufiger in unserer gesellschaft 
so, hast du schon mal überlegt dir eine haushaltshilfe zu organisieren? ich fahre heute zu einer alleinerziehenden mama, die eine haushaltsunterstützung sucht. es geht um alle anfallenden arbeiten, aber auch mal die kinder zu betreuen. stundenlohn 8,50 und mal ehrlich, wenn du paar stunden in der woche jemand zu dir holst, was sind dann die paar euro gegen die zeit, die du dann für dich hast oder andere dinge erledigen kannst?
ich weiss nicht ob du für sowas finanzielle unterstützung von irgendeinem amt bekommst? aber wäre sowas eine option für dich?

diana
Beitrag von mareia17 - 24.01.12 - 10:48 Uhr
Hallo Steffi,
ich finde auch dass Du Dir mehr Zeit für Dich gönnen musst.
Zu Beginn wäre eine Mutter-Kind-Kur nicht schlecht, erst mal "runterkommen", sich mit Gleichgesinnten austauschen.
Und dann wirklich überdenken was sich ändern muss. Vielleicht die Arbeitszeiten reduzieren, eine Putzfrau engagieren, regelmäßig zum Sport (gibt Power, ist Zeit nur für Dich), Deinen Mann mehr in die Verantwortung kriegen (was sagt er eigentlich zur Situation), evtl. auch Großeltern einspannen oder Babysitter....
Auf jeden Fall suche Dir schnell Hilfe, bevor Du weiter abrutschst....je früher Du dagegen angehst, desto schneller geht es Dir auch wieder gut. Wie kommst Du denn mit Deinem Hauarzt oder Frauenarzt klar? Falls gut, würde ich mir dort direkt einen Termin geben lassen und alles einfach mal rauslassen, die sehen dann auch was Sache ist und können Dir direkt mit dem Antrag für die Kur helfen.
Wie sieht es mit Freunden/-innen aus? Kannst Du Dich regelmäßig ausquatschen, wenn Dein Mann schon nicht so viel Zeit hat?
Ach ja, zum Thema Schlaf, da finde ich musst Du auch auf jeden Fall regelmäßig entlastet werden (also durch Deinen Mann oder Kinder mal bei Paten, Großeltern ausquartieren), denn es kann alles noch so gut organisiert sein, wenn man ständig übermüdet ist, ist man einfach unausgeglichen....
Alles Liebe für Dich....Du packst das schon!
Mareia
