Hallo
Ich habe ein Kind (11, alleinige Sorge) mit in die Ehe gebracht, mein Mann zwei, davon lebt eines (fast 10) fest bei uns, das andere (12) bei der Mutter. Gemeinsam haben wir noch ein Kind und ein weiteres ist unterwegs.
Mein Mann ist Vollzeit berufstätig. Ein Haus besitzen wir auch.
Eigentlich wollte ich, sobald die Kleine in den Kindergarten kommt wieder arbeiten gehen. (400 Euro Basis). Das fällt aber ja jetzt wegen dem Baby flach, da ich den Beruf so während der Ss nicht ausüben darf.
Jetztz mal ein paar allgemeine Fragen. Stimmt es, das man bei sovielen Kindern weniger Lohnsteuer zahlen muß? Gibt es andere Dinge die ich, aus finanzieller Hinsicht beachten sollte?
Liebe Grüße
4 Kids + Bauchzwerg...Finanzen
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Beitrag von schnupsi76 - 23.01.12 - 11:27 Uhr
Beitrag von myimmortal1977 - 23.01.12 - 11:55 Uhr
Hallo 
Die Sache mit der Lohnsteuer stimmt nur bedingt.
Man hat ja für die Kinder einen Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte stehen.
Dieser wirkt sich aber nur steuermindernd aus, wenn das bezogene Kindergeld in der Gesamtsumme niedriger wäre, als dem Steuerzahler bei der Anwendung der Kinderfreibeträge in Bezug auf die zu erreichende steuerliche Entlastung höher wäre.
Das Kindergeld ist als steuerlich zu entlastender Vorschuss vom Staat zu sehen.
Dein Mann müsste schon absoluter Topverdiener sein, damit diese Möglichkeit eine Tatsache wird.
Meistens ist es so, dass das Kindergeld höher ist, als es die steuerliche Entlastung durch den Kinderfreibetrag ergeben würde. Selbst bei recht gut verdienenden Familien.
In dem Moment hat der Staat quasi den steuerlichen Vorteil schon überzahlt. Holt es sich aber nicht vom Steuerzahler zurück, wie es bei anderen Positionen der Fall wäre, sondern gibt es dem Steuerzahler mit Kind als Bonus oben drauf. Läßt aber die Kinderfreibeträge auf der Steuerkarte ohne wirkende Entlastung, da der Staat seine Schuldigkeit so zu sagen schon erledigt hat.
Ich hoffe, ich konnte es Dir einigermaßen verständlich erklären.
LG Janette
Beitrag von nele27 - 23.01.12 - 13:49 Uhr
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Dein Mann müsste schon absoluter Topverdiener sein, damit diese Möglichkeit eine Tatsache wird.
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Liegt die Grenze nicht bei 60.000 Euro?
Beitrag von smurfine - 23.01.12 - 17:06 Uhr
Zumindest für 2011 hab ich jetzt 65000€ im Kopf. Aber die Richtung stimmt
.
Lg,
FINA
Beitrag von myimmortal1977 - 23.01.12 - 17:17 Uhr
Ich meinte mit Topverdiener ja auch nicht die, die 100.000 € mehr als Jahreseinkommen haben.
Die Grenzen kann man in Statistiken einsehen. Zu den besser Verdienenden gehören schon Menschen mit einem Bruttoeinkommen von 2.500 € und höher. Wenn nur einer verdient, erreicht man die Grenze nicht. Wenn beide, was nicht unbedingt der Regel entspricht, selbst bei 2.500 € x 2 nicht.
Viele gut verdienende Frauen arbeiten nach der Elternzeit in Teilzeit. Selbst wenn dann noch der Mann ganz gut verdienen sollte, ist das Erreichen der Grenze, wo es sich auswirken würde, minimal.
Ich meine auch, dass so wie so erstmal die Werbungskosten vom Brutto abgezogen werden und dann bleibt ein niedrigerer Bruttolohn. Also, selbst wenn man ein Jahreseinkommen von 80.000 € hätte und man hat viel gegenzusetzen, bleibt fraglich, ob die 60.000 € oder auch die 65.000 € jemals erreicht werden, um mehr Vorteile als das gezahlte Kindergeld zu erreichen, da der Fiskus erstmal die Werbungskosten abzieht und das wirkt sich mindernd auf das zu versteuernde Gesamteinkommen aus und das, was unterm Strich übrig bleibt, findet dann Anwendung.
Beitrag von nele27 - 24.01.12 - 15:23 Uhr
Schon klar 
Dein Beitrag klang so, als ob man Millionär sein muss...
Besserverdiener = Menschen mit mehr als 2500 brutto, echt? Das hätte ich jetzt anders eingeschätzt. Hatte mich immer als höchstens gehobener Durchschnitt empfunden und ich liege deutlich drüber.
Na, dann nenne ich mich ab heute Topverdiener
