Hallo,
ein gute Freundin (hat 2 kleine Kinder), die leider gut 300km weit weg wohnt, schrieb mir schon in den letzten Wochen dass sie unter wohl recht starken Depressionen leidet - sie ist auch in Behandlung und wohl zufrieden mit der Therapeutin, wobei ich nicht weiß was für eine Art Therapeutin das ist.
Ich hab auch Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern, hab ihr aber versprochen, da nix zu sagen.
Jetzt klang sie in der letzten Mail aber wieder so nah am Abgrund (es kamen grad einige Zusatzbelastungen - Oma liegt im Sterben, Kinder und Mann krank...), dass ich mir nicht sicher bin ob ich das noch verantworten kann.
Sag ich ihren Eltern Bescheid und riskiere damit die Freundschaft aber sie bekommt Hilfe, oder hoff ich dass sie die schwere Phase mit der Therapie schafft und sag nix? Selbst hinfahren ist grad leider echt nicht machbar
an alle mit Erfahrungen zu Depression - Dilemmasituation
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Beitrag von seidenbast - 23.01.12 - 15:08 Uhr
Beitrag von schnaki1 - 23.01.12 - 20:53 Uhr
Hallo,
ich denke, ich würde eher den Mann kontaktieren und dort mal nachhaken, wie es tatsächlich um sie steht.
Er wird das doch gut beurteilen können.
Danach kann man gegebenenfalls immer noch weiter agieren.
LG,
Andrea
