War schon mal jemand bei einem professionellen Berufsberater?

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Beitrag von grauntoene - 23.01.12 - 20:15 Uhr

Halli Hallo,

ich möchte den Job wechseln, weiß aber noch nicht so richtig was ich will, Umschulung, wen ja was, etc etc.

mache jetzt ersteinmal ein Praktikum und dann will ich weiter sehen, wenn das nichts ist muss ich weitersehen.

Hatte die Idee einen Berufsberater aufzusuchen, nur lohnt sich das?

Die sind doch sicher auch relativ teuer oder?

Vielleicht mag mir jemand von seinen Erfahrungen berichten..

LG und danke

Beitrag von daddy-69 - 24.01.12 - 07:58 Uhr

Hallo,

es gibt Outplacement Berater, die auch einzelne Arbeitnehmer beraten, die sich verändern wollen. Es ist sicher interessant und hilfreich und kann Dir helfen, dich selbst zu reflektieren, auszuloten wo Deine Möglichkeiten liegen.

Die Kosten werden bei 3-4.000 Euro liegen, wenn Du eine intensive Betreeung inkl. psychologischen Tests haben möchtest. Eine "normale Berufsberatung" geht bestimmt auch günstiger. Frag einfach mal an.

Beispiel: http://www.rundstedt.de/clients/rundstedt/rundstedtcms_new.nsf/id/DE_Home

Beitrag von 280869 - 24.01.12 - 08:46 Uhr

Ich weiß nicht was ein Berufsberater macht. Aber gibt es bei euch kein BIZ (Berufsberatungszentrum) im Arbeitsamt?

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26018/Navigation/zentral/Buerger/Ausbildung/BIZ/BIZ-Nav.html

VG 280869

Beitrag von elodia1980 - 24.01.12 - 13:28 Uhr

Hallo,

ich empfehle dir, dieses Geld zu sparen und stattdessen in Literatur von Richard Nelson Bolles zu investieren. Letzten Endes weißt du selbst am besten, was dir liegt und mit dieser Hilfe findest du einen Zugang zu deinen Wünschen.

LG und alles Gute, Elodia

Beitrag von seelenspiegel - 24.01.12 - 16:02 Uhr

Du bist 32 und weisst nicht, was Du beruflich machen willst? Das ist...ungewöhnlich.

Was- bzw. wie soll da ein Berufsberater helfen?

In Deinem Alter sollte man doch zumindest so viel Lebenserfahrung haben (ich rede hier nicht vom Beruf!!), um zu wissen wo die eigenen Interessen, Stärken und Schwächen liegen, was einem leicht von der Hand geht, und wo man Probleme hat.

Anhand dieser Punkte....zu denen man sich eben mal ein bisschen Gedanken machen muss...ist es dann gar nicht mehr so schwer, eine berufliche Richtung auszuwählen, bzw. zu selektieren, was in Frage kommen könnte.

Muss toll sein, ohne scheinbar wirklich darauf angewiesen zu sein einfach mal in dem Alter so naiv eine Jobsuche ins Blaue machen zu können. Ganz ehrlich....könnte ich mir nicht erlauben....und hätte ich mir auch mit 32 nicht erlauben können....rein vom finanziellen her.

Beitrag von daddy-69 - 24.01.12 - 22:18 Uhr

Ich finde es nicht ungewöhnlich. Allein schon die Frage ob man sich als Fach- oder Führungskraft entwickeln möchte.

In vielen Bereichen sind die Arbeitsfelder so spezialisiert, dass man vieles gar nicht kennt.

Viele kennen sich nicht so gut, dass sie sich selbst beurteilen können.