Belohnungs-/Punktesystem

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Beitrag von august2004 - 24.01.12 - 10:52 Uhr

Da ich nicht jeden Tag das selbe erzählen möchte, ziehe ich in Erwägung, für meine 3 Älteren ein Belohnungs-/Punktesystem auszuprobieren.
Da sollen dann solche Dinge MESSBAR erfaßt werden, wie:
- Schuhe wegräumen
- Kleidung wegräumen
- evtl. mal helfen beim Tisch decken
- Geschwistern helfen
- Zimmer aufräumen
- reibungsloser Tagesablauf (z.B. an den Mittagstisch kommen oder Zähne putzen, ohne daß ich fünfmal bitten muß)
usw.

Ich bin mir unschlüssig, ob die Belohnung dann tgl. erfolgt, oder die Punkte über einen längeren Zeitraum gesammelt werden sollen.

Wer von Euch hat so ein System und wie läuft es bei Euch?
Was für Darstellungstechniken/Tafeln habt Ihr dafür?

Beitrag von blackcat9 - 24.01.12 - 11:17 Uhr

Hallo.

Wir haben diverse Systeme.

Unsere zwei Jungs (3,5 und 7) haben zusammen 4 gelbe und 6 rote Stäbchen. Die gelben sind ausschließlich fürs Essen gedacht. Die roten sind für die täglichen Dinge gedacht. Muss dazu sagen, dass die beiden teilweise essen wie die Schweine. Da liegt mehr unter dem Tisch als auf dem Teller, da werden die Hände ins Essen gesteckt etc.

Benehmen sie sich daneben, wird ihnen ein gelbes Stäbchen abgezogen. Haben sie keine mehr, gibts keinen Film am Freitag oder Samstag. Das wissen sie. Bisher hat das System recht gut geholfen, da sie wesentlich besser essen. ;-)

Die roten Stäbchen kommen immer zum Einsatz, wenn die Jungs Scheiße bauen. Wiederspricht einer ständig, gibts ein Stäbchen Abzug. Je nach Grad des Mistes. Hier werden jedoch beide bestraft. Heißt: Sie müssen mehr zusammenarbeiten und den anderen davon abhalten, Mist zu machen, sonst bekommen sie auch eine Strafe. Die Strafe entscheiden wir spontan. Mal ist es zeitiger im Bett sein, mal machen wir einen Ausflug nicht etc. Benehmen sie sich richtig gut, können sie sich Stäbchen dazu verdienen oder wenns über einen längeren Zeitraum klappt, sich Ausflüge wiederverdienen.

Da unser größeres Sorgenkind der Große ist, hatten wir mal ein Punktesystem für die Schule. Er macht 5x pro Woche 20 Minuten Schule nach der Schule: Lesen üben, Schreiben üben etc. Bockt er dabei heftig rum, muss er 5 Minuten länger Schule machen. Klappst er rum, hängen wir 2 Minuten dran, will er deswegen hauen, sinds gleich 15 Minuten (plus Auszeit). Aber inzwischen haben wir das abgeschafft, obwohl es gut funktioniert hat. Aber wir haben nicht so die Zeit, dass er beim heftigem Theater 2-3 Stunden Schule macht, da ich erst 17 Uhr von der Arbeit komme. Nur am Wochenende haben wir das System noch drin.

LG
Franzi

Beitrag von august2004 - 24.01.12 - 12:04 Uhr

Klingt interessant.
Jedoch finde ich die Bestrafung für die Untaten des Geschwisterchens irgendwie ungünstig. Sorgt das nicht für Unmut/Hass aufs Geschwisterchen und die Eltern, wenn man von den Eltern für die Taten des Geschwisterchens bestraft wird?
Daß sie was zusammen machen, könnte man auch anders lösen...

Beitrag von -kopfsalat- - 24.01.12 - 12:12 Uhr

Abgesehen davon, dass ich zum ersten Mal von so einem Belohnungssystem lese, und es mir absurd erscheint, finde ich diese Stäbchen noch befremdlicher und das Bestrafen von Beiden, obwohl nur einer Mist baut, total daneben.

Salat

Beitrag von lisasimpson - 24.01.12 - 12:38 Uhr

im ersnt, du hast nicht 20 pläne, nach denen du deine kidner belohnst und bestrafst?
du überlegst nicht bei jedem satz deiens kindes, ob du nun 4 geleb stäbchen hierhin oder 7 sterne dorthin kleben solltest?
wie entscheidest du denn dann ob dein kind gut "gefolgt" hat, oder ob es eigenständiges denken entwickelt (gibts dafür eigentlich 4 böhnchen oder ein smily gesicht- wenn es baer vielleicht frech formuliert war, könnte es dafür auch ein mitteltrauriges gesicht und 4 gelbe minusstäbchen geben)

also es ist zwar ein enormer verwaltungsaufwand un hermenetusch eine wirkliche herausforderung, den ganzen tag über das eigene kind zu beurteilen und dies zu sanktionieren, aber sieh es doch mal so- beim hund funktioniert dsa doch auch ganz gut
macht er "sitz" gibts ein leckerli, pinkelt er in die wohnung, gibts eine mit der zeitung

(ja, ja, ich weiß durchaus, daß man den hund nicht mit der zeitung schlagen darf:)

und da kinder eben sehr viel intelligenter und das leben mit ihnen komplexer ist, muß auch das "klicker-training" angepaßt werden

Beitrag von -kopfsalat- - 24.01.12 - 12:43 Uhr

:-) #rofl

Beitrag von jazzbassist - 24.01.12 - 13:09 Uhr

#rofl

Beitrag von gussymaus - 24.01.12 - 22:30 Uhr

ja so kann man es auch sagen #schein

Beitrag von gussymaus - 24.01.12 - 22:29 Uhr

die tischmanieren-stäbchen finde ich gut, also wenn das ein problem ist wie du sagst... bei uns geht das auch ohne bisher...

was ich aber sehr bedenklich finde ist "schule" oder besser üben/nachsitzen/ lernen an sich derart zur strafe zu machen... aber ob ich da richtig liege weiß ich nicht. ich weiß nur, dass druck beim lernen nichts bringt. dann bleib gar nichts hängen.. be iuns wächst dann nur der frust auf beiden seiten. und das nur bei den normalen hausaufgaben... aber hier muss bislang auch keiner üben um mitzukommen. wenn aber einer zusätzlich zu den hausaufgaben pben muss, dann weil er etwas lernen soll, und so lange bis er es gelernt hat... nicht bis eine uhr abgelaufen ist... also ich hätte damit meine probleme... aber wenn es deinem sohn geholfen hat ist es vielleicht für euch das richtige. geiwss aber nicht für jeden geeignet.

Beitrag von peppina79 - 25.01.12 - 09:50 Uhr

Also ich dachte das heißt Belohnungssystem und nicht Bestrafungssystem.

Wir hatten auch einen Smiley Kalender. Das wichtige ist, die Kinder nicht mit zu viel auf einmal überfordern. Also nicht für Anziehen, Schuhe putzen jeweils immer was extra einführen. Sondern sich auf die Dinge konzentrieren die Dir WIRKLICH wichtig sind. Dazu gehört vielleicht aufräumen und Zähne putzen.

Ein Kind dafür zu bestrafen, dass es beim Hausaufgaben machen rumbockt halte ich für absolut grenzwertig. Dem Kind wird dabei vermittelt, dass Hausaufgaben machen nur schlimmer wird und nicht besser. Ich würde dem Kind eine Belohnung bieten. Meinetwegen (auch wenn ich nichts davon halte) Fernsehen 15 min für gutes Hausaufgaben machen. So wie sich dein Beitrag liest könnte ich mir vorstellen, dass Du Deinen Sohn mit Deinen persönlichen Anforderungen überschüttest und ihn ständig rumkommandierst. So wird das nix... Sorry

Wenn die Kinder beim Essen rumsauen, führe ein Essen ein, bei dem sie ruhig auch mal mit den Händen essen können, damit sie dann beim normalen Gericht auch anders essen.
Vielleicht findet euer Essen in zu viel Unruhe statt, das könnte auch ein Grund sein.

Beitrag von 24hmama - 24.01.12 - 11:25 Uhr

hi

wir haben ein "Stempelsystem"

Der Große 5 hat eine Liste mit
"folgen- zuhören" (heißt nicht dagegenreden das tun was wir sagen)
wenn das einen Tag gut klappt gibt es einen Stempel-
wenn die ganze Zeile davon voll ist es gibt es eine KLeinigkeit
Er durfte sich selbst überall etwas aussuchen-
z.b 1LIeblingssüßigkeit, Sticker für sein Autoalbum, 1 kl. Überraschung etc....

auf seiner Liste sind also lauter "Zeilen" die voll werden müssen
außerdem haben wir hier überall so art "Schilder" mit den Zeichen z.b "folgen" ist ein
Schild mit einem Ohr darauf!
also

"folgen/ zuhören"
"schön mit seinem Bruder spielen" (1 Tag ohne provozieren etc.)
"keine Schimpfwörter oder Blödsinn reden"
"zusammenräumen" und das anstandslos
"brav essen und nicht damit spielen oder trödeln,,
und eine Zeile für "Besonderheiten" wenn er etwas gemacht hat wo wir total stolz auf ihn waren
was er wirklich super gemacht hat und in keine Kategorie passt-
wenn das voll ist machen wir einen Ausflug!

SEverin ist erst 2, er hat auch eine LIste allerddings nur mit
"zusammenräumen" und
"brav essen"

Den STempel dürfen sie natürlich selbst drauf machen!

klappt sehr gut!
'Früher hatten wir andere Punkte z.b brav ins Bett gehen-
aber seit das auf der Liste war klappt es perfekt also wurde es jetzt "ausgetauscht"

#winke

Beitrag von lisasimpson - 24.01.12 - 12:49 Uhr

man kann über das operante konditionieren sagen was man will- unbestritten ist, daß es bei meinem Hund wunderbar funktioniert!

Wer sich mit massiven Verhaltensstörugen beschäftigt wird ebenfalls nicht daru mherumkommen sich Gedanken zu machen, ob im einzelfall bestimmte verhaltensweisen durch diese form der konotionierung zu verändern sind.
Und auch hier gibt es unbestritten Erfolge.

Ob ich meinem eigenen, völlig normalen Kind wirklich miot Hilfe eienr therpaeutischen methode verhalten an- oder abtrainieren möchte, sollte man sich allerdins durchaus gut überlegen und kritisch hinterfragen

wenn man aber tatsächlich zu dem schluß gekommen ist, daß man familie so leben möchte, dann soltle man es richtig machen- alles andere ist nicht nur widerwärtig sonde auch fatal

hier gibt es eine schöne sehr kurze un knackige zusammen fassung de punkte die UNBDEINGT wichtig sind dabei.

http://schulpsychologie.lsr-noe.gv.at/downloads/wenn_lob_allein_nicht_reicht.pdf

Beitrag von lona1971 - 24.01.12 - 13:52 Uhr

Danke !
Ich hätte es nicht besser schreiben können. Ich habe in meiner Laufbahn als Lehrerin an einer Schule für Geistigbehinderte erst einmal mit dem Belohnungssystem gearbeitet und ich habe für diesen Schüler zwei Erziehungsziele ausgewählt und bei dem erwünschten Verhalten erhielt er Smileys. Ich habe KEINE Negativsmileys oder welche abgezogen, wenn er sich nicht daran hielt. Es geht darum ein Verhalten zu verstärken, nicht ein Verhalten zu strafen.

Freunde von mir haben zwei Asperger-Kinder. Sie arbeiten mit dem Token-System und es funktioniert. Und für diese Familie ist es sinnvoll, da die Kinder von diesen Strukturen profitieren. Aber wie lisasimpson schrieb, die Kinder werden konditioniert und es ist nun einmal bewiesen nachhaltiges Lernen funktioniert durch die intrinsische Motivation, nicht durch Druck von außen.

Beitrag von lisasimpson - 24.01.12 - 14:36 Uhr

ich habe viele jahre erfolgreich mit tokensystemen gearbeitet- im therapeutischen setting eines Heims mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen.

für mich zu hause in der Familie wäre das höchstens bei massiven Problemen und gleichzeitiger reflexion mit einem fachmann von außen zu überdenken
Therapie im hausgebrauch nach gutdünken würde ich für mich ablehnen

Beitrag von lona1971 - 24.01.12 - 14:42 Uhr

so sehe ich es auch. Ich würde nicht mit so einem System arbeiten. Aber ich sage meinem Kind ja auch (aber ich habs wirklich nur einmal gesagt) dass ein anderes Kind ne blöde Kuh ist #schein

Beitrag von lisasimpson - 24.01.12 - 14:48 Uhr

ich würde "blöde kuh" eigentlich über kaum jemanden sagen (das hört sich für mich immer nach kindergarten an) und meinen kindern über ihre altersgenossen schon gar nicht.

aber ich sage meinen Kindern durchaus, wen ich nicht leiden kann:)

Beitrag von sillysilly - 24.01.12 - 13:05 Uhr

Hallo

wir haben sowas

erst aus schwierigen Situationen ( kurzzeitig ) eingeführt - hauptsächlich wegen meiner Mittleren
inzwischen lieben die Kinder es, immer wenn ich es wieder auslaufen lasse - fordern sie es selbst wieder ein

Bei uns geht es um keine meßbaren Dinge - sondern um eine angenehmes Miteinander

Mir geht es da nicht um - funktionieren in best. Situationen - sondern um ein Miteinander leben und dabei best. Grenzen achten, nicht mutwillig überschreiten - eher in die Richtung sinnloses Provozieren.

Wir haben quasi leere Smiliy Gesichter
wenn alles ganz gut klappt ( auch mit Streit, Wutanfällen ect. ) bekommen sie für jede Tageszeit ein lächelndes Gesicht.
Früh, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abends
wenn Kindergarten, Schule ist - dann fällt Vormittag, Mittag weg

und wenn sie 10 Gesichter haben ( was bei uns schnell geht ) können sie sich was außer der Reihe wünschen wie Fernseh schauen, Wii spielen, sich Schminken, Baden in farbigem Wasser mit farbigem Seifenschaum, Eis essen gehen, Extra-Süßigkeiten, ect. .....

Mir hat es total geholfen - denn wenn ich mit meiner Mittleren viel Streit hatte, sie als schlimm und Provokativ empfunden habe ..... dann war am Abend doch nur ein Gesicht nicht geschafft .... und mir war klar, daß sie die meiste Zeit brav war, und nur einmal total ausgerastet ist ....
auch ihr hat es geholfen, denn sie hat gesehen wie gut es eigentlich läuft - und auch daß sie sich selbst belohnt wenn sie in Steßsituationen die Kurve noch bekommt
denn auch bei Streit, Konflikten, Wutanfällen bekommen sie ein lächelndes Gesicht- wenn wir gemeinsam es schaffen das in Bahne zu lenken - wird aber weiter z.B. gewütet, etwas kaputt gemacht, die Geschwister geschlafen - ist es halt nicht geschafft
Von deiner Liste würde aber fast gar nichts in meine Bewertung miteinfließen, da ich das im Alltag so regle, ohne das es auf ihr Verhalten am Tag Einfluß hat -

ABER ich streiche nie erworbene Gesichter, egal wie sehr ich mich ärgere

in der schwierigen Phase hat uns das viel geholfen
und mittlerweile ist es ein Spaß der Kinder - und sie sind wahnsinnig stolz darauf

Grüße Silly

Beitrag von bambolina - 24.01.12 - 13:50 Uhr

Hallo

ich würde zumindest am Anfang nicht zu lange warten mit der "Belohnung". Wenn das zu weit weg ist, kommt eher der Gedanke auf "das erreiche ich nie".

Hm, allerdings mach dir nicht allzuviele Hoffnungen. Bei meinen hat das Punktesystem nie lange angehalten, vielleicht 2 Wochen. Inzwischen habe ich es aufgegeben. Mit "erklären" warum jeder sein Zeugs aufräumen oder mir dann und wann zur Hand gehen soll habe ich auf Dauer mehr erreicht.

lg bambolina

Beitrag von marion2 - 24.01.12 - 17:02 Uhr

Hallo,

machs doch einfach. Schaden wirds schon nicht. Dafür bist du zu entspannt.

Für dich wird es auf jeden Fall von Vorteil sein, wenn 3 von 6 Kindern ihre Schuhe selbst aus dem Weg räumen ;-)

Berichte #bitte von deinen Erfolgen.

LG Marion

Beitrag von juliz85 - 24.01.12 - 17:24 Uhr

huhu!
also, wenn du sowas vor hast, dann sollte es ein belohnungssystem sein, also nur belohnung, keine strafe (wegnehmen).
außerdem reichen 2-3 dinge, die dir wichtig sind zb. wenn wir nach hause kommen, räumen wir die schuhe weg (wird das getan gibt es einen Stempel/kugel...
die stempel.. werden aber nicht wieder weggenommen, falls etwas nicht klappt!
wenn eine gewisse anzahl von stempeln zusammen gekommen ist ( zb ende der woche), kann das kind sie gegen etwas schönes (ausflug/eis essen) tauschen.
das ganze nennt man token-system :-)
es gibt tafeln, aber man kann das ganz einfach seber machen: eine dose, in die dein kind die erworbenen kugeln werfen darf oder ein blatt auf dem du sticker aufklebst...

kommt natürlich auch aufs alter an.
lg julia

Beitrag von gussymaus - 24.01.12 - 22:22 Uhr

wir machen das immer mal zeitweise mit lachgesichtern. für besonders auffällige sachen halt. einfach zettel an die and, aber nicht mitten in der küche, sondern im flur hinter einer tür, die meist offen steht, soll ja kein pranger sein.

dann gibts ein lachgesicht, wenn es klappt, (eins extra wenns besonders gut klappt oder so sprechen wir ab... drunter schreiben wie die werte sind verhindert streiterei) und ein trauriges wenn nicht. wer am ende des abgesprochenen zeitraums (bei uns ne woche) am meisten lachende gesichter hat (die traurigen werden abgezogen) bekommt ne kleine belohnung.

bei uns ging es um ordnung halten (garderobe, schultasche mitnehmen und nicht mitten im flur dekorieren) und ab und an aufdecken usw wenn ich drum bitte - da sich da einer immer meldete, der andere immer drücjhte. da musste irgendwie was ausgleichendes daher.

nach einer weile brauchen wir die immer nicht mehr. klappt aber prima.

die belohnung war bei uns die sonntagsaktivität aussuchen zu dürfen oder extra-bilschirm-zeit als kleinere belohnung...

Beitrag von starshine - 25.01.12 - 12:53 Uhr

puh.... bin entsetzt, wie viele Kinder sich Anerkennung erarbeiten müssen... ich dachte immer, die sollen einfach Kinder sein.... Leistungsdruck im Kinderzimmer.... wo haben diese Kinder denn ihre "hier darf ich sein wie ich bin"-Zonen?

Ich frage mich nur, ob Kinder, die so aufwachsen jemals selbständig denken werden. Ich denke, sie werden immer fragen, wo die Belohnung für ihre Leistung bleibt. Ob das sinnvoll ist? Erinnert mich ein bisschen ans Militär....

Beitrag von marion2 - 25.01.12 - 14:43 Uhr

Puh, jetzt bin ich entsetzt.

Wenn "Schuhe ins Regal stellen" mit Leistungsdruck und Entzug der Kindheit gleichgesetzt wird, möchte ich die verwöhnten Etwasse nicht als Azubis betreuuen müssen.

Beitrag von starshine - 25.01.12 - 16:44 Uhr

Es sollte möglich sein seine Kinder so zu erziehen, dass sie Schuhe ins Regal stellen ohne dafür eine Belohnung zu kassieren. Bei meinen hat das ganz gut geklappt!

Zum Thema Azubis kann ich nur sagen, dass ich mal genau so einen Azubi hatte, der dachte bei der kleinsten Leistung einen Bonus oder sonstiges bekommen zu müssen ;-)

Beitrag von marion2 - 25.01.12 - 18:27 Uhr

"Es sollte möglich sein seine Kinder so zu erziehen, dass sie Schuhe ins Regal stellen ohne dafür eine Belohnung zu kassieren. Bei meinen hat das ganz gut geklappt!"

Sollte. Eigentlich.