Was kann ich als Gehaltsvorstellung angeben?

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Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 12:37 Uhr

Hallo,

brauch mal eure Hilfe.

Berwerbe mich gerade auf eine Teilzeitstelle bei einem Namhaften Unternehmen.
Es geht um Teamassistenz mit folgenden Aufgaben:

- Budgetorganisation und Kontrolle im Bereich Elektronikentwicklung Busantriebe
- Betreuung SAP-Zeiterfassung
- Organisatorische Unterstützung des Kostenstellenleiters
- Reiseplanung und org. von Kundenbesuchen
- allg. Sekretariatsaufgaben

wäre 16 Std/Woche

Ich habe bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung auf diesen Gebieten aber bisher nur als Leasingkraft. Bei der Online-Berwerbung möchte die Firma eine Gehaltsvorstellung. Was wäre da so drin?

#danke fürs helfen

LG Simone

Beitrag von lady_chainsaw - 24.01.12 - 12:40 Uhr

Hallo Simone,

das kommt ja auch noch auf die Gegend an, in der die Firma ihren Sitz hat.

Hier in der Firma, in der ich arbeite, wärest Du bei 16 Stunden ungefähr bei ca. 1.200 Euro brutto im Monat.

Gruß

Karen

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 12:44 Uhr

Kreis Heidenheim an der Brenz. Die Firma ist einer der Hauptarbeitgeber hier.

In nem Gehaltsspiegel liegen die Gehälter zwischen 700-4020 EUR auf so ne Stelle.

1200 Brutto wäre schon mal ok. Möchte ja weder zu hoch noch zu niedrig ansetzen

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 12:55 Uhr

Ich würde keine Gehaltsvorstellung angeben, sondern sagen, daß dies von den Bedingungen abhängt und ich das gern im persönlichen Gespräch besprechen würde.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 13:06 Uhr

naja da ist ein Sternchen dran, ist ein Pflichtfeld.
Sonst würd ich das weg lassen

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 13:17 Uhr

Ach so, klar, du hast ja gesagt, daß es eine Online ist.

Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 13:07 Uhr

Das geht in einer Online-Bewerbung manchmal aber schlecht, weil man eine Fehlermeldung bekommt, wenn die Maske nicht vollständig ausgefüllt ist.

Und in einem aktuellen Bewerbungstraining wurde mir gesagt, dass man auf jeden Fall einen Gehaltswunsch nennen sollte, wenn man schon explizit danach gefragt wird. Sonst kann das direkt mal ein K.O.-Kriterium sein.

@TE: Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, eine Spanne anzugeben.

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 13:19 Uhr

Daß mit der Onlinebewerbung habe ich leider nicht wahrgenommen im Ausgangspost, ka das stimmt, ich weiß, da kommt man nicht drumherum.

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Und in einem aktuellen Bewerbungstraining wurde mir gesagt, dass man auf jeden Fall einen Gehaltswunsch nennen sollte, wenn man schon explizit danach gefragt wird. Sonst kann das direkt mal ein K.O.-Kriterium sein.
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Mag vllt für manche Branche so sein.
Aber ich gebe zb keine an, denn ich müßte vorher eben auch die genauen Bedingungen kennen.
Bisher kenne ich niemanden, bei dem dies zu Problemen oder einem K.O. führte.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 13:41 Uhr

ich würd ja gern das Feld offen lassen aber da geht die Bewerbung nicht weiter im System :-(

Was denkt ihr so ca 1400 Brutto angeben? Oder lieber doch 1200?

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 13:44 Uhr

ja, ist schon klar, du bist gezwungen, etwas anzugeben, wenn du dich da online bewerben willst.

Zu dem Gehalt für diesen Job kann ich dir echt gar nichts sagen.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 13:48 Uhr

puh echt schwierig.
Ich weiß nur das es eine Anspruchsvolle und Verantwortungsvolle Arbeit ist.

Habe als normale Kaufm. Angestellte die unter anderem später auch Budgetkontrolle und -verwaltung machen musste bei 35 Std ungelernt damals Brutto 2800 bekommen. Aber die geforderten Voraussetzungen und zu leistenden Arbeiten waren beim damaligen AG (auch großer Namhafter AG aber in Stgt) von Gruppenleitern bzw dem Abteilungsleiter angesiedelt und die haben locker 6-9000 verdient

Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 13:49 Uhr

Wird denn überhaupt nach dem Monatsgehalt gefragt oder doch eher nach dem Jahresgehalt?

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 13:50 Uhr

Monatsgehalt

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 16:13 Uhr

#cool Vielleicht weil es TZ ist? #cool

aber ist ja auch egal, ob du nun eine Zahl für den Monat oder das Jahr angeben mußt, deine angst daneben zu liegen, kann ich verstehen.

Dein Beispiel aus deiner Vergangenheit wird man wohl wenig mit diesem Job vergeleichen können.
Mit Pech gibst du zu viel an oder zu wenig und die lachen sich krumm.

Manchmal gibt es Gehaltsangaben auch nach Regionen für Berufsgruppen im Netz, vllt hilft dir das.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 18:21 Uhr

das ist mir schon klar.
Mein Cousin hat sich schlau gemacht in nem AG Portal und meinte zwischen 1200 und 1400 wäre realistisch für den Beruf. der Arbeitszeit und der Region.
Sollte seine Lebensgefährtin was anderes sagen (sie arbeitet in dem Unternehmen wo ich mich bewerbe) meldet er sich nochmal. Berwerbung ruht daher nun bis morgen

Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 07:59 Uhr

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Sollte seine Lebensgefährtin was anderes sagen (sie arbeitet in dem Unternehmen wo ich mich bewerbe) meldet er sich nochmal. Berwerbung ruht daher nun bis morgen
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Na das ist doch eine gute Quelle für die Einschätzung! :-)

Beitrag von fuxx - 24.01.12 - 13:22 Uhr

Ich bin derzeit auf der Suche nach eine SS-Vertretung für mich und sichte die Bewerbungen. Und ich ärgere mich jedes Mal, wenn die Bewerber - obwohl ausdrücklich verlangt - KEINE Gehaltsvorstellung angeben.
Der AG vergeudet schließlich auch seine Zeit wenn er Bewerber einläd, die von vorn herein weit über Budget liegen.

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 13:33 Uhr

Man kann auch sagen, ein Bewerber verschwendet seine Zeit, wenn ein AG keinerlei Gehaltsrahmen angibt.
Manche wollen auch nur die totalen Billigarbeiter unter weit unter Wert bezahlen.

Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 13:46 Uhr

So pauschal würde ich nicht urteilen.

Aber das Gehalt muss ja auch irgendwie in das Teamgefüge passen. Macht ja keinen Sinn, wenn die Teamassistentin mehr verdient als der Sachbearbeiter. Aber je nachdem, wo die Berwerberin vorher gearbeitet hat, könnte das durchaus passieren.

Ich halte es für absolut legitim, wenn Firmen nach dem Gehaltswunsch fragen. Und wenn sie fragen, wollen sie auch eine Antwort (mein Mann ärgert sich übrigens auch über Bewerber, die dieser Aufforderung nicht nachkommen und lädt sie nur ein, wenn der Rest wirklich AB-SO-LUT überzeugend ist).

Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 16:15 Uhr

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Aber das Gehalt muss ja auch irgendwie in das Teamgefüge passen. Macht ja keinen Sinn, wenn die Teamassistentin mehr verdient als der Sachbearbeiter.
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Da gebe ich dir absolut recht, aber genau so etwas habe ich tatsächlich schon mehrfach erlebt.
Da hatte dann eben einer gut und einer schlecht verhandelt.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 16:24 Uhr

Habe mit meinem Cousin (selbst Arbeitgeber und Personalchef) telefoniert.
Er meinte mit der Berufserfahrung kann ich ruhigen gewissens 1400 EUR Gehaltsvorstellung eintragen und auf Nachfrage dann mit dem was ich ihm erzählt habe Argumentieren.

Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 07:58 Uhr

Na, das ist doch gut.
Er kann sicher besser deinen Job, deine Vorkenntnisse und auch die Gegend gehaltsmäßig beurteilen.

Beitrag von jenni-maus - 24.01.12 - 17:45 Uhr

Ich bin bei Bewerbung in der Vergangenheit auch immer wieder ueber diese Frage gestolpert und beantworte sie nur ungern. Du willst Dich nicht unter Wert verkaufen, Du willst aber auch nicht abgelehnt werden, weil Deine Vorstellungen als "unrealistisch" eingeschaetzt werden.

Ich wuerde mich wage halten und wuerde nur etwas reinschreiben von wegen
"Gehaltsvorstellung meiner Qualifikation und Erfahrung entsprechend"
oder auch "meine Gehaltsvorstellung lege ich Ihnen gerne in einem persoenlichen Gespraech dar".

Auf jeden Fall viel Glueck

Beitrag von tigaluna - 24.01.12 - 18:33 Uhr

Da ich weiss, bei welcher Firma du ich vermutlich bewerben willst (V...), denke ich, dass du mit 1200 Euro Brutto gut liegst, da die Firma sehr gut zahlt.

Beitrag von gg82abt - 24.01.12 - 18:36 Uhr

Grins ich glaub du liegst richtig, anfangsbuchstabe stimmt schon mal.

wenn 1200 raus käme wärs klasse