abends ist es ein Drama

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Beitrag von hopeful09 - 24.01.12 - 12:54 Uhr

Hallo zusammen,

unser Sohn (nächste Woche 20 Monate alt) hat zur Zeit echte Probleme, abends in seinem Bett zu schlafen.

Ich muss dazu sagen, er war noch nie ein Kind, dass problemlos geschlafen hat. Schon als Baby gab es Phasen wo er bei uns im Bett geschlafen hat, dann ging es auch wieder ohne mucken und murren in seinem Bett. Sehr wechselhaft.

Seit ca. 6 Wochen ist aber das Zu-Bett-bringen die reinste Katastrophe geworden. Mein Mann darf ihn schon gar nicht mehr ins Bett bringen, da schreit er bis zum Umfallen und wehrt sich mit Händen und Füßen. Von mir bekommt er seine Milch, dann wurde gekuschelt und ich hab ihn in sein Bett gelegt - alles kein Problem. Nur jetzt kommt er in seinem Bett überhaupt nicht mehr zur Ruhe und er ist dabei unermüdlich. Schreit und motzt bis er dann doch wieder zu uns in Bett zum schlafen darf (ein kleiner Teufelskreis weil er ja schon genau weiß wie es ausgeht ;-) Da dauert es dann meist keine 5 Minuten und er schläft friedlich #verliebt

Brauch er einfach die Nähe abends und die Nacht über?
Bei seinem Mittagsschlaf geht er ohne einen Piep von sich zu geben in sein Bett und schläft da brav seine 2 Stunden, aber abends ist da einfach nichts zu machen.

Grundsätzlich hab ich kein Problem damit, wenn er bei uns im Bett schläft. Wobei ich es schon ein klein wenig begrüßen würde, wenn er von 7 Tagen in der Woche vielleicht doch die ein oder andere Nacht in seinem Bett schläft.

Gibt es gleichgesinnte Eltern, die so was auch durchmachen und mir berichten können, dass sich die Schlafphasen immer wieder ändern können und er morgen vielleicht schon wieder ohne Probleme in seinem Bett schläft...? Wie geht ihr damit um?
Ein Freund von "schreien lassen, darüber wird er schon einschlafen" bin ich überhaupt nicht und kann ich auch nicht. Dann teile ich lieber mein Bett bis er 16 oder 18 ist #rofl

LG

Beitrag von olle-lolle - 24.01.12 - 13:03 Uhr

Hallo,
Du sprichst mir aus der Seele!

Unser kleiner Mann 19 Monate, macht seit Weihnachten die selben Mucken. Er war bislang schon immer ein schlechter Schläfer, die Male die er durch geschlafen hat kann ich an einer Hand abzählen. Mein Mann darf ihn z.Z. überhaupt nicht beruhigen, geschweige denn sein Zimmer betreten, da meint man die Welt geht unter!!! Ich kann ihn aber auch net schreien lassen, da bricht mir das Herz und meine Nerven halten das auch gar net aus.
Wir überlegen sogar schon ob wir nochmal so ne Art Beistellbettchen kaufen, was ich persönlich doof finde, denn er hat doch schon allein in seinem Bett geschlafen und das würde ja einen Rückschritt für uns bedeuten und einen Sieg für ihn. Ich hoffe inständig, dass die Zeit einfach vorbei geht und er irgendwann (hoffentlich bald) wieder in seinem Bett und in seinem Zimmer schläft.

Grüße

Beitrag von hopeful09 - 24.01.12 - 13:08 Uhr

#winke

Man könnte wirklich meinen, Du hättest es jeden Abend mit meinem Kind zu tun ;-)

Ich bin mit meinem Latein auch irgendwie am Ende... zumal er ja seinen Mittagsschlaf wirklich anstandslos in seinem Bett macht und er davor eigentlich auch gut in seinem Bett geschlafen hat bis wir ihn nachts, wenn er geweint hat rüber geholt haben oder sogar auch schon oft erst am nächsten Morgen.

Hoffe inständig, dass es nur eine Phase ist (schon eine recht lange Phase) und wir diese bald überstanden haben #schwitz #gaehn

Aber es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine mit solchen Problemen ist und man sicher sein kann, dass man dann doch nicht so viel falsch gemacht hat wenn es anderen auch so geht :-D

Beitrag von olle-lolle - 24.01.12 - 13:41 Uhr

unsere Söhne sind wohl Brüder im Geiste ;-) unser macht übrigens seinen Mittagsschlaf auch völlig Problemlos (bis zu 3 Std.) in seinem Bett, da schläft er sogar allein oder auf der Brust von meinem Mann ein!!!

naja wird hoffentlich auch wieder bessere Zeiten geben, wie Du schon sagst es ist beruhigend wenns anderen auch so geht.

Beitrag von hopeful09 - 24.01.12 - 16:17 Uhr

würde mich freuen wenn Du mir nochmal schreibst wie es so in den kommenden Tagen gelaufen ist :-)

Beitrag von olle-lolle - 25.01.12 - 08:40 Uhr

Guten Morgen,
wir haben einen kleinen Teilerfolg zu vermelden #huepf
er hat sich gestern wie immer um 20 Uhr ins Bett bringen lassen und hat bis 22 Uhr geschlafen, dann haben wir gehört, dass er wach ist und mein Mann ist zu ihm und hat ihm den Kopf gekrault und die Spieluhr aufgezogen. Und das alles ohne Geschrei! Hurrah! Man(n) freut sich ja echt schon über Kleinigkeiten ;-)
Tja er hat dann bis 3 wieder brav in seinem Bett weiter geschlafen, dann hab ich ihn zum Stillen mit in unser Bett genommen und darüber sind wir eingeschlafen.

Also hurrah nur einmal wach geworden, dass ist doch schon mal eine Besserung!
Ich hoffen, dass geht jetzt die nächsten Tage weiter so und hoffentlich schläft er dann auch bald mal wieder (und vor allem für länger) durch.

Dir/Euch drück ich die Daumen, dass es auch bald besser wird!

Grüße #winke

Beitrag von hopeful09 - 25.01.12 - 13:11 Uhr

Hallo,

die beiden haben wahrscheinlich gemerkt, dass wir über sie geschrieben haben :-D

Unser Sohnemann ließ sich gestern um 20 Uhr ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben hinlegen. Hat dann in seinem Bett geschlafen bis heute morgen um 6.30 Uhr. Als er da geweint hat, hab ich ihn zu mir ins Bett geholt und da hat er dann bis sage und schreibe 9.45 Uhr weiter gepennt.

Jetzt liegt er schon wieder (in seinem Bett) und macht Mittagsschlaf.

Das von gestern führe ich allerdings darauf zurück, dass er keinen Mittagsschlaf hatte und viel Action war und das Baden am Abend sein übriges dazu getan hat. Da war er gestern Abend auch wirklich total kaputt. Wenn er heute allerdings wieder so viel schläft graut es mir wieder ein klein wenig vor heute Abend #zitter

Naja, mal abwarten

Beitrag von 1982nina - 24.01.12 - 20:54 Uhr

Also wir haben eine gute Einschläferin, denk dass liegt daran, dass wir schon mit 8 Wochen angefangen haben, sie zu festen Zeiten ins Bett zu bringen, bei uns im Bett hat sie wenn es hoch kommt vielleicht 5 mal geschlafen, und wenn ich sie mit ins Bett rein hab, dann hab ich sie nach dem nächtlichen Stillen in ihr Bett gelegt, dass hat dann meist geklappt.

Wie genau bringst du ihn ins Bett? Singst du was vor, streichelst du ihn noch mal....

LG

Beitrag von hopeful09 - 25.01.12 - 13:37 Uhr

Hallo,

der Ablauf ist eigentlich jeden Abend identisch.
Gegen 19.30 Uhr fangen wir an, ihn Bett-fertig zu machen. Waschen, Zähne putzen, Schlafanzug. Dann gehen wir nochmal zu uns ins große Bett und wir schauen uns noch ein Bilderbuch an. Gegen 20 Uhr wird Gute-Nacht gesagt, wir gehen in sein Zimmer setzen uns in den Schaukelstuhl und er bekommt noch eine Milchflasche. Wenn die alle ist oder er nicht mehr will kuscheln wir noch ein wenig und dann gehts ab in sein Bett. Während des Kuschelns singe ich manchmal noch was (Hänschen klein, La le lu, Schlaf Kindlein schlaf, ....)
Tja und dann fängt es an, das gemotze und geweine. Er stellt sich hin, schmeißt den Schnuller aus dem Bett, .... Ich gehe dann immer wieder rüber, lege ihn wieder hin, sage ihm das wir alle da sind, er nicht alleine ist, er jetzt schlafen soll und was schönes träumen soll, .... dabei ist er unermüdlich..... Er könnte das stundenlang so betreiben. Wenn aber dann auch irgendwann mal 21 oder 21.30 Uhr ist bin ich auch einfach nicht mehr konsequent genug und will auch irgendwann einfach mal ins Bett. Also hol ich ihn dann irgendwann mit rüber wenn er bei sich keine Ruhe gibt - ein Teufelskreis... :-)

LG
hopeful09

Beitrag von .antonia - 25.01.12 - 19:00 Uhr

Tja und dann fängt es an, das gemotze und geweine. Er stellt sich hin, schmeißt den Schnuller aus dem Bett, .... Ich gehe dann immer wieder rüber, lege ihn wieder hin, sage ihm das wir alle da sind, er nicht alleine ist, er jetzt schlafen soll und was schönes träumen soll, .... dabei ist er unermüdlich..... Er könnte das stundenlang so betreiben. Wenn aber dann auch irgendwann mal 21 oder 21.30 Uhr ist bin ich auch einfach nicht mehr konsequent genug und will auch irgendwann einfach mal ins Bett. Also hol ich ihn dann irgendwann mit rüber wenn er bei sich keine Ruhe gibt - ein Teufelskreis

Hallo Hopeful,

ich kann dir nur sagen, was auffällt.

1. Dein Kind stellt sich hin und du legst es wieder hin ? WARUM ? Das Kind hat doch ein Anrecht machen zu wollen, was es nur will. Und wenn es sich da später auf den kopf hinstellt, dann ist es so.

2. Er schmeißt es raus - tolles Spiel - dazu gehören doch zwei. Entweder du machst eine Kette, dass er es gar nicht rausschmeißen kann oder es gibt diesen tollen Schnuller nicht mehr. Es ist ein vollkommen unnötiges Spielchen. Und keine Schlafbegleitung.

3. Ja, wenn dieses theater dann irgendwann mal anstregend ist, gibst du auf (auch ein Theater hat Ende der vorstellung) und nimmst du es zu sich

d.h. das Kind hat an sich keine Ruhe zum Einchlafen. Da ist kein Plan dahinter. Und es endet wieder in eurem Bett. Du signialisierst, dass du imemr da bist, im Endeeffekt bit du es nicht.

Fahre doch eine klare Linie. Wenn bei euch im Bett, dann bitte ohne dieses Vortheater. Wenn im eigenen bettchen, dann mit einer konsequenten chlafbegleitung, bei der du bleibst, bis er eingeschlafen ist und du überlgt dir ehr gut, ob man rausgeschmissene Schnuller tausend Mal zurück gibt.

Ich denke schon, dass es ein Ende des Dramas geben muss. Du bist der Hauptdarsteller un nur DU entscheidest, welche Richtung es geht.

Ich wünsche dir bei den neuen Bemühungen alles Gute

Beitrag von 1982nina - 25.01.12 - 19:57 Uhr

Mhhhh, also ich hätte ein paar Vorschläge.

Bett mit einer Wärmflasche vorwärmen, dann ist es kuschelig, dass haben wir immer gemacht, als sie ein paar Monate alt war, hat Wunder gewirkt.

Wenn du ihn ins Bett legst, dann setz dich neben ran ans Bett, sing ein Schlaflied und streichle ihn sanft von der Stirn über die Nase. Und zieh eine Spieluhr auf.

Heute hat unsere auch das Weinen angefangen, sobald ich den Raum verlassen hab, dass hatten wir eigentlich so noch nie, ich hab mich mit ans Bett gesetzt im dunkeln, nur ein Spalt der Tür offen gelassen und dann gesungen. Ich hab ihr dann ihr Babyphone angemacht, dass spielt länger Musik, sonst zieh ich immer noch eine Spieluhr auf. Und nach einer viertel Stunde war sie beruhigt. Dann konnte ich mich rausschleichen, da summ ich dann auch noch das Lied. Ich hab sie anfangs gestreichelt und gesungen, dann lass ich das streicheln weg, dann das singen und dann summe ich oder sage immer "bschhhhhh, bshhhhhh". Und das funktioniert bei uns.

Ich hoffe, ich konnte dir vielleicht ein wenig helfen.

LG

Beitrag von muehlie - 25.01.12 - 22:35 Uhr

Also ich denke, je mehr Gewese du darum machst, dass er unbedingt im eigenen Bettchen schlafen soll, desto länger wird sich diese Phase hinziehen.
Wenn du ohnehin kein Problem damit hast, deinen Zwerg bei dir schlafen zu lassen, bis er 18 ist, du ihn nicht schreien lassen magst und er bei euch innerhalb von 5 Minuten einschläft, dann tu dir und ihm doch nicht jeden Abend dieses Theater an. ;-) Und wenn euch der Zwerg zu viel Platz im Bett klaut, dann stellt einfach sein Bettchen mit einer offenen Seite an eures. Irgendwann gibt sich das alles ganz von alleine. :-)

Beitrag von hopeful09 - 27.01.12 - 08:26 Uhr

Hallo,

ich denke das sollte ich tun....
Es so hinnehmen wie es ist und mir nicht jeden Tag ab 17 Uhr Gedanken machen, ob es wohl heute mit dem Einschlafen in seinem Bett klappt. Damit kann man sich auch selbst ganz schön fertig machen ;-)

Ich vertrete auch in etwa die gleiche Meinung wie Du: Man muss Kindern nichts antrainieren oder angewöhnen, irgendwann ergibt sich alles von alleine. Bei dem einen Kind früher bei dem andern eben etwas später.... sei es nu mit laufen, sprechen oder auch dem Schlafen.

Und es gibt durchaus schlimmeres, als abends mit seinem Kind im Bett zu liegen und zu kuscheln (auch wenn es hin und wieder schön ist, wenn die Mama ihr Bett für sich alleine hat, denn Papas Seite mag er nicht so gerne) :-p
Werden Kinder dadurch schlechtere Menschen wenn sie etwas länger im Elternbett liegen?? Ich denke nicht #winke

Beitrag von muehlie - 25.01.12 - 15:12 Uhr

"Also wir haben eine gute Einschläferin, denk dass liegt daran, dass wir schon mit 8 Wochen angefangen haben, sie zu festen Zeiten ins Bett zu bringen..."

Ja, ja, glaub mal dran. ;-) Ihr habt (zumindest im Moment noch) eine gute Einschläferin, weil sie eben eine gute Einschläferin ist. Mit der Art des Ins-Bett-Bringens oder dem Schlafort hat das herzlich wenig zu tun. Mein Jüngster z.B. ist bisher ein nicht ganz so guter Einschläfer, dafür aber ein hervorragender Durchschläfer (teilweise bis zu 12 Stunden am Stück) gewesen, obwohl (oder weil) er in den Schlaf gestillt wurde und von Anfang an neben mir im Babybalkon schlafen durfte.

Es gibt so viele Eltern, die ihre Kinder schulbuchmäßig ins (eigene) Bett legen und deren Kinder trotzdem nicht oder nicht dauerhaft toll schlafen. Das liegt einfach an den Kindern und an der jeweiligen Entwicklungsphase, in der die Kinder stecken. Das sollte man berücksichtigen und darauf eingehen. Ein Standardvorgehen gibt es einfach nicht.

Beitrag von 1982nina - 25.01.12 - 20:04 Uhr

Also meine Freundin hat auch so früh angefangen ihre Kleine so regelmäßig ins Bett zu legen und auch sie ist eine super Einschläferin und Schläferin und sie ist schon über ein Jahr alt. Im großen und ganzen schläft unsere auch durch, sie wacht halt nachts ab und zu auf, aber das macht ja jeder und sie schläft auch wieder von allein ein.

Ich hab auch eine Freundin die ihr Kind immer in den Schlaf stillt, selbst jetzt noch und die Kleine schläft ohne die Brust nicht ein, also kann nicht von allein schlafen und sie schläft ständig bei ihren Eltern mit im Bett. Sie sagt selber, dass sie das von Anfang an falsch gemacht hat und das sehe ich ehrlich gesagt genauso.

Beitrag von muehlie - 25.01.12 - 22:22 Uhr

"Sie sagt selber, dass sie das von Anfang an falsch gemacht hat und das sehe ich ehrlich gesagt genauso."

Das sagt sie, weil ihre Umwelt vermutlich nicht müde wird, ihr genau das immer und immer wieder einzutrichtern. Bestelle doch deiner Freundin einen ganz lieben Gruß von mir und sage ihr, dass sie überhaupt nichts falsch gemacht hat. Sie hat einfach nur auf ihre Instinkte und die Bedürfnisse ihres Kindes geachtet. Daran ist überhaupt nichts verkehrt.

Kinder lösen sich irgendwann von ganz alleine von ihren Eltern. Da muss überhaupt nichts trainiert, angewöhnt oder sonstwie werden. Eines Tages wird auch das Kind deiner Freundin ganz deutlich zeigen oder sagen, dass es das Einschlafstillen nicht mehr braucht bzw. dass es nachts lieber im eigenen Bett einschläft/schläft.

Wie gesagt: das Schlafforum ist voll mit Berichten über Kinder, die von Anfang an super alleine eingeschlafen sind und oft auch durchgeschlafen haben, bis sie es irgendwann einfach nicht mehr konnten. Kritische Zeitpunkte sind 4 Monate, 6 Monate, 8 Monate (in dem Alter ist eine Änderung des Schlafverhaltens zum Schlechteren hin fast schon vorprogrammiert) und oft auch noch mit 2 Jahren.
Wenn dir das erspart bleibt, schön. Aber wiederhole doch bitte nicht einfach nur diese Lehrsätze aus den einschlägigen Baby-Einschlaf-Trainingsprogramm-Büchern, wenn du selbst nur so wenig Erfahrung mit dem frühkindlichen Schlafverhalten hast. ;-)

Übrigens habe ich meinen Großen auch von Anfang an immer nach dem Stillen wach ins eigene Bett gelegt. Und jeden Abend hatte ich Herzklopfen, ob es auch dieses Mal halbwegs klappen würde. Es funktionierte... zumindest 4 Monate lang (wie eben bei so vielen anderen auch). Ab da an wurde er in den Schlaf gestillt, bis er es mit 14 Monaten plötzlich nicht mehr wollte/brauchte. Bei Kind 2 und 3 habe ich von Anfang an auf diesen Zirkus verzichtet, habe sie in den Schlaf gestillt bzw. stille noch und ließ/lasse sie nachts neben mir schlafen. Ich bin abends viel entspannter und auch lange Zahnungsphasen können mich nicht aus der Ruhe bringen. :-)

Beitrag von 1982nina - 26.01.12 - 11:03 Uhr

Ne sie sagt das, weil sie einfach fertig ist, und das Kind nur zum schlafen bringt, wenn sie es stillt, die Kleine hängt nur an der Brust, sie meint auch, dass sie oft gar nichts trinkt sondern einfach nur nuckelt. Ich kann sie voll verstehen, dass sie fertig ist und erschöpft.

Ich habe auch einen andere Freundin, die hat nun das zweite Kind, beim ersten hat sie ihn auch immer wieder in den Schlaf gestillt, ihn in ihrem Bett mit schlafen lassen und das Ende vom Lied ist, der Kleine ist nun 6 Jahre alt und kommt noch jede Nacht zu den Eltern ins Bett gekrochen. Bei der zweiten hat sie es nun komplett anders gemacht, von vorne herein gleich ins eigenen Bett, ohne die Kleine zu sich zu holen, kein in den Schlaf stillen und die Kleine schläft super ein und es sind keine Probleme.

Ich wiederhole keine Lehrsätze, und was heißt wenig Erfahrung, klar ist mein erstes Kind, komisch nur, dass meine noch nie Probleme hatte. ;-)

Was heißt Zirkus, ich würde sagen du bist da zu bequem und hast vielleicht auch einfach zu früh aufgegeben. Aber im Großen und Ganzen kannst du das machen wie du möchtest. Genauso wie ich es so mache wie ich möchte und ich denke auch, dass es nicht verkehrt ist wenn ich anderen berichte wie ich die Kleine ins Bett bringe, wenn es bei uns funktioniert.

Liebe Grüße#winke

Beitrag von muehlie - 26.01.12 - 14:09 Uhr

Ich weiß nicht, entweder hast du meinen Text nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden. Das, was du da so wärmstens als ultimativen Tipp weitergibst, habe ich mehr als 4 Monate lang gemacht. Und genauso wie es fast täglich hier von so vielen anderen Müttern berichtet wird, hat es ganz plötzlich eines Tages nicht mehr funktioniert, und die Zeitpunkte sind in allen Fällen identisch. Glaubst du tatsächlich, DU hättest den Stein der Weisen gefunden? ;-) Wenn es ausreichen würde, einfach sein Kind von Anfang an, täglich dem gleichen Ritual folgend, wach ins eigene Bettchen zu legen und schwupps gibt es nie wieder Schlafprobleme, meinst du, es würde dieses Forum überhaupt geben? Es würde hunderte von Büchern mit Tipps und Programmen zum (Ein-)Schlaftraining von Babys geben?

Dass es bei deiner Kleinen noch nie Probleme gab, freut mich, ist aber trotzdem nur ein Zufall. Dann hast du eben so ein ausgeglichenes Kind, das kaum von Entwicklungsschüben berührt wird. Dann hat sie eben kaum Zahnungsprobleme. Schön. Dann klopf dreimal auf Holz und hoffe, dass sich das nicht doch noch mal ändert.

Im Übrigen widersprichst du dir: von deiner Freundin erzählst du, dass sie durch das Einschlafstillen erschöpft und fertig sei. Zu mir, die es genauso macht, sagst du dagegen, ich wäre zu bequem. Ja, was denn nun? Ist Einschlafstillen nun die bequeme oder die anstrengende Lösung? Für mich persönlich eindeutig ersteres (schade, dass deine Freundin das anders empfindet), und ich sehe darin auch nichts Kritikwürdiges. Ich habe noch nie ein Handbuch über das Muttersein gelesen, in dem stand, dass man als Mutter immer den schwierigsten Weg gehen sollte, der einen an den Rand der Erschöpfung bringt.

Ach, und zu deinen Fallbeispielen: eine Freundin von mir hat ihre beiden Mädchen auch nicht in den Schlaf gestillt, sondern sie genauso wie du immer wach ins eigene Bett gelegt. Die beiden Mädchen schliefen sogar mit 9 oder 10 Jahren immer noch am liebsten bei ihrer Mutter. Mein großer Sohn (fast 5), der ab dem ca. 5. Monat nur noch in den Schlaf gestillt wurde und den ich nachts immer zu mir ins Bett geholt habe, kommt höchstens erst morgens (und auch nicht immer) zum Kuscheln für 5 Minuten in mein Bett. Und nun? ;-)
Ich glaube, du vereinfachst da eine ganze Reihe sehr komplexer Dinge. :-)

Beitrag von 1982nina - 26.01.12 - 20:46 Uhr

Okidoki #winke