Hallo zusammen,
was haltet ihr von dieser Bewerbung? Habt ihr Tipps zur Verbessrerung!?
Danke schonmal für eure Antworten!
LG
Jasmin
Bewerbung um eine Teilzeitstelle als Tiermedizinische Fachangestellte, Ihre Anzeige bei der Agentur für Arbeit
Sehr geehrte Frau Dr. Classen,
mit großem Interesse bewerbe ich mich auf ihre ausgeschriebene Stelle, bei der Agentur für Arbeit, als Tiermedizinische Fachangestellte in Teilzeit.
Seit meiner Ausbildung, zur Tiermedizinischen Fachangestellten, die ich im Juni 2003 abgeschlossen habe, befinde ich mich in einem bestehenden Arbeitsverhältnis, welches zum Ende meiner Elternzeit am xx.xx.xxx endet.
Mein Tätigkeitsbereich umfasste die Organisation des Sprechstundenablaufs, Kundenbetreuung, durchführen von Laborarbeiten und die Pflege von stationär aufgenommenen Tieren. Besonders viel Freude bereitet mir die Assistenz bei Operationen.
Als meine persönlichen Stärken empfinde ich Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit sowie ein sensibler Umgang mit Mensch und Tier.
Neuen Herausforderungen sehe ich durch meine gute Auffassungsgabe und meiner Motivation mit großer Freude entgegen. Ich habe gelernt, auch in Stresssituationen und unter Termindruck erfolgreich zu arbeiten.
Mein frühestmöglicher Eintrittstermin ist der 15.08.2012.
Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch in ihrer Praxis freue ich mich sehr!
Mit freundlichen Grüßen
Bewerbung so ok?! Kritik? Verbesserungsvorschläge nehme ich auch gerne an :-)
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Beitrag von knuffel84 - 24.01.12 - 12:57 Uhr
Beitrag von miau2 - 24.01.12 - 13:20 Uhr
Hi,
zunächst mal würde ich - rein gefühlsmäßig - sagen, dass die Grammatik nicht wirklich korrekt ist.
Die Zeichensetzung in den ersten Absätzen kommt mir etwas gewagt vor.
In der Betreffzeile würde ich nie mit einem Komma arbeiten. Entweder zwei Betreffs untereinander, oder - besser - nur einer.
Und BITTTTTEEEE, keine Namen hier im Forum posten.
Wenn die Frau Doktor jetzt das hier liest - meinst du, dass du dann noch viele Chancen hast? Da es hier mehr um dein persönliches Pech geht als um die Bloßstellung anderer denke ich, dass du vielleicht selbst bei Urbia um das Rausstreichen vom Namen bitten kannst.
Der Einleitungssatz "mit großem Interesse..." - das Interesse ist eine Selbstverständlichkeit (bzw. sollte es sein). Und Selbstverständlichkeiten sollten nicht ins Anschreiben rein, dafür hat man da eigentlich zu wenig Platz.
Wo du die Stellenanzeige gesehen hast sollte max. ein Mal im Anschreiben vorkommen. Die zweite Nennung ist überflüssig, abgesehen davon, dass so verschachtelte Nebensätze immer sehr merkwürdig aussehen (in diesem Fall würde ich sogar von falscher Grammatik ausgehen).
Ein Arbeitsverhältnis, offenbar unbefristet, das zum Ende der Elternzeit endet? Das klingt ziemlich merkwürdig und lässt für mich Raum für unschöne Spekulationen. Würde ich so nicht schreiben. Was ich schreiben würde hängt natürlich vom Grund für das Ende ab.
Was mir halt irgendwie fehlt ist das besondere. Warum gerade du? Organisation vom Sprechstundenablauf und Assistenz bei OPs ist doch das normale. Was zeichnet DICH so besonders aus? Was hast du deinem alten AG besonderes gebracht? Hast du irgendein System eingeführt, das den Ablauf der Sprchstunde optimiert (so als Beispiel)? Oder anderes?
"Als persönliche Stärken empfinde ich..." - empfindest das nur du so, oder ist das auch das Bild, das andere von dir haben? Dann schreib nich "ich empfinde das so", sondern "ich bin!" (nicht unbedingt wörtlich natürlich
).
"Neuen Herausforderungen sehe ich durch meine gute Auffassungsgabe und meiner Motivation mit großer Freude entgegen." Der klingt für mich irgendwie abgeschrieben, aber nicht so wie der Rest des Anschreibens.
Irgendwie klingt das alles noch nicht sooooo stimmig für mich. wenn es eine kleine Praxis ist und nicht gerade eine riesengroße Tierklinik wird allerdings der Empfänger auch nicht wirklich ein Profi sein - vielleicht wirkt das dann wieder anders.
Viele grüße
miau2
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 13:30 Uhr
also ich kenne es nur so, das in bewerbungsanschreiben lediglich geschrieben wird:
sehr geehtrte frau xy,
hiermit bewerbe ich mich zum xxxxx auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als bla bla bla.
über eine einladung zum vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.
mfg
frau meyer xy
anlagen:
lebenslauf
zeugnisse
urkunden etc
lg und ich drück dir die daumen
Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 13:52 Uhr
Ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen: das ist dann aber wohl eher für sehr "einfache" Berufe.
Ansonsten handelt es sich um eine Be-WERBUNG! Im Anschreiben sollte man darlegen können, warum man der ideale Kandidat für den Job ist, warum man sich genau für das Unternehmen interessiert etc. Und immer ganz individuell auf die entsprechende Firma/Anzeige zugeschnitten.
Die Anlagen müssen nicht einzeln aufgelistet werden, der Vermerk Anlagen reicht völlig.
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 14:05 Uhr
öhm....
ich wusste net, das ich als kinderkrankenschwester nen "einfachen" beruf hab...
denn so hab ich mich damals um die ausbildung beworben und auch jetzt für eine neue stelle hier in der gegend...
mein freund ist versicherungsfachmann und auch er hat sich so beworben...
und es ist eine bewerbung...genau!!!!!!
diese setzt sich zusammen aus:
bewerbungsANSCHREIBEN
lebenslauf
zeugnisse
urkunden etc
warum sollte man einen noch zum vostellungsgespräch einladen, wenn ich in dem bewerbungsANSCHREIBEN meinen ganzen beruflichen werdegang darstelle????
wozu dann noch den lebenslauf?? um alles doppelt und dreifach zu erwähnen???
Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 14:11 Uhr
Da hast Du was falsch verstanden. Im Anschreiben sollte NICHT der gesamte Werdegang dargestellt werden, sondern die Motivation, besondere Kenntnisse, persönliche Stärken etc.
Im Vorstellungsgespräch geht es dann im Wesentlichen darum, ob die Chemie stimmt, ob man ins Team passt.
Ehrlich, ich wollte niemanden beleidigen! Aber mir ist so ein Anschreiben wirklich noch nicht untergekommen.
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 14:14 Uhr
hmm, ist ja auch egal...
ich kenne es so, hatte damit erfolg und wenn jemand es anders macht, ist es ja auch ok....
viele wege führen nach rom oder wie sagt man so schön...;o)
und das wichtigste ist, das man den job bekommt wofür man ne bewerbung geschrieben hat...gelle...;o)
glg hensaba
Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 14:18 Uhr
Absolut!
Beitrag von sassi31 - 24.01.12 - 14:35 Uhr
Und damit hätte ich deine Bewerbung gar nicht weiter angeschaut und sie direkt auf den Stapel mit den Absagen gelegt.
Ich habe übrigens in der Personalabteilung gearbeitet und Bewerbungen gesichtet.
LG
Sassi
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 14:42 Uhr
sehr traurig.........
Beitrag von arielle11 - 24.01.12 - 14:52 Uhr
Ganz im Gegenteil, wer mal so eben ein paar Sätze "hinrotzt" und das dann am besten noch für 20 verschiedene Stellenausschreibungen, der hat es nicht besser verdient.
Man sollte sich doch ein wenig Mühe geben und sich etwas Zeit nehmen, um eine gute Bewerbung zu schreiben. Meist hat man diese Zeit durch momentane Arbeitslosigkeit doch eh.
Und renommieret und gut funktionierende Unternehmen verzichten lieber auf Bewerber die nicht mehr als 2 Sätze schreiben können.
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 15:05 Uhr
deshalb schreibt man doch alles im lebenslauf...den schulischen werdegang, den beruflichen, qualifikationen durch lehrgänge etc...das foto muss passen, die bewerbungsmappe allein schon..daran scheitert es ja auch oft, wenn alles schon nach kaltem qualm riecht und das foto mitm handy aufgenommen wurde oder im automaten etc
woran erkennt man bitte, ob es irgendwo hingerotzt ist oder net?? ist dann eine 3 seitige bewerbung mit 20000 fehlern drin besser, weil man sich ja hingesetzt hat und sich die mühe gemacht hat???
und falls du mich mit den 20 verschiedenen stellenausschreibungen persönlich meintest, muss ich dich enttäuschen...
ich habe in meinem leben bisher grade mal 10 bewerbungen schreiben müssen (GsD)...davon waren 8 für die ausbildung, die ich im übrigen abgeschlossen habe...und stell es dir mal vor, ich bin sogar übernommen worden und das mit so ner hingerotzten bewerbung...
und nun habe ich mich beworben, damit ich keine 60km/strecke zu meiner arbeit hinfahren muss....und auch das mit so ner hingerotzten bewerbung...
also kann meine rotze ja net sooo schlimm sein....
Beitrag von sassi31 - 24.01.12 - 16:25 Uhr
Und da unterscheidet sich meine Vorstellung auch direkt von deiner. Mich interessiert bei einem Foto nur, ob es professionell aufgenommen wurde. Das Aussehen des Menschen finde ich eher irrelevant, weil es nichts über seine Fähigkeiten aussagt. Hingegen finde ich diese aufwendigen Bewerbungsmappen total unpraktisch. Ein einfacher Klemmhefter ist absolut aussreichend und erleichtert die Arbeit beim Sichten der Bewerbungen ungemein.
Eine dreiseitige Bewerbung mit etlichen Rechtschreibfehlern ist genauso hingerotzt, wie das was du schreiben würdest. Und wenn du so eine Arbeit gefunden hast, dann hast du verdammt viel Glück gehabt. Nur bedeutet das nicht, dass es immer so weiter gehen wird.
Denk immer dran: Hochmut kommt vor dem Fall.
LG + alles Gute für deine Zukunft
Sassi
Beitrag von hippogreif - 24.01.12 - 20:07 Uhr
Zitat: ist dann eine 3 seitige bewerbung mit 20000 fehlern drin besser, weil man sich ja hingesetzt hat und sich die mühe gemacht hat???
Zitat: daran scheitert es ja auch oft, wenn alles schon nach kaltem qualm riecht und das foto mitm handy aufgenommen wurde oder im automaten etc
Sag mal, auf welchem Niveau bewegst Du Dich denn so normalerweise? Dass man sich nicht mit denjenigen vergleicht, die es noch schlimmer machen als Du, das sollte ja wohl selbstverständlich sein!
Beitrag von hensaba - 24.01.12 - 22:49 Uhr
Und ich dachte Niveau ist ne handcreme....
Beitrag von hippogreif - 25.01.12 - 08:35 Uhr
Uhi, Dankeschön für diese Aussage!
Das erklärt natürlich Einiges...


Beitrag von hensaba - 25.01.12 - 10:05 Uhr
Beitrag von sassi31 - 24.01.12 - 16:19 Uhr
Überhaupt nicht.
Wer sich so wenig Mühe macht, obwohl es vss. etliche andere Bewerber gibt, die sich mehr Mühe geben, hat es nicht anders verdient.
Beitrag von hippogreif - 24.01.12 - 19:57 Uhr
Das soll ja wohl ein Scherz sein, oder?
Diese zwei Sätze, die Du hier hinschreibst, sind kein Anschreiben, sondern die direkte Disqualifikation für den Bewerber. Das ist fast schon eine Verhöhnung des AG´s!
Ich bin Recruterin und bei uns bewerben sich noch nichtmal die einfachen Fließbandarbeiter so!
Wenn Du damit bisher durchgekommen bist, dann hattest Du schlicht Glück.
Du solltest hier aber nicht soetwas hinschreiben, am Ende denken einige Leserinnen noch, dass Du wüßtest, wovon Du schreibst...
Im Übrigen: "Anlagen" zählt man schon seit vielen Jahren nicht mehr auf, denn die sind ja eh ersichtlich...
Beitrag von sassi31 - 25.01.12 - 03:08 Uhr
Ich stimme dir voll und ganz zu.
Die beste Bewerbung, die ich einmal bekommen habe, war die Fotokopie eines handschriftlich hingeschmierten Anschreibens (ca. 5 Reihen), bei dem das Datum mit Kuli nachgetragen war. Die Bewerbung bezog sich auf eine Zeitungsannonce, die nicht mal existierte. Und für welche Position im Unternehmen die Bewerbung sein sollte, war auch nicht ersichtlich.
Vermutlich musste da nur wieder jemand nachweisen, dass er sich artig bewirbt und hat auf ein Absageschreiben gehofft, das er beim Amt vorlegen kann. Aber ich hab mir die Mühe nicht gemacht und den Wisch einfach nur abgelegt.
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 08:26 Uhr
Soll das echt alles sein?
Dann braucht man echt gar kein Anschreiben.
Beitrag von sonntagsmalerin - 24.01.12 - 13:33 Uhr
Hallo!
Wo die Stelle ausgeschrieben ist, musst du nicht noch einmal aufführen im Text, du hast das ja auch schon im Betreff drin. Der Einleitungssatz ist mir generell zu fad, da solltest du dir noch was einfallen lassen (schließlich ist das meist schon der Satz, der darüber entscheidet, ob die Bewerbung noch weiter interessiert gelesen wird, oder nur überflogen wird und ggf. auf dem Stapel der Absagen landet).
Wann du deine Ausbildung abgeschlossen hast, steht im Lebenslauf, würde ich also auch rauslassen.
"Mein Tätigkeitsbereich umfasste".. wie wäre es stattdessen mit "ich bin sehr gut vertraut mit" oder "ich bin versiert in " oder "ich habe weitreichende Erfahrungen mit" oder ähnlichem? Klingt weniger distanziert und auch nicht so nach Vergangenheit, sondern nach Gegenwart.
"Als meine persönlichen Stärken empfinde ich" - das klingt nicht sehr überzeugt
Ich würde eher schreiben, "zu meinen Stärken zählen" oder "Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, blabla... sind für mich ebenso selbstverständlich wie der sensible Umgang mit...".
"Neue Herausforderungen sehe ich" - klingt auch etwas unsicher. Wie wäre es mit "gerne möchte ich mein Engagement und meine schnelle Auffassungsgabe in einem netten Team unter Beweis stellen und neue Herausforderungen annehmen"?
"Auch in STressituationen..." - vielleicht auch: "In Stresssituationen und unter Termindruck bewahre ich einen kühlen Kopf und eine ruhige Hand".
Das sind nur meine Vorschläge, vielleicht helfen sie dir ja weiter.
Viel Glück bei der Bewerbung!
Lg
Clarissa
Beitrag von ayshe - 24.01.12 - 13:42 Uhr
Lies dir das mal durch.
http://www.urbia.de/forum/28-finanzen-beruf/3451052-bewerbungen-fruchten-nicht-wo-liegt-der-fehler/21956607
Beitrag von siebzehn - 24.01.12 - 13:55 Uhr
Der Text ist nicht stimmig (siehe auch andere Anmerkungen), es sind noch einige Rechtschreib- und Interpunktionsfehler vorhanden.
Und: Wenn die Praxis jetzt über die Agentur für Arbeit jemanden sucht, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass sie bis Mitte August warten werden. Warum kannst Du erst so spät beginnen?
Beitrag von sassi31 - 24.01.12 - 14:38 Uhr
Das glaube ich auch nicht. Die Stelle soll zum 01.07. oder früher besetzt werden.
