Hallo meine Lieben.....
auch wenn hier bestimmt wieder einige Steine geworfen werden (duck) .....ich muss mich heute mal an euch wenden...leider müssen wir unseren kleinen Jack Russel abegeben....
Wir haben ihn fast ein halbes Jahr und leider wird es immer schlimmer mit ihm....naja, er kann ja nichts dafür..also es ist so:
Er ist in einem reinen Frauenhaushalt gross geworden und findet Männer scheinbar nicht so toll (das wurde mir aber vom Vorbesitzer nicht gesagt ..wie so vieles andere auch) . Anfangs hat er immer nur mal geknurrt, wenn mein vater oder mein Sohn rein kam, aber seit ein paar Tagen reagiert er auf sie ganz agressiv und versucht sie sogar zu beissen..das geht gar nicht..grad mit Kind
....
Er ist sonst sehr sehr folgsam, hört auf alles: Sitz, Platz, Fuß, Körbchen ect...aber mittlerweile ist es so, dass er meinen Sohn und meinen Papa regelrecht hasst.....und es hat ihm hier niemal jemand was böses getan..ganz im gegenteil, er ist sonst ein echter Kuschelbär, schmust viel mit mir ect...mir fällt das auch alles total schwer....aber wenn er das Kind angreift, muss er weg... da sind sich alle einig....ich eigentlich auch, aber es fällt mir so schwer 
Habe bei der Vorbesitzerin angerufen und sie hat scheinbar so einige Sachen "vergessen" zu erwähnen....
Wie auch immer, danke für euer Ohr......ich musste das einfach mal loswerden...
LG JUlia
Unser Hund muss weg :-(
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Beitrag von rucolinamaus - 24.01.12 - 23:46 Uhr
Beitrag von alexa81 - 25.01.12 - 00:05 Uhr
Hallo Julia,
habt Ihr bei den ersten Anzeichen denn mal einen Hundetrainer zu Rate gezogen? Wenn mein Hund jemanden anknurren würde, ohne dass ich wüsste, was der Grund ist, würde ich mir aber schnellstens kompetente Hilfe suchen! Gerade, wenn es eine Steigerung über längere Zeit ist, ist das doch der logischste Weg, anstatt zuzuschauen, wie es von Mal zu Mal schlimmer wird...
Sorry, ich kann es tatsächlich nicht verstehen - der Hund fängt "relativ harmlos" an, steigert sich immer mehr und anstatt was zu unternehmen, wird gewartet, bis er "weg muss".
Ich würde mir trotzallem schnellstmöglich Hilfe suchen und die Situation von einem Fachmann beurteilen lassen - denn knurren ist nicht gleich knurren. Es kann viele Ursachen und Auslöser geben, es gibt zig Motivationen, die dahinter stehen können - und dementsprechend muss auch die Reaktion angepasst werden.
Viele Grüße, Alex
Beitrag von rucolinamaus - 25.01.12 - 00:12 Uhr
Nein, es war ja von vorneherein immer gleichbleibend, aber seit 3 tagen dreht er total durvh und will auch beissen und ich habe einfach Angst um mein Kind
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 07:42 Uhr
Was habt Ihr denn gegen das immer gleichbleibende Knurren unternommen?
Ich würde ja sagen, gebt ihn endlich in kompetente Hände, aber es sollte auch klar sein, dass Hunde dieser Moderasse wie Sand im Meer in Tierheimen hocken und ein "Problemhund" so schnell kein vernünftiges Zuhause finden wird.
Die Abneigung gegen Männer wird im Verhalten gegenüber Deinem Sohn sicher keine Rolle spielen.
gruß,
W
Beitrag von ninnifee2000 - 25.01.12 - 07:10 Uhr
Ich könnte kotzen, wenn ich sowas lese.
Willst du auch dein Kind abgeben, wenn irgendwas mit ihm nicht stimmt, wenn es als Teenie aggressiv dir gegenüber wird?
Sucht euch einen Tiertherapeuten. Wenn man sich ein Tier aussucht, dann sollte man auch dafür zahlen und nicht bei jeder Schwierigkeit wieder abgeben.
Beitrag von mel-lia - 25.01.12 - 10:12 Uhr
das man tiere immer mit Kindern vergleichen muß. Würde ein Hund MEIN Kind angreifen wär er weg !
Kind ist Kind, Tier ist Tier! Bleib mal auf dem Boden, man kanns auch übertreiben
Beitrag von zahnfee1986 - 26.01.12 - 22:10 Uhr
Also, du hast ja was ganz schlechtes geraucht.
Findest du es auch toll, wenn ein Hund auf ein Kind zu läuft und es regelrecht tot beißt? Wie es in dem Fall mit dem Rottweiler war?
Du bist ja echt klasse...
Bei einer Person wie Dir könnte ich kotzen. Was muss denn noch passieren, bis ein Hund abgegeben wird????
Ich liebe meinen Hund auch, aber würde sie meine Tochter einmal beißen, würde ich den Hund mit in den Wald nehmen und ..............
Ich liebe mein Kind doch mehr als meinen Hund, sie geht doch immer vor meinem Tier.
Du hast anscheint keine Kinder und hast einen Hund als "Kindersatz"und wenn der Hund mal beißt kriegt er nur ein Du Du böser Hund
Beitrag von kimchayenne - 25.01.12 - 08:07 Uhr
Hallo,
ich würde auch sagen nicht abgeben ist hier der richtige Weg sondern eine anständige Erziehung für den HUnd.Such dir einen erfahrenen HUndetrainer der Dir zeigt wie es geht.Zusätzlich würde ich den HUnd vom Ta durchchecken lassen.
LG Kimchayenne
Beitrag von corny123 - 25.01.12 - 08:09 Uhr
Schade, dass ihr, anstatt mit dem Hund zu arbeiten, ihn gleich wieder weggebt. Davon wird sein Problem sicher nicht weniger.
Beitrag von sparrow1967 - 25.01.12 - 09:59 Uhr
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
Antoine de Saint-Exupery (Werk: Der kleine Prinz)
Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Ich würde ihn nicht weg geben.Maulkorb- damit er nicht beißt. Schnellstmöglich Hilfe suchen, mit dem Hund arbeiten - vielleicht sogar dein Papa?! - und dann nochmal erneut schauen, wie er sich entwickelt.
lg
sparrow
Beitrag von igtr361 - 25.01.12 - 10:52 Uhr
Das gilt wohl in besonderem Maße für das Kind!!!! Oder sollte man sicherheitshalber dieses weggeben damit der Hund nicht in die Verlegenheit kommt weiter gegeben zu werden (was nicht optimal ist, aber durchaus verständlich!).
Na ja, vielleicht bin in zusehr Bauerstochter um zu verstehen wie man Tiere und Menschen gleichstellen kann? Vielleicht kenne ich auch einfach zwei Menschen zu viel mit Narben am Kopf / bzw. im Gesicht vom ach so braven Familienhund (die beide vorher bereits Auffälligkeiten gezeigt haben).
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 12:56 Uhr
Hier haben doch aber die Halter alles verbockt, was man verbocken kann.
Hund mit unbekannter Vorgeschichte angeschafft, 6 Monate lang das Knurren ignoriert und jetzt "dreht er seit 3 Tagen durch", weil er keine 4jährigen Männer mag und hat keine Chance verdient?
Hier ist ja nicht die Rede von einem 60kg-Hund, sondern einen relativ kleinen Hund, den man sicher auch mit Kind im Haus sicher handeln kann, oder?
Gruß,
W
Beitrag von igtr361 - 25.01.12 - 13:45 Uhr
hat ein Jack Russel keine Zähne? Hat ein Jack Russel überhaupt keine Kraft im Kiefer? Auch ein relativ kleiner Hund kann Schaden anrichten.
Das die Halter falsch gehandelt haben streite ich nicht ab. Aber besser wird es wohl schwerlich werden.
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 14:05 Uhr
Das habe ich nicht geschrieben aber so ein <10kg-Hund kann allein aufgrund der geringen Größe nicht die Schäden anrichten, die ein größerer Hund verursachen kann und immerhin hat er nur Probleme mit Männern, die ihm etwas entgegen zu setzen haben.
Ich denke auch nicht, dass es besser wird aber nicht, dass es nicht besser werden könnte, würde man sich wenigens jetzt darauf besinnen, dass auch kleine Hunde eine vernünftige Erziehung brauchen.
Der Großvater hat doch sicher eine eigene Wohnung und man könnte Kind und Hund vorübergehend räumlich trennen z. B..
Beitrag von tosse10 - 25.01.12 - 10:26 Uhr
Hallo,
entgegen der hier verbreiteten Meinung stimme ich eurer Entscheidung zu. Ein aggressiver Hund hat in einem Haushalt mit Kindern nichts zu suchen. Das Risiko wäre mir auch viel zu hoch. Eigentlich sollte man da schon sowohl bei der Auswahl sich die entsprechende Zeit nehmen damit es zu solch traurigen Umständen nicht kommen muss. Natürlich liegt die Verantwortung nun bei Euch dem armen Tier (was ja wahrscheinlich wirklich nichts dafür kann) ein passendes, liebevolles zu Hause zu suchen.
LG
Beitrag von sheepysternchen - 25.01.12 - 12:38 Uhr
Hallo,
also ich finde es nicht gut, den Hund abzugeben.
Such dir einen Hundetrainer und bleib am Ball.
Würde es sehr schade finden, denn der Hund kann ja nichts dafür und für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Finde wenn man sich ein Tier ins Haus holt - ob man nun das ein oder andere weiß oder nicht, hat man veratwortung zu tragen.
Ich würde mir einen Hundetrainer suchen und wenn der mir nicht helfen kann such ich weiter.
Ich würde nie in meinem Leben meine Tiere hergeben, egal wie schwer es wäre, denn für mich gehören sie zur Familie und werden auch so behandelt.
Wir haben auch einen Jack Russel und Sie hatte es bei Ihren Vorbesitzern alles andere als gut, sie hat mit die Bude vollgepinkelt, meinen Besuch angeknurrt und nach uns geschnapt und wir haben auch noch ein kleines Kind.
Und mit viel geduld, Training und dem Hundetrainer hat es supi geklappt.
Es lohnt sich alle mal, schau dir alleine die folgen an der Hundeprofi, was da manchmal für fälle sind und es klappt mit Training und geduld.
Wünsche euch alles gute und wenn ihr den kleinen wirklich vermittelt, dann wünsche ich ihm ein schönes zuhause wo er auf lebenszeit bleiben kann und kein wanderpokal wird.
LG
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 12:59 Uhr
Ich bin relativ sicher, dass der Hund innerhalb kürzester Zeit ein neues Zuhause hat bei Leuten, die genau so wenig überlebt ein Tier anschaffen :(
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 12:58 Uhr
Ich versteh nicht, warum sich erwachsene Menschen, zudem mit kleinen Kindern im Haus, so absolut unüberlegt einen "gebrauchten Hund" zulegen, nicht erziehen und dann erstaunt sind, dass er entgleitet...
Die Entscheidung, ihn abzugeben, ist ohnehin gefallen und vielleicht auch besser, da er eh nicht sachkundig gehalten wird, ABER glaubst Du wirklich, dass sich jetzt die Zeit genommen wird, ein kompetentes und liebevolles Zuhause zu suchen?
Jack Russell gibt es wie Sand am Meer, da werden die idealen neuen Familien nicht nach einem "aggressiven Problemhund" Schlange stehen.
LG
Beitrag von dominiksmami - 25.01.12 - 14:20 Uhr
Hallo,
ich finde auch das ihr den Hund abgeben solltet.
Nicht weil ich denke das es keinen anderen Weg geben würde...nein das sicherlich nicht und ich denke auch ganz bestimmt nicht das "aggressive" Hunde "weg" gehören oder
Ich sehe bei euch einfach keinerlei Ansatz das ihr es "drauf" hättet diesem Hund ein normales Leben zu ermöglichen.
Der Hund zeigt von anfang an sehr starke Verhaltensauffälligkeiten und ( zumindest kann ich hier nirgendwo etwas davon lesen) ihr übergeht das ohne euch vernünftige Hilfe zu suchen.
Ihr hättet von Anfang an an diesem Problem arbeiten müssen. Was heißt denn da "nur mal geknurrt"? Da muß man, gerade wenn man den Hund nicht kennt, doch sofort hellhörig werden und ARBEITEN!!!
Nein ich denke in eurem Fall ist es für den Hund ( und somit vielleicht auch für euch) definitiv besser wenn er in liebevolle und erfahrene Hände kommt.
Gruß
Andrea
Beitrag von windsbraut69 - 25.01.12 - 16:41 Uhr
"Nein ich denke in eurem Fall ist es für den Hund ( und somit vielleicht auch für euch) definitiv besser wenn er in liebevolle und erfahrene Hände kommt."
Ja, das WÄRE für alle Beteiligten das Beste.
Drücken wir die Daumen, dass er jetzt nach 2 Reinfällen mit seinen Leuten beim 3. Versuch endlich Glück hat.
LG
