Wer hat Erfahrung mit starken Schmerzen...?

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Beitrag von carlar - 25.01.12 - 00:14 Uhr

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr habt ein paar erfahrungen für mich.
ich bin seit der 20. woche wegen symphysenlockerung und extremen rückenschmerzen zuhause und auch im beschäftigungsverbot. teilweise geht bei mir vor schmerzen gar nix mehr (egal ob liegend, stehend, sitzend oder laufend). nun bin ich in der 36. woche und es wird schlimmer und schlimmer.

nun ist meine frauenärztin der meinung, dass die geburt eventuell früher eingeleitet werden sollte, da ich sonst wahrscheinlich wegen der schmerzen keine natürliche geburt mehr schaffen würde. kann ja jetzt schon fast die beine nicht mehr bewegen.
ich möchte keinen ks haben, wenn es nicht unbedingt medizinisch notwendig ist.

hat eine von euch erfahrungen damit? was haben eure ärzte gesagt? wie waren die geburten?

für viele Antworten wäre ich sehr dankbar

lg carlar

Beitrag von rockein - 25.01.12 - 10:14 Uhr

morgen!
hatte bei meinen anderen beiden auch probleme mit der symphyse, allerdings war der rücken soweit ok, der spinnt dieses mal.
bei den geburten selbst hab ich nix mehr von den schmerzen gespürt, es hieß das es eher förderlich sei, da das becken genug platz macht... (geburten ohne pda)
hör auf dich selbst, wie du es für dich aushälst...
ich würde nur früher einleiten wenn es wirklich gar nicht mehr geht.

lg

Beitrag von jaco0409 - 25.01.12 - 10:55 Uhr

Guten Morgen.

Warum einleiten? Wegen den Schmerzen?

Ich habe in der 1. SS auch sooo sehr gelitten. Aber da ging es erst ab der 34.ssw mit den starken Schmerzen los. In der 2. SS begann es bei mir wie bei dir, schon in der 17.ssw und ab der 20.ssw bin ich fast nur noch gekrochen. Ein Bekannter hat mir dann Tipp gegeben mal zum Osteopathen zu gehen. Er sagte mir, dass es ganz drauf an kommt, woher die Schmerzen kommen und es nicht immer ganz ohne Schmerzen geht, aber immer ein bißchen Linderung verschaffen kann. Er konnte mir mein Becken lockern und auch meine Symphyse in die "richtigen Bahnen " lenken. Ich konnte wieder erwarten bis zur Entbindung fast ohne Schmerzen laufen.

Auch,wenn du nicht mehr lange hast, würde ich es versuchen. Vor allen Dingen,weiß ich aus Erfahrung, dass die Geburt auch nicht sosfrt Linderung verschafft.

Beitrag von carlar - 25.01.12 - 13:35 Uhr

ich danke euch für eure antworten
in mir sträubt sich alles gegen einleiten und gegen ks, daher bin ich derzeit eher beim abwarten und tee trinken. ich muss mich wohl überraschen lassen wie es wird. an meinem rücken ist das problem, dass erst nach der geburt untersucht werden kann, was da ist. der orthopäde hat einen verdacht auf einen bandscheibenvorfall, aber ichhoffe es ist keiner.

Beitrag von mividaloca - 25.01.12 - 17:09 Uhr

Hallo....

bei Starken schmerzen kann ich zwar mitreden (Leukämie, Chemo, Rückenmarksuntersuchungen und Co) aber "leider" nicht bei symphyseschmerzen... (Hatte 2Wochen Ischiasschmerzen... da konnte ich auch nicht mehr laufen... da das vom Rücken so in das Bein gezogen ist... war mit einer Spritze beim Ortho aber gut in griff zu bekommen)

ich kann von meiner Seite nur sagen das die Schmerzen bei der Geburt durchaus aushaltbar waren und ich mir es wesentlich schlimmer vorgestellt hatte... (also wenn das so is bekomm ich noch 10 ;))

Einleitung würde ich mir gut überlegen... denn oft endet das bei einem Ks....weils einfach nichts bringt bzw. nicht richitg anschlägt... und nach 3Tagen biste am Psychisch und Köperlich einfach nur am ende und dann wird doch Ks gemacht wiel nix vorwerts ghet... (so wars bei der Cousine und bei vielen Freunden von uns bis jetzt, leider)

Grüße und alles gute!!!!

Beitrag von inajk - 27.01.12 - 14:38 Uhr

Hallo,
meiner Meinung nach ist das Quark :-)

Hast du keine Physiotherapie? Gegen Symphysenschmerzen kann man was tun!!! Such dir ne gute Therapeutin, die auf SS-Beschwerden spezialisiert ist. Man kann die "kleinen" Muskeln im und rund ums Becken staerken, die tun dann was diese seltsamen Gurte auch tun, bloss halt von innen und darum viel effizienter.

Bei meiner 2. Tochter hatte ich auch schlimme Symphysenschmerzen. Hatte aber ne tolle Physio, und so hielt es sich in Grenzen. Ich habe sie aber auch gefragt, ob es einen bei der Geburt nicht zerreissen wuerde vor Schmerz. Und sie dagte, die Erfahrung sei, dass man bei der Geburt meist keinerlei Symphysenschmerzen hat, und dass auch hinterher der Schmerz ganz schnell vorbei ist. Und sie hatte recht.

Null Symphysenschmerz (und meine Kleine hat fast 9 Pfund gewogen!), und hinterher eigentlich auch nicht mehr. Und das nachdem ich vorher monatelang nur unter extremen Schmerzen aus dem Bett kam, im Bett umdrehen war auch ein Drama, Laufen auch etc.

Viel Erfolg!
LG
Ina