Meine Tochter ist jetzt 1,5 geworden. Unser 2. Wunschkind wird voraussichtl. in 3 Wochen geboren. Ich hatte L. bis zum 6. Monat vollgestillt, hab dann leider auf Fertigmilch zurückgreifen müssen, da unser 2. Kinderwunsch anstand (mußte Hormone spritzen etc-künstl.Befr. bei beiden Kindern). Hormone würden sonst in die MM übergehen
Jetzt beim zweiten Kind möchte ich natürlich wieder stillen und hab daher die Frage, ob ich meiner Tochter auch wieder Muttermilch anbieten kann? (würde dann abpumpen
) Sie bekommt seit dem 6.Monat Hipp Pre bis heute (mittlerweile abends 1x300ml-sonst normales Essen)
Ich denke direkt ganz am Anfang ist die MutterMilch ja sowieso NUR für den Säugling bestimmt wegen der Zusammensetzung und die Menge ist ja auch noch nicht so da. Aber so nach 4-6 Wochen? Könnte ich da meiner ersten Tochter, wenn es ihr denn schmecken würde, wieder auf Muttermilch umsteigen? Würde das echt schön finden, da die Fertigmilch teuer ist und ich bei MM ein besseres Gewissen meinem Kind gegenüber hab.
Hat das schonmal jemand von euch so gemacht?
LG
Frage an die Mehrfachmamis wg. stillen
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Beitrag von bluemotion - 25.01.12 - 08:55 Uhr
Beitrag von paulstanley - 25.01.12 - 09:10 Uhr
Auf deine Frage habe ich leider keine Antwort, aber warum braucht ein 1,5 Jahre altes Kind Muttermilch, zumal es sowieso schon so lange keine mehr bekommt?
Oder verträgt dein Kind keine Kuhmilch? Dann gäbe es vielleicht auch die alternative Sojamilch?
Aber ich denke, wenn es dein Wunsch ist, deinem großen Kind Muttermilch anzubieten, dann müßte das eigentlich möglich sein.
Klar, wie du schon sagtest, ist die Milch der ersten Wochen eher für den Säugling gedacht, aber wenn du dann später durch regelmäßiges Pumpen die Milchmenge steigerst, kannst du durchaus einen Trinkbecher voll für dein großes Kind abumpen.
Aber wie gesagt...warum willst du dir den "Stress" antun? Stillen dauert ja bekanntlich auch so seine Zeit...und dann noch Pumpen ?!? Und um die Kinder mußt du dich auch kümmern...und um den Haushalt...
Das soll jetzt KEINE Kritík sein, wenn es deine Entscheidung und dein Wille ist, dann mach es so...aber ich verstehe eben nur nicht, warum du das machen willst.
Nur weil das Milchpulver teuer ist? Ok, da hast du recht, aber wie gesagt, Kuhmilch kannst du doch in dem Alter problemlos geben.
Vielleicht willst du das erstmal ausprobieren?
Beitrag von bluemotion - 25.01.12 - 09:19 Uhr
Danke für deine Antwort!
Also Kuhmilch ist für mich eigentlich tote Milch. Klar wir Erwachsene trinken sie, aber sie enthält doch fast nichts mehr an verwertbaren Nährstoffen. Und das mag ich dann meiner "großen" nicht in Mengen geben, wie es ein bis zu mind. 2jähriges Kind noch bräuchte. (auch wenn das die Industrie nicht gerne sehen mag, sondern lieber ihre Produkte verkaufen will)
Gut, vielleicht gehen da unser beider Meinungen etwas auseinander, denn ich denke schon, das Milch in dem Alter noch wichtig ist. Wir, die in den Industrieländern leben, mögen gern alles schnell abgearbeitet haben und schauen nicht mehr wirklich auf die Bedürfnisse der (Klein-)kinder.
Haushalt, abpumpen etc. stellt für mich nicht den Streß dar, weil ich auch Sachen liegen lassen kann und mein Mann unterstützt mich auch. Da sehe ich nicht das Problem.
LG
Beitrag von paulstanley - 25.01.12 - 09:31 Uhr
Du hast doch bestimmt eine Hebamme oder ? Die weiß doch sicher Rat...
Aber wie gesagt, ich schätze das du vielleicht die ersten 1-2 Monate nur ausschließlich das Baby stillen solltest, und dann versuchst, zusätzlich zu pumpen.
Ich habe keine wirklichen Stillerfahrungen, da meine Kinder garnicht oder nur 3 Tage an der Brust getrunken haben, und dann mußte ich die ganze Zeit abpumpen.
Und beim Pumpen sieht man ja sehr gut, wieviel Milch produziert wird, und je länger du halt pumpst, umso mehr bildet die Brust auch.
Ich habe, um eine Flaschenportion vollzukriegen, jede Seite etwa 15 Minuten abgepumpt, und wenn die Milchmenge gesteigert werden mußte, da das Kind mehr Bedarf hatte, habe ich ungefähr 25 Minuten pro Brust gebraucht, so dass sich die Menge nach und nach steigerte.
Anfangs kam die letzten zehn Minuten fast gar keine Milch mehr, aber je häufiger man länger gepumpt hat, umso mehr kam dann jedesmal in der Flasche zusammen.
Probier es einfach aus und du wirst sehen ob es klappt. Viel Erfolg !
Lg
paulstanley mit Nele und Simon
PS: Ich hatte die elektrische Milchpumpe Medela Sinfonie, und von der war ich sehr begeistert. Gibt es auch als Doppelpumpe, sodass beide Brüste gleichzeitig abgepumpt werden können. Vielleicht wäre das ja was für dich ?!?
Beim zweiten Kind hatte ich eine andere Milchpumpe (Mamivac ?!?) und die war bei weitem nicht so gut wie die Medela...
Beitrag von qrupa - 25.01.12 - 09:37 Uhr
Wenn du magst spricht gar nichts dagegen deiner großen Mumi anzubieten. Du hast völlig Recht, was besseres als Mumi gibt es für Menschenkinder nicht und wenn du abpumpen magst und es deiner großen anbieten, mach es einfach. Da spricht wirklich nichts gegen
Beitrag von svala - 25.01.12 - 09:22 Uhr
Hallo,
ich denke schon, dass das gehen würde (falls Deine Tochter das überhaupt will), aber ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn nicht. Ich habe nichts gegen das Langzeitstillen (jeder so wie er will), aber Deine Tochter ist 1,5 Jahre. Bis sich das richtig eingespielt hat, wird sie ja schon bald 2 Jahre. Das ist doch eigentlich das Alter, in der man eher darauf hinarbeitet diese letzte Milchmahlzeit (und 300 ml sind für mich eine Mahlzeit) zu ersetzen, ggf. auch durch Kuhmilch. Im Normalfall ist es - denke ich zumindest - auch bei den Langzeitstillmamis nicht so - dass die Brust noch soviel Milch produziert, dass eine 300 ml Mahlzeit bei rauskommt, sondern dass die Milch immer weniger wird und das Stillen mehr noch der Nähe dient.
Als mein Sohn knapp 7 Monate alt war, habe ich eine schwere Infektion gehabt und mich erstmal fürs Abstillen entschieden, da ich auch selbst untergewichtig wurde, da das Stillen so gezehrt hat. Als ich aus dem KH kam, hatte ich aber noch Milch und habe mit dem Gedanken gespielt, wie es wäre doch wieder zu stillen (es wäre so einfach gewesen und ich fand es immer praktisch und schön). Ich habe dann meinen Sohn in den Arm genommen und geschaut, ob er von sich aus Interesse an meiner Brust zeigt. Er hat sich an mich gekuschelt, aber keine anstalten gemacht, nach der Brust zu "suchen". Da wusste ich, dass ihm nichts fehlt und es nur darum geht, dass das Stillen mir fehlt.
Es ist alleine Deine Entschiedung, aber ich würde ganz ehrlich nach einem Jahr ihne Stillen bei einem mehr als 1,5 jahre alten Kind nicht mehr mit Stillen anfangen, schon gar nicht, wenn es nicht von dem Kind ausgeht (es wäre vielleicht etwas anderes, wenn Dein Kind käme und auch mal trinken möchte und dann Gefallen daran findet). Aber ich würde mein Kind nie von mir aus auf diese "Idee" bringen, zumal ich nicht sicher bin, wie es für Dein Kind wäre, wenn es dann doch nicht klappt.
Viele liebe Grüße
Svala
Beitrag von qrupa - 25.01.12 - 09:34 Uhr
Im Normalfall ist es - denke ich zumindest - auch bei den Langzeitstillmamis nicht so - dass die Brust noch soviel Milch produziert, dass eine 300 ml Mahlzeit bei rauskommt, sondern dass die Milch immer weniger wird und das Stillen mehr noch der Nähe dient.
Da irrst du dich. Die Brust produziert solange Milch direkt beim stillen wie das Kind saugt, egal ob es 4 Monate alt ist oder 4 Jahre.
Beitrag von svala - 25.01.12 - 09:39 Uhr
Hallo,
das ist schon klar, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass - vielleicht mit kleinen Ausnahmen - ein Langzeitstillkind normalerweise 1 x am Tag 300 ml an der Brust trinkt, sondern eher mehrfach eine deutlich kleinere Menge.
Aber auch da lasse ich mich gerne belehren.
Viele liebe Grüße
Svala
Beitrag von svala - 25.01.12 - 09:45 Uhr
Hallo,
ich habe gerade beim nochmaligen Lesen gesehen, dass Du abpumpen willst
. Dann ist das natürlich leichter, man kann ja die Menge auch durch mehrfaches Abpumpen zusammen bekommen.
Mir wäre das zuviel Aufwand und ich glaube, ich hätte das auch körperlich nicht geschafft (ich nehme beim Stillen unglaublich schnell ab und habe Mühe mein Gewicht auf einem akzeptablen Niveau zu halten). Man wird auch sehen müssen, wie Deine Große auf den anderen Geschmack der Milch reagiert.
Aber wenn Du es willst, dann ist es doch ein Versuch wert
.
Viel Glück
Sarah
Beitrag von hailie - 25.01.12 - 10:17 Uhr
Die Idee finde ich gut und es spricht auch gar nichts dagegen.
Schau halt, dass du dir keinen unnötigen Stress machst und ob deine Große die Milch überhaupt mag. 
Alles Gute!
Beitrag von schnullerbacke07 - 25.01.12 - 10:48 Uhr
ich finde deine ansicht wirklich gut.
aber ich denke, du wirst es einfach versuchen müssen.
jedes kind ist anders.
und jede frau auch
weil es nun auch noch mit drauf ankommt wie schnell jemand sein handtuch wirft
probiere es einfach aus.
vielleicht hat sich die frage bis dahin aber auch wieder gelegt.
Beitrag von lalal - 25.01.12 - 12:06 Uhr
Hallo
Meine Tochter hat kurz vor der Geburt ihrere jüngeren Schwester auch eine Stillpause eingelegt, zwar nicht lange aber ich dachte sie würde dann sicher nicht mehr Stillen bzw. die Muttermilch mögen.
Weit gefehlt, kurz nach der Geburt wollte sie auch wieder "Mamamilch", sie hat wieder angefangen zu stillen als wenn es nie eine Unterbrechung gab
.
Also, versuch es ruhig
Alles Gute.
Lg
Beitrag von danisahne24 - 25.01.12 - 13:18 Uhr
klar, warum nicht?
allerdings kannst du versuchen, sie auch anzulegen, vielleicht klappt es ja.
Zur Anfangsmilch: Ich habe meine zwei Töchter von anfang an tandem gestillt. Also hat meine große auch die Anfngsmilch bekommen.
Und mein Baby hat inner halt 2 Wochen 750 gramm zufgenommen. Meine große auch min. Ein Kilo die ersten 3 Monate nach der geburt.
es hat also keinem der zwei geschadet.
sie sind 2 Jahre aucseinander.
LG dani
Beitrag von bluemotion - 25.01.12 - 15:00 Uhr
Vielen Dank für eure Antworten - auch für die kritischen
Eine Hebamme hab ich nicht, noch nicht, würde sie für die Nachsorge aber nehmen wollen, deshalb fragte ich hier.
Unsere Tochter ist ja mittlerweile verschiedene Geschmäcker gewöhnt, schon alleine vom normalen Essen her. Manchmal mache ich auch dünne Milch, die sie genauso trinkt, wie die normale Rezeptur der PRE, denke schon, dass sie dann die MM annehmen würde. Wobei man natürlich nie die Hand dfür ins Feuer legen würde.
Vielleicht hab ich mit meinem Treath Gedanken in Frauen auch angestoßen, die nie so wirklich darüber nachgedacht haben, das man ja das Erstgeborene wieder MM geben könnte. Stillen wäre für mich nichts mit ihr, dafür finde ich sie schon zu groß. Wobei ich den Begriff "Große" nicht toll finde. Ja, sie ist 1,5 Jahre, aber würde man schreiben 18 Monate, würde man das schon wieder anders sehen nur weil da "Monate" steht.
Ich denke ich versuchs einfach mit ihr. Das wird mit Sicherheit aber nicht solang dauern, das sie dann schon 2 ist. Das ist Quatsch. Ich denke schon, das sich das relativ schnell einspielen kann. Notfalls bekommt sie ja dann die HippPre, dann ist man mental auch gelöster.
Einen Schnitt dann mit dem 2. Lebensjahr zu machen finde ich auch, naja....In anderen Ländern wird eben noch vieeel länger gestillt. "Langzeitstillmama" hört sich irgendwie negativ belastet an, weiß auch nicht.
Aber danke nochmal an euch alle, wir werden hier rocken
LG
Beitrag von zafala - 25.01.12 - 20:34 Uhr
Mein Sohn wird 2 und noch ist kein zweites Kind in Sicht. Trotzdem überlege ich, ob ich ihm beim Stillen des Zweitens dann wieder MuMi anbieten sollte.
Er trinkt inzwischen zwar seit 3 Wochen Kuhmilch (vorher auch Pre), aber wenn er die Muttermilch von Kühen trinkt, warum dann nicht meine Muttermilch. 
Mal sehen, probieren darf er auf jeden Fall. Wenn er will, bekommt er, wenn nicht dann weiter Kuhmilch.
Warum versuchst du es nicht einfach?
Dagegen sprechen wird sicher nichts. Muttermilch ist für den Menschen am verträglichsten und außerdem voller Antikörper! Davon kann dein Kind auf jeden Fall profitieren.
Ich kenne sogar eine Mutter, die dem großen Kind die Milch abgepumpt im Fläschchen gibt.
Sie hat aber bis zum Ende der zweiten Schwangerschaft durchgestillt.
Beitrag von colli - 25.01.12 - 21:57 Uhr
Ich finde deine idee auch sehr gut. Ich denke nicht, dass die Menge deiner Großen als ganze Mahlzeit reichen wird, aber für Zwischendurch gibt es doch auch für ältere Kinder nichts besseres als Mumi wegen der Abwehrstoffe und so.
Sie wird sie bestimmt auch gerne trinken, denn sie kennt doch den Geschmack und Mumi schmeckt ja auch schön süß!
Du musst halt nur auf dich achten, dass es für dich nicht allzu sehr zehrt, aber für gewöhnlich pumpt man ja doch hin und wieder mal was ab zum Einfrieren zum Beispiel, also geht das bestimmt. Drücke dir jedenfalls die daumen!
Lg Colli mit Mika 11 Monate
Beitrag von gslehrerin - 26.01.12 - 10:44 Uhr
Meine zweite Tochter wird heute 2 Wochen alt, ich musste jetzt eine Seite für eine Woche abpumpen, hat die Große (3,5) mit Genuss getrunken. Extra würde ich mir persönlich das nicht antun, aber schlecht ist das auf keinen Fall.
LG
Susanne
Beitrag von sephora - 27.01.12 - 09:13 Uhr
Natürlich geht das!!!
eine Bekannte von mir hat ihrem größeren Kind auch wieder Muttermilch angeboten ( sie war überzeugt, die Mumi hält ihn im winter von Infekten fern).
Wie auch immer, deine Tochter trinkt ja sowieso nicht mehr sooft milch.
ich würde die ersten wochen warten und den Säugling stillen bis sich alles eingespielt hat, dann würde ich mal schauen wie meine Milchmenge sich einstellt und dann eben die Flasche für den Abend oder so langsam abpumpen. Der körper spielt sich ja drauf ein.
In meinem FAll zb wäre es überhaupt kein problem gewesen, da ich sowieso immer zuviel milch habe und auch die milchmenge sehr sehr schnell steigern kann durch pumpen.
Versuch es doch einfach mal. Aber wie gesagt, ich würde es nicht in den ersten wochen machen wenn sich der körper den bedürnissen des Neugeborenen anpasst.
Danach spricht ja nix dagegen. Schaden kann die mumi jedenfalls nicht.
lg
Beitrag von vanilli.milli - 27.01.12 - 12:08 Uhr
Hallo!
Ich finde deine Idee deiner "Großen" MuMi anzubieten richtig richtig klasse!
Es gibt nichts Besseres für deine Kinder.
Schon gar nicht Kuhmilch.
Wenn ich das immer lese...
Ich drück dir die Daumen, dass ales so klappt wie du es dir wünscht und lass uns doch bitte auf jeden Fall teilhaben wie du dich entschieden hast und ob es dir/euch damit gut geht.
