Hallo,
mich würde mal interressieren ob eure Männer nach der Arbeit noch was im Haushalt machen und sich mit den Kindern beschäftigen.
Bei uns ist es so das ich zu Hause bin , wir haben 3 Kinder mein Mann macht überhaupt nichts mehr wenn er von der Arbeit kommt.
Ich erwarte selbstverständlich nicht das er noch was im Haushalt macht wenn er kommt aber es gibt nicht mal ein GuteNachtKüsschen für die Kinder , immer nur nach Aufforderung von mir geht er hoch und wünscht eine Gute Nacht.
An Vorlesen oder einfach mal Nachfragen wie es in der Schule war , ist gar nicht zu denken.
Er nimmt sie auch nie mit wenn er irgendwo hinfährt, immer muss ich ihn bitten mal eins der Kinder mitzunehmen.
Er will immer absolut seine Ruhe wenn er kommt 
Verstehe ja das er gestresst ist aber ich habe auch nie eine Auszeit mir gehts nicht gut dabei , wir haben schon darüber gesprochen aber dann gehts immer du bist Mutter,,,hast es dir so ausgesucht.
Bin einfach frustriert und fühle mich alleine 
Wie komme ich daraus??
An die Hausfrauen
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Beitrag von Violetta100 - 25.01.12 - 11:39 Uhr
Beitrag von Hab ich kein Verständnis - 25.01.12 - 11:49 Uhr
Hallo
Na logisch hilft er wenn noch was anfällt,da braucht man auch nix sagen,das macht er von ganz allein....Haushalt,was einkaufen und um die kleine kümmern sowieso...ist seine Tochter und somit selbstverständlich für ihn,das er nach der Arbeit Vater ist.
Mann hat halt nach der Arbeit auch noch Familie für die man da sein muss.
Stress hin oder her,aber so ein Verhalten würde ich eher als desinteresse deuten,wenn es denn dauerhaft ist.
LG
Beitrag von widowwadman - 25.01.12 - 11:56 Uhr
Ein Vater, der seinen Kindern noch nicht mal nen Gutenacht-Kuss gibt? Das ist aber lieblos. Momentan bin ich auch noch (bis Ende Februar) daheim, und uebernehme deshalb den Haushalt beinahe vollstaendig, aber mit Kindern spielen, sie ins Bett bringen und Zeit mit ihnen zu verbringen ist doch keine Haushalts-"Arbeit", sondern das was man gerne machen sollte - wozu hat man sie denn sonst bekommen.
Kuesst er dich, spricht er mit dir und interessiert sich dafuer wie dein Tag war oder ist er dir gegenueber genauso interesselos wie bei den Kindern?
Beitrag von siebzehn - 25.01.12 - 12:11 Uhr
Hat es sich Dein Mann nicht ausgesucht, Vater zu sein?
Sofern mein Mann Zeit hat, kümmert er sich gerne um die Kinder (inklusive Windeln wechseln). Leider sieht er sie unter der Woche meist nur morgens, da sie abends schon im Bett sind, wenn er nach Hause kommt. Aber auch morgens hilft er mit beim Zähneputzen, Frühstück machen etc.
Abgesehen von den Kindern kümmert mein Mann sich um sämtliche Finanzen (ist aber mehr oder weniger sein Hobby), Reparaturen im Haus, gröbere Arbeiten im Garten und: er brät die Steaks 
Hausarbeit im Sinne von putzen etc. macht er nicht, aber das ist auch ganz klar mein Job.
Beitrag von witch71 - 25.01.12 - 12:21 Uhr
"dann gehts immer du bist Mutter,,,hast es dir so ausgesucht."
So etwas Ähnliches kenne ich auch flüchtig. Da gehts zwar nur um zwei Kinder, aber sämtliche anfallenden "Arbeiten" hat die Frau zu erledigen. Seine Begründung: "Sie wollte die Kinder unbedingt haben, ich hätte noch damit warten können. Und damit endlich Ruhe ist, hab ich nachgegeben, jetzt soll sie sich gefälligst auch kümmern."
Allerdings liebt dieser Mann seine Kinder durchaus, beschäftigt sich auch mit ihnen und ist stolzer Papa, nur für die - wie gesagt - "Arbeit" benutzt er diese Ausrede.
Ist Dein Mann auch der Meinung, dass "Kinderaufzucht" demjenigen obliegt, der die Kinder haben wollte?
Beitrag von widowwadman - 25.01.12 - 12:28 Uhr
Wenn ihm die Kinder aufgeschwatzt wurden obwohl er von vorneherein keine wollte kann ich die Reaktion fast noch nachvollziehen - obwohl es traurig fuer die Kinder, die halb ungewollt in die Welt gesetzt wurden ist.
Beitrag von witch71 - 25.01.12 - 13:14 Uhr
Ich kann schonmal nicht nachvollziehen, dass jemand sich Kinder aufschwatzen lässt.
Zumal ich diesen Herren als recht selbstbewusst kenne und er eigentlich derjenige ist, der in seiner Beziehung die Hosen an hat. Für mich ist das einfach ne blöde Ausrede, um sich (früher) vor Dingen wie wickeln, beruhigen oder füttern zu drücken.
Wenigstens ist er Manns genug um seinen - mittlerweile grösseren - Kindern ein anständiger Vater zu sein, also wie gesagt das Entertainment wenigstens zu übernehmen. Um anzugeben hats allerdings auch schon immer gereicht.
Beitrag von widowwadman - 25.01.12 - 13:19 Uhr
Ich halte es auch fuer sinnfrei dem Kinderwunsch des Partners oder der Partnerin nachzugeben wenn man das eigentlich nicht will und will ihn da gar nicht in Schutz nehmen. Aber die "wie kann ich meinen Mann ueberreden" Threads gibt's hier ja regelmaessig
Beitrag von mansojo - 25.01.12 - 12:26 Uhr
hallo,
wurde er gezwungen vater zu sein?
er braucht seine ruhe und im idealfall sollte seine familie der ausgleich zu seinem job sein
und natürlich kann/darf/soll jeder eine auszeit nur für sich haben
das kann geplant werden
jeden 2.donnerstag geht mutti aus
und jeden 2 freitag eben vati
oder so ähnlich
ich würd nochmal auf ein gespräch drängen
ein mann der nur zum schlafen und essen nach haus kommt ist irgendwie fehl am platz
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 12:32 Uhr
Wenn ich so etwas lese, frage ich mich immer, wozu solche Männer überhaupt Kinder haben.
Also so wie du es schreibst, interessieren ihren ja seine eigenen Kinder kein Stück.
Wenn schon Schulkinder dabei sind, was sagen sie denn selbst dazu?
Sprechen sie ihn darauf an?
Finden sie es okay und leben sozusagen "ohne" vater?
Also ich arbeite selber voll und mein Mann ist sozusagen zuhause.
Ist fast genauso wie bei dir nur eben andersherum.
Und ich mache auch noch etwas im Haushalt und natürlich will ich doch auch wissen, was mein kind macht, was in der Schule war und alles mögliche und sie will ja auch etwas mit mir machen, basteln, lesen, spielen, am WE sowieso, aber auch abends.
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Er will immer absolut seine Ruhe wenn er kommt 
Verstehe ja das er gestresst ist aber ich habe auch nie eine Auszeit mir gehts nicht gut dabei , wir haben schon darüber gesprochen aber dann gehts immer du bist Mutter,,,hast es dir so ausgesucht.
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Ja, ach Gottchen, diese armen schwachen Männer, immer müssen sie abends schnell "aufs soffa", sind ja sooooo kaputt 
Man, man, echt, ich bin nach den langen tagen auch müde.
Also "du hast esdir so ausgesucht"?
Ja?
Und er wollte gar keine Kinder?
Interessant.
Wäre er denn lieber allein in einer kleinen Whg ohne euch?
Beitrag von badguy - 25.01.12 - 12:42 Uhr
Ich denke, wenn du meinem Vater diese Frage stellen würdest, er würde gar nicht kapieren, was du von ihm willst. Natürlich wollte er Familie und Kinder, keine Frage. Aber das er auf der emotionalen Ebene so getickt hast, wie du es schreibst, sicherlich nein.
Was aber definitiv nicht heißt, dass er ein grundweg schlechter Vater war, bzw. ist.
Er kam immer nur ins Spiel, wenn was schief gelaufen ist. Er hatte ne Frau, die sich um die Kinder gekümmert hat und um den Haushalt und so lange keiner kam, war alles im grünen Bereich. Die Couch war für ihn aber auch ein Fremdwort. Faul war er nie, anders halt.
Ich für mich habe den Eindruck, dass ich meine Kinder jedes zweite We mit meinen Fragen nerve. Die haben den ganzen Kram mit meiner Ex schon durch und es wirkt auf mich manchmal, als wollten sie alten Kaffee nicht erneut warm machen.
Wenn du heim kommst, willst du Infos, für dich ist das Privatleben quasi der Gegenpol zur Arbeit. Du bist aktuell quasi am Zahn der Zeit. Zudem denke ich, fühlen Frauen da anders.
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 12:53 Uhr
Ja, ich will einerseits Info, aber andererseits will meine tochter ja auch etwas von mir als Mutter.
Mein Vater hat auch oft etwas mit uns Kindern unternommen, also ohne meine Mutter oder eben mit seinem Kumpel und dessen Kindern (unsere freunde), ein tagesausflug nur Väter und Kinder und solche Sachen.
Wir haben das echt geliebt.
Und wir haben uns gefreut, denn er hat viel gearbeitet und war eben nicht so anwesend.
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Ich für mich habe den Eindruck, dass ich meine Kinder jedes zweite We mit meinen Fragen nerve. Die haben den ganzen Kram mit meiner Ex schon durch und es wirkt auf mich manchmal, als wollten sie alten Kaffee nicht erneut warm machen.
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Ja, das kann sein, meine Kleine hat auch oft keinen Nerv, weil sie es schon meinem Mann erzählt hat, dann sagt sie nur, "Ach, frag doch Papi."
Aber die Kinder wollen ja auch mal selber etwas loswerden.
Oder aber hier könnte der Mann auch die TE fragen, was so anliegt.
Aber stimmt, ich kann es nicht so akzeptieren, daß ein Vater einfach alles komplett an die Mutter abgibt und nichts damit zu tun haben will, hat er ja abgegeben.
Aber ich bin eben auch anders groß geworden und kenne es nicht so, daß der Vater nichts weiter mit den Kindern zu tun hat.
Beitrag von badguy - 25.01.12 - 13:02 Uhr
"Aber ich bin eben auch anders groß geworden und kenne es nicht so, daß der Vater nichts weiter mit den Kindern zu tun hat. "
Ich denke, das ist ein springender Punkt. Die persönliche Erfahrung und das Befinden darüber, ob diese Erfahrung gut war. Meine Erfahrung als Kind war z. B. die, das morgens immer ein Frühstücksbrot und ein Schulbrot auf meinem Platz lag, mittag entweder frisch gekocht war oder das Essen in der Mikrowelle stand.
Meine Ex musste sich ihre Schulbrote selber machen und mittags sich selber kochen, bestenfalls standen ein paar Töpfe auf dem Herd.
Umgekehrt hat mein Ex-Schwiegervater, wenn er heim kam, alles stehen und liegen lassen, um mit meiner Ex zu spielen. Oder sie als Baby zu baden. Ich kannte das gar nicht. 3x darfst du raten, welche Ansprüche ich an meine Ex gestellt habe und sie an mich...
Beitrag von anyca - 25.01.12 - 13:12 Uhr
Finde ich einen sehr guten Hinweis. Trotzdem ist sowas natürlich nicht in Stein gemeißelt, sonst könnte ja heute noch kein Mann kochen oder Windeln wechseln, nur weil es das vor 100 Jahren nicht gab.
Blöd an der Situation der Ausgangsposterin ist natürlich, daß sie erst nach Kind Nr. 3 damit ankommt bzw. so lange mitgespielt hat ... sowas klärt man VOR dem ersten Kind, nicht 10 Jahre später.
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 13:35 Uhr
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sonst könnte ja heute noch kein Mann kochen oder Windeln wechseln, nur weil es das vor 100 Jahren nicht gab.
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Ja, das ist aber das eine, das praktische im Leben, im Haushalt.
Was aber ist denn mit dem Emotionalen?
Warum will er nicht mit den Kindern spielen, sie mal irgendwohin mitnehmen oder so?
Bei uns oder auch anderen Familien fragt derjenige, der vllt auch nur etwas einkaufen will, ob ein Kind mit will.
Beitrag von anyca - 25.01.12 - 13:43 Uhr
Das ist natürlich ein anderes Kapitel - aber vermutlich auch durch die Eltern gelernt. Mein Großvater väterlicherseits (Jahrgang 1900) hat sicher nie Windeln gewechselt, aber z.B. wunderbare Weihnachtsgeschenke selbst gebastelt. Und auf dem Bauernhof waren die Kinder natürlich eh mehr einbezogen als wenn Papa ins Büro geht.
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 13:48 Uhr
meinst du, es ist erlernt? 
ich weiß nicht. Mein Großvater (JG 1899
) hat auch gern etwas mit Kindern unternommen. Er hat mit seinen Jungs Weidenflöten gebastelt oder so, sagt mein Vater.
Und mich hat er auch oft gefragt, ob ich bei irgendetwas mitmachen will usw.
also mir geht es echt nicht um Kochen (hat mein Großvater allerdings auch getan) oder Windeln, sondern darum, mit den Kindern zusammen sein zu wollen, etwas spielen, etwas basteln, lesen, egal was.
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 13:27 Uhr
Ja, du hast natürlich recht, was die Erfahrung und die eigenen Vorstellungen angeht.
Aber ich begreife einfach nicht, warum es Elternteile gibt, die kein Interesse an ihren eigenen Kindern haben und nur allein sein wollen (ihre Ruhe haben).
Beitrag von happy_mama2009 - 25.01.12 - 12:42 Uhr
Nein.
Ehrlich, bis auf seine Pellkartoffel selbst schälen und Wasser holen, muss mein Mann im Haushalt nichts machen.
ABER er bringt jeden Abend, den kleinen ins Bett. Mit vorlesen, vorsingen und beten. Außer in der einen Woche im Monat an der er Spätschicht hat. Er spielt auch mit dem kleinen und kuschelt mit ihm.
"Ich erwarte selbstverständlich nicht das er noch was im Haushalt macht wenn er kommt aber es gibt nicht mal ein GuteNachtKüsschen für die Kinder , immer nur nach Aufforderung von mir geht er hoch und wünscht eine Gute Nacht.
An Vorlesen oder einfach mal Nachfragen wie es in der Schule war , ist gar nicht zu denken.
Er nimmt sie auch nie mit wenn er irgendwo hinfährt, immer muss ich ihn bitten mal eins der Kinder mitzunehmen.
Er will immer absolut seine Ruhe wenn er kommt 
Verstehe ja das er gestresst ist aber ich habe auch nie eine Auszeit mir gehts nicht gut dabei , wir haben schon darüber gesprochen aber dann gehts immer du bist Mutter,,,hast es dir so ausgesuch"
Entschuldige bitte , aber : So ein dummdreister Egoist, hat gar keine Familie verdient.
Beitrag von siebzehn - 25.01.12 - 12:58 Uhr
"...bis auf seine Pellkartoffel selbst schälen..."
Beitrag von ayshe - 25.01.12 - 13:37 Uhr
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ABER er bringt jeden Abend, den kleinen ins Bett. Mit vorlesen, vorsingen und beten. Außer in der einen Woche im Monat an der er Spätschicht hat. Er spielt auch mit dem kleinen und kuschelt mit ihm.
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Und das ist meiner Meinung nach auch das wichtigste.
So ist ja auch ganz klar, auch für eueren Kleinen, daß sein Papa für ihn da ist, mit ihm zusammensein will. Gut, abends kurz, aber er macht es und will es und wahrscheinlich genießt er es doch auch
Beitrag von nightwitch - 25.01.12 - 12:50 Uhr
Hallo,
die dummen Sprüche von meiner Mutter kenne ich auch.
ABER: ich habe einen superlieben Ex, der mir sowohl im Haushalt (Ja, er bringt mir sogar noch mal den Müll raus, wischt für mich oder erledigt Dinge, die ich eigentlich selbst erledigen könnte, obwohl er schon seit über 1,5 Jahren nicht mehr bei uns wohnt), als auch bei den Kindern.
Egal ob es sein "Papa-Wochenende" ist oder nicht. Ist er hier und die Kinder müssen ins Bett, macht er sie noch mit mir zusammen bettfertig, putzt mit ihnen die Zähne, wechselt mal die Windel bei der Kleinen oder sonstiges.
Wie du da raus kommst?
Erstens klare Ansagen. Sag deinem Partner, was du von ihm wünscht/verlangst. Schaffe ihm Zeit zum entspannen, aber erklär ihm, dass er dann auch Pflichten hat.
Hilft das nicht, hast du drei Möglichkeiten: entweder du lebst damit, du thematisierst das Problem ständig und schwörst damit Streit, Frustration und Ärger hinauf oder du trennst dich.
Gruß
Sandra
Beitrag von klingt traumhaft - 25.01.12 - 13:11 Uhr
Hallo,
das klingt ja wirklich super. Warum ist er denn dein Ex?? Solche Männer findet man doch nicht an jeder Ecke!
LG
Beitrag von nightwitch - 25.01.12 - 13:27 Uhr
Hallo,
ja, das weiß ich. Er ist nicht perfekt - wirklich nicht. Partnerschaftlich hat es einfach nicht mehr funktioniert. Wir haben uns immer gestritten, gezofft usw. Irgendwann haben wir uns dann normal zusammen gesetzt und gesagt, es geht nicht mehr. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen, damit wir unseren Kindern wenigstens noch gute Eltern sein können.
Und das klappt eigentlich ganz gut. Ich kann mich immer auf ihn verlassen. Egal ob es um zusätzliche Betreuungszeiten der Kinder geht (normal ist es so, alle 2 Wochen hat er die Kinder von Freitag nachmittag bis Sonntag abend) oder auch mal um "meine" persönlichen Belange (wie was holen, wegbringen, einkaufen was auch immer).
Er ist für mich viel eher ein Freund, als mein Expartner.
Uns ist und war immer wichtig, dass die Kinder nicht drunter leiden. Klar, es kommt jetzt auch noch zu Problemen und Streitereien, aber viel seltener als vorher. Wir haben auch beide wieder neue Partner, die beide sehr gut auf die Kinder eingehen und auch unterstützen, wo es nur geht. Unsere Kinder sind überall gerne und wir haben jeweils vollstes Vertrauen in den Expartner und den jeweiligen neuen Partner.
(Gott, es hört sich wirklich nach Hollywood-Schmalz an, aber es ist wirklich so).
Gruß
Sandra
Beitrag von anyca - 25.01.12 - 12:50 Uhr
Mach ihm klar, daß Haushalt und Kinder zwei Paar Schuhe sind! Wie ich grade anderswo geschrieben habe, der Spülmaschine ist es egal, wer sie einräumt, die Kinder brauchen BEIDE Eltern.
Außerdem stehen Dir natürlich auch Auszeiten zu. Wobei ich absolut nicht verstehe, warum einem das erst mit drei Kindern auffällt? Ist natürlich schwer, das jetzt noch zu ändern, sowas muß eigentlich von Anfang an klar sein. Jeder Partner sollte doch gleich viel Freizeit und Erholungsphasen haben, egal wer grade wieviel Erwerbsarbeit und wieviel Familienarbeit leistet.
Ja, Du bist Mutter, aber er ist auch Vater und hat sich das so ausgesucht.
Im Notfall laß Dich mal vom Arzt auf Kur schicken, mal sehen, wie Dein Mann den Alltag dann wuppt ...
