Hallo,
ich bin seit langer Zeit stille Mitleserin in diesem Forum, doch heute musste ich mich einfach hier anmelden und nach Rat fragen. Ich hoffe, das ich in diesem Forum mit meinem anliegen richtig bin.
Mein Mann und ich sind seit 4 Jahren zusammen, haben im Juli 2011 geheiratet und haben einen 2,5 Jahre alten Sohn.
Nun zum Thema, bisher war alles perfekt, doch seit einiger Zeit bin ich einfach nur noch genervt von meinem Mann, egal was er macht, es stört mich einfach. Wieso das so ist, ich weis es ehrlich gesagt nicht. Er meint, es wäre der Alltag, weil ich ja 3 Jahre Elternzeit genommen habe und ich somit jeden Tag den gleichen Ablauf habe. Aber das kann ich mir nicht so recht vorstellen, denn sonst wäre dieses Problem vielleicht schon eher aufgetreten.
Ich habe eigentlich auch nicht vor mich zu trennen, denn ich liebe ihn, auch wenn ich derzeit genervt bin von ihm.
Nun habe ich ihm den Vorschlag gemacht, das wir einfach mal 2-3 Monate getrennt voneinander verbringen, aber das will er ja gar nicht hören. Obwohl ich sehr der Meinung bin, das es uns sehr helfen würde. Aber er ist der Meinung, das wir die Probleme hier lösen müssen, da wo sie sind. Das mag ja vielleicht sein, aber wie soll das gehen, wenn man von seinem Partner einfach nur genervt ist und eigentlich mal bissl Abstand zu ihm bräuchte?
Vielleicht hat ja der ein oder andere hier im Forum ähnlich erlebt und kann mir einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehen kann. Ich bin echt dankbar für jeden Tipp.
Lg Stina83
Räumliche Trennung?
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Beitrag von stina83 - 25.01.12 - 12:27 Uhr
Beitrag von witch71 - 25.01.12 - 13:24 Uhr
Eine räumliche Trennung ist selbstverständlich eine Lösung, um zu sehen, ob man über diese bewusst geschaffene Entfernung wieder mehr Nähe aufbauen kann. Klingt paradox, kann aber klappen, wenn man überlegt, dass man sich dann nicht mehr in Alltagssituationen sieht, sich wie früher daten muss, dem Anderen aus dem Weg gehen kann wenn man ihn mal nicht sehen will etc.
Aber für 2-3 Monate ist das Unsinn, man mietet doch nicht für ein viertel Jahr mal so nebenbei eine Zweitwohnung. Wenn dann ist so ein "Projekt" schon auf einen etwas längeren Zeitraum ausgelegt, sonst wäre ja nach den 2-3 Monaten schnell wieder alles beim alten.
Und vor allem: Wer soll denn ausziehen bei Euch? Ich würde seine Weigerung verstehen, wenn Du erwarten würdest, dass er das wäre. Wenn Dir das so am Herzen liegt, müsstest Du auch diejenige sein, die die Initiative ergreift, sich etwas Neues sucht und auszieht. Natürlich ohne das Kind, das sollte als "Unbeteiligter" und gerade in dem jungen Alter nicht einer solchen Verwirrung ausgesetzt sein.
Wäre das eine Lösung?
Beitrag von naeuze - 25.01.12 - 13:45 Uhr
...um ehrlich zu sein..ich würde auch dazu tendieren, Deinem Mann seine Position einzunehmen. Ihr seit noch jung verheiratet. Du bist den ganzen Tag scheinbar mit deinem Kind zusammen..vielleicht ist bei dir wirklich noch viel Alltag drin, während er einen Job hat und auch andere Dinge in sich aufnimmt. Wie wäre es statt dessen, Du würdest Dir ein intensives Hobby suchen (was ohne Kind), oder wieder stundenweise arbeiten? Kurse besuchen am Abend, mit Freundinnen ausgehen... irgendwas auf das Du Dich konzentrieren kannst und nichts mit Mann und Kind zu tun hat?
Beitrag von swety.k - 25.01.12 - 14:43 Uhr
<<Obwohl ich sehr der Meinung bin, das es uns sehr helfen würde.>>
DIR würde es vielleicht helfen, IHM offenbar nicht.
LG
Swety
